11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Aus der Sparkassenidee heraus fühlen wir uns dem Gedanken der Nachhaltigkeit verpflichtet. Unser Geschäftsmodell zielt auf eine Bereitstellung von Angeboten, die den Menschen Möglichkeiten zur persönlichen finanziellen Absicherung eröffnen, Teilhabe an sozialer und gesellschaftlicher Entwicklung ermöglichen und zum Erhalt tragfähiger wirtschaftlicher Strukturen in unserem Geschäftsgebiet beitragen. Wesentliche Aspekte der sozialen und ökonomischen Nachhaltigkeit sind daher integraler Bestandteil unserer Geschäftsstrategie. Eine gesunde, funktionsfähige Umwelt ist darüber hinaus das Fundament unseres Wirtschaftssystems. Der Kampf gegen den Klimawandel ist eine weltweite Aufgabe, zu der wir als Sparkasse unseren Beitrag leisten.

Im Jahr 2018 wurden die Leitlinien für nachhaltiges Handeln für die Sparkasse Hegau-Bodensee erarbeitet und verabschiedet. Diese Leitlinien werden jährlich im Rahmen der Strategieprozesse durch die verantwortliche Abteilung überprüft und ggf. aktualisiert.

Folgende natürliche Ressourcen werden im Wesentlichen im Rahmen unserer Unternehmenstätigkeit genutzt und erfasst:
Strom:                                                        1.552 MWh
Heizung (beinhaltet Gas, Öl, Holzpellets):   1.803 MWh
Wasser:                                                       3.492 m³

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Aus unserer unternehmerischen Verantwortung und unserem Selbstverständnis als Sparkasse bekennen wir uns zum Prinzip der Nachhaltigkeit. In unserem Nachhaltigkeitsverständnis haben wir die Verkleinerung des ökologischen Fußabdrucks als zentralen Aspekt definiert. So wie alle anderen Unternehmen sind wir gefordert, unsere Anstrengungen zur Verbesserung unserer Klimabilanz spürbar zu intensivieren und unsere Treibhausgasemissionen aus dem Geschäftsbetrieb zu senken.

Bei der Sparkasse Hegau-Bodensee wurde bereits seit mehreren Jahren ein Koordinationsteam zum Thema Nachhaltigkeit einberufen. Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten Bereichen beschäftigen sich mit diesem Zukunftsthema und arbeiten sukzessive verschiedene Handlungsfelder heraus. Da die Sparkasse nicht zu den produzierenden Unternehmen gehört, ist die genannte Verkleinerung des ökologischen Fußabdrucks als Hauptaspekt definiert worden.

Die „Leitlinien für nachhaltiges Handeln" der Sparkasse Hegau-Bodensee schaffen einen verbindlichen Rahmen für unser Handeln zur Erfüllung unserer Nachhaltigkeitsziele. Die formulierten und vom Vorstand beschlossenen Leistungsindikatoren beinhalten:

Im Rahmen des bei Banken etablierten Strategieprozesses wird die Einhaltung der in der Strategie verankerten Nachhaltigkeitsziele überprüft.

Ein explizites Ressourcen-Management-Konzept wird bisher von uns nicht verfolgt. Die Einführung des Kennzahlen-Tools des Vereins für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten e.V. (VfU-Tool) wird in 2020 geprüft. Ein Instrument zur detaillierten Identifizierung nachhaltiger Risiken ist aktuell noch nicht im Einsatz.

Die für uns wesentlichen natürlichen Ressourcen (Strom, Gas, Wasser) sind im Kriterium 11 aufgeführt. Darüber hinaus sehen wir derzeit keine weiteren relevanten negativen Auswirkungen auf Ressourcen und Ökosysteme, die unmittelbar im Zusammenhang mit unserer Geschäftstätigkeit stehen.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Als nachwachsender Rohstoff wird hauptsächlich Holz in Form von Papier eingesetzt und verbraucht.  

