11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Lokales Handeln ist für den Schutz der natürlichen Ressourcen und die Senkung der durch menschliche Aktivitäten freigesetzten Schadstoffemissionen unverzichtbar. Alle Konzerngesellschaften sind sich der ökologischen Folgen ihres Handelns bewusst. Daher nutzen sie die für ihre Geschäftstätigkeit erforderlichen Ressourcen verantwortungsvoll.

Seit 2016 dokumentieren sie den Umfang des Einsatzes natürlicher Ressourcen nach einem einheitlichen Raster im Nachhaltigkeitsbericht der Stadtwerke Köln GmbH. Das gewählte Raster umfasst derzeit die Kategorien Energieeinsatz, Emissionen, Wasser/Abwasser, Abfälle und Flächeninanspruchnahme.

Aus diesen Daten ist erkennbar, dass die Unternehmen jeweils andere Schwerpunkte bei der Inanspruchnahme von Ressourcen haben. So sind beim Energieversorger RheinEnergie die Ressourcen aus dem Betrieb der Anlagen, bei den Entsorgungsdienstleistern AVG Köln und AWB die Ressource Abfall und bei den Mobilitätsdienstleistern KVB und HGK die Ressourcen für die Erbringung von Mobilität bzw. Logistik von Bedeutung.

Die Geschäftstätigkeit der SWK-Unternehmen ist vornehmlich im Bereich Dienstleistungen angesiedelt. Daraus ergibt sich, dass durch die nachhaltige Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen Einfluss auf die vorgelagerten Stufen der Wertschöpfungskette genommen wird. Starke Einflussmöglichkeiten auf ökologische Auswirkungen haben und nutzen die Unternehmen auf die nachgelagerten Wertschöpfungsketten durch ihre betriebliche Praxis sowie die Konzeption und Kundenkommunikation von ökologisch vorteilhaften Produktportfolios.

Weitere Informationen über die Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen erhalten Sie im Nachhaltigkeitsbericht 2020 (S. 63-73) unter: https://www.stadtwerkekoeln.de/fileadmin/_media/Nachhaltigkeit/Einzeln_Gesellschaften/01_SWK_Nachhaltigkeitsbericht_2020_gesamt-sept21.pdf

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Die Unternehmen des Stadtwerke Köln Konzerns setzen jeweils eigene, branchenspezifische Schwerpunkte für ihr Ressourcenmanagement. Sie dokumentieren ihren Ressourcenverbrauch nach einem einheitlichen Raster im jährlich erscheinenden Nachhaltigkeitsbericht (vgl. Kriterium 11. Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen). Diese Umweltindikatoren wurden im Jahr 2016 im konzernweiten Arbeitskreis der Umweltverantwortlichen für die Berichtserstattung erarbeitet. Die Systematik und ihre Darstellung sind Gegenstand eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses.

Umweltziele sind auf Konzernebene im Rahmen der „SWK 2030“-Strategie definiert worden (vgl. Kriterium 3. Ziele), sie unterstützen die Stadt Köln bei ihren ambitionierten Klimaschutzzielen mit ihren Fachkompetenzen. Dafür wurde ein Maßnahmenprogramm entwickelt, in dem neben Klimaschutz auch Umwelt- und Ressourcenschonung eine große Rolle spielt. Konkrete Maßnahmen sind unter anderem bei der RheinEnergie, KVB, HGK sowie AVG und AWB zu finden.

