11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Auch wenn die Sparda-Bank München eG kein produzierendes Unternehmen ist, so ist sie sich durchaus bewusst, dass auch ihre Geschäftstätigkeit Auswirkungen auf Umwelt und Klima hat. Die Bank verfolgt im Rahmen ihres nachhaltigen Wirtschaftens daher ein Konzept der Ressourcenreduktion bzw. des Einsatzes regenerativer Ressourcen.  

Zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs der Sparda-Bank München eG werden Ressourcen benötigt, deren Inanspruchnahme sich aus diversen Komponenten des internen und externen Dienstleistungs- und Beschaffungswesens ergibt. Die dafür von der Sparda-Bank München eG genutzten Ressourcen an Wasser, Brennstoffen, Energie, Kraftstoff, Papier, Abfall, Kältemitteln, Fernwärme sowie die durch diese Nutzung indirekt verursachten CO2-Emissionen werden seit 2012 in einer jährlich erscheinenden CO2-Bilanz explizit ausgewiesen. Mit Hilfe der CO2-Bilanz werden Verbräuche überprüft, Veränderungen hinterfragt und – wo möglich – künftig weitere Einsparungen angestrebt. Detaillierte Informationen zu den konkreten Unternehmensverbräuchen sind zusätzlich unter DNK-Kriterium 12 sowie den dazugehörigen Leistungsindikatoren zu finden.  

Materialien, die in Büroausstattung, Technik, Maschinen und Automaten eingesetzt sind, zeichnen sich durch eine lange Lebensdauer aus. Ihr Beitrag zur Umweltbilanz wird durch regelmäßige Pflege und im Bedarfsfall fachmännische Entsorgung oder Reparatur- und Recyclingprozesse so gering wie möglich gehalten.  

Den größten Ausstoß an CO2-Äquivalenten verzeichnete die Sparda-Bank München eG 2020 - analog dem Jahr 2019 - in den Bereichen Arbeitswege der Mitarbeiter (36,4 Prozent Anteil an der CO2-Gesamtbilanz) und externe Dienstleister/Rechenzentrum (19,2 Prozent).
Besonders große Einsparungen erreichte die Bank durch den Bezug von 100 Prozent Ökostrom.

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Wie unter den Leistungsindikatoren zu DNK-Kriterium 13 näher ausgeführt, ist die Sparda-Bank München eG bereits seit 2014 ein betriebsökologisch klimaneutrales Unternehmen und überwacht mit Hilfe des jährlich dokumentierten CO2-Ausstoßes ihr Ressourcenmanagement (weitere Informationen dazu sind auch unter DNK-Kriterium 13 beschrieben). Die Sparda-Bank München eG ist erfolgreich bei der Reduzierung der relevanten Ressourcen.

Basierend auf der regelmäßigen Evaluation
der unter DNK-Kriterium 3 beschriebenen qualitativen und quantitativen Zielbilder werden im Unternehmen bei Bedarf entsprechende Maßnahmen ergriffen. Grundlage zur Verbesserung des Ressourcenmanagements ist die CO2-Bilanz. Ziel ist die kontinuierliche Verbesserung bei der Verwendung von Ressourcen. Darüber hinaus gibt es kein weiteres Managementkonzept.  

Basierend auf der Evaluation steht im Einkauf die Nutzung von alternativen umweltfreundlichen Produkten (Papier, Büromaterial etc.) im Fokus. Wenn Reduzierungen derzeit noch nicht möglich sind, erfolgt die Kompensation der Emissionen durch Klimazertifikate. Auch die regelmäßige Sensibilisierung der Mitarbeiter für das Thema Nachhaltigkeit sowie die 2015 erfolgte Umstellung der Gesamtbank auf Ökostrom und der Einsatz von neueren Energiesparlampen sind wirkungsvolle Maßnahmen, die sich langfristig positiv in der CO2-Bilanz der Sparda-Bank München eG niederschlagen.  

Die Mitarbeiter der Sparda-Bank München eG sind die tragende Säule und gleichzeitig auch wichtige Multiplikatoren im Bereich Nachhaltigkeit. Sie werden durch interne Kommunikationsmaßnahmen wie z. B. durch Videos zum Thema nachhaltige Geldanlagen oder durch die regelmäßigen Informationen zu ökologischem Verhalten am Arbeitsplatz über das Intranet oder per E-Mail aufgeklärt und können so am unternehmensweiten Ressourcenmanagement sowie an der Weiterentwicklung des nachhaltigen Produktportfolios teilhaben. Zudem förderte die Sparda-Bank München eG im Berichtsjahr 2020 339 Mitarbeiter, die mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit kommen, mit dem „Jobticket“.  

