11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Gigaset nutzt im Geschäftsgang natürliche Ressourcen, dazu gehören im Wesentlichen: Materialien für Produkte und Verpackungen, Bodenflächen für Büros und die Produktion sowie die Nutzung von Wasser und Energie; dabei entstehen auch Emissionen und Abfall.  Dazu im Einzelnen:

Gigaset verfolgt die Strategie die natürlichen Ressourcen zu schonen. Sowohl in betrieblichen Prozessen wie auch in produktbezogenen Prozessen (Produktionsprozess und Entwicklung des Produktes) spielt der Umgang mit Ressourcen aus Umwelt- und Kostengründen eine wichtige Rolle. Um diese Ziele zu erreichen werden Materialien bedarfsgerecht eingesetzt, Produktionsprozesse energieeffizient gestaltet und Verbrauchswerte gebäudetechnisch analysiert. Aus den Erkenntnissen resultieren Maßnahmen für Neugestaltungen. Beispiele hierfür sind Flächenverdichtungen am Standort Bocholt (Büros und Produktionsflächen), Einsatz von energieeffizienten Beleuchtungen, Anpassung von Produktions-betriebszeiten, bei Neuanschaffungen von Produktionsmitteln u.a. Fokus auf Energieeffizienz (z. B. Infrarotlötöfen in der Flachbaugruppenfertigung). Gigaset versucht nach Möglichkeit Abfälle zu vermeiden. Hier wird in Zusammenarbeit mit den Lieferanten die Anlieferform (Verpackung) standardisiert und optimiert. Nichtvermeidbare Abfälle werden sortenrein getrennt und einer stofflichen Verwertung zugeführt. Für die Abfallentsorgung werden ausschließlich zertifizierte Unternehmen beauftragt
.
Daten zu den klimarelevanten Emissionen und den Energieverbräuchen finden Sie bei den Leistungsidikatoren zu den Kriterien 12 (Ressourcenmanagement) und 13 (Klimarelevante Emissionen).
Das Konzept zur Verwirklichung der Umweltziele wird im Rahmen des ISO 14001 Umweltmanagementsystems, in dem alle Umweltaspekte und die damit verbundenen mögliche Einsparpotentiale jährlich bewertet werden, umgesetzt. Die sich daraus ergebenden Ziele (insbesondere die Reduktion von klimarelevanten Emissionen und von Energieverbräuchen) für das Folgejahr werden jährlich im Management Review der Geschäftsleitung vorgestellt und als Umweltprogramm im laufenden Jahr in Projekten geführt. Aus den Ergebnissen  und den damit verbundenen Berichten und Projektstatusblättern lassen sich direkt Aussagen zur Umweltrelevanz und ökologischen Auswirkungen auf die Tätigkeiten der Gigaset ableiten. Die Diskussion der Ergebnisse aus diesem Umweltprogramm (insbesondere die Reduktion von klimarelevanten Emissionen und von Energieverbräuchen) ist ebenfalls Bestandteil des Management Reviews. Dieser Prozess ist zur Umsetzung der ISO Anforderungen entsprechend in Verfahrensanweisungen beschrieben.

Des Weiteren findet jährlich auch eine Bewertung der Risiken und Chancen zu den bindenden Verpflichtungen, die sich aus der Bewertung der U-Aspekte ergeben, sowie aller Umweltziele statt. Ermittelte Risikopotentiale werden bewertet und ggf. mit Maßnahmen hinterlegt. Die letzten Bewertungen zeigten hier keine wesentlichen Risiken im betrieblichen Umweltschutz und umweltbezogenen Produkteigenschaften bezüglich des Produkt-Lifecycles auf.

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Ziele zur Ressourceneffizienzsteigerung sind
Die Zielsetzungen, Maßnahmen (auch zur Ergebnisprüfung) und Strategien dazu finden Sie bei Kriterium Nr. 11 (Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen).