Die RheinEnergie hat 2020 die Umbau- und Modernisierungsarbeiten am Heizkraftwerk in Köln-Merheim abgeschlossen, bei denen eine veraltete Anlage durch ein hochmodernes und flexibles Blockheizkraftwerk (BHKW) ersetzt wurde. Gegenüber der Altanlage werden nun jährlich rund 50.000 t CO eingespart. Perspektivisch kann das neue BHKW statt Erdgas regenerativ erzeugte Gase, wie Biogas oder grünen Wasserstoff, nutzen. Auch an seinen anderen Kraftwerksstandorten arbeitet das Unternehmen daran, in Zukunft grüne Gase einsetzen zu können. Weiterhin hat die RheinEnergie 2020 begonnen Regelungstechnik mit intelligenten Algorithmen, sogenannter künstlicher Intelligenz (KI), auszustatten, um Wärmeanlagen im Bestand noch effizienter betreiben zu können. Hinzu kommt eine Wärmebedarfsprognose auf Grundlage von KI-gestützten Simulationen, die den Bedarf des Kunden genau berechnen und Faktoren wie Sonneneinstrahlung oder Verbrauchsverhalten einbeziehen, um so auch Beiträge zur Einsparung von Energiekosten und zur Schonung des Klimas zu leisten.

Die KVB hat 2020 ihre neue umweltfreundliche Abstellanlage für Stadtbahnen in Betrieb genommen. Die Dachbegrünung der Abstellhalle puffert das dort auftreffende Regenwasser, das wiederum über unterirdische Rigolen versickert und nicht in die öffentliche Kanalisation fließt. Mit einem unterirdischen, vom Regenwasser befüllten Wasserreservoir wird die Waschanlage in der Abstellhalle betrieben, so dass diese planmäßig ohne Frischwasser auskommt. Weiterhin hat die KVB in den Randbereichen der neuen Abstellanlage durch Aufforstung von traditionellen Obstbaumsorten, Laubwald und vielfältigen Sträuchern den Naturraum aufgewertet. Die Pflanzungen ersetzen nicht allein zuvor entferntes Gebüsch und Niederwald, sondern erweitern den Grünbereich und werten das im Umfeld der neuen Abstellanlage befindliche Landschaftsschutzgebiet auf.

Im Rahmen eines weiteren Projektes „Umbau 2100er“, welches 2020 beendet wurde, hat die KVB insgesamt 28 Fahrzeuge in Eigenregie saniert. Durch diese Maßnahme können die Fahrzeuge nun weitere 25 Jahre eingesetzt werden und dabei erhebliche Kosten für die Neubeschaffung einsparen können.   Die HGK übernimmt als Logistik-Holding im Stadtwerke Köln Konzern vielfältige logistische Dienstleistungen für Köln und die Region. Eines der zentralen Themen ist die Entwicklung einer eigenen Wasserstoff-Strategie für die HGK-Gruppe. Sie wurde im Jahr 2020 entwickelt und umfasst drei Säulen: den großvolumigen Transport von Wasserstoff (unter anderem per Schiff über den Rhein zu den großen Verbraucher-Industrien, beispielsweise der chemischen Industrie), die Nutzung von Wasserstoff für eigene Mobilitätsanwendungen (LKW, Schiffe, Lokomotiven, Stapler) und auch die Bereitstellung von Wasserstoff-Tankstellen (zum Beispiel in den Häfen).

Die AWB baut unter anderem die separate Sammlung von Wertstoffen weiter aus, um anfallende Abfälle möglichst in den Produktkreislauf zurückzuführen. Dazu gehören unter anderem die sukzessive Ausweitung der Biosammlung, die 2014 etablierte stadtweite Altkleidersammlung und die ebenfalls in diesem Jahr eingeführte Wertstofftonne.

Die AVG-Unternehmensgruppe sorgt mit ihren Verwertungsanlagen dafür, im Abfall befindliche Wertstoffe wie Metall, Holz, Kunststoffe zu sichern und in den Wirtschaftskreislauf zurückzuführen. Gezielt baut sie ihr Dienstleistungsangebot für Bürgerinnen und Bürger wie auch für Unternehmen aus, wie das Recycling von Gipskartonplatten und die 2019 in Betrieb genommene Altholzaufbereitungsanlage, die zu den modernsten Anlagen in Europa zählt. 2020 übernahm die AVG Köln zudem die direkt neben der Kompostierungsanlage in Köln-Niehl liegende Vergärungsanlage in den Regelbetrieb. Mit dieser wird aus dem Bioabfall umwelt- und klimafreundliches Biomethan erzeugt. Das ermöglicht der AVG Köln die zweifache Nutzung des Bioabfalls: energetisch durch die Produktion von Biogas sowie stofflich durch die Herstellung von Kompost und Substrat bzw. Erde für den Einsatz in der Landwirtschaft und im privaten und öffentlichen Gartenbau. Die energetische und stoffliche Nutzung von Abfällen lässt sich auf folgender Abbildung gut nachvollziehen.



