11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Als Nachhaltigkeitsexperten sind uns die ökologischen Auswirkungen unseres Unternehmens natürlich bekannt. Für unsere Tätigkeiten benötigen wir Energie (für Wärme, Strom, Mobilität) Nahrungsmittel (während der Arbeitszeit und für Seminarteilnehmer), Bürotätigkeit (Papier, weitere Büroartikel und ggf. IT-Ausstattung).

Für die Deckung dieses Bedarfs sind wir auf natürliche Ressourcen angewiesen, wie Erdgas, Wind & Wasser, Erdöl & Wasserkraft, Boden, Wasser und Sonne. Unseren Energieverbrauch (Wärme, Mobilität, Strom) und die damit verbundenen Emissionen in die Luft (Kohlendioxid, Schwefeldioxid, Stickoxide und Feinstaub) haben wir als wesentlich identifiziert und erfassen diese daher auch genauer (s. Leistungsindikator SRS-302-1, SRS-305-1, SRS-305-2, SRS-305-3, SRS-305-5 und 13. Klimarelevante Emissionen).

Für die anderen genannten Bereiche achten wir auf geringen Energieverbrauch, hohe Langlebigkeit sowie bei Papier auf den Blauen Engel (100% Altpapier). So erneuern wir z.B. unsere IT Hardware im Durchschnitt nur alle 4-5 Jahre. Bei den eingekauften Lebensmitteln achten wir auf Bio- bzw. Demeter-Qualität und auf die Herkunft der Lebensmittel (möglichst regional und saisonal).

Energie- und Ressourcenverbrauch wird durch zahlreiche technische Maßnahmen und angepasstes Nutzerverhalten so gering wie möglich gehalten. Besonders im Bereich der Mobilität konnten wir durch verändertes Nutzerverhalten eine Verringerung des Energieverbrauchs und eine Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien erreichen (Leistungsindikator SRS-302-4).

Da bei uns geringe Mengen an Abfällen anfallen ist dieser Bereich für uns nicht als wesentlich identifiziert. Abfälle falle nur haushaltsüblichen Mengen an und werden ortsüblich getrennt (Papier, Verpackungen, Weiß-Glas, Buntglas, Kompost, Restmüll, Batterien, Elektroschrott, Leuchtstofflampen, Sperrmüll).

Den Flächenverbrauch für unsere Bürotätigkeit sehen wir als nicht wesentlich an, da das Gebäude in dem wir arbeiten seit über 100 Jahren existiert und sich die Grundfläche seitdem nicht verändert hat.

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Aufgrund der Geschäftstätigkeit sowie der Auswahl unserer Lieferanten nach ethischen und ökologischen Aspekten schätzen wir das Risiko, wesentlich zu irreversiblen Umweltschäden beizutragen, als eher gering ein.

Dazu orientieren wir uns an wissenschaftlich anerkannten Umweltlabels, sowohl für die Lieferanten- als auch für die Warenauswahl.                        

Durch unsere Leitwerte, an denen wir unser gesamtes Handeln orientieren, übernehmen wir ein hohes Maß an ökologischer Verantwortung. Dies gilt für die Geschäftstätigkeit und Angebote von nw|consulting im Allgemeinen, aber auch für das Handeln jedes Einzelnen im Besonderen.

 

Als Experten- und Wissens-Dienstleister ist unser Ressourcenverbrauch sehr gering. Den Energieverbrauch sehen wir als relevanten Faktor an und haben uns hier klare Ziele gegeben.

Unser wichtigstes Ziel ist eine kontinuierliche Verbesserung der gesamten Nachhaltigkeitsleistungen unseres Unternehmens (in allen drei Nachhaltigkeitsdimensionen). Wir messen dies regelmäßig anhand der Nachhaltigkeitsbewertung durch die Gemeinwohl-Bilanz. Unser quantitatives Ziel liegt bei 550 Punkten in der Gemeinwohl-Bilanz 2019. Wohlwissend, dass die Anforderungen der GWÖ, besonders an kleine Unternehmen deutlich gestiegen sind. Dieses Ziel messen wir in zweijährigem Rhythmus.

Unser wichtigstes Ziel ist es bis 2022 CO2-neutral an unserem Standort (Wärme, Strom, Mobilität und Internetnutzung) zu wirtschaften. Dieses Ziel werden wir vor allem durch die Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien und durch Investitionen in Wiederaufforstungen und den Schutz von Wäldern erreichen. Bei der Energieeinsparung sehen wir aufgrund unseres bereits sehr niedrigen Niveaus nur sehr geringe Möglichkeiten.

 

Unsere Ziele bis 2022 im Überblick:

Wärme, Strom, Mobilität und Internetnutzung: CO2-neutral für unseren Standort

Anteil erneuerbarer Energien von: 75%

Anteil Kompensationsleistung durch Wiederaufforstung/Schutz von Wäldern: 25%

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Als 100 prozentiger Experten- und Wissensdienstleister ist unser Materialverbrauch sehr gering. Wir schätzen die Blattanzahl des verbrauchten Papiers (DinA 4 80g/m² 100% Recyclingpapier, Blauer Engel) innerhalb der Berichtsperiode auf ca.1.500 Blatt.
Weitere Materialien fallen nicht in relevanten Mengen an.

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

Gesamtenergieverbrauch im Berichtszeitraum nach Energieart

 

Energieart

2015

2016

Wärme (Erdgas)

41.043 MJ*

42.663 MJ*

Mobilität Summe

29.062 MJ  

25.658 MJ

Davon PKW (Benzin)

23.991 MJ

16.060 MJ

Davon ÖPNV (Öffentlicher Personen-Nahverkehr bis 50km)

1.470 MJ

2.361 MJ  

Davon ÖPFV (Öffentlicher Personen-Fernverkehr über 50km)

1.219 MJ  

5.265 MJ

Davon Flug

2.381 MJ

1.585 MJ

Anteil erneuerbare Energie

1.616 MJ (5,5%)

5.902 MJ (23%)

Anteil nicht erneuerbare Energie

27.446 (94,5%)

19.756 MJ (77%)

Fahrradstrecken in aktueller Berichtsperiode nicht erfasst

---

---

Elektrizität

4.666 MJ *

4.386 MJ *

Anteil erneuerbare Energie

4.666 MJ

4.386 MJ

Anteil nicht erneuerbare Energie

0 MJ

0 MJ

Gesamtenergieverbrauch nw|consulting

74.771 MJ

72.707 MJ

Anteil erneuerbare Energien

6.282 MJ (8%)

10.288 MJ (14%)

Anteil nicht erneuerbare Energien

68.489 MJ (92%)

62.419 MJ (86%)

*rechnerischer Wert für ein Jahr laut Abrechnung

 

Die Daten wurden zum Teil aus Ableseberichten/Rechnungen übernommen (Wärme und Elektrizität) und für Mobilität über die zurückgelegten Strecken hochgerechnet. Als Umrechnungsfaktoren wurden die Werte des Energieverbrauchs (MJ/Pkm**) der Deutschen Bahn für den ÖPNV und ÖPFV für die Jahre 2015 und 2016 (Deutsche Bahn Konzern – Integrierter Bericht 2016) entnommen. Die Energieverbräuche der Flugverbindungen wurden anhand der zurückgelegten Strecken und der von den jeweiligen Fluggesellschaften angegebenen Verbrauchsdaten (in Liter Kerosin/100Pkm) berechnet. Die Umrechnung in MJ erfolgte anhand des Brennwerts von Kerosin. Wir produzieren und verkaufen keine Energie.

**PKM = Personenkilometer

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Seit dem Jahr 2013 berichten wir über unsere Nachhaltigkeitsentwicklung. Aufgrund einer deutlichen Veränderung in den Geschäftsfeldern und bei der Datenerfassung ist die vorherige Bilanzierungsperiode (Gemeinwohl-Bilanz 2013-2014) nicht mit der Berichtsperiode 2015-2016 vergleichbar.

Innerhalb der Berichtsperiode 2015-2016 konnte vor allem eine Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien von 8% auf 14% Gesamtenergieanteil erreicht und eine Energieeinsparung von gut 2,5%.

Sowohl die Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien, als auch die Gesamtenergieeinsparung können wir auf die konsequente Umstellung unserer Mobilitätsgewohnheiten von PKW auf öffentlichen Personenverkehrs (Nah- & Fernverkehr) zurückführen.

Die