Die Identifikation der wesentlichen Nachhaltigkeitsaspekte und in Kriterium 2 (Wesentlichkeit) genannten Risiken erfolgt durch den Umweltreferenten unter Berücksichtigung der Auswirkungen auf die Umwelt, der spezifischen Unternehmenssituation und der allgemein für wichtig erachteten Indikatoren.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Diese Werte wurden im Berichtsjahr 2018 nicht erhoben. Ein spezifischer Indikator zwecks Messung der jährlichen Anlieferung aller Materialien in Gewicht und Volumen wird nicht angewendet, da er nicht als wesentlich erachtet wird. Ein Hauptbestandteil der bei Gigaset zur Herstellung der Produkte verwendeten Materialien sind erneuerbare Kunststoffe. Hierbei wird schon seit Jahren aus Umweltaspekten darauf geachtet, sowohl wieder verwertbare Kunststoffabfälle der Produktion einer Aufbereitung zuzuführen, als auch Re(cyceltes)-Granulat als originären Rohstoff mit zunehmender Tendenz einzusetzen. Im Berichtsjahr 2018 belief sich das Gesamtvolumen an verbrauchten Kunststoffen auf ca. 854 Tonnen. Bei der Verpackung wird in der Regel umweltfreundliche, nicht mit Kunststoffen beschichtete Pappe eingesetzt, die zum ganz überwiegenden Teil aus recyceltem Papier besteht und selbst auch wieder recycelt werden kann.

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

Dieselverbrauch 2018: 16.553 Liter (Umrechnungswert 1 Liter Diesel = 10,4 KWh)
Dieselverbrauch in KWh:
2014  234.260
2015  241.592
2016  224.838
2017  204.547
2018  172.151




Die Stromverbräuche sind rückläufig
Entwicklung der Stromverbräuche in Bocholt (Hauptproduktionsstandort)            
Stromverbrauch in KWh:
2014  15.758.256
2015  14.615.065
2016  13.427.478
2017  12.060.043
2018  12.060.945





Gasverbräuche der letzten Jahre in Bocholt (Hauptproduktionsstandort)   Gasverbrauch in KWh:
2014  3.231.691
2015  3.753.568
2016  3.967.977
2017  4.260.930
2018  3.810.091

Summe Energieverbrauch in kWh pro Jahr:
2006  34.399.474
2007  31.356.258
2008  29.204.839
2009  27.791.106
2010  26.831.991
2011  23.382.220
2012  22.331.191
2013  21.791.630
2014  19.224.207
2015  18.610.225
2016  17.620.293
2017  16.525.453
2018  16.043.187

Berechnung des Gesamtverbrauches:
Strom: gemäß Abrechnung des Energieversorgers in KWh (EVU)
Gas: gemäß Abrechnung des Energieversorgers in m³ (EVU) und Umrechnung in KWh
Diesel: gemäß Abrechnung des Lieferanten in Liter und Umrechnung in KWh
Umrechnungsfaktoren in KWh gemäß Energieversorger/Lieferanten.

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Der Verbrauch von Strom, Diesel und Gas ist in Bocholt (Hauptproduktionsstandort) seit 12 Jahren rückläufig. Im Zeitraum von 2006 bis 2018 fiel die Produktion der Montageeinheiten im Werk um 19,3 % (2006: 13‘151 Montageeinheiten, 2018: 10‘619 Montageeinheiten), gleichzeitig sank der Energieverbrauch um 53,4 %.
(2006: 34‘400 KWh ,2018: 16‘043 KWh).



Einbezogene Energiearten: Strom, Gas und Diesel.
Darstellung des Energieverbrauches gemessen gegen das Basisjahr 2006.
Messung der Verbräuche nach Einkauf von Strom und Gas beim Energieversorger und Einkauf von Diesel beim Lieferanten.