Im Risikomanagementsystem wurden im Berichtsjahr keine entsprechenden Risiken identifiziert.  

Vertiefende Informationen über das Ressourcenmanagement und über weitere Projekte erhalten Sie im Nachhaltigkeitsbericht (S. 35-62) unter: https://www.stadtwerkekoeln.de/fileadmin/_media/Nachhaltigkeit/Einzeln_Gesellschaften/01_SWK_Nachhaltigkeitsbericht_2020_gesamt-sept21.pdf

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Dieser Indikator wird derzeit auf Konzernebene nicht erhoben, da der Analyse und Berichterstattung über den Verbrauch von Materialien zur Herstellung und Verpackung von Produkten und Dienstleistungen keine vorrangige Bedeutung zugewiesen wird (Wesentlichkeit).

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

a./b.) Der Kraftstoffverbrauch wird nach Energieträgern ausgewiesen, ohne eine Zuordnung zu erneuerbaren und nicht erneuerbaren Quellen vorzunehmen.
Folgende SWK-Unternehmen veröffentlichen ihre Daten im Rahmen der SWK-Nachhaltigkeitsberichterstattung: RheinEnergie, KVB, HGK, AWB, AVG Köln, KölnBäder sowie NetCologne. Aufgrund unterschiedlicher Erhebungsmethoden wird der Kraftstoffverbrauch nicht als Gesamtmenge auf Konzernebene erhoben.

Die entsprechenden Daten stehen im Nachhaltigkeitsbericht 2020 (S. 63-73) unter: https://www.stadtwerkekoeln.de/fileadmin/_media/Nachhaltigkeit/Einzeln_Gesellschaften/01_SWK_Nachhaltigkeitsbericht_2020_gesamt-sept21.pdf

ci.) Der Stromverbrauch wird auf Konzernebene nicht als Gesamtmenge erhoben, da unterschiedliche Erhebungsmethoden angewendet werden. Folgenden Konzerngesellschaften veröffentlichen ihren Verbrauch über den SWK-Nachhaltigkeitsbericht: RheinEnergie, KVB, HGK, AWB, AVG Köln, KölnBäder und NetCologne. Dabei geben KölnBäder, KVB sowie NetCologne zusätzliche noch den Anteil an Ökostrom an ihrem Stromverbrauch an.

Die entsprechenden Daten stehen im Nachhaltigkeitsbericht 2020 (S. 63-73) unter: https://www.stadtwerkekoeln.de/fileadmin/_media/Nachhaltigkeit/Einzeln_Gesellschaften/01_SWK_Nachhaltigkeitsbericht_2020_gesamt-sept21.pdf

cii.) Der Heizenergieverbrauch wird auf Konzernebene nicht als Gesamtmenge erhoben, da unterschiedliche Erhebungsmethoden angewendet werden, jedoch von den folgenden Konzerngesellschaften über den SWK-Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht: RheinEnergie, KVB, HGK, AWB, AVG Köln, KölnBäder und NetCologne.

