11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Versicherungen und Bausparprodukte sind Dienstleistungen mit immateriellem Charakter, die grundsätzlich keiner Rohstoffe bedürfen. Aus diesem Grund beansprucht die Debeka im Rahmen ihres Kerngeschäfts vergleichsweise wenige natürliche Ressourcen. Innerhalb ihrer operativen Geschäftstätigkeit sind diese im Wesentlichen: Kraftstoffe (Benzin und Diesel) für den Fuhrpark, Geschäftsreisen, Büromaterialien (z. B. Papier, Toner, Farbe) sowie die Versorgung der Betriebsstätten mit Strom, Heizenergie (Gas und Fernwärme) und Wasser. Die Ermittlung der Energieverbräuche für alle Debeka-­Standorte stellt sich aufgrund der Vielzahl an bundesweit angemieteten Geschäftsstellen als äußert schwierig heraus. Daher fokussiert sich die Erhebung der Energieverbräuche vorerst auf die Standorte der Hauptverwaltung in Koblenz.  Sämtliche Daten sind in tabellarischer Form in den Leistungsindikatoren der Kriterien 11 und 12 dargestellt.

Es ist das Ziel, den Verbrauch natürlicher Ressourcen sukzessive zu verringern. Mittels eines Energieaudits nach der DIN EN 16247­1, das die Debeka mit externer Unterstützung durchgeführt hat, wurde ein aussagekräftiges energetisches Profil gemäß den Anforderungen des § 8a EDL­-G mit Auditbericht vom 1. Dezember 2015 erstellt. Zum 1. Dezember 2019 konnte das Wiederholungsaudit nach der DIN EN 16247­1 erfolgreich abgeschlossen werden. Im Zuge des Audits werden alle relevanten Energieverbräuche aufgenommen und wirtschaftlich sinnvolle Maßnahmen zur Effizienzsteigerung im Unternehmen analysiert und bewertet.

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Als Versicherer und Finanzdienstleister, der aufgrund seiner genossenschaftlichen Prägung in erster Linie die Interessen seiner Mitglieder und Kunden im Blick hat, achtet die Debeka seit jeher streng auf die entstehenden Kosten und damit auch auf Sparsamkeit bei der Ressourcenverwendung. Hierfür wird sie zukünftig schrittweise qualitative und quantitative Ziele definieren.  

Die Debeka ist Mitgründer und eines von 14 Partnerunternehmen des ersten Koblenzer Energieeffizienz­Netzwerks, das auf Initiative der Energieversorgung Mittelrhein AG (evm) entstanden ist. Die beteiligten Unternehmen haben sich mit dem Ziel zusammengeschlossen, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Im gemeinsamen Erfahrungsaustausch geben sie sich gegenseitig Tipps für eine bessere Energieeffizienz. Jedes Unternehmen findet gemeinsam mit Energieberatern der evm sein individuelles Einsparpotenzial heraus. Anschließend setzt sich das gesamte Netzwerk ein gemeinsames Energieeinsparziel. Der Zusammenschluss ist Teil der Initiative "Energieeffizienz-­Netzwerke" von Bundesregierung und Wirtschaft und leistet somit einen Beitrag zur Erreichung der klima-­ und energiepolitischen Ziele der Bundesrepublik Deutschland.

Unabhängig davon wurden bisher folgenden Maßnahmen durchgeführt und Einsparpotenziale genutzt:

Wie auch im Kriterium 3 beschrieben, hat sich die Debeka bereits im letzten Bericht zum Ziel gesetzt, den Papierverbrauch bis 2025 um 40 Prozent und die Emissionen des Unternehmens bis 2025 um bis zu 25 Prozent zu senken.  Zwischenziel Papier 2020 (-11 Prozent), Zwischenziel Emissionen 2020 (-16 Prozent).

