11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Basierend auf unser Kerngeschäft als Finanzdienstleister werden natürliche Ressourcen nicht im gleichen Ausmaß von uns in Anspruch genommen, wie es bei produzierenden Unternehmen der Fall ist. Unserer Verantwortung gegenüber Umwelt und Gesellschaft möchten wir uns dennoch nicht entziehen. Wir arbeiten sukzessive daran, eine nachhaltige Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen in unserer Sparkasse zu etablieren.

Die Bereiche Klimaschutz und Ressourcenschonung sollen in Zukunft weiter gestärkt werden. Die Erfassung aller Energiekosten pro Einheit ist für uns der entscheidende Schritt, um Handlungsbedarfe zu entwickeln. Zur kontinuierlichen Überwachung und Optimierung unserer Verbrauchsdaten soll in den kommenden Jahren ein System zur lückenlosen Aufzeichnung der Kernbereiche Wasserverbrauch, Papierverbrauch, Flächenverbrauch und CO2-Emmission etabliert werden. Ebenso soll bei Sanierungen und Neubauten die Ressourceneffizienz zielgerichtet verbessert werden. Bereits heute werden bei Neubauten der Sparkassen-Immobilien stets die neuesten Richtlinien zur Energieeffizienz umgesetzt.

Zwar wurden in den letzten Jahren bereits einige Maßnahmen zur Herbeiführung einer umweltschonenderen Arbeitsweise unserer Sparkasse umgesetzt (siehe Kriterium 12. Ressourcenmanagement und Kriterium 13. Klimarelevante Emissionen), dennoch existiert bisher kein schriftlich festgehaltenes Gesamtkonzept, welches diese Entwicklungen weiter vorantreibt. Die Berichtspflicht, der wir seit dem Berichtsjahr 2017 unterliegen hat uns auf diese Herausforderung aufmerksam gemacht, daher planen wir zum Ende des Geschäftsjahres 2020 mit der Formulierung einer Nachhaltigkeitsstrategie ein solches Konzept zu erarbeiten und zur Entscheidung zu bringen.

Da wir momentan noch kein Konzept vorweisen können, haben wir keine feststellbaren Auswirkungen zu berichten und keine umfassende Analyse der wesentlichen Risiken in Bezug auf Umweltbelange vorzuweisen.

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Durch das Kerngeschäft eines Finanzdienstleisters wie uns werden insbesondere Strom, Heizung und Büromaterialien vermehrt benötigt. Um hier ein verantwortungsvolles und nachhaltiges Ressourcenmanagement zu erreichen, wurde bereits 2009 auf dem Dach des Beratungscenters Marburg eine Photovoltaikanlage installiert. In 2019 wurde unsere Filiale in Rauschenberg an das Nahwärmenetz der Gemeinde Rauschenberg angeschlossen. Des Weiteren wurden die Planungen für eine Photovoltaikanlage auf dem Dach unseres Technischen Zentrums in Cappel weiter vorangetrieben.

Im Zuge unseres 2015 vorgelegten Energieaudit-Berichts wurden Möglichkeiten zur Verbesserung der Energieeffizienz dargelegt. Seitdem wurden bereits einige Projekte zur Verkleinerung unseres ökologischen Fußabdrucks in die Wege geleitet. Hierunter fallen unter anderem: Zusätzlich schaffen wir mit den Bauprojekten „Wohnen im Park“ (Marburg) und „Steinkaute“ (Gießen) in unserem Geschäftsgebiet und darüber hinaus insgesamt 141 neue Wohnungen nach KFW-55/-70 Standard. Die Wohnungen sind ca. 50 m² bis ca. 96 m² groß und für unterschiedliche Zielgruppen geeignet. Die bisherige Planung für „Wohnen in Park“ sieht neben Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung auf den Dächern von allen 4 Hausgruppen auch 2 E-Ladetankstellen für Stromfahrzeuge vor. Außerdem wird jeder Tiefgaragenstellplatz mit der Möglichkeit ausgestattet, eine E-Ladestelle nachzurüsten (Leitungen bis zum einzelnen Parkplatz sind vorgesehen). Des Weiteren wird die Heizungsanlage durch ein Blockheizkraftwerk betrieben. Bei dem Projekt „Steinkaute“ wird es in der gemeinsamen Tiefgarage einen allgemeinen Stellplatz mit E-Ladestation geben, welcher von jedem Mieter genutzt werden kann. Die Wohnungen werden ebenfalls mit einem Blockheizkraftwerk beheizt.

Darüber hinaus soll durch die bereits erfolgte Optimierung unseres Online-Bankings und die damit verbundene intensive Nutzung des elektronischen Postfachs der Papierverbrauch auch im Kundengeschäft sukzessive verringert werden. Ebenso wurde im Zuge eines neuen Druckerkonzepts die Anzahl der Drucker in unseren Geschäftsstellen drastisch reduziert. Damit verbunden wurde der doppelseitige Druck in schwarz/weiß auf allen Druckern als Standard eingestellt. So sensibilisieren wir alle MitarbeiterInnen für einen geringeren Papierverbrauch und treiben diesen aktiv voran.

Diese Maßnahmen sind erste Schritte, um unter anderem eine langfristige Einsparung von Strom- und Heizkosten zu erreichen. Da derzeit keine lückenlose Dokumentation sämtlicher Verbrauchsdaten vorhanden ist, kann die Erreichung dieser Ziele keiner konkreten Prüfung unterzogen werden. Mit der Erstellung des in Kriterium 11. (Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen) genannten Gesamtkonzepts erhoffen wir uns, dass mittelfristig eine Überprüfung dieser Messgrößen möglich ist.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Da derzeit keine lückenlose Dokumentation der eingesetzten Materialien stattfindet, wird dieser Indikator nicht erhoben.

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

Im Jahr 2019 wurde folgender Energieverbrauch gemessen (Angaben in kWh/a):

Gas:                             3.929.514
Strom:                          2.402.448
Öl:                                  144.611
Sonstiger Brennstoff:           59.855

Gesamt:                         6.536.428
               
Da wir uns derzeit in einer sehr frühen Phase der Erhebung unserer Verbrauchswerte befinden, können wir keine Trennung zwischen erneuerbaren und nicht erneuerbaren Energien vornehmen.
Außerdem wurde der folgende Energieverbrauch unseres Fuhrparks gemessen (Angaben in Mjoule):

Kraftstoffart Benzin:   140.385,03
Kraftstoffart Diesel:     75.005,86
Kraftstoffart Strom:     47.899,22

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Zu bereits umgesetzten Maßnahmen zur Verringerung des Energieverbrauchs siehe Kriterium 12. Ressourcenmanagement.

Um quantifizierbare Veränderungen der Verbräuche zu identifizieren benötigen wir als Basis die in Kriterium 7. (Kontrolle) genannten aussagefähigen Aufzeichnungen. Da wir uns derzeit in einer sehr frühen Phase der Erhebung unserer Verbrauchswerte befinden, sind die errechneten Werte noch nicht für einen lückenlosen Vergleich geeignet. Wir gehen davon aus, dass aussagekräftige Aufzeichnungen innerhalb der nächsten 2 – 4 Jahre zur Verfügung stehen.

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Im Jahr 2019 betrug unser Gesamtwasserverbrauch 6,407 Megaliter.

Eine Aufschlüsselung der Wasserentnahme nach Quellen findet nicht statt, da wir nach derzeitigen Aufzeichnungen ausschließlich Wasser von Dritten (der jeweils am Standort der Geschäftsstellen zuständigen Stadt/Gemeinde) beziehen.

Leistungsindikator GRI SRS-306-2: Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des gefährlichen Abfalls, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
viii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

b. Gesamtgewicht ungefährlicher Abfälle, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
iii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

c. Wie die Abfallentsorgungsmethode bestimmt wurde:
i. Direkt von der Organisation entsorgt oder anderweitig direkt bestätigt
ii. Vom Entsorgungsdienstleister zur Verfügung gestellte Informationen
iii. Organisatorische Standardmethoden des Entsorgungsdienstleisters

In unseren Räumlichkeiten findet zwar Mülltrennung statt, da derzeit jedoch keine lückenlose Dokumentation des Gesamtgewichts des Abfalls nach Art und Entsorgungsmethode stattfindet, wird dieser Indikator nicht erhoben.  

Momentan feststellbar sind die folgenden Informationen bezüglich der Papierentsorgung in unseren Filialen: In unserer Hauptstelle und unserem technischem Zentrum werden wöchentlich 9 Container mit einem Fassungsvermögen von jeweils  600l Papiermüll entsorgt. Für Kartons und Kartonagen stehen in der Hauptstelle 3 separate Container der Stadt Marburg zur Verfügung. In unseren Filialen haben wir Aktenvernichter, sodass die Entsorgung über die kommunale Papiermülltonne stattfindet.
Aufgrund der verschiedenen Entsorgungswege, ist die anfallende Papiermenge in unserem Haus nicht bekannt.

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Unsere wichtigste Emissionsquelle ist insbesondere Energie für den Betrieb der Geschäftsräume und Filialen: Strom, Gas, Öl und Wasser. Außerdem verbrauchen wir Büromaterialen und produzieren Müll. Zusätzlich benötigen wir Strom und Benzin für unseren Fuhrpark.

Zur Reduktion der von uns verursachten Emissionen wurden bereits einige relevante Maßnahmen umgesetzt. Hierzu zählen unter anderem: Insbesondere die weitere Ergänzung unseres Fuhrparks durch Elektro-Fahrzeuge soll in den nächsten Jahren sukzessive erfolgen. Ziel ist es, dass in Zukunft jedes unserer Beratungscenter über ein Elektro-Fahrzeug verfügt. Außerdem ist die Installation weiterer E-Tankstellen geplant.

Da bisher keine konkreten Emissionswerte erfasst wurden, können wir weder auf direkte Reduktionsziele, noch auf relevante Bezugsgrößen verweisen. Die Reduktion von Treibhausgas-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas Protocol und daraus folgende Zielsetzungen für unser Haus sollen innerhalb des in Kriterium 11 (Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen) erwähnten Gesamtkonzepts thematisiert werden.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Direkte Emissionen der Sparkasse Marburg-Biedenkopf entstehen in Form von CO2 durch den eigenen Fuhrpark. Um eine Reduktion der direkten THG-Emissionen in die Wege zu leiten, sind wir im Vergleich zum letzten Jahr wieder ein Stück weitergekommen. In 2019 haben wir ein weiteres Elektrofahrzeug angeschafft, sodass unser Fuhrpark Ende 2019 über fünf Benzin-Fahrzeuge, zwei Diesel-Fahrzeuge und fünf Elektro-Fahrzeuge verfügt.
Bei sämtlichen Fahrzeugen des Fuhrparks handelt es sich um Fahrzeuge der Schadstoffklasse 4 mit grüner Umweltplakette.

Die Emissionen unseres Fuhrparks stellte sich im Jahr 2018 folgendermaßen zusammen:
Benzin: 6.136.430 CO2 in g
Diesel:  3.330.729 CO2 in g
(Die aktuellen Zahlen aus dem Jahr 2019 erhalten wir voraussichtlich Ende April 2020)

Einen konkreten Wert unserer gesamten direkten Treibhausgas-Emissionen können wir nicht angeben, da diese derzeit nicht von uns gemessen werden. Wir werden uns dieser Fragestellung im Zuge der Erstellung des Gesamtkonzepts bis Ende 2020 annehmen.

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Da derzeit keine Dokumentation der indirekten energiebezogenen THG-Emissionen erfolgt, wird dieser Indikator nicht erhoben.

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Da derzeit keine Dokumentation der weiteren indirekten THG-Emissionen erfolgt, wird dieser Indikator nicht erhoben.

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Um die direkten Emissionen zu reduzieren, wurde unser Fuhrpark mit weiteren Elektro-Fahrzeugen ausgestattet. Weitere Maßnahmen sind für die kommenden Jahre geplant (siehe Kriterium 13. Klimarelevante Emissionen).

Einen konkreten Wert, um welchen wir unsere Treibhausgas-Emissionen reduzieren möchten, können wir nicht angeben, da diese derzeit nicht von uns gemessen werden. Wir werden uns dieser Fragestellung im Zuge der Erstellung des Gesamtkonzepts bis Ende 2020 annehmen.