Im Jahr 2019 wurden im Gesamthaus ca. 4,3 Mio. Seiten ausgedruckt. Dies entspricht einer Ersparnis im Vergleich zum Vorjahr um 8%. Durch die konsequente Umstellung der Kontoauszüge auf elektronisches Postfach konnten die Kontoausdrucke um ca. 20% im Vergleich zum Jahr 2018 reduziert werden (in 2019: insgesamt ca. 6,3 Mio. Auszüge).

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

Wir verbrauchen Wasser (Sanitärbereich, Sozialbereich, Reinigung, Pflanzen). Jahresverbrauch in 2019 3.492 m³.
Wir erzeugen und verbrauchen Strom aus eigener Photovoltaik-Anlage: ca. 52 MWh.
Wir verbrauchen Strom: ca. 1.552 MWh. Im Jahr 2019 wurden alle Abnahmestellen mit 100% Ökostrom beliefert.

Wir verbrauchen Gas: ca. 1.703 MWh (bei Heizungen). Der Öl-Verbrauch ist nicht konkret bestimmbar, weil Ölheizungen nur in gemieteten Objekten vorhanden sind.

Benzin/Diesel (Verbrauch 2019: ca. 8.469l, dies entspricht einer Ersparnis von ca. 655 l) wird für den Fuhrpark (Pool-Fahrzeuge) benötigt. Im Rahmen der Leitlinien für nachhaltiges Handeln wurde als Leistungsindikator vereinbart, dass die absolute Wegstrecke des geschäftlich genutzten Pool-Fuhrparks ermittelt wird. Die Strecke für 2019 betrug ca. 122.498 km, was eine Erhöhung um ca. 7911 km im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Für das Jahr 2019 wurden die CO²-Emissionen für den Fuhrpark ermittelt. Hier ergab sich ein Ausstoßwert von ca. 17t CO².

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.



Durch die Umstellung auf 100% Ökostrom hat sich der bisherige Verbrauch fossiler Energien insgesamt um 100% verringert.

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Kalt- und Abwasser ca. 3.492 m³. Bezug von Süßwasser von den regionalen Stadtwerken.

Leistungsindikator GRI SRS-306-2: Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des gefährlichen Abfalls, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
viii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

b. Gesamtgewicht ungefährlicher Abfälle, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
iii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

c. Wie die Abfallentsorgungsmethode bestimmt wurde:
i. Direkt von der Organisation entsorgt oder anderweitig direkt bestätigt
ii. Vom Entsorgungsdienstleister zur Verfügung gestellte Informationen
iii. Organisatorische Standardmethoden des Entsorgungsdienstleisters

Abfall nach Art:
Bio-/Restmüll: Gewicht / Volumen sind nicht bekannt bzw. nicht genau zu ermitteln. Bei den eigenen Gebäuden könnte die Müllgefäßgröße bestimmt werden. Diese sagt aber nichts über das tatsächliche Müllaufkommen aus (Mülltonne kann übervoll / leer sein und wird trotzdem geleert). Bei den gemieteten Objekten / Teileigentümern partizipieren wir jeweils mit einem Anteil am gesamten Hausmüll. Auch hierbei ist unser tatsächliches Müllaufkommen nicht zu ermitteln.
Gelber Sack: Gewicht / Volumen sind nicht bekannt – die Entsorgung ist in den Bio-/Restmüllkosten enthalten.
Abfall nach Entsorgungsmethode:
Die Entsorgung unseres Papiermülls erfolgt durch die Fa. Hurt. Die Fa. Hurt ist ein zertifizierter Betrieb für die fachgerechte Müllentsorgung (Papier, ec-Karten, Elektroschrott, Bildschirme etc.)

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Zu den stärksten Emissionsquellen zählen der Strom- und Heizenergieverbrauch. Als eine der Hauptaufgaben wird die Festlegung von Gebäudestandards gesehen. Auch die Sensibilisierung der Mitarbeiter spielt eine wesentliche Rolle (Stromverbrauch, Einsatz von Klimaanlage und Heizung). In diesem Bereich sind wir natürlich von äußeren Einflüssen (Wetter) abhängig. Aktuell haben wir einen Standort mit einer eigenen Photovoltaik-Anlage. Den produzierten Strom verbrauchen wir i. d. R. selbst. Ein eventueller Überschuss wird eingespeist.   

Im Betrieb einer Sparkasse zählen zu den stärksten Emissionsquellen der Strom- und Heizenergieverbrauch. In diesem Bereich sind wir natürlich von äußeren Einflüssen (Wetter) abhängig. Die Sensibilisierung der Mitarbeiter spielt hierbei eine wesentliche Rolle (Stromverbrauch, Einsatz von Klimaanlage und Heizung).   Über die KVP-Boards (Kontinuierlicher Verbesserungsprozess) wird der Ressourceneinsatz immer wieder thematisiert.   

Im Jahr 2019 wurden alle Abnahmestellen mit Ökostrom von regionalen Versorgern beliefert.

In 2019 wurde ein E-Auto für den Fuhrpark mit eigener Ladesäule angeschafft. Ein weiteres Elektrofahrzeug als Hausmeisterauto wurde getestet.
Der Strom- und Heizenergieverbrauch je m² soll bis 2020 deutlich (mind. 10 % - Vergleichsjahr 2017) reduziert werden.   Im Jahr 2019 wurde von einem BAFA gelisteten Fachingenieur ein Energieaudit nach Energiedienstleistungsgesetz durchgeführt. Hierbei wurden mehrere Geschäftsstellen besichtigt, aufgenommen und Maßnahmen abgeleitet. Auch die Möglichkeiten der Installation einer PV-Anlage wurde bei den ausgewählten Gebäuden bewertet. In 2020 und 2021 werden die benannten Maßnahmen genauer betrachtet und eine eventuelle Umsetzung vorbereitet.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Unsere Hauptstelle in Singen wurde in den Jahren 2015 und 2016 komplett umgebaut. Um die Einsparungen aus energetischen Gesichtspunkten zu beziffern, wurde sowohl vor als auch nach Fertigstellung der CO2-Fußabdruck ermittelt.
Die Berechnung des CO2-Fußabdrucks ist mit einem hohen Zeitaufwand verbunden und wird deshalb nicht im jährlichen Rhythmus aktualisiert. Wir gehen daher davon aus, dass sich im Jahr 2019 keine signifikanten Veränderungen bezüglich des CO2-Ausstoßes ergeben haben.
In 2020 wird die Notwendigkeit einer erneuten Durchführung des CO2-Fußabdrucks geprüft. 

Beim Strom- und Heizenergieverbrauch der gesamten Abnahmestellen in Relation zum Vorjahr (2018) konnten im Bereich Strom ca. 5% eingespart werden. Im Bereich des Heizenergieverbrauchs (Bereich ist stark von äußeren Faktoren abhängig) ist in 2019 keine Reduzierung gelungen.

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Durch die komplette Umstellung unseres Strombezugs auf 100%-Ökostrom konnten wir in 2019 ca. 125t CO2 einsparen. Somit werden jetzt alle unsere Abnahmestellen mit Ökostrom von regionalen Anbietern beliefert.

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Sonstige indirekte THG-Emissionen sind für die Sparkasse von untergeordneter Bedeutung und werden deshalb nicht ausdrücklich ermittelt.

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

CO2-Emissionseinsparungen konnten durch den Umbau der Hauptstelle (bei Wärme ca. 7%, bei Strom ca. 23%) und durch den Bezug von Strom aus erneuerbaren Energien erreicht werden (Reduzierung um ca. 60%). Die Werte stammen aus dem damals berechneten CO2-Fußabdruck. Dieser wird nicht jährlich berechnet, deshalb liegen keine neueren Werte vor. Es wird aber davon ausgegangen, dass aufgrund des Neubaus konstant gute Werte erzielt werden.

Die Umstellung auf LED-Leuchtmittel, die Beschaffung neuer energiesparender Multifunktionsdrucker oder die Zwangsabschaltung der IT-Technik über Nacht steigerten die Energieeffizienz. Auswertungen hierzu liegen nicht vor.  

Die komplette Umstellung auf Ökostrom im Jahr 2019 sowie die geplante Anschaffung eines E-Autos reduzieren zukünftig deutlich unseren CO2-Ausstoß.