Im Rahmen der jährlichen Risikoinventur wurden keine wesentlichen Risiken identifiziert, die sich aus der Geschäftstätigkeit, aus den Geschäftsbeziehungen und aus den Produkten und/oder Dienstleistungen ergeben und wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Ressourcen haben.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Papierverbrauch Debeka (alle Standorte)
Der gesamte Papierverbrauch der Debeka beträgt: 1.178,40 (Vorjahr: 1.315,78) Tonnen. Die Debeka verwendet ausschließlich Recycling­ oder chlorfrei gebleichtes Papier. Darüber hinaus wird auf zertifiziertes Papier (z. B. FSC, PEFC, Blauer Engel) Wert gelegt.

Papierkategorien Jahresverbrauch 2020 [t]
Kopier-­ und Druckerpapier 395,42
Umschläge 177,91
Endlospapier 185,66
Drucksachen (Geschäftsbericht, Prospekte, etc.) 129,49
Formulare (Briefpapier, Vordrucke, etc.) 193,62
Weitere Büropapiere 3,19
Kartonprodukte 35,82
Sonstiges 57,29
Gesamtverbrauch Papier [t] 1.178,40


Kennzahlen Papierverbrauch 2020
Papierverbrauch/Mitarbeiter effektiv* [kg] 77
Papierverbrauch/Kunde [g] 166
Papierverbrauch/Vertrag [g] 56
   *Mitarbeiterzahl effektiv: 15.209
 ** Anzahl Kunden: 7.086.968
*** Anzahl Verträge: 20.991.426

Verbrauch Farbe/Tinte/Toner Debeka (alle Standorte)
Der gesamte Verbrauch an Farbe/Toner/Tinte beträgt: 7,24 (Vorjahr: 8,69 Tonnen.  

Farbe/Tinte/Toner Jahresverbrauch 2020 [t]
Gesamtverbrauch Farbe/Tinte/Toner [t]
7,24


Die Debeka nutzt die Möglichkeiten der Digitalisierung sowie technische Innovationen, um den Verbrauch dieser Komponenten stetig zu verringern.

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

Der gesamte Energieverbrauch beträgt: 18.081.757 (Vorjahr: 18.082.764) kWh. Der Hauptenergieträger der Debeka ist Strom. Es handelt sich hierbei um 100 Prozent CO2-­freien Ökostrom.


Energieträger Jahresverbrauch 2020 [kWh] Verbrauch pro Mitarbeiter effektiv* [kWh/MA]
Strom (mit Ökostromanteil) 9.422.955 2.699
Strom (ohne Ökostromanteil) 0 0
Strom (Fuhrpark) 7.930 2
Erdgas*** 1.667.424 478
Fernwärme 4.845.349 1.388
Dampf** 1.891.606 542
Diesel (Notstromaggregate) 37.858 11
Kraftstoff (Fuhrpark) 208.635 60
Gesamtverbrauch [kWh] 18.081.757 5.404
*Mitarbeiterzahl effektiv: 3.491,4
** Dampfeinsatz nur für den 1. Bauabschnitt
*** Erdgaseinsatz in 5 Standorten



Nicht erneuerbare Kraftstoffe

Kraftstoffart Verbrauch in l Verbrauch in MegaJoule
Kraftstoff (Fuhrpark) 208.635 751.085
Notstromdiesel 37.858 136.289


 Stromerzeugung eingespeiste Jahresmenge 2020 [kWh]
Photovoltaik­anlage zur Netzeinspeisung [kWh] 91.260

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Die Verringerung des Energieverbrauchs, der sich u. a. aus den Maßnahmen unter Kriterium12 (Ressourcenmanagement) ergibt, kann derzeit noch nicht beziffert werden. Die Debeka hat sich jedoch einem Energieaudit nach der DIN EN 16247­1 unterzogen, aus dem geeignete Energieeffizienzmaßnahmen abgeleitet wurden. Das Wiederholungsaudit nach der DIN EN 16247­1 wurde  Ende 2019 abgeschlossen.

Zusätzliche Einsparpotenziale werden weiterhin auf freiwilliger Basis im Rahmen eines Netzwerks in Zusammenarbeit mit dem Energieversorger evm analysiert und bewertet.

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Das Gesamtvolumen der Wasserentnahme beträgt 22.543 (Vorjahr: 29.251 ) m³.


