11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Natürliche Ressourcen werden aufgrund der geschilderten Geschäftstätigkeit (siehe u.a. Allgemeine Informationen, Kriterien 1 und 2) nur in einem vergleichsweise geringen Umfang genutzt. Die Ressourcen sowie der entsprechende Umfang der Nutzung werden in den Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11, 12 und 13 beschrieben.  

ITAD setzt sich als Verband zum Ziel, die Inanspruchnahme der natürlichen Ressourcen vor allem im Hinblick auf die Tätigkeiten der Mitgliedsunternehmen zu thematisieren. Diese tragen nämlich als Umwelt- und Nachhaltigkeitsunternehmen in der Abfallwirtschaft in erster Linie zu einer verminderten Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen bei.

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Strategien, Maßnahmen und Zielerreichung

Mit der zertifizierten Klimaneutralität der Geschäftsstelle (vgl. Kriterium 13) ist ein wesentlicher Baustein des Ressourcenmanagements bereits umgesetzt. Im Rahmen dieses Prozesses erfolgte auch eine Quantifizierung in den Bereichen Wasser/Abwasser, Papier und Druck, Fuhrpark und Pendelverkehr und Dienstreisen. Die dortigen Angaben werden künftig für strategische Entscheidungen im Bereich des Ressourcenmanagements – über die Fragen der Klimaneutralität hinausgehend – genutzt.

ITAD bezieht zu 100 Prozent Ökostrom. Die Wärmeversorgung erfolgt zentral über eine Gasheizung im Gebäude. Anfang 2020 soll der Flughafen mit dem Airport-City (somit auch das Büro der ITAD) an das Fernwärmenetz der Stadtwerke Düsseldorf angeschlossen werden. Das Fernwärmenetz wird zu rund 20 Prozent aus der Energie der Müllverbrennungsanlage Düsseldorf gespeist und hat einen Primärenergiefaktor von Null.

Eine partiell nachhaltige Büroausstattung orientiert sich an Kriterien wie Qualität und Langlebigkeit und berücksichtigt möglichst umwelt- und sozialverträgliche Aspekte, die durch Siegel und weitere Standards gewährleistet werden. Der Bereich der nachhaltigen Beschaffung wird sukzessive weiter ausgebaut und systematisiert.

Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Besucherinnen und Besucher der Geschäftsstelle steht ein Wasserspender zur Verfügung (gesundheitliche Aspekte und Ressourcenschutz). Zudem werden fair gehandelte Getränke angeboten (z.B. Kaffee und ausgewählte Kaltgetränke).

ITAD-Veranstaltungen werden in der Regel in Kongresszentren oder bei Mitgliedsunternehmen unter Nutzung vorhandener Kapazitäten und Technik durchgeführt.

Abfallvermeidung und Abfalltrennung sind alltägliche Selbstverständlichkeiten für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – nicht zuletzt aufgrund der branchenspezifischen Affinität.
Der Restabfall wird thermisch verwertet.
Das papierlose Büro wird – soweit möglich – praktiziert. Es werden klimaneutrale Druckerzeugnisse und Recyclingpapier verwendet.

Dienstreisen: Die BahnCard-Nutzung (vgl. Kriterium 8) ermöglicht eine nachhaltige Mobilität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Als Ziel ist die Bevorzugung von Hotels mit nachhaltigen Angeboten/Nachhaltigkeitsstrategien zu nennen.
Die Möglichkeit der Homeoffice-Nutzung wirkt sich mobilitätsmindernd aus.

Veranstaltungsplanung: Im Rahmen der ITAD-Veranstaltungsplanung ist die Kombination von Terminen vorgesehen. Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen finden zumeist kombiniert statt. So wird beispielsweise die Umweltmesse IFAT in München für ITAD-Veranstaltungen genutzt. Dies geschieht aus Gründen der ökologischen und personellen Ressourcenschonung.
Die Räumlichkeiten in den Mitgliedsunternehmen werden für ITAD-Workshops etc. genutzt, ebenso kann der Konferenzraum der ITAD für deren Mitglieder genutzt werden.