Seit September 2016 stehen auf dem Gelände der Zentrale der Sparda-Bank München eG Ökostrom-Tankstellen für Elektrofahrräder und Elektroautos. Kostenlos kann hier jeder Strom tanken, der mit einem Elektrofahrrad oder -auto unterwegs ist. 2020 wurden insgesamt ca. 17.000 kW Ökostrom1 getankt. Die Sparda-Bank München eG trägt damit zur Erweiterung des E-Mobilitäts-Netzes in München bei.  

Das beschriebene Vorgehen und die erwähnten Maßnahmen erfüllen das Ziel der kontinuierlichen Verbesserung. Zeugnis ist das konstante Absinken der CO2-Äquivalente über die letzten Jahre (bis auf 2019), die jährlich in der CO2-Bilanz veröffentlicht werden. Dennoch sehen wir die Notwendigkeit, uns in der Zukunft noch einmal gezielter mit der Entwicklung von Maßnahmen zu beschäftigen, um weiterhin eine kontinuierliche Reduzierung in den nächsten Jahren sicherstellen zu können. 

Auf Grundlage unserer Geschäftstätigkeit und unserer schon langjährig durchgeführten und stetig ausgebauten Nachhaltigkeitsaktivitäten gehen wir davon aus, dass die Risiken von negativen Auswirkungen auf Umweltbelange sehr gering sind. Eine detaillierte Risikoanalyse existiert allerdings nicht; im Rahmen des an anderer Stelle im Bericht erwähnten Projekts zur Umsetzung des BaFin-Merkblatts werden wir uns jedoch intensiver mit Risiken jeglicher Art beschäftigen. 


In den letzten Jahren wurde an dieser Stelle ein falscher, viel zu niedriger Wert an den Messstellenbetreiber (DB Netze) übermittelt. In 2020 erfolgte eine Nachrüstung der Anlage (Zähler), sodass nun von korrekten Angaben ausgegangen werden kann.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Die Sparda-Bank München eG ist ein Finanzdienstleistungsunternehmen. Die Materialien, welche die Bank einsetzt, begrenzen sich folglich auf die zur Aufrechterhaltung des Bankbetriebs eingekauften Rohwaren und Produkte. Der Verbrauch von Papierprodukten ist hier einer der größten Faktoren und machte im Berichtsjahr 2020 mit rund 47.700 kg 2,3 Prozent anteilig an der Gesamt-CO2-Bilanz der Bank aus. Diese Zahl setzt sich zusammen aus 4.300 kg Frischfaser- und 43.400 kg Recycling-Papier. Weitere ca. 15.396 kg fielen durch die von der Bank beauftragten Druckerzeugnisse an, diese wurden jedoch schon im Druckprozess über den Zukauf von Klimazertifikaten direkt klimaneutral gestellt und flossen damit nicht unmittelbar in die CO2-Bilanz der Sparda-Bank München eG ein.

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

Die exakten Werte des Stromverbrauchs für das Jahr 2020 liegen noch nicht vor. Es wird zum Zeitpunkt der Berichtserstellung für das Berichtsjahr 2020 von einem Energieverbrauch von 2.075.000 kWh ausgegangen, was einem Rückgang zum Vorjahr um 5,7 Prozent entspräche.  

Die Sparda-Bank München eG bezieht bereits seit 2015 zu 100 Prozent Ökostrom.  

Seit 2013 erstellt die Sparda-Bank München eG eine CO2-Bilanz nach dem GHG Protocol. Die konkreten Verbräuche mit Vergleich zum Vorjahr sind entsprechend den Anforderungen des GHG Protocol in den Leistungsindikatoren zu DNK-Kriterium 13 näher aufgeschlüsselt.

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Für den Stromverbrauch in 2019 wurde im letzten Bericht ein Wert von 2.200.000 kWh erwartet, was einer Veränderung zu 2018 von +1,4 Prozent entsprochen hätte. Tatsächlich lag er für 2019 bei 2.097.769 kWh, was einer Reduktion um 3,3 Prozent entspricht. Für das Jahr 2020 wird ein etwas niedrigerer Stromverbrauch von 2.075.000 kWh erwartet. Dieser Wert ist durch die Schließung von 6 Filialen begründet, die in SB-Center umgewandelt wurden. Wie bereits unter vorangehendem Leistungsindikator erläutert, bezieht die Bank zu 100 Prozent Ökostrom.  