Die entsprechenden Daten stehen im Nachhaltigkeitsbericht 2020 (S. 63-73) unter: https://www.stadtwerkekoeln.de/fileadmin/_media/Nachhaltigkeit/Einzeln_Gesellschaften/01_SWK_Nachhaltigkeitsbericht_2020_gesamt-sept21.pdf

ciii./civ.) Der Kühlenergie- sowie der Dampfenergieverbrauch wird nicht ausgewiesen.

d.) Angaben zum verkauften Strom (inklusive Stromhandel) sowie Wärme-, Dampf- und Gasverkauf, finden sich im SWK-Geschäftsbericht 2020 (S. 1) unter: https://www.stadtwerkekoeln.de/fileadmin/gb/2020/pdf/barrierefreie_pdfs/01_SWK_GB_2020_SWK_gesamt_bf.pdf

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Seit dem Berichtsjahr 2015 dokumentieren die Konzerngesellschaften den Umfang des Ressourceneinsatzes und damit auch den Energieeinsatz im SWK-Nachhaltigkeitsbericht des Konzerns. Es werden die Werte der jeweils letzten drei Berichtsjahre dargestellt, wodurch die Veränderung des Energieverbrauchs dokumentiert wird.

Die entsprechenden Daten stehen im Nachhaltigkeitsbericht 2020 (S. 63-73) unter: https://www.stadtwerkekoeln.de/fileadmin/_media/Nachhaltigkeit/Einzeln_Gesellschaften/01_SWK_Nachhaltigkeitsbericht_2020_gesamt-sept21.pdf

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Informationen zur Wassernutzung bzw. der Abgabe von Abwasser wird auf Konzernebene nicht als Gesamtmenge erhoben, da unterschiedliche Erhebungsmethoden angewendet werden, jedoch von den folgenden Konzerngesellschaften über den SWK-Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht: RheinEnergie, KVB, HGK, AWB, AVG Köln, KölnBäder.

Die entsprechenden Daten stehen im Nachhaltigkeitsbericht 2020 (S. 63-73) unter: https://www.stadtwerkekoeln.de/fileadmin/_media/Nachhaltigkeit/Einzeln_Gesellschaften/01_SWK_Nachhaltigkeitsbericht_2020_gesamt-sept21.pdf

Weiterführende Aufschlüsselungen sind nicht erfolgt (Wesentlichkeit). 

Leistungsindikator GRI SRS-306-3 (2020): Angefallener Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des anfallenden Abfalls in metrischen Tonnen sowie eine Aufschlüsselung dieser Summe nach Zusammensetzung des Abfalls.

b. Kontextbezogene Informationen, die für das Verständnis der Daten und der Art, wie die Daten zusammengestellt wurden, erforderlich sind.

Die Abfälle werden auf Konzernebene nicht als Gesamtmenge erhoben, da unterschiedliche Erhebungsmethoden angewendet werden, jedoch von den folgenden Konzerngesellschaften über den SWK-Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht: RheinEnergie, KVB, HGK, AWB, AVG Köln, KölnBäder.

Die folgenden Unternehmen schlüsseln darüber hinaus das Abfallvolumen in gefährliche und ungefährliche Abfälle auf: RheinEnergie, KVB, AVG; Die HGK weist gefährliche Abfälle aus.

Die entsprechenden Daten stehen im Nachhaltigkeitsbericht 2020 (S. 63-73) unter: https://www.stadtwerkekoeln.de/fileadmin/_media/Nachhaltigkeit/Einzeln_Gesellschaften/01_SWK_Nachhaltigkeitsbericht_2020_gesamt-sept21.pdf

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Die Reduktion klimarelevanter Emissionen sind auf Konzernebene im Rahmen der „SWK 2030“-Strategie definiert worden (vgl. Kriterium 3. Ziele). Die Unternehmen der Stadtwerke Köln unterstützen die Stadt Köln dabei, die CO2-Emissionen ab 2030 auf 6 Mio. Tonnen CO2 pro Jahr zu begrenzen.