Wasserversorgung Jahresverbrauch 2020 [m³] Verbrauch pro  Mitarbeiter effektiv* [m³/MA] Verbrauch in    Megalitern
Gesamtverbrauch Trink­ und Abwasser [m³] 22.543 6,74 23
*Mitarbeiterzahl effektiv: 3.491,4

Leistungsindikator GRI SRS-306-3 (2020): Angefallener Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des anfallenden Abfalls in metrischen Tonnen sowie eine Aufschlüsselung dieser Summe nach Zusammensetzung des Abfalls.

b. Kontextbezogene Informationen, die für das Verständnis der Daten und der Art, wie die Daten zusammengestellt wurden, erforderlich sind.

Abfallaufkommen Debeka (Hauptverwaltung Koblenz)      

Das Gesamtabfallsaufkommen beläuft sich auf 779,37 (Vorjahr: 869,86) Tonnen.

Abfallarten Jahresverbrauch 2020 [t] Art der Entsorgung
datengeschütztes Papier 435,32 Recycling
Altpapier + Kartonagen 120,94 Recycling
Restmüll 126,73 Recycling/thermische Verbrennung
Speisereste 27,36 Biogasanlage
Grüner Punkt 26,42 Recycling
Fettabscheider 28,87 Biogasanlage
elektronische Datenträger, Festplatten* 1,65 Recycling
EDV­-Schrott* 12,08 Recycling
Summe 779,37  
*Diese Angabe bezieht sich auf die bundesweiten Standorte der Debeka

Abfall Jahresmenge 2020 [t] Verbrauch pro Mitarbeiter effektiv* [kg/MA]
Gesamtverbrauch Abfall [t] 779,37 220
*Mitarbeiterzahl effektiv: 15.091,1 für elektronische Datenträger/Festplatten und EDV-­Schrott; Mitarbeiterzahl effektiv: 3.345,7 für die restlichen Abfallarten.  


Die Entsorgung des Abfallaufkommens am Standort Hauptverwaltung Koblenz führen zertifizierte Recycling­ und Entsorgungsfachbetriebe durch. Sie erfolgt nach Trennung von verwertbaren Recycling­Stoffen, Elektronikschrott und verschiedenen Sonderabfällen.  

Zur umweltschonenden und ordnungsgemäßen Entsorgung des Elektronikschrotts arbeitet die Debeka mit der Rhein­-Mosel­-Werkstatt für behinderte Menschen gemeinnützige GmbH zusammen. Der Elektronikschrott wird in der Werkstatt manuell in Einzelteile zerlegt und nach Wert­- und Schadstoffen sortiert. Recyclebare Wertstoffe werden in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt und Schadstoffe über einen qualifizierten Partner der Einrichtung entsorgt. Die Rhein­-Mosel­-Werkstatt setzt sich zum Ziel, behinderten Menschen Sozial-­ und Fachkompetenzen zu vermitteln und ihnen ein weitgehend selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

In Kooperation mit dem Energieversorger evm hat die Debeka ihre Treibhausgas­-Emissionen berechnet. Hierfür wird die Software der KlimAktiv gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung des Klimaschutzes mbH eingesetzt. Die vom TÜV Nord Cert geprüfte Software bilanziert die CO2-­Emissionen nach der Methode des Greenhouse Gas (GHG) Protocols und teilt diese nach Scope 1, Scope 2 und Scope 3 auf. Die stärksten Emissionsquellen der Debeka entfallen auf den Energieverbrauch der Liegenschaften, die Geschäftsreisen sowie den Papierverbrauch.  

Die Debeka hat für alle Koblenzer Standorte im Zeitraum vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2020 ihren Strombedarf und Gasbedarf aus 100 Prozent erneuerbaren Energien beschafft und in das Netz der allgemeinen Versorgung eingespeist. Darüber hinaus betreibt sie eine ca. 1.000 m² große Photovoltaik­-Anlage auf dem Dach des Debeka­-Dienstleistungszentrums in Koblenz-­Bubenheim. Im Jahr 2019 wurde ein Rahmenvertrag für die bundesweite, nachhaltige Belieferung mit 100 Prozent Ökostrom abgeschlossen. Dieser Strombündelvertrag, bestehend aus Ökostrom, umfasst die Hauptverwaltung, die Koblenzer Standorte und 315 Liegenschaften im Bundesgebiet.  