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Wasser wird ausschließlich den Leitungen des örtlichen Wasserversorgers entnommen.
Dessen Verbrauchsmessung wurde zugrunde gelegt.
Wasserverbrauch in Megalitern:
2014    8,043
2015    10,155
2016    8,730
2017    9,260
2018    8,533





Leistungsindikator GRI SRS-306-3 (2020): Angefallener Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des anfallenden Abfalls in metrischen Tonnen sowie eine Aufschlüsselung dieser Summe nach Zusammensetzung des Abfalls.

b. Kontextbezogene Informationen, die für das Verständnis der Daten und der Art, wie die Daten zusammengestellt wurden, erforderlich sind.

Geschäftsjahr Art des Abfalls Wiederver-wendung* Recycling* Kompos-tierung* Rückge-winnung, einschließ-lich Energie-rückge-winnung* Müllver-brennung* Salzab-wasserver-senkung* Müll-deponie* Lagerung am Standort* Sonstige* Summe*
                       
2014 gefährlich 1 11 0 6 6 0 0 0 0 24
  ungefährlich 11 1.297 16 132 0 0 0 0 0 1.457
2015 gefährlich 1 12 0 6 4 0 1 0 0 23
  ungefährlich 12 1.152 16 138 3 0 0 0 0 1.322
2016 gefährlich 1 11 0 0 6 0 0 0 0 19
  ungefährlich 8 1.043 14 291 5 0 0 0 0 1.361
2017 gefährlich 0 7 0 0 3 0 0 0 0 11
  ungefährlich 13 901 10 298 10 0 0 0 0 1.232
2018 gefährlich 0 12 0 0 3 0 0 0 0 15
  ungefährlich 13 973 10 304 1 0 0 0 0 1.301
                       
* alle Angaben in Tonnen                        


Die Abfallmengen sind vom Jahr 2000 mit 3.454 Tonnen bis 2018 auf 1.316 Tonnen gesunken. Bezogen auf die produzierten Geräte wurde die Abfallmenge je Gerät von 340 Gramm in 2000 auf 161 Gramm in 2018 reduziert. Die Reduzierung der Gesamtabfallmenge resultiert auch auf der Reduzierung der produzierten Gerätemengen. Unterstützend wurden immer wieder die Verpackungskonzepte in der Materialanlieferung optimiert. Die Entsorgung der Abfallmengen erfolgt nach dem europäischem Abfallkatalog. Neben geringen Mengen Mischabfall wird der Großteil des Abfalls sortenrein in über 40 Einzelfraktionen entsorgt (z. B. Papier/Pappe, Holz, Metall, Kunststoffe, ABS-Kunststoff, Elektroschrott…..). Die Abfallentsorgungsmethoden beruhen auf von den Entsorgungsdienstleistern zur Verfügung gestellten Informationen.

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Gigaset wird weiterhin daran arbeiten die Treibhausgas (THG)-Emissionen zu reduzieren. Die größte CO2-Emission ergibt sich in 2018 aus dem Stromverbrauch mit 3.220 Tonnen, gefolgt vom Gasverbrauch mit 838 Tonnen und dem Dieselverbrauch mit 44 Tonnen. Die Leistungsindikatoren der letzten Jahre zeigen die positive Entwicklung zu diesem Thema auf (CO2-Bilanz Strom, Gas und Diesel in Summe von 6.097 Tonnen in 2014 auf 4.102 Tonnen in 2018 reduziert). Ziel für die Zukunft ist die weitere Reduktion von Treibhausgasen, wobei keine konkreten Ziele festgelegt wurden, weil sich das Unternehmen im Umbruch befindet und zukünftige Fertigungen und Prozesse marktabhängig noch nicht festgelegt werden können. Beim Stromeinkauf wurde unter anderem das Augenmerk auch auf das Stromlabel des Energieversorgers gelegt. In 2018 betrug der Anteil der erneuerbaren Energie des bezogenen Stromes 52,1 % (Deutschland Durchschnitt 25,9%). In 2018 beträgt der Anteil der erneuerbaren Energien des bezogenen Stromes 52,1% (Deutschland Durchschnitt 32%). Zur Zeit wird bei Gigaset keine erneuerbare Energie aus Eigenanlagen genutzt oder erzeugt. Analysen zu einer Photovoltaikanlage wurden durchgeführt, sind zur Zeit aber nicht geplant. Beim Erwerb von neuen Anlagen und Betriebsmitteln wird ebenfalls darauf geachtet, dass die Energieverbräuche deutlich reduziert werden. Für Gigaset wird aber auch in Zukunft der Energieverbrauch und die damit zusammenhängenden Emissionen im Fokus stehen.
Weitere konkrete Maßnahmen zur Reduktion klimarelevanter Emissionen sind in Kriterium 11 (Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen) beschrieben.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Unter Scope 1 fallen bei Gigaset die Verbrauchswerte aus Gas (Heizungsanlagen) und Diesel (Staplerfahrzeuge der Logistik). Die CO2-Belastung konnte von 2006 mit 1.940 Tonnen auf 2018 mit 882 Tonnen reduziert werden.