Die folgenden Unternehmen weisen über die SWK-Nachhaltigkeitsberichterstattung ihre erhobenen CO2-Werte aus: RheinEnergie, KVB, AWB, HGK, KölnBäder, NetCologne und SWK GmbH. Die Werte der AVG Köln lassen sich auf deren Internetseite nachvollziehen (https://www.avgkoeln.de/umwelt/umweltschutz).
Dabei haben die Geschäftstätigkeiten des Versorgers RheinEnergie, des ÖPNV-Anbieters KVB sowie der Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft AVG Köln die größten Auswirkungen auf klimarelevante Emissionen.

Entsprechend der Branchenvielfalt innerhalb des Stadtwerke Köln Konzerns haben die Unternehmen jeweils spezifische Maßnahmenpakete für die Reduzierung von Luftschadstoffen entwickelt. Als regionales Versorgungsunternehmen sieht sich die RheinEnergie beim Klimaschutz in einer besonderen Verantwortung und hat bereits im September 2007 das Projekt „Energie & Klima 2020“ (EK 2020) initiiert. Ziel war es pro Jahr mindestens 150.000 t CO2 einzusparen, wofür das Unternehmen eine Summe von 25 Mio. € bereitstellte. 2019 wurde das erfolgreiche Klimaschutzprogramm um weitere zehn Jahre verlängert und wird unter dem Namen „Energie & Klima 2030“ weitergeführt.

Seit dem Start des Klimaschutzprogramms „Energie & Klima“ im Jahr 2007 hat die RheinEnergie den Anteil erneuerbarer Energiequellen – insbesondere Sonnen-, Wind- und Bioenergie – in ihrem Stromerzeugungs-Portfolio deutlich gesteigert. Bis 2025 wird sie weitere 100 Mio. € in Erneuerbare Energien investieren. Mit der jährlich eingespeisten Energiemenge aus diesen Anlagen kann die RheinEnergie ungefähr 120.000 Haushalte mit Strom und ca. 4.000 Haushalte mit Wärme versorgen. Dadurch werden jährlich ca. 192.000 t COâ‚‚ eingespart.

Die AVG Köln leistet einen nennenswerten Beitrag zur Reduzierung von klimarelevanten Gasen durch die umweltgerechte und sichere Verwertung des Kölner Abfalls insbesondere durch den Betrieb der Restmüllverbrennungsanlage Köln und der Deponie Vereinigte Ville. Auch durch die Produktion und Nutzung hochkalorischer Sekundärbrennstoffe und biogener Energieträger sorgt sie für eine Einsparung fossiler Brennstoffe. 2020 übernahm die AVG Köln zudem direkt neben der Kompostierungsanlage in Köln-Niehl die Vergärungsanlage in den Regelbetrieb, mit der aus Bioabfall umwelt- und klimafreundliches Biomethan erzeugt wird. Das ermöglicht der AVG Köln die zweifache Nutzung des Bioabfalls: energetisch durch die Produktion von Biogas sowie stofflich durch die Herstellung von Kompost für den Einsatz in der Landwirtschaft und im privaten und öffentlichen Gartenbau. Als Folgeprojekt initiierte die AVG Köln gemeinsam mit der RheinEnergie, der AWB und Partnern wie der REMONDIS und der GVG Hürth den Bau einer Biogastankstelle.

Entsprechend der hohen Verkehrsbelastungen und der dadurch entstehenden Schadstoffemissionen kommt dem ÖPNV im Umweltverbund mit Fahrrad und Fußgängerinnen und Fußgängern eine hohe Bedeutung zu. Mit zeitgemäßen Mobilitätsangeboten trägt die KVB zu den Klimaschutzzielen des SWK-Konzerns sowie auch der Stadt Köln bei. Die KVB als Mobilitätsdienstleisterin setzt in ihren Betriebshöfen, Werkstätten, Verwaltungsgebäuden, im Stadtbahn- und E-Busbetrieb ausschließlich Ökostrom ein. Des Weiteren baut sie ihr ÖPNV-Angebot mit weiteren E-Bussen aus und erweitert somit ihre E-Bus-Flotte. Das Ziel der KVB ist es, bis 2030 den CO2-Ausstoß auf 7g pro Fahrgast-km zu senken. Zusätzlich wird auch die entsprechende Ladeinfrastruktur für die Busse auf- und ausgebaut. Der Strom für diese Ladestationen ist Ökostrom aus Anlagen der RheinEnergie, sodass der Betrieb der E-Busse insgesamt emissionsfrei und somit klima- und umweltfreundlich ist. Einen weiteren wichtigen Schritt zur Stärkung des Umweltverbundes hat die KVB 2015 mit der Einführung des Leihradangebots gesetzt. Seit Einführung der Leihräder ist das Angebot rund 5 Millionen Mal genutzt worden.