Die Auswertungen des Basisjahrs 2016 gelten als Ausgangslage für Vergleiche in den Folgejahren sowie für die Definition von Zielen zur Reduktion der Emissionen.

Die Debeka hat sich im letzten Bericht das Ziel gesetzt, die Emissionen des Unternehmens bis 2025 und bis zu 25 Prozent zu senken.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Direkte THG-­Emissionen (Scope 1)

Im Scope 1 sind Erdgas und Kraftstoff (Diesel/Benzin Fuhrpark, Diesel Notstromaggregate) enthalten: 369,179 t (Vorjahr: 418,156 t) Basisjahr ist das Jahr 2016, in dem bei der Debeka erstmals THG­Emissionen nach der Methode des Greenhouse Gas (GHG) Protocols berechnet wurden. Ein Vergleich der Emissionswerte mit den Vorjahren findet statt.

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Indirekte energiebezogene THG­-Emissionen (Scope 2)
Im Scope 2 sind die Energieträger Strom und Fernwärme als Emissionsquellen enthalten:
4.610,616 t (Vorjahr: 5.242,657 t): Strom und Fernwärme
- davon 3.319,865 t (Vorjahr: 4.029,492 t) Strom
- davon 1.287,968 t (Vorjahr: 1.213.165 t) Fernwärme und Dampf

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Weitere indirekte THG-­Emissionen (Scope 3):
Im Scope 3 sind Papier, Farbe/Tinte/Toner, Wasser, Abfall, Geschäftsreisen sowie die Vorketten der Energieträger aus Scope 1 und 2 enthalten: 3.684,568t (Vorjahr: 5.154,414  t).  

Nicht berücksichtigt werden derzeit die Arbeitswege der Mitarbeiter, die dienstlichen Fahrten der fest angestellten Außendienstmitarbeiter sowie die An-­ und Abreise der Lieferanten und Zulieferer. Diese Emissionsquellen sollen zunächst auf Relevanz und Datenverfügbarkeit geprüft werden. Basisjahr ist das Jahr 2016, in dem bei der Debeka erstmals THG-­Emissionen nach der Methode des Greenhouse Gas (GHG) Protocols berechnet wurden. Ein Vergleich der Emissionswerte findet in den Folgejahren statt.

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

In 2020 konnten 3.939,267 t CO-Emissionen vermieden werden (Vorjahr: 5.089,945 t). Alle Koblenzer Standorte beziehen von 2018 bis 2020 zu 100 Prozent Ökostrom aus erneuerbaren Energien. Im Jahr 2020 wurden dadurch 3.735,703 t CO-Emissionen eingespart (Vorjahr: 4.779,757 t). Ebenfalls betreibt die Debeka eine ca. 1.000 m² große Photovoltaik-­Anlage auf dem Dach des Debeka­-Dienstleistungszentrums in Koblenz­-Bubenheim.  

Dienstreisen mit der Bahn erfolgen über das bahn.business Programm der Deutschen Bahn AG. Alle über dieses Programm getätigten Reisen in Fernverkehrszügen (ICE und IC/EC) werden standardmäßig mit 100 Prozent Ökostrom betrieben. Durch den Strombezug aus erneuerbaren Quellen verhindert die Deutsche Bahn, dass bei Fernverkehrsfahrten CO2-Emissionen entstehen. Dadurch leistet die Debeka einen Beitrag für nachhaltigen Verkehr. Im Jahr 2020 wurden dadurch 43,0 t CO2-­Emissionen eingespart (Vorjahr: 271,660 t).  

Das Einsparpotenzial von weiteren Maßnahmen, die die Debeka zur Reduktion ihrer THG­-Emissionen unternimmt, kann derzeit nicht beziffert werden.