In die Berechnung wurde der CO2-Wert einbezogen.

Darstellung des Energieverbrauches gemessen gegen das Basisjahr 2006.
2006 wurde ein internes additives Messsystem implementiert.
2006: CO2 Emissionen von 1.970 Tonnen aus Gas- und Dieselverbrauch.
Das Basisjahr wurde nicht durch Veränderungen neu berechnet.
Berechnung des Gesamtverbrauches:
Gas: gemäß Abrechnung des Energieversorgers in m³ (EVU) und Umrechnung in KWh Diesel: gemäß Abrechnung des Lieferanten in Liter und Umrechnung in KWh
Umrechnungsfaktoren in KWh gemäß Energieversorger/Lieferanten.



Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Unter Scope 2 fällt bei Gigaset der Verbrauchswert aus Strom. Die CO2-Belastung konnte von 2006 mit 8.669 Tonnen aus 2018 mit 3.220 Tonnen reduziert werden (gemäß Stromlabel 2018 des EVU: 262 Gramm/KWh CO2 Bilanz (2017: 338 Gramm/KWh)).


 In die Berechnung wurde der CO2-Wert einbezogen.

Darstellung des Energieverbrauches gemessen gegen das Basisjahr 2006.



Im Basisjahr 2006 wurde ein additives internes Messsystem implementiert und die CO2-Belastung betrug 8.669 Tonnen.Das Basisjahr wurde nicht durch Veränderungen neu berechnet. Umrechnungsfaktoren in KWh gemäß Energieversorger/Lieferanten. Berechnung des Gesamtverbrauches: Strom: gemäß Abrechnung des Energieversorgers in KWh (EVU)

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Weitere Daten zur THG-Emissionen (Scope 3) werden nicht erhoben, da die Erhebung unverhältnismäßigen Aufwand verursachen würde.

Berechnung des Gesamtverbrauches:
Strom: gemäß Abrechnung des Energieversorgers in KWh (EVU)
Gas: gemäß Abrechnung des Energieversorgers in m³ (EVU) und Umrechnung in KWh
Diesel: gemäß Abrechnung des Lieferanten in Liter und Umrechnung in KWh

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Durch das Stromlabel des Energieversorgers ergibt sich ein Anteil Strom aus erneuerbaren Energien von 52,1 % (Anteil nach EEG = Erneuerbare Energien Gesetz). Hierdurch errechnen sich jährliche CO2-Einsparungen (bewertet mit 579 Gramm/KWh). In 2018  3.638 Tonnen CO2-Einsparungen. In die Berechnung wurde der CO2-Wert einbezogen.

Im Basisjahr 2014 3.796 Tonnen CO2-Einsparung (ab 2014 abgeleitet aus dem Stromlabel des Energieversorgers).



Im direkten Scope 1 Senkung der CO2-Emissionen aus Gas und Diesel. Im direkten Scope 2 Senkung der CO2-Emissionen aus Strom. Scope 3 wurde nicht ermittelt.