Gestartet ist im Jahr 2019 das Projekt „Nachhaltige Gestaltung des Betriebsgeländes“ für Mitgliedsunternehmen. Durchgeführt wurde ein entsprechender Workshop im September 2019 in Münster. Die nachhaltige Gestaltung des Betriebsgeländes soll sichtbarer Ausdruck der Unternehmensphilosophie sein. Die Nachhaltigkeitsorientierung lässt sich daran veranschaulichen und erläutern (ökologische Aufwertung, Stärkung der Biodiversität, geringere Kosten, geringerer Aufwand, ästhetische Aufwertung, Mitarbeiterzufriedenheit durch ein angenehmes Umfeld etc.). Darüber hinaus sollen die Themen „Lichtverschmutzung“ und "Anpassung an den Klimawandel" eine wesentliche Rolle im Konzept spielen.

Im Jahr 2019 wurden zudem Bemühungen um die Verwertung von ausgestoßenem CO2 intensiviert. ITAD hat dazu zwei CCU-Workshops (Carbon Capture and Utilization) veranstaltet. Darüber hinaus hat ITAD als Kooperationspartner des Bundesverbandes Energiespeicher (bves) an der Europäischen Energiespeicher Messe (ESE) im März 2019 in Düsseldorf teilgenommen. Dort wurden in diesem Zusammenhang Projekte des Zweckverbands für Abfallwirtschaft Südwestthüringen (ZASt) und der Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH Wuppertal (AWG) auf dem Messestand präsentiert. 

Ziele und Risiken

Als Ziele für das Jahr 2020 können an dieser Stelle das Konzept für den nachhaltigen Messeauftritt (vgl. Kriterium 3) sowie die Weiterentwicklung der nachhaltigen Gestaltung der Betriebsgelände genannt werden.

Risiken ergeben sich unmittelbar nicht, es existieren jedoch Zielkonflikte. So geht die angestrebte Ausweitung der internationalen Beratungstätigkeiten mit höheren Emissionen, bedingt durch Flugreisen, einher (vgl. auch GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen).

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Abgesehen vom Bürobedarf war im Berichtsjahr 2019 kein nennenswerter Materialeinsatz zu verzeichnen.
Angaben zum Papierverbrauch im Jahr 2019 werden im entsprechenden Bericht zur Klimaneutralität erst im 2. Halbjahr 2020 veröffentlicht. Im Jahr 2018 musste kein neues Papier erworben werden.

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

Strom: 2266,0 kWh-Verbrauch (in 2019); ITAD bezieht Ökostrom vom Versorger Düsseldorfer Stadtwerke GmbH (ÖkoPro).

Heizung: 739,30 kWh-Verbrauch (in 2019)

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Vgl. Leistungsindikator zu Kriterium 13 GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen.

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Kaltwasser WC und Küche: 43,34 m3 (in 2019)

Leistungsindikator GRI SRS-306-2: Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des gefährlichen Abfalls, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
viii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

b. Gesamtgewicht ungefährlicher Abfälle, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
iii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

c. Wie die Abfallentsorgungsmethode bestimmt wurde:
i. Direkt von der Organisation entsorgt oder anderweitig direkt bestätigt
ii. Vom Entsorgungsdienstleister zur Verfügung gestellte Informationen
iii. Organisatorische Standardmethoden des Entsorgungsdienstleisters

Es erfolgt eine konsequente Trennung des Abfalls. Das Gewicht des Abfalls wird nicht ermittelt, da die Mengen marginal sind.

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

ITAD Schrittmacher beim Klimaschutz

Durch die Substitution von fossilen Energieträgern und die Rückgewinnung von Metallen trägt das thermische Recycling zu einer signifikanten Klimaentlastung von über 6 Mio. Tonnen Treibhausgasen pro Jahr der ITAD-Mitgliedsunternehmen bei. Die ITAD begleitet und fördert diese Entwicklung der Mitgliedsunternehmen durch neue Konzepte und Öffentlichkeitsarbeit. Dabei geht ITAD mit gutem Beispiel voran:

Die Messeauftritte auf der IFAT werden durch ITAD bereits seit 2012 klimaneutral durchgeführt. Die Geschäftsstelle der ITAD ist seit dem Umzug im Jahr 2014 klimaneutral gestellt.

Dienstfahrten werden durch häufige Nutzung der BahnCard bereits vielfach klimaneutral zurückgelegt.

Im Rahmen des Umzuges nach Düsseldorf wurde der Bezug von Ökostrom realisiert.

Zu den weiteren Maßnahmen gehören die Beschaffung klimaneutraler Druckerzeugnisse, der Einsatz von Recyclingpapier und die Verwendung von Briefumschlägen „Direkt Recycling“.

Die dennoch verursachten CO2-Emissionen im Jahr 2018 (vgl. die Leistungsindikatoren zu Kriterium 13) wurden durch ein hochwertiges Klimaprojekt kompensiert. Die FutureCamp Climate GmbH unterstützt die ITAD bei der Kompensierung und führte die Qualitätssicherung in Bezug auf Genauigkeit, Konsistenz und Nachweisbarkeit durch. Es existiert ein offizieller Bericht zur Klimaneutralität. Die Erfassung und Berechnung der relevanten Daten erfolgt in Anlehnung an das GHG-Protokoll (Startbilanz 2014).

Die Umsetzungen im Bereich der Klimaneutralität waren u.a. Grundlage für die Auszeichnung als Schrittmacher der KlimaExpo.NRW im Jahr 2017.

Des Weiteren werden Bildungsmaterialien mit Bezug zum Thema Klimaschutz angefertigt.

Studien zum Klimaschutzbeitrag der ITAD-Mitgliedsunternehmen wurden im Berichtszeitraum durch ITAD in Auftrag gegeben.

Der Beitrag der Thermischen Abfallbehandlung zum Klimaschutz und die Schritte in Richtung Nachhaltigkeit werden von der Politik, von Bund und Ländern sowie Entscheidungsträgern zunehmend positiv wahrgenommen.

Als klimaneutraler Verband sind die Potenziale weitgehend erschöpft. Daher wurden über die genannten Aspekte hinausgehend im Berichtsjahr 2019 keine neuen Maßnahmen ergriffen. Ziel ist es weiterhin, die Klimaneutralität des Verbandes in der Liefer- und Wertschöpfungskette sowie in der Öffentlichkeit noch stärker zu kommunizieren und damit eine weitere Sensibilisierung für Fragen des Klimaschutzes zu ermöglichen. Zu diesem Zweck ist ITAD im Jahr 2019 auch der „Allianz für Entwicklung und Klima“ beigetreten und hat eine entsprechende Mitmacherklärung unterzeichnet.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

4,98 tCO2 (2018)

Anmerkung:

Corona-bedingt werden die Angaben für 2019 erst in der zweiten Jahreshälfte 2020 ausgewertet und im entsprechenden Bericht zur Klimaneutralität veröffentlicht (vgl. Kriterium 13). Gleiches gilt für die weiteren Leistungsindikatoren zu Kriterium 13.

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

0,16 tCO2 (2018)

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

32,38 tCO2 (2018)

Anmerkung:

Die Verschiebung von Scope 1 auf Scope 3 (Berichtsjahr 2018 und 2019) erklärt sich durch die neu eingeführte, standardgemäße Trennung von Fuhrparkemissionen einerseits und Privatemissionen andererseits: Während beim Fuhrpark die Verbrauchsemissionen als Scope 1 gewertet werden müssen und nur die Vorkette Scope 3 zugeschlagen werden darf, werden bei Privatwagen Verbrauchs- und Vorkettenemissionen Scope 3 zugeordnet.

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Durch die geringe Mitarbeiterzahl und Bürofläche sowie den ohnehin geringen Energieverbrauch ist das Reduktionspotenzial marginal. Die Dienstreisen richten sich häufig nach externen Vorgaben, sodass hier keine Prognose möglich ist. Da auch weiterhin die Ausweitung internationaler Beratungstätigkeiten vorgesehen ist, kann dies die Reduzierung der THG-Emissionen beeinträchtigen.