11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Für eine Sparkasse hat der Ressourcenverbrauch im Vergleich zu einem Industrieunternehmen eher eine untergeordnete Bedeutung. Somit sind auch die unmittelbaren Umwelteinwirkungen eher gering. Dennoch streben wir an, den ökologischen Fußabdruck unseres Instituts stetig zu reduzieren. Als Beispiele seien die Reduzierung des Papierverbrauches im Rahmen der fortschreitenden Digitalisierung und die Modernisierung unserer Filialen unter klimafreundlichen Gesichtspunkten genannt. Durch die Unterzeichnung der "Selbstverpflichtung deutscher Sparkassen für klimafreundliches und nachhaltiges Wirtschaften" hat sich die Sparkasse Essen dazu verpflichtet, den Geschäftsbetrieb bis 2035 CO2-neutral zu gestalten. Unvermeidbare Restemissionen sollen dann durch Maßnahmen wie bspw. den Kauf von Zertifikaten kompensiert werden. 

Wir erheben für unsere Geschäftstätigkeit relevante Nachhaltigkeitsindikatoren, um wesentliche Auswirkungen auf unsere Umwelt zu beobachten. Diese sind: Energieverbrauch, Wasserverbrauch, Papierverbrauch und Abfallbilanz.

Materialverbrauch
Kopierpapier: 8,5 Mio. Blatt (Vorjahr: 9,6 Mio. Blatt)
Im Jahr 2015 hatte der Kopierpapierverbrauch noch bei 11,7 Mio. Blatt gelegen. Damit zeigen die eingeleiteten Maßnahmen zur Senkung des Papierverbrauches - trotz der durch ausgeweitete Dokumentationspflichten im Kundengeschäft gestiegenen Druckanforderungen - deutlich Wirkung.

Wasserentnahme
Gesamtwasserentnahme: 10.396 m³* (Vorjahr: 11.310 m³*)

Abfallentsorgung
Aktenvernichtung inklusive Papier und Pappe: 250 t (Vorjahr: 250 t)

Gemischte Siedlungsabfälle (Hausmüll): 88,37 t (Vorjahr: 99,79 t)

Elektronikschrott: 2,99 t (Vorjahr: 6,69 t)


Energieverbrauch
Strom: 8.026.369 kWh (Juli 2019 bis Juni 2020) (Vorjahreszeitraum: 8.616.669 kWh)
Der Stromverbrauch vom Zeitraum Juli 2020 bis Juni 2021 liegt noch nicht vor; dieser wird in der Entsprechenserklärung für das Jahr 2021 zu finden sein.

Heizung: 5.968.991 kWh* (Vorjahr: 5.778.927 kWh)
Der Heizenergieverbrauch basiert auf Zahlen aus dem Jahr 2019.

Konkrete Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs haben wir zuletzt im Energieaudit nach DIN EN 16247-1 im Jahr 2020 festgehalten. Der nächste turnusmäßige Energieaudit wird im Jahr 2024 durchgeführt. Dabei führen wir uns bewusst die Verbräuche von Ressourcen vor Augen, erarbeiten Maßnahmen zu deren Reduzierung und setzen diese anschließend um. Die Aktivitäten werden wir fortführen und weiter optimieren. Welche Maßnahmen die Sparkasse Essen bereits umgesetzt hat, ist unter Kriterium 12 (Ressourcenmanagement) nachzulesen.

Insgesamt stellt die Geschäftstätigkeit der Sparkasse Essen keine Bedrohung oder Beeinträchtigung der Umwelt dar. Sie hat darüber hinaus keinerlei negative Auswirkung für den Standort. Aus diesen Gründen liegt kein explizites Konzept für Umweltbelange vor.



*Anmerkung zur Validität/ Aktualität der aufgelisteten Werte:
Grundsätzlich stellen die vorgenannten Werte (kWh/ m³) "Orientierungswerte" bzw. "ungefähre Verbrauchswerte" dar. Eine exakte Feststellung des Verbrauchs Wasser/ Wärme bedingt die Möglichkeit der zweifelsfreien und verbraucherbezogenen Erfassung je sparkassengenutzter Einheit innerhalb eines Gebäudes mithilfe einer entsprechenden Messvorrichtung (direkter Zähler). Dies ist in einigen Fällen nicht möglich, insbesondere bei angemieteten Stellen sowie Objekten, die über Heizkostenverteiler abgerechnet werden. Ebenfalls erfolgt die Abrechnung oftmals nicht direkt mit den Versorgern und somit zeitnah nach dem Verbrauchsjahr, sondern über die - zeitversetzte - Nebenkostenabrechnung. Somit liegen die Werte zum Anforderungsstichtag 31.12. teils noch nicht vor. Es muss auf 2019er Werte zurückgegriffen werden. Da in besagten Nebenkostenabrechnungen erstrangig Kosten und keine Verbräuche verteilt werden, erfolgt die Herleitung der Verbräuche anhand entstandener Kosten.

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Als Konsequenz des im März 2020 durchgeführten Energieaudits nach DIN EN 16247-1 und aus weiteren Überlegungen heraus wurden bereits viele Maßnahmen umgesetzt. Dazu gehören u. a.:

Unseren Kundinnen und Kunden bieten wir ressourcenoptimierte Abrufmöglichkeiten der Kontoauszugserstellung an. Durch dieses Angebot konnten im Jahr 2020 im Vergleich zum Jahr 2015 mittlerweile nahezu 16 Millionen Blatt Kontoauszugspapier vermieden werden. Durch den vermehrten Einsatz des Elektronischen Postfachs im Online Banking der Sparkasse können hier weitere Einsparpotenziale realisiert werden. Darauf zahlt auch die Maßnahme ein, dass bei Kunden mit Online Banking Vertrag der Zwangsauszug (35 Tage nach Rechnungsabschluss bzw. nach 60 Umsätzen) über das Elektronische Postfach zugestellt wird.

2015: 46,14 Mio. Blatt
2016: 36,42 Mio. Blatt
2017: 35,92 Mio. Blatt
2018: 35,85 Mio. Blatt
2019: 34,38 Mio. Blatt
2020: 30,20 Mio. Blatt


Der elektronische Abruf ist auch bei Kreditkarten-und Wertpapierabrechnungen möglich und trägt damit ebenso zu einer Reduzierung des Papierverbrauchs bei. Die eingesetzten Kopiergeräte der Marke Kyocera werden mit CO2-neutralem Toner betrieben. Dadurch, dass der Hersteller zertifizierte Klimaprojekte fördert, verbessert sich auch die Klimabilanz der Sparkasse Essen. 

Die Zustellung der Post erfolgt mittels des klimaneutralen Versandverfahrens der Deutschen Post AG, dem GoGreen Verfahren. Diese Variante ist CO2-neutral, da CO2-Emissionen im Rahmen der Logistik durch eine Kombination aus DHL-internen und -externen Initiativen und Projekten nach Vorgabe des Kyoto-Protokolls berechnet und ausgeglichen werden. Als weitere Maßnahme ist für das Jahr 2019 die Verwendung von Umschlägen aus Recycling-Papier im zentralen Postversand der Sparkasse Essen beschlossen worden. Neben dem Aspekt des Kostensparens liegt uns dabei auch das Umweltbewusstsein am Herzen. Bei einem kalkulierten Bedarf von 2,0 Mio. Umschlägen pro Jahr handelt es sich dabei um eine durchaus nennenswerte Maßnahme. Soweit möglich erfolgt die Information über nicht ausgeführte Zahlungsverkehrsaufträge über das Elektronische Postfach, was eine weitere Reduzierung des Postversandaufkommens bedeutet.

Gesamtverbrauch an Umschlägen pro Jahr:

2017: 3,6 Mio. Umschläge
2018: 2,8 Mio. Umschläge
2019: 1,9 Mio. Umschläge
2020: 1,7 Mio. Umschläge

Die Sparkasse hat ein Projekt zur Digitalisierung von Bestellprozessen und Dokumentationen bis zur Rechnungsbearbeitung durchgeführt. Hierdurch wird kurzfristig eine Verschlankung der Prozesse und Prozesskosten sowie langfristig eine Verringerung des Papierverbrauchs sowie der Archiv- und Schrankfächer erreicht.


Durch eine Kooperation mit dem ortsansässigen Verkehrsbetrieb bieten wir unseren Mitarbeitenden ein vergünstigtes Firmenticket an. Mit dieser Vergünstigung fördern wir den Umstieg vom eigenen PKW auf öffentliche Verkehrsmittel, um so die Umwelt durch einen geringeren CO2-Ausstoß zu schonen. Gleichzeitig nehmen wir wahr, dass während der Corona-Pandemie mehr Mitarbeitende aus Gründen des Gesundheitsschutzes mit dem eigenen PKW zur Arbeit kommen. Wir gehen davon aus, dass sich diese entwicklung auf Sicht wieder normalisiert. 

Quantifizierbare Ziele für die ökologischen Aspekte der Unternehmenstätigkeit werden zukünftig auf Basis der nun erstmalig ganzheitlich erhobenen Daten entwickelt. Aufgrund der unter Kriterium 1 genannten Aspekte wird dies im Rahmen der ganzheitlichen Betrachtung des Themas Nachhaltigkeit geschehen.

Im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit sowie bei den von uns angebotenen Produkten und Dienstleistungen sehen wir derzeit keine wesentlichen Risiken, die negative ökologische Auswirkungen haben. Der Verbrauch natürlicher Ressourcen spielt bei einem Finanzdienstleistungsunternehmen naturgemäß eine untergeordnete Rolle. Dennoch sind wir uns bewusst, dass bspw. die Vergabe von Kreditmitteln indirekt auch ökologische Auswirkungen haben kann. Nicht immer liegt dies aber in unserem Einflussbereich. Eine dezidierte Risikoanalyse liegt noch nicht vor, weil dies für uns als Kreditinstitut - und damit als nicht-produzierendes Unternehmen - von untergeordneter Bedeutung ist.

Die Sparkasse Essen hat im Dezember 2020 die Selbstverpflichtung deutscher Sparkassen für klimafreundliches und nachhaltiges Wirtschaften unterzeichnet. Damit haben wir uns verpflichtet, u. a. den Geschäftsbetrieb bis 2035 klimaneutral zu gestalten. Maßnahmen, die auf dieses übergeordnete Ziel einzahlen, werden erst im Jahr 2021 entwickelt. Es gibt bereits erste Szenarioberechnungen, wie hoch der jährlich zu reduzierende CO2-Anteil wäre, um das Ziel zu erreichen. Allerdings sind diese noch nicht finalisiert, ebenso wenig wie Maßnahmen, um diese Ziele erreichen zu können. Die Fachabteilungen werden ihre Expertise im Rahmen der Maßnahmenentwicklung beisteuern. Der Vorstand wird eng in diesen Prozess eingebunden.

Folgende Tabelle gibt einen detaillierteren Überblick über die von der Sparkasse Essen durchgeführten bzw. geplanten Maßnahmen:

Ziel Maßnahme Status
CO2-Reduzierung Aufbau Elektro-Ladesäule Filialen Kupferdreh und Altenessen laufend
CO2-Reduzierung, Einsparung Kraftstoff Optimierung der Bargeldversorgung durch Einführung Kassenersatzlösung ("SB Kasse") umgesetzt
CO2-Reduzierung, Reduzierung Stromverbrauch Einführung Green IT für SB-Geräte (SB-Geräte werden in kundenfreier Zeit ausgeschaltet) geplant
CO2-Reduzierung, Einsparung Kraftstoff Untersuchung und ggfs. Umsetzung der Reduzierung von Belegtouren durch Digitalisierung geplant Mitte 2021
Digitalisierung Einführung von WhatsApp in der Kundenkommunikation umgesetzt
Digitalisierung Weiterentwicklung von Mobile Payment (Mobiles Bezahlen, Apple Pay) umgesetzt
Reduzierung Verbrauch Fossile Energie (Fahrtstrecken) Einsatz von Telefon-Konferenzräumen für Besprechungen außerhalb der Präsenzmeetings umgesetzt
Reduzierung Verbrauch Fossile Energie (Fahrtstrecken) Beschleunigte Einrichtung von Home Office Arbeitsplätzen (bedingt durch Covid19-Pandemie) laufend
Reduzierung Verbrauch Fossile Energie (Fahrtstrecken) Virtuelle Besprechungsräume (Fastviewer) umgesetzt
Reduzierung Verbrauch Fossile Energie (Fahrtstrecken) Einführung Skype for Business zur Kommunikation mit Kunden sowie internen und externen Besprechungen in Arbeit
Reduzierung Verbrauch 
Strom
Überarbeitung der Zwei-Monitor-Strategie (ein größerer Monitor statt zwei) gestartet
Reduzierung Verbrauch Srom Einsatz von Thin Clients im Austausch für FAT Clients umgesetzt
Reduzierung Verbrauch Strom Druckerkonsolidierung (Reduzierung von Druckern) umgesetzt
Reduzierung Verbrauch Heizenergie Dachsanierung Frankenstr. 264 (Asbestsanierung und Dämmung der Dachflächen gemäß EnEV) umgesetzt
Reduzierung Verbrauch Heizenergie Dachdämmung Immobilie Corneliusstr. (Dämmung der Dachflächen bzw. Dachgeschossdecke gemäß EnEV) umgesetzt
Reduzierung Verbrauch Heizenergie Dachdämmung Immobilie Brandstr. (Dämmung der Dachflächen bzw. Dachgeschossdecke gemäß EnEV) umgesetzt
Reduzierung Verbrauch Heizenergie Dachdämmung Immobilie Abteistr. (Dämmung der Dachflächen bzw. Dachgeschossdecke gemäß EnEV) umgesetzt
Reduzierung Verbrauch Heizenergie Dachdämmung Immobilie Schulstr. (Dämmung der Dachflächen bzw. Dachgeschossdecke gemäß EnEV) umgesetzt
Reduzierung Verbrauch Heizenergie, Reduzierung Stromverbrauch Umbau diverser Filialen laufend
Erhöhung digitale Datenspeicherung, Einsatz nachhaltiger Raumkonzepte, Reduzierung Papierverbrauch, Stromverbrauch, CO2 Pilotierung eines Konzeptes zum modernen und flexiblen Arbeiten ("Arbeitswelt 4.0") in einer Etage der Zentrale geplant 2021
Reduzierung Papierverbrauch Förderkreditprozesse digital gestalten  
Reduzierung Papierverbrauch Digitalisierung der Prüfberichte der Internen Revision  
Reduzierung Papierverbrauch Digitalisierung Vermittlergeschäft  
Reduzierung Papierverbrauch Abwicklung der Bewilligung von gewerblichen und privaten Kreditentscheidungen in OSP in Arbeit
Reduzierung Papierverbrauch, Vermeidung CO2 Einführung Firmenkundenportal und damit Ausbau digitaler Prozesse für Firmenkunden beauftragt
Reduzierung Papierverbrauch (ggfs. langfristig Vermeidung CO2, Krafststoffverbrauch) Einführung Digitaler Ausweisservice in Arbeit
Reduzierung Papierverbrauch Digitalisierung der Kreditakten von Mitarbeitenden  
Reduzierung Papierverbrauch Pilotierung PenPad-Einsatz zur digitalen Unterschrift in Arbeit
Reduzierung Papierverbrauch Forcierung Elektronisches Postfach (für Kontoauszüge und Sonderdokumente) umgesetzt
Reduzierung Papierverbrauch Einstellung der Printversion MiFID-Broschüre umgesetzt
Reduzierung Papierverbrauch Forcierung Serviceaufträge/Digitale Auftragseingänge laufend

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

i.
Die Sparkasse Essen stellt keine Produkte her. Zur Verpackung von Auszügen oder Mailings werden ausschließlich Umschläge genutzt. Andere Verpackungsmaterialien werden nur in sehr geringemn Umfang eingesetzt und werden nicht gezählt oder gewogen.

ii.
Papier:

Jahr Kopierpapier Kontoauszugspapier
2018 10,34 Mio. Blatt 35,85 Mio. Auszüge
2019 9,59 Mio. Blatt 34,38 Mio. Auszüge
2020 8,49 Mio. Blatt 30,20 Mio. Auszüge

Es zeigt sich, dass der Papierverbrauch beispielsweise aufgrund digitalisierter Prozesse kontinuierlich zurückgeht. Die große Reduzierung im Bereich der Kontoauszüge lässt sich beispielsweise darauf zurückführen, dass Kunden, die einen neuen Online Banking Vertrag abschließen, grundsätzlich eine Freischaltung für das Elektronische Postfach erhalten. In das Elektronische Postfach werden ab dem Zeitpunkt der Freischaltung alle Dokumente und damit auch rechtsverbindliche Dokumente wie Kontoauszüge eingestellt und sind dort für den Kunden abrufbar. 

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

a. 
Erdgas: 3.545,55 kg = 47.155,82 kwH
Diesel: 5.107,93 l = 50.057,42 kwH
Super: 5.232.75 l = 46.571,48 kwH

Gesamt: 143.784,72 kwH = 517.624.992,00 kJ

b.
Kein Kraftstoffverbrauch aus erneuerbaren Energie

c.
i. 8.026.369,0 kwH (Zeitraum 1.7.2019 bis 30.6.2020)
ii.5.968.991 kWh Gesamtenergie (basierend auf Zahlen aus 2019); davon:
Fernwärme: 3.416.001 kWh
Öl: 225.481 kWh
Gas: 2.327.509 kWh
iii. keine Angabe möglich
iv. keine Angabe möglich

d.
i. Die Sparkasse Essen verkauft keinen Strom.
ii. Die Sparkasse Essen verkauft keine Heizenergie.
iii. Die Sparkasse Essen verkauft keine Kühlenergie
iv.Die Sparkasse Essen verkauft keinen Dampf.

e.
a.: 143.784,72 kWh + c.i. 8.026.369,0 + c.ii. 5.986.991,0 = 14.157.144,72 kWh = 50.965.720.992 kJ

f.
Die Verbräuche werden anhand der Zählerstände abgelesen.

g.
CO2- Ausstoß in g/ kWh:

Angabe Essener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (EVV):

Residualmix: Strom 75 g CO2/ kWh (Wert ist geringer als der Bundesdurchschnitt und den Angaben des Umweltbundesamtes),

Angaben Umweltbundesamt:

Heizöl schwer 228 g CO2/kWh,
Heizöl leicht 267 g CO2/ kWh,
Erdgas (H) 206 g CO2/ kWh,
Erdgas (L) 201 g CO2/ kWh,
Diesel 266 g CO2/ kWh,
Super: 263 g CO2/ kWh

Angabe STEAG:

Fernwärme 178 g CO2/ kWh

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

a-d:
Eine Aussage ist nur mit Berechnung durch externen Sachverständigen und einem hohen Aufwand möglich und wird daher nicht vorgenommen. Bei allen Sanierungen und Umbauten werden die entsprechenden Anforderungen der aktuell gültigen Energieeinsparverordnung (EnEV) umgesetzt. Darüber hinaus ist es eine wesentliche Zielsetzung, unter den gegebenen wirtschaftlichen Voraussetzungen, eine optimale Energieeinsparung zu erzielen.
 

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

a.
10.396 cbm basierend auf Zahlen des Jahres 2019
i. 0 cbm
ii. 0 cbm
iii. 0 cbm
iv. 0 cmb
v. 10.396 cbm

b.
wird nicht gemessen

c.
wird nicht gemessen

d.
nicht relevant

Leistungsindikator GRI SRS-306-2: Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des gefährlichen Abfalls, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
viii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

b. Gesamtgewicht ungefährlicher Abfälle, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
iii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

c. Wie die Abfallentsorgungsmethode bestimmt wurde:
i. Direkt von der Organisation entsorgt oder anderweitig direkt bestätigt
ii. Vom Entsorgungsdienstleister zur Verfügung gestellte Informationen
iii. Organisatorische Standardmethoden des Entsorgungsdienstleisters

a. Gesamtgewicht gefährlicher Abfall in t: 0,450
i. Wiederverwendung: 0,000
ii. Recycling: 0,000
iii. Kompostierung: 0,000
iv: Rückgewinnung: 0,450
v: Müllverbrennung: 0,000
vi: Salzwasserabsenkung: 0,000
vii: Mülldeponie 0,000
viii: Lagerung am Standort: 0,000
ix: sonstiges --> chemisch physikalische Behandlung /CPB): 0,000
                     --> rohstoffliche Verwertung: 0,000


b. Gesamtgewicht ungefährlicher Abfall in t: 452,437
i. Wiederverwendung: 0,000
ii. Recycling: 250,000
iii. Kompostierung: 0,000
iv: Rückgewinnung: 2,536
v: Müllverbrennung: 129,401
vi: Salzwasserabsenkung: 0,000
vii: Mülldeponie: 0,000
viii: Lagerung am Standort: 0,000
ix: sonstiges --> chemisch physikalische Behandlung /CPB): 69,500
                     --> rohstoffliche Verwertung: 1,000

c. Die Abfallentsorgung wird durch diverse Dienstleister übernommen. Diese stellen im Jahresverlauf die erhobenen und abgerechneten Daten zur Verfügung.

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Die größten Emissionsquellen der Sparkasse Essen sind:
Zur Senkung des Emissionsausstoßes sind wie in Kriterium 12 beschrieben bereits einige Ziele erfasst worden. Im Zuge der Unterzeichnung der "Selbstverpflichtung deutscher Sparkassen für klimafreundliches und nachhaltiges Wirtschaften" hat sich die Sparkasse Essen dazu bekannt, den Geschäftsbetrieb bis spätestens zum Jahr 2035 CO2-neutral zu gestalten. Als Maßnahme sei beispielhaft die Umrüstung des sparkasseneigenen Fuhrparks auf geringeren CO2-Ausstoß genannt.

Aus dem Energieaudit (DIN EN 16247-1), der zuletzt im März 2020 stattgefunden hat, haben wir Maßnahmen abgeleitet, um den ökologischen Fußabdruck der Sparkasse Essen stetig zu verringern. Der nächste Audittermin wird im Jahr 2024 durchgeführt werden und zur Ableitung weiterer Ziele und Maßnahmen herangezogen werden. Im Zuge der Unterzeichung der Selbstverpflichtung wurden zur Bemessung der Reduzierung folgende Basisjahre festgelegt: (Anmerkung: Die Wahl der Basisjahre liegt in den Abrechnungszeiträumen der Energieversorger begründet.)

Als Beispiele zur Reduzierung seien auszugsweise folgende Maßnahmen genannt:
Beim von der Sparkasse Essen verbrauchten Strom lag der Anteil der erneuerbaren Energien bei 87,5 %. Zur Messung der Emissionen wird dabei ausschließlich der CO2-Ausstoß berücksichtigt, der anhand des GWP 1 des Umweltbundesamtes ermittelt wird.

Die Sparkasse Essen hat im Dezember 2020 die Selbstverpflichtung deutscher Sparkassen für klimafreundliches und nachhaltiges Wirtschaften unterzeichnet. Damit haben wir uns verpflichtet, u. a. den Geschäftsbetrieb bis 2035 klimaneutral zu gestalten. Maßnahmen, die auf dieses übergeordnete Ziel einzahlen, werden erst im Jahr 2021 entwickelt. Es gibt bereits erste Szenarioberechnungen, wie hoch der jährlich zu reduzierende CO2-Anteil wäre, um das Ziel zu erreichen. Allerdings sind diese noch nicht finalisiert, ebenso wenig wie Maßnahmen, um diese Ziele erreichen zu können. Die Fachabteilungen werden ihre Expertise im Rahmen der Maßnahmenentwicklung beisteuern. Der Vorstand wird eng in diesen Prozess eingebunden. Um eine Messbarkeit der Effekte der genannten Maßnahmen erreichen zu können, soll die Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit im Jahr 2021 Vorschläge erarbeiten, wie dies sichergestellt werden kann. Dafür könnte beispielsweise das Tool des Vereins für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten e.V. (VfU) in Frage kommen. 

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

a.
Emissionen zu Scope 1 gesamt 589,77 t CO2     

b.
CO2

c.
Biogene CO2-Emissionen fallen in der Kategorie Scope 1 bei der Sparkasse Essen nicht an, da ausschließlich fossile Brennstoffe als Energieträger genutzt werden. Für die fossilen Brennstoffe sind die Emissionsfaktoren oben angegeben.

d.
Gas: Emissionen 493,76 t CO2 (Basisjahr 2019)
Öl: Emissionen 60,20 t CO2 (Basisjahr 2019)
Kraftstoff: Emissionen 35,81 t CO(Basisjahr 01.11.2019-31.10.2020)
i.Die Wahl der Basisjahre liegt in den Abrechnungszeiträumen der Energieversorger begründet.
ii.Emissionen zu Scope 1 gesamt 589,77 t CO2
iii. Die Abweichungen der Emissionen für den Gasverbrauch weichen von den Vorjahres Werten ab, da unterschiedliche Emissionsfaktoren zur Berechnung verwendet wurden. Für die aktuelle Berechnung wurden Emissionsfaktoren vom Umweltbundesamt verwendet. 

e.
Angaben Bundesumweltamt: CO2 Emissionen für fossile Brennstoffe und Treibhauspotentiale (Global Warming Potential, GWP).
CO2 = GWP 1
Gas: Erdgas (H) 206 g CO2/kWh (57.257 kg CO2/TJ)  
Öl: Heizöl leicht 267 g CO2/kWh (74.020 kg CO2/TJ)                   
Kraftstoff: Diesel 266 g CO2/kWh (74.027 kg CO2/TJ); Super 263 g CO2/kWh (73.100 kg CO2/TJ),    Erdgas: 206 g CO2/kWh (57.257 kg CO2/TJ)

f.
Die Konsolidierung der Emissionen wird nach dem Kontroll-Ansatz vorgenommen. Es werden alle Emissionen der Sparkasse Essen und deren Tochterunternehmen erfasst, auf welche die Sparkasse eine operative Kontrolle ausübt. 

g.
Verbrauchserfassungen werden anhand von Zählerständen und Abrechnungen der Versorgungsunternehmen vorgenommen.

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

a.
a.1 Strom: 8.026.369,0 kWh * 75 g CO2/kWh = 601,98 t CO2
a.2 Fernwärme: 3.416.001,0 kWh * 178 g CO2/kWh = 608,05 t CO2
a.3 Dampf: wird nicht eingekauft
Emissionen zu Scope 2 gesamt 1.210,03 t CO2
Die nach dem standortbasierten Ansatz ermittelten Scope-2-Emissionen enthalten regionale Emissionsfaktoren der Energieversorger.

b.
Die Emissionswerte wurden nach dem standortbasierten Ansatz ermittelt (s.o.).

c.
CO2

d.
Strom: 601,98 t CO2 (Basisjahr 1.7.2019 – 30.6.2020)
Fernwärme: 608,05 t CO2 (Basisjahr 2019)
Dampf: wird nicht eingekauft
i. Die Wahl der Basisjahre liegt in den Abrechnungszeiträumen der Energieversorger begründet.
ii. Emissionen zu Scope 2 gesamt 1.210,03 t CO2
iii. Die gravierenden Abweichungen bei den CO2 Emissionen durch den Stromverbrauch werden durch einen deutlich besseren Emissionsfaktor des Stromlieferanten der Sparkasse Essen erreicht. Der verbrauchte Strom hat einen Anteil erneuerbarer Energien von 87,5%. Die Abweichung der Emissionen durch den Fernwärmeverbrauch lässt sich ebenfalls durch einen deutlich besseren Emissionsfaktor des Energielieferanten erklären. Die verwendeten Emissionsfaktoren weichen von den Durchschnittswerten des Umweltbundesamtes ab.

e.
Angabe EVV: Residualmix Strom: 75 g CO2/ kWh
Angabe STEAG: Fernwärme: 178 g CO2/ kWh
 
Bei den Emissionen wird hier ausschließlich der CO2-Ausstoß berücksichtigt. CO2 = GWP 1 gemäß Bundesumweltamt.

f.
Die Konsolidierung der Emissionen wird nach dem Kontroll-Ansatz vorgenommen. Es werden alle Emissionen der Sparkasse Essen und deren Tochterunternehmen erfasst, auf welche die Sparkasse Essen eine operative Kontrolle ausübt.

g.
Verbrauchserfassungen werden anhand von Zählerständen und Abrechnungen der Versorgungsunternehmen vorgenommen.

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

a.
a.1 Diese Daten sind innerhalb der Sparkasse Essen nicht vollständig erfasst. Daher kann zu diesem Punkt keine Aussage gemacht werden.
a.2 Zu diesem Punkt kann keine Aussage gemacht werden.
a.3 Zu diesem Punkt kann keine Aussage gemacht werden. Emissionen aus vorgelagerten Prozessen, Verteilung und Verluste von Energie oder der Primärenergiebereitstellung können nicht angegeben werden. Eine Berechnung könnte lediglich durch einen externen Sachverständigen erfolgen.

b.
CO2

c.
Aufgrund von fehlenden Daten können zum Bereich Scope 3 keine näheren Angaben gemacht werden.

d.
Aufgrund von fehlenden Daten können zum Bereich Scope 3 keine näheren Angaben gemacht werden.

e.
Aufgrund von fehlenden Daten können zum Bereich Scope 3 keine näheren Angaben gemacht werden.
i. s. o.
ii. s. o.
iii. s. o.

f.
Angaben Bundesumweltamt: CO2 Emissionen für fossile Brennstoffe und Treibhauspotentiale (Global Warming Potential, GWP).
CO2 = GWP 1
Gas: Erdgas H 206 g CO2/kWh (57.257 kg CO2/TJ)  
Öl: Heizöl leicht 267 g CO2/kWh (74.020 kg CO2/TJ)                   
Kraftstoff: Diesel 266 g CO2/kWh (74.027 kg CO2/TJ), Super 263 g CO2/kWh (73.100 kg CO2/TJ),      Erdgas 206 g CO2/kWh (57.257 kg CO2/TJ)

g.
Aufgrund von fehlenden Daten können zum Bereich Scope 3 keine näheren Angaben gemacht werden.

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

a.
Zum Umfang der Senkung der Emissionen kann keine Aussage gemacht werden. Die Energieeinsparung könnte lediglich durch einen externen Sachverständigen berechnet werden.

b.
Aufgrund von fehlenden Daten können zum Bereich Scope 3 keine näheren Angaben gemacht werden.

c.
Aufgrund von fehlenden Daten können zum Bereich Scope 3 keine näheren Angaben gemacht werden.

d.
Die Senkung ist in Scope 1 und Scope 2 erfolgt. Eine Aussage zur Entwicklung von Scope 3 kann nicht gemacht werden. In den oben genannten Kategorien konnten durch bauliche Maßnahmen (Optimierung von Anlagen und Installationen) Energieeinsparungen erreicht werden.

e.
Zum Umfang der Senkung der Emissionen kann keine Aussage gemacht werden. Die Energieeinsparung kann lediglich durch einen externen Sachverständigen berechnet werden.