Weitere konkrete Energieverbräuche (z. B. Heizöl leicht, Kühlmittel) mit Vergleich zum Vorjahr sind entsprechend den Anforderungen des GHG Protocol in den Leistungsindikatoren zu DNK-Kriterium 13 näher aufgeschlüsselt.

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Es wird die Gesamtwasserentnahme berichtet, die sich zusammensetzt aus den Werten der Filialen, SB-Stellen und der Zentrale der Sparda-Bank München eG. Für die Ressource Wasser (Wasser und Abwasser) wurde für 2019 wurde ein Wert von 12.390 cbm (= 12,4 Megaliter) erwartet, der auch final erreicht wurde. Die Schätzung für 2020 umfasst 11.800 cbm (= 11,8 Megaliter). Der etwas niedriger angesetze Wert ist auf die bereits erwähnte Schließung von Filialen und die Umwandlung in SB-Stellen zurückzuführen. 

Das Wasser entstammt dem herkömmlichen (Süß- bzw. Trink-)Wassernetz der Gemeinden, in denen die Filialen und die Zentrale der Sparda-Bank München eG jeweils lokalisiert sind. Diese Entnahmequellen sind nach dem Kenntnisstand der Sparda-Bank München eG nicht von Wasserstress betroffen.

Leistungsindikator GRI SRS-306-2: Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des gefährlichen Abfalls, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
viii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

b. Gesamtgewicht ungefährlicher Abfälle, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
iii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

c. Wie die Abfallentsorgungsmethode bestimmt wurde:
i. Direkt von der Organisation entsorgt oder anderweitig direkt bestätigt
ii. Vom Entsorgungsdienstleister zur Verfügung gestellte Informationen
iii. Organisatorische Standardmethoden des Entsorgungsdienstleisters

Die Tabelle zeigt Gewicht und Art des Abfalls, den die Sparda-Bank München eG 2019 und 2020 produziert hat. Insgesamt entspricht der Anteil des Abfalls weniger als einem Prozent an der Gesamt-CO2-Bilanz des Unternehmens, weshalb hier auf Basis der Vorjahreswerte teilweise Hochrechnungen der zuständigen Fachabteilungen für das Jahr 2020 angegeben werden.  

Die Entsorgung der einzelnen aufgeführten Abfallkomponenten erfolgt professionell und standardgemäß durch die beauftragten Dienstleistungsunternehmen, welche die Abfälle abholen und fachgerecht verwerten oder recyceln.  

Emissionsquelle Entsorgung durch Einheit Abfall 2019 Abfall 2020 Ver-änderung
Papier Rhenus-Datalösch Tonnen 1,5  1,01 -33,3 % 
Papier Akten- und Datenvernichtung vor Ort – Datalösch Kubikmeter 143,3

 
83,5

-41,8 % 
Papier Remondis-Mischpapier Tonnen 29,1

24,3 -16,7 % 
Styropor Remondis Kubikmeter 18,0 13,0  -27,8 % 
Mischglas Remondis Kubikmeter 5,5 3,0  -45,5 % 
Sperrmüll Remondis Tonnen 5,2 4,6  -11,9 % 
Elektroschrott Weißer Rabe Tonnen 4,4 6,6  49,8 %2 
Restmüll Städtische/
kommunale Abfallwirtschafts-betriebe
Kubikmeter 135,0 (Schätzwert)  
135,0 (Hoch-rechnung)

0 % 
Wertstoffe Städtische/
kommunale Abfallwirtschafts-betriebe
Kubikmeter 30,0 (Schätzwert)  
30,0 (Hoch-rechnung)

0 % 
Biomüll Städtische/
kommunale Abfallwirtschafts-betriebe
Kubikmeter 30,0 (Schätzwert)
22,0 (Hoch-rechnung)

-26,7 % 


Zum Zeitpunkt der Umrechnung in CO2-Äquivalente lag der finale Wert noch nicht vor. Aus diesem Grund wurde die Umrechnung mit einer geschätzten Menge von 1,5 t vorgenommen. 
Die Gründe für den starken Anstieg liegen u. a. in der Reduzierung der Drucker und dem Austausch von Alt-Geräten, die nicht mehr den Anforderungen an die Arbeitsplatzergonomie entsprachen.

Die Sparda-Bank München eG veröffentlicht Informationen über ihr Umwelt-Engagement. Dies ist auf https://www.sparda-m.de/ beschrieben.

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Die Sparda-Bank München eG erstellt seit 2012 jährlich eine CO2-Bilanz nach den Vorgaben des GHG Protocol. Die Auflistung aller klimarelevanten Emissionen des Unternehmens findet sich unter Leistungsindikator GRI SRS-305-1 bis Leistungsindikator GRI SRS-305-3. Informationen zur Reduktion von THG-Emissionen sind beispielsweise unter Leistungsindikator GRI SRS-305-5 beschrieben.  

Ziel des Unternehmens ist die kontinuierliche Verbesserung der CO2-Bilanz. Nach einigen Jahren der Reduzierung stiegen die Emissionen 2019 im Vergleich zu 2018 um 5,2 Prozent auf 1.823,3 t leicht an. Die Prognose für die hochgerechneten Zahlen aus 2020 liegt bei einer Reduktion um 4,9 Prozent und einem Emissionswert von 1.734,7 t.

r die Sparda-Bank München eG sind umfassende Langzeitbeobachtungen der erhobenen Kennzahlen von größerer Bedeutung als die separate Querschnitt-Evaluation einzelner Kenngrößen. Auffällige Veränderungen von umweltrelevanten Kenngrößen werden jedoch intern aufgeklärt und mit konkreten Maßnahmen bearbeitet.  

Die Sparda-Bank München eG hatte sich vorgenommen, im Jahr 2020 an quantitativen Reduktionszielen für ihre CO2-Emissionen zu arbeiten und hat hier bereits erste Ideen gesammelt. Aufgrund von anderen größeren Projekten musste die weitere Ausarbeitung und Entscheidung darüber jedoch noch einmal verschoben werden.   

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Unter Scope 1 werden laut GHG Protocol all jene THG-Emissionen zusammengefasst, die durch den Verbrauch von Brennstoffen, durch außerordentliche Nachfüllungen von Kältemitteln und durch den Fuhrparkbetrieb des berichtenden Unternehmens entstehen. Die Sparda-Bank München eG berichtet die Unternehmenswerte für 2019 und 2020, wo möglich auf Basis der aktuellen Abrechnungen für das Berichtsjahr. In jenen Fällen, in denen die Abrechnungen noch nicht vorlagen, wurden die Realwerte aus dem vorangegangenen Jahr als Basis für die Hochrechnung herangezogen.  

Quelle Scope 1 Realwert 2019 CO2-Äqui-valent
in t
Anteil in % Veränd. ggü. Vorjahr in % Realwert 2020 CO2-Äqui-valent
in t
Anteil in % Veränd. ggü. Vorjahr in %
Wärme Erd-/Biogas:  775.739 kWh 176,4 9,7 -4,7 Erd-/Biogas: 760.000 kWh2 174,3 10,0 -1,2
Heizöl leicht:  7.603 l Heizöl leicht: 8.000 l
Kälte-mittel 352,0 kg Einfüllmenge, keine Leckagen 0,0 0,0 0,0 340,0 kg Einfüllmenge, keine Leckagen 0,0 0,0 0,0
Unter-nehmens-fuhrpark Benzin: 3.017,0 l 28,8 1,6 -11,9 Benzin: 2.263,2 l 31,1 1,8 +8,0
Diesel: 8.363,2 l Diesel: 9.866,6 l
Ökostrom:  383,7 kWh Ökostrom: 23,48 kWh
Gesamt 1 205,2 11,3 -5,8 1 205,4 11,8 +0,1

Hier werden keine Realwerte angegeben, da sich diese aus verschiedenen Größeneinheiten zusammensetzen, die nicht addiert werden können. Dennoch sind die CO2-Emissionen ausgewiesen, da deren Addition möglich ist.

2 Bei dem angegebenen Wert handelt es sich um eine Schätzung basierend auf den Hochrechnungen der tatsächlichen Verbräuche aus 2019. Aufgrund eines vergleichsweise milden Winters wird von einem Rückgang des Bedarfs an Erd-/Biogas ausgegangen.

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Unter Scope 2 werden laut GHG Protocol all jene THG-Emissionen zusammengefasst, die indirekt durch den Verbrauch von Strom und Fernwärme des berichtenden Unternehmens entstehen. Die Sparda-Bank München eG berichtet die Unternehmenswerte für 2019 und 2020, wo möglich auf Basis der aktuellen Abrechnungen für das Berichtsjahr. In jenen Fällen, in denen die Abrechnungen noch nicht vorlagen, wurden die Realwerte aus dem vorangegangenen Jahr als Basis für die Hochrechnung herangezogen.  


Quelle Scope 2 Realwert 2019 in kWh CO2-Äqui-valent in t Anteil in % Veränd. ggü. Vorjahr in % Realwert 2020 in kWh CO2-Äqui-valent
in t
Anteil in % Veränd. ggü. Vorjahr in %
Strom 2.097.769 0,0 0,0 0,0 2.075.000 (Hochrechnung) 0,0 0,0 0,0
Fernwärme 1.186.815 227,3 12,5 +16,3 1.170.000 (Hochrechnung) 224,1 12,9 -1,4
Gesamt 3.284.584 227,3 12,5 +16,3 3.245.000 224,1 12,9 -1,4

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Unter Scope 3 werden laut GHG Protocol all jene THG-Emissionen zusammengefasst, die indirekt durch Arbeitswege und Geschäftsreisen der Mitarbeiter sowie durch den Wasser- und Papierverbrauch und den anfallenden Abfall des berichtenden Unternehmens entstehen. Die Sparda-Bank München eG berichtet die Unternehmenswerte für 2019 und 2020, wo möglich auf Basis der aktuellen Abrechnungen für das Berichtsjahr. In jenen Fällen, in denen die Abrechnungen noch nicht vorlagen, wurden die Realwerte aus dem vorangegangenen Jahr als Basis für die Hochrechnung herangezogen.
 
Quelle Scope 3 Realwert 2019 CO2-Äqui-valent in t Anteil in % Veränd. ggü. Vorjahr in % Realwert 2020 CO2-Äqui-valent in t Anteil in % Veränd. ggü. Vorjahr in %
Arbeitswege 5.277.509 km 648,9 35,6 3,8 5.083.839 km  631,3  36,4 -2,7
Dienstreisen 681.459 km 107,2 5,9 48,3 323.425 km 52,2 3,0 -51,3
Wasser und Abwasser 12.390 cbm 4,2 0,2 5,0 11.800 cbm  4,0   0,2  -4,8
Papier- und Druckerer-zeugnisse1 60.326 kg 48,1 2,6 2,8 47.670 kg 38,2  2,3 -20,6
Abfall 2 3,0 0,2 36,4 2 3,0 0,2 0
Externe Dienstleister 2 333,4 18,3 0 2 333,43 19,2 0
Vorkette Ökostrom 2 94,3 5,2 -3,3 2 93,3 5,4 -1,1
Vorkette Wärme 2 146,6 8,0 10,6 2 144,5 8,3 -1,4
Vorkette Kraftstoffe 2 4,9 0,3 -10,9 2 5,1 0,3 4,1
Gesamt 2 1.390,7 76,3 5,4 2 1.305,2 75,2 -6,2
 

Das Unternehmen hat im Jahr 2020 zusätzlich Druckaufträge im Gesamtvolumen von ca. 15.396 kg Recycling-Papier in Auftrag gegeben. Diese wurden jedoch schon im Druckprozess über den Zukauf von Klimazertifikaten direkt klimaneutral gestellt und fließen damit nicht unmittelbar in die CO2-Bilanz der Sparda-Bank München eG ein.  

Hier werden keine Realwerte angegeben, da sich diese aus verschiedenen Größeneinheiten zusammensetzen, die nicht addiert werden können. Dennoch sind die CO2-Emissionen ausgewiesen, da deren Addition möglich ist.

3 Aufgrund der Migration unseres IT-Providers ist eine Angabe zu dieser Position in 2020 nicht möglich. Daher wurde der Wert aus dem Vorjahr übernommen. 

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Die Hochrechnungen für das Jahr 2020 ergeben einen Gesamtemissionswert von 1.734,7 t CO2, was einer Reduktion um 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspräche. Wie bereits unter DNK-Kriterium 3, 12 und 13 erläutert, strebt die Sparda-Bank München eG eine kontinuierliche Verbesserung ihrer jährlichen Emissionswerte an; wo möglich durch die weitere Reduktion der Ressourcennutzung sowie durch die Umstellung auf Recycling-Produkte. Die Reduzierungspotentiale unterlagen jedoch technischen und wirtschaftlichen Grenzen. Die Restmenge der nicht vermeidbaren Emissionen wurde seit 2014 durch den Erwerb von Klimazertifikaten gemäß dem Kyoto-Protokoll kompensiert. So ist die Sparda-Bank München eG bereits seit 2014 ein betriebsökologisch klimaneutrales Unternehmen.