Neben den Bussen der KVB, sollen ebenfalls die Fahrzeuge der AWB auf elektrischen Antrieb umgestellt werden. Außerdem ist geplant, die zentralen Unternehmensstandorte der Gesellschaften NetCologne, HGK und KölnBäder auf Ökostrom umzustellen.

Für das Jahr 2020 wurde die Nutzung von Strom aus erneuerbaren Quellen auf Konzernebene nicht erfasst.

Weitere Informationen zur Reduktion klimarelevanter Emissionen und entsprechenden Projekten und Maßnahmen – auch der kleineren Konzerngesellschaften – erhalten Sie im Nachhaltigkeitsbericht 2020 (S. 34-62) unter: https://www.stadtwerkekoeln.de/fileadmin/_media/Nachhaltigkeit/Einzeln_Gesellschaften/01_SWK_Nachhaltigkeitsbericht_2020_gesamt-sept21.pdf

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Der Indikator direkter THG-Emissionen wird auf Konzernebene nicht als Gesamtwert erhoben, da unterschiedliche Erhebungsmethoden angewendet werden.
Die RheinEnergie weist ihre CO2-Gesamt-Emissionen gemäß EU ETS aus (1.997.946 t CO2) sowie folgende weitere Emissionen: SO2 (97 t), NO2 (744 t), sowie sonstige wie CO, Staub, CH4 etc. (386 t). Die AVG Köln weist ihre CO2-Emissionen ebenfalls sehr umfassend aus, vgl. https://www.avgkoeln.de/umwelt/umweltschutz.

Folgende Unternehmen dokumentieren im Rahmen der SWK-Nachhaltigkeitsberichterstattung ihre Scope 1-CO2-Emissionen: KVB, AWB, KölnBäder sowie NetCologne und SWK GmbH.

Die entsprechenden Daten stehen im Nachhaltigkeitsbericht 2020 (S. 63-73) unter: https://www.stadtwerkekoeln.de/fileadmin/_media/Nachhaltigkeit/Einzeln_Gesellschaften/01_SWK_Nachhaltigkeitsbericht_2020_gesamt-sept21.pdf

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Der Indikator wird auf Konzernebene nicht als Gesamtwert erhoben, da unterschiedliche Erhebungsmethoden angewendet werden.
Allerdings dokumentieren folgende Unternehmen im Rahmen der SWK-Nachhaltigkeitsberichterstattung ihre Scope 2-CO2-Emissionen: KVB, AWB, KölnBäder sowie NetCologne und SWK GmbH.

Die entsprechenden Daten stehen im Nachhaltigkeitsbericht 2020 (S. 63-73) unter: https://www.stadtwerkekoeln.de/fileadmin/_media/Nachhaltigkeit/Einzeln_Gesellschaften/01_SWK_Nachhaltigkeitsbericht_2020_gesamt-sept21.pdf

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Der Indikator der Scope 3-CO2-Emissionen wird von keiner der Konzerngesellschaften erhoben.

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Für das Jahr 2020 wurde auf Konzernebene kein Gesamtwert zur Senkung von CO2-Emissionen aufgrund von Initiativen erhoben.

Folgende Beiträge zur Senkung der CO2-Emissionen sind besonders hervorzuheben: