11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Der Geschäftsbetrieb der WERTGARANTIE Group nimmt natürliche Ressourcen in Anspruch und hat damit konkrete ökologische Auswirkungen. Als ressourcenintensives Element der Geschäftstätigkeit ist der Energieverbrauch inkl. der gefahrenen Kilometer der Dienstwagenflotte mit klimarelevanten Emissionen zu nennen. Seitens der Rohstoffe fällt der trotz fortschreitender Digitalisierung immer noch hohe Papierverbrauch ins Gewicht. Die Nutzung von Flächen durch die Büro-Immobilien und die Verwendung von Wasser in den Gebäuden beeinflussen die Umwelt ebenfalls. Dessen ist sich die WERTGARANTIE Group bewusst.

Die Unternehmensgruppe ist mit ihren rund 600 Mitarbeitern am Standort Hannover ein großer Arbeitgeber und stellt sich ihrer Verantwortung für die Umwelt. Sowohl Leitbild als auch die Agenda 2020 zeugen von diesem Anspruch und werden von der Unternehmensführung getragen und aktiv unterstützt. Die im Zuge der Entwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie definierten Nachhaltigkeitsziele bilden die Ausgangsbasis für Maßnahmen zur effizienteren Nutzung der Ressourcen und Senkung der wesentlichen Verbräuche. Umweltrelevante Kennzahlen werden seit 2018 erhoben (vgl. Kriterien 12–13) und machen die Fortschritte im Zeitverlauf sichtbar. Durch diese nun systematisierte Herangehensweise der Kennzahlenerfassung möchte die WERTGARANTIE Group noch intensiver zu Ressourcenschonung und Umweltschutz beitragen.

Die bereits etablierten Umweltschutzmaßnahmen werden in diesem Kontext kontinuierlich weiterentwickelt. Die bestehenden Ansätze reichen von der Förderung umweltbewussten Verhaltens bei der Anreise und im Büroalltag über das Zurückführen von Papier und Toner in den Wertstoffkreislauf bis hin zur Neuanschaffung von energieeffizienten Geräten im IT-Bereich sowie in den Geschäftsräumen (Geschirrspüler und Kühlschränke) und bis zu Maßnahmen der energetischen Gebäudesanierung. Für das fachgerechte Recycling ausrangierter Kabel und Altgeräte stehen den Mitarbeitern beispielsweise permanent Gitterboxen eines zertifizierten Recycling-Fachbetriebes zur Verfügung.    

Den branchentypisch hohen Papierverbrauch reduziert die WERTGARANTIE Group im Zuge des internen Digitalisierungsprozesses sukzessive. Beispielsweise wurden die für die Einarbeitung neuer Mitarbeiter verwendeten Info-Mappen im Jahr 2020 nur noch in digitaler Form genutzt. Die unvermeidbaren Druckerzeugnisse im Verwaltungsbetrieb werden zu fast 100 % regional und möglichst umweltschonend produziert: Schon heute werden FSC-zertifiziertes Papier und ökologisch hergestellte Druckerfarben verwendet. Im Berichtsjahr wurde eine konsequente Umstellung sämtlicher Druckerzeugnisse auf Recyclingpapier entschieden. Grundsätzlich kalkuliert die WERTGARANTIE Group Druckauflagen nur bedarfsgerecht und meist im Zusammendruck, um hohe zu vernichtende Restauflagen zu vermeiden und anfallende Druckabfälle bei der Produktion zu verhindern.

Beim Einkauf und der Produktion von Werbemitteln achtet die WERTGARANTIE Group gezielt auf ökologische Aspekte. Beispielsweise werden seit diesem Berichtsjahr Werbemittel wie Kugelschreiber, Geschenke an die Mitarbeiter, Lebensmittel wie Kaffee und Milch sowie die zur Verfügung gestellten Papierhandtücher und Mund-Nasen-Masken sowie die im Geschäftsbetrieb genutzten Stempel nach Nachhaltigkeitskriterien eingekauft.

Bei der Organisation von Veranstaltungen, die in 2020 bedingt durch die Corona-Pandemie digital stattfanden, wird darauf geachtet, mit nachhaltig orientierten Partnern zusammenzuarbeiten, für die der schonende Umgang mit Ressourcen selbstverständlich ist.

Bei den beruflich genutzten Mobilfunkgeräten der WERTGARANTIE-Mitarbeiter wird ebenfalls eine längere Nutzungsdauer angestrebt. Dafür wurden im Jahr 2020 gezielt Verträge mit einer längeren Laufzeit abgeschlossen.    

Die WERTGARANTIE Group engagiert sich auch für den Schutz der Biodiversität. Insbesondere Bienen tragen durch ihre Bestäubungsleistung zur Biodiversität bei, denn dank der Bestäubung können sich Pflanzen vermehren und deren Samen und Früchte dienen anderen Tieren als Nahrung. Daher siedeln am Standort Hannover auf einer Dachterrasse fünf Bienenvölker mit insgesamt 250.000 Bienen.

Weitere Kennzahlen zum Umfang der für die Geschäftstätigkeit wesentlichen natürlichen Ressourcen entnehmen Sie bitte den Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12.

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Die WERTGARANTIE Group verfolgt das Ziel, die Ressourceneffizienz zu verbessern und die Verbräuche insbesondere von Energie und dem intensiv genutzten Rohstoff Papier zu verringern. Kennzahlen werden ganzheitlich erfasst und nach Bedarf erweitert, nicht zuletzt zwecks Ableitung entsprechender qualitativer und quantitativer Ziele. Bis Ende 2020 wurden alle bisherigen Ziele als dauerhaft gültige Ziele definiert, an deren Zielerreichung stetig gearbeitet wird. Eine Konkretisierung der Ziele hinsichtlich mehr quantitativer Vorgaben und genauerer zeitlicher Vorgaben ist für das Jahr 2021 geplant. Die überarbeiteten Ziele werden in der nächsten DNK-Erklärung veröffentlicht.

Aktuell gilt, dass grundsätzlich immer beidseitig gedruckt und gedruckte Urkunden bedarfsgerecht auf die Anforderungen der Partner abgestimmt werden. Für Urkunden wird ausschließlich FSC-zertifiziertes Papier verwendet. Der Papierverbrauch im Vertrieb orientiert sich an den gesetzlichen Verpflichtungen, dem Kunden die Versicherungskonditionen weiterhin in Papierform zur Verfügung zu stellen.

Als Dienstleister ergeben sich für die WERTGARANTIE Group darüber hinaus im alltäglichen Betriebsablauf weitere Einsparpotenziale bei der Ressourcennutzung.

Diese umfassen die folgenden Maßnahmen: 

Produktinformationen und vertragsrelevante Unterlagen werden bei Verträgen aus dem Onlinegeschäft digital zur Verfügung gestellt.

Anträge werden bei Verträgen aus dem Onlinegeschäft digital abgewickelt.

Schäden werden bei Verträgen aus dem Onlinegeschäft zu einem großen Teil digital abgewickelt.

Die gesamte Kommunikation und Korrespondenz wird bei Verträgen aus dem Onlinegeschäft zu einem großen Teil digital (und telefonisch) abgewickelt.

Die interne Kommunikation erfolgt digital. Verträge, Rechnungen und weitere Korrespondenzen mit Dienstleistern werden digital übermittelt.

Zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie sind alle Mitarbeiter technisch und prozessual in die Lage versetzt worden, ihre Aufgaben mobil zu erledigen, sofern ihre Tätigkeiten dies zulassen. Durch die Vermeidung von Kontakten leistet WERTGARANTIE einerseits einen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie, andererseits werden dadurch auch Arbeitswege reduziert.

Seit mehreren Jahren wird der Energieverbrauch durch Virtualisierung der Server und Speichersysteme gesenkt. Außerdem besitzen die Clientsysteme wie Monitore, PCs, Telefone und Drucker Energiesparfunktionen. Bei Renovierungsarbeiten werden nur noch Leuchtmittel mit stromsparender LED-Technik eingebaut.

Im Jahr 2020 fand ein Energieaudit nach den gesetzlichen Bestimmungen der §§ 8 ff. des Gesetzes über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen (EDL-G) statt. Dieses dient unter anderem als Basis für ein kontinuierliches Energiecontrolling mit der damit verbundenen Festlegung von Maßnahmen zur Energieeffizienz. 

Die WERTGARANTIE Group ist sich auch als Dienstleister der Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen bewusst. Für einen verantwortungsbewussten Umgang mit diesen Ressourcen werden zum Zwecke des Controllings die Verbräuche von Energie, Wasser, Kraftstoffen, Rohstoffen und Abfall erhoben. Am Standort Hannover werden zudem ein Teil der CO2-Emissionen erfasst. Risiken sieht die WERTGARANTIE Group im Bereich Ressourcenmanagement aktuell nicht. Unter Beobachtung steht nach wie vor die Diskussion zu Dieselfahrverboten in Innenstädten. Als mögliche Lösung wird ein umfassender Einsatz von Elektrofahrzeugen geprüft.

Insgesamt sind in der WERTGARANTIE Group im Berichtsjahr 530 energiesparende Client-Systeme im Einsatz. Eine interne Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit einem umfassenden Beschaffungskatalog von IT-Hard-/Software (GreenIT/Nachhaltigkeit/Ressourcenverbrauch etc.). Im Berichtszeitraum wurden die Ergebnisse intern an alle Mitarbeiter kommuniziert und erste Maßnahmen umgesetzt.

Im Postservice wurden 2020 Briefumschläge aus Recyclingpapier (Blauer Engel) eingesetzt. Darüber hinaus nimmt die WERTGARANTIE Group mit monatlich ca. 100.000 Sendungen an dem Umweltschutzprogramm GoGreen teil.

Das WERTGARANTIE-Kundenportal vereinfacht den digitalen Austausch zwischen Versicherer und Versicherungsnehmer. Durch die Vermeidung manueller Prozesse bei der Dokumentenbearbeitung kann schneller auf die Kundenanliegen reagiert werden. Darüber hinaus kann durch die konsequente Digitalisierung jederzeit das Stadium der jeweiligen Korrespondenz nachvollzogen werden.
In 2019 wurden 214.316 Anliegen über das Kundenportal erledigt. In 2020 wurden 266.447 Anliegen über das Kundeportal bearbeitet. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Anstieg um etwa ein Viertel. Um den Nutzen des Kundenportals für Kunden und Unternehmung weiter zu steigern, ist das Entwicklungsteam im Berichtsjahr um vier Vollbeschäftigtenäquivalente erweitert worden.

Im Jahr 2020 wurden in den ersten Teeküchen Wasserspender installiert, um dadurch Transportkosten sowie Plastikmüll einzusparen. Im Jahr 2021 soll diese Umstellung in allen Arbeitsbereichen abgeschlossen werden. Weitere eher kleinere Maßnahmen zur Ressourcenschonung sind der Verzicht auf To-go-Becher und der Einkauf von Wasser und Obstsäften in Mehrweg-Glasflaschen oder die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien bei Mitarbeitergeschenken. So erhalten die Mitarbeiter der WERTGARANTIE Group am Standort Hannover beispielsweise zu Ostern Honig, der im Bienenstock auf der eigenen Dachterrasse hergestellt wird.

Der Risikomanagement-Prozess innerhalb der WERTGARANTIE Group dient der Identifikation, Bewertung, Aggregation, Steuerung einschließlich Kontrolle, Dokumentation und der Berichterstattung von bestehenden und potenziellen Risiken. Ziel der Risikoidentifikation ist es, mittels einer unternehmensweit einheitlichen jährlichen Risikoinventur über alle Geschäftsbereiche die bestehenden sowie potenziellen Risiken der Unternehmensgruppe zu erkennen. Dazu erfassen und bewerten die operativen Risikoverantwortlichen standardisiert die Unternehmens- und Gruppenrisiken unter Verwendung eines Fragebogens. Nach Aggregation der Einzelrisiken und Analyse der Gesamtrisikosituation werden durch den Konzernvorstand die Geschäfts- und Risikostrategie sowie Wesentlichkeitsgrenzen festgelegt. Die aktuellen Entwicklungen um das Coronavirus beeinflussen die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und stellen alle vor eine unbekannte und außergewöhnliche Situation. Die Gesellschaft (bzw. der Konzern) hat ihrerseits bereits alle Maßnahmen als Reaktion auf die Entwicklung eingeleitet. So ist beispielsweise die Umsetzung von Notfallplänen zur Gewährleistung des operativen Geschäftsbetriebes erfolgt. Bei den Analysen der versicherungstechnischen und operationellen Risiken zeigen sich keine wesentlichen risikoerhöhenden Veränderungen der Risikoprofile hinsichtlich Wesensart, des Umfangs und der Komplexität der Risiken. So werden innerhalb der WERTGARANTIE Group auch in 2020 die versicherungstechnischen Risiken Nichtleben, die Marktrisiken sowie die operationellen Risiken als wesentlich eingeschätzt. In 2020 wurden keine wesentlichen Risiken, die sich aus der Geschäftstätigkeit, den Geschäftsbeziehungen sowie Produkten und/oder Dienstleistungen der WERTGARANTIE Group ergeben und sehr wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Umweltbelange haben, gemeldet. Die Entwicklungen der wesentlichen Risiken der Gesellschaft (bzw. im Konzern) werden intern laufend überwacht. Alle Angaben zur zukünftigen Entwicklung verstehen sich daher unter dem Vorbehalt der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Versicherungen sind immaterielle Produkte und benötigen im engeren Sinne zur Herstellung und Verpackung keine Materialen. Die durch den Geschäftsbetrieb verursachten Verbräuche werden in den Leistungsindikatoren GRI SRS-302-1, GRI SRS-303-3 und GRI SRS-306-2 aufgeführt.

Im Berichtszeitraum konnte bei der Werbemittelproduktion durch bedarfsgerechtere Produktion gegenüber dem Vorjahr eine leichte Abnahme um etwa 14 % verzeichnet werden. Im Jahr 2020 wurden somit insgesamt 967.343 Werbe- und Arbeitsmittel produziert. Teilweise wurden diese bereits auf Recyclingpapier gedruckt. Zur nächsten Berichtsperiode soll eine Auswertung nach Gewicht erfolgen. 

Auch beim Dokumentenversand kann eine erfreuliche Entwicklung beobachtet werden. So kam es zu einer deutlichen Zunahme beim Versand von elektronischen Dokumenten bei einer gleichzeitigen Abnahme der Druckseiten (um 3.552.528) in Relation zum Bestandswachstum. In diesem Bereich wird der Wechsel auf Recyclingpapier zum 01.01.2021 vollzogen. 

Bei der WERTGARANTIE fanden 2020 1.027.956 Korrespondenzen auf dem Postweg statt, während 1.344.770-mal per E-Mail korrespondiert wurde. Bei AGILA stehen 192.837 Korrespondenzen per Post 1.134.129 Korrespondenzen per E-Mail gegenüber.

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

Stromverbrauch (gesamt): 723.254 kWh (lt. Daten des Energieversorgers)  
Stromverbrauch (gesamt) pro m2: 78,71 kWh

Fernwärme:  593.505 kWh (lt. Daten des Energieversorgers)
Fernwärme pro m2: 64,6 kWh

Kraftstoffe: Gefahrene Kilometer der Dienstwagen: 2.972.350 km          
Diesel: 993.102 kWh (99.709 Liter)        
Benzin: 65.729 kWh (7.287 Liter)
Adblue: 126.506 kWh (13.994 Liter)
Stromverbrauch für Ladesäulen auf dem Betriebsgelände: 11.753 kWh*

*Die Bilanzierung der Treibstoffe basiert auf der Kilometerleistung multipliziert mit dem Durchschnittsverbrauch laut Hersteller. Die weitere Umrechnung erfolgte auf Grundlage der Umrechnungsfaktoren des Merkblatts zur Ermittlung des Gesamtenergieverbrauchs (2020) der BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle).

Der Gesamtenergieverbrauch der WERTGARANTIE Group in 2020 beläuft sich demzufolge auf 2.502.095 kWh.

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Der Energieverbrauch hat sich 2020 gegenüber dem Vorjahr um 10,63 % reduziert. In den Energieverbrauch sind der Stromverbrauch, die Fernwärme und Menge der verbrannten Kraftstoffe eingeflossen. Gegenüber dem Bezugsjahr 2018 beträgt die Reduktion 13,79 %. Der Vergleich zu einem früheren Basisjahr ist nicht möglich, da erst seit 2018 sämtliche Verbräuche systematisch erfasst werden.

  2018 2019 2020
Energieverbrauch 2.902.415 kWh  2.799.823 kWh 2.502.095 kWh
Prozentuale Veränderung ggü. dem Vorjahr   - 3,54 % - 10,63 %


Aufgrund der gestiegenen Flächennutzung bzw. Mitarbeiterzahl werden ausgewählte Verbrauchskennzahlen als Zeitreihe für die Jahre 2018, 2019 und 2020 nach m²-Fläche (= eigengenutzt) bzw. FTE ausgewiesen:

  2018 2019 2020
Strom pro m2  102,33 kWh  97,28 78,71 kWh
Strom pro FTE 1.663,53 kWh 1.706,20 kWh 1.357,35 kWh
Fernwärme pro m2 77,01 kWh 77,40 kWh 64,60 kWh
Fernwärme pro FTE 1.251,85 kWh 1.357,47 kWh 1.113,85 kWh

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Im Berichtsjahr 2020 beträgt der Wasserverbrauch der WERTGARANTIE Group 2.763 m(kommunale Wasserversorgung). In Relation zur Anzahl der Mitarbeiter (FTE) beträgt der Wasserverbrauch 5,18 m3, was gegenüber dem Vorjahr eine Reduzierung um 28 % entspricht. In Relation zur genutzten Bürofläche beträgt der Wert 0,30 m3, was einem Rückgang gegenüber 2019 um 27 % entspricht.

Leistungsindikator GRI SRS-306-2: Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des gefährlichen Abfalls, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
viii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

b. Gesamtgewicht ungefährlicher Abfälle, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
iii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

c. Wie die Abfallentsorgungsmethode bestimmt wurde:
i. Direkt von der Organisation entsorgt oder anderweitig direkt bestätigt
ii. Vom Entsorgungsdienstleister zur Verfügung gestellte Informationen
iii. Organisatorische Standardmethoden des Entsorgungsdienstleisters

Das Gesamtgewicht der Abfälle, die in der WERTGARANTIE Group aktuell für 2020 dokumentiert und fachgerecht entsorgt wurden, gliedern sich in folgende Faktoren:

Gemischte Siedlungsabfälle: 39,31 t
Biomüll: 2,7 t
Bei der Umrechnung des Biomüllvolumens in Gewicht ist von 55 kg pro 1.000 l ausgegagen worden. Der Biomüll wird zu Kompost weiter verarbeitet.

Altpapier: 33,28 t
Das Altpapier wird durch die Verwertungsbetriebe recycelt und dem Rohstoffkreislauf zurück geführt.

Datenschutzpapier: 16,41 kg

Altpapier pro FTE: 93,39 kg

Aufgrund der gestiegenen Fächennutzung bzw. Mitarbeiterzahl werden ausgewählte Abfallkennzahlen als Zeitreihe für die Jahre 2018, 2019 und 2020 nach m²-Fläche (= eigengenutzt) bzw. FTE ausgewiesen:

  2018 2019 2020
Papiermüll pro m2  7,74 kg  6,04 kg  5,41 kg
Papiermüll pro FTE  125,90 kg  105,98 kg  93,39 kg
Restmüll pro m2  0,06 m3  0,05 m3  0,04 m3
Restmüll pro FTE  1,00 m3  0,84 m3  0,74 m3


Abfall zur energetischen Verwertung (Kunstoff, Kartonage, Gummi, Textil, Holz): 31,46 t
Der Abfall zur energetischen Verwertung (z. B. Kunststoff) wird zu 60 % verbrannt und zu 40 % recycelt und damit in den Rohstoffkreislauf zurück geführt.

Bei einem großflächigeren Wechsel der Leuchtmittel nimmt der beauftragte Elektrofachbetrieb die alten Leuchtstofflampen als gefährlichen Abfall mit und entsorgt diese fachgemäß, bei einzelnem Tausch von Leuchtmitteln werden diese zum Wertstoffhof gebracht. Die WERTGARANTIE Group arbeitet ausschließlich mit zertifizierten Entsorgungsfachbetrieben zusammen.

Die Menge des Altpapiers in Relation zur Anzahl der Mitarbeiter konnte aufgrund des hohen Anteils von Homeoffice und der fortschreitenden Digitalisierung der Arbeitsprozesse 2020 gegenüber dem Vorjahr um 70,82 % reduziert werden.

In der Vergangenheit wurde im Unternehmen der Restmüll (bis auf Altglas sowie Papier und Pappe) nicht gesondert getrennt. Bis heute hat jeder Mitarbeiter an seinem Arbeitsplatz lediglich einen Mülleimer für alle anfallenden Reststoffe. Eine Verbesserung der Mülltrennung scheiterte in den vergangenen Jahren häufig aufgrund von Platzmangel für Bio-, Verpackungs- und Restmüll sowie an einem zu inkonsequenten Verhalten der Reinigungskräfte. Seit dem Sommer 2019 gibt es nun am Standort Hannover im Gebäude Breite Straße 7/Georgswall 12 einen neuen Vorstoß. Seitdem stehen in den ausreichend großen Teeküchen Abfalltonnen mit etwa 120 l Volumen für Verpackungsmüll (gelber Sack), der in einer gesonderten Restmülltonne für Verpackungsmüll entsorgt wird. Nachdem alle Mitarbeiter und auch Reinigungskräfte noch einmal darauf hingewiesen worden sind, welcher Müll in diesen Behältern zu entsorgen ist, funktioniert die Mülltrennung inzwischen sehr gut. Dabei wird der anfallende Müll am Arbeitsplatz weiterhin als Restmüll von den Reinigungskräften eingesammelt und über die schwarzen Restmülltonnen entsorgt.

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Ein wesentlicher Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie ist das Ziel eines CO2-neutralen Geschäftsbetriebs bis 2025. Nach einer Auswertung der Wirksamkeit bisheriger CO2-Reduktionsmaßnahmen ist deutlich geworden, dass im Zusammenspiel mit dem Erwerb von CO2-Klimazertifikaten dieses Ziel noch vor 2025 zu erreichen ist. Daher schärft WERTGARANTIE momentan diese Zielsetzung noch einmal nach. Weitere Zielsetzungen im Bereich Umwelt und Mobilität sind in Kriterium 3 beschrieben.

Im Berichtszeitraum hat das WERTGARANTIE-Nachhaltigkeitsteam Schätzungen der CO2-Reduktionspotenziale in allen relevanten Arbeitsbereichen vorgenommen und darauf aufbauend eine Roadmap bis zum Jahr 2025 entwickelt. Die WERTGARANTIE Group arbeitet seit einigen Jahren kontinuierlich daran, klimarelevante Emissionen so vollständig wie möglich auszuweisen. Derzeit wird aber noch zusätzlicher Entwicklungsbedarf für die lückenlose Datenerfassung in sämtlichen Tochtergesellschaften gesehen, um eine Varianz der jährlichen CO2-Bilanz zu minimieren.

Insgesamt wurden durch die Geschäftsaktivitäten der WERTGARANTIE Group klimarelevante Emissionen in Höhe von 1.309,2 CO2-e [t] verursacht. Bei der WERTGARANTIE Group verteilen sich die Emissionen zu 23,4 % auf Scope 1 zu 8,7 % auf Scope 2 undzu 67,9 % auf Scope 3.

Am stärksten beeinflusst der Fuhrpark mit 23,4 % der gesamten CO2-Äquivalente maßgeblich die Treibhausgasbilanz der WERTGARANTIE Group. Im Berichtszeitraum konnten Emissionsverringerungen durch den verstärkten Einsatz von Hybridfahrzeugen erzielt werden. Dazu tragen auch zwei E-Ladesäulen mit insgesamt vier Ladepunkten bei, die zum Betanken der Hybridfahrzeuge auf dem Firmenparkplatz zur Verfügung stehen. Die daraus resultierenden guten Erfahrungswerte haben uns dazu bewogen, die Umstellung des Fuhrparks in Richtung Hybridfahrzeuge weiter zu forcieren.

Der Bezug von Büroartikeln trägt zu 15,4 % zum CO2-Fußabdruck bei. Die Berechnung der durch Anfahrten der Mitarbeiter verursachten Emissionen erfolgte 2020 auf Basis einer Hochrechnung, welche die Umfrageergebnisse einer im Jahr 2019 durchgeführten Umfrage berücksichtigt. Demnach trägt die Mitarbeitermobilität mit 11,0 % zu den Gesamtemissionen bei. Durch kostenlose Jobtickets, Bereitstellung von Dienstfahrrädern und Förderung des Fahrrad-Leasings für Mitarbeiter sollen weitere  CO2-Reduktionen im Bereich der Mitarbeitermobilität realisiert werden.

Durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe durch Strom und Wärme bei Energieversorgern werden 8,7 % der Emissionen verursacht. Um in diesem Bereich Emissionen einzusparen, ist die WERTGARANTIE Group zum Stichtag 01.01.2020 am Standort Hannover auf Ökostrom umgestiegen.

Klimarelevante Wirkungen der Versicherungsprodukte der technischen Versicherer innerhalb der WERTGARANTIE Group lassen sich daran festmachen, wie viel CO2-Äquivalente durch die Reparatur eines Produktes im Vergleich zur Neubeschaffung eingespart werden. Aktuell erfolgen keine Messungen solcher Wirkungen bzw. der CO2-Einsparungen. In der Technischen Versicherung konnte 2020 von 555.416 Schadensfällen ein Anteil von 75 % als Reparatur durchgeführt werden.
 

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Die im Jahr 2020 entstandenen Treibhausgas-Emissionen wurden erstmalig mit Unterstützung von ClimatePartner GmbH berechnet. Die Berechnung erfolgte entsprechend den Richtlinien des Greenhouse Gas Protocol Corporate Accounting and Reporting Standard („GHG Protocol“).
Der Carbon Footprint weist alle Emissionen als CO2-Äquivalente (CO2e) aus. Das heißt, dass in den Berechnungen neben CO2 auch die sechs weiteren im Kyoto-Protokoll reglementierten Treibhausgase berücksichtigt wurden: Methan (CH4), Lachgas (N2O), Schwefelhexafluorid (SF6), Fluorkohlenwasserstoffe (FKW und H-FKW) und Stickstofftrifluorid (NF3). Diese werden in das Treibhauspotential von CO2 umgerechnet und bilden somit CO2-Äquivalente.

Bei der Kompensation der Emissionen wird ein Sicherheitsaufschlag von 10 % auf die Carbon- Footprint-Ergebnisse angesetzt. Damit werden eventuelle Unsicherheiten bei den der CO2-Bilanz zugrundeliegenden Daten mit abgedeckt und die Klimaneutralität sichergestellt.

Da in den Vorjahren die Berechnung der Treibhausgas-Emissionen mit einem anderen Berechnungstool erfolgte sind methodische Verzerrungen denkbar. Zukünftig können aber Bezüge sowohl zum Jahr 2019 als auch zum Jahr 2020 als Basisjahre hergestellt werden.

Die Scope 1 Emissionen in Höhe von 306,4 CO2-e [t] (23,4 % der Gesamtemissionen) umfassen zu 100% Emissionen, die auf den Betrieb der eigenen Fuhrparks zurückzuführen sind.

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Die indirekte Emissionen aus bereitgestellter Energie (Scope 2) betragen im Jahr 2020 113,7 CO2-e [t] (8,7 % der Gesamtemissionen).

Weitere Details zur Berechnung siehe: Leistungsindikator GRI SRS-305-1.

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Die indirekten Treibhausgasemissionen (Scope 3) belaufen sich auf 889,1 CO2-e [t], was einem prozentualen Anteil von 67,9 % der gesamten CO2-Äquivalente entspricht.

Auf die Anfahrtswege der Mitarbeiter entfallen 143,8 CO2-e [t] (11,0 % der gesamten CO2-Äquivalente). Die Förderung der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und der Fahrradnutzung wirken sich positiv auf die Emissionen für Anfahrtswege aus.

Weitere Details zur Berechnung siehe: Leistungsindikator GRI SRS-305-1

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Im Vergleich zum Vorjahr konnte im Berichtszeitraum der Treibhausgasausstoß um 22,45 % gesenkt werden.

  2019 2020
Treibhausgasausstoß (gesamt) 2.799.823 CO2-e [t] 2,502.095 CO2-e [t]
Prozentuale Veränderung ggü. dem Vorjahr   - 22,45 %


Es ist davon auszugehen, dass die veränderten Arbeitsbedingungen aufgrund der COVID-19 Pandemie einen maßgeblichen Einfluss auf die Reduzierung des Treibhausgasausstoßes haben. Ein belastbare Angabe, in welchem Maße der Rückgang der Treibhausgase auf Initiativen zur Emissionssenkung zurückzuführen ist, ist momentan noch nicht möglich.

Weitere Details zur Berechnung siehe: Leistungsindikator GRI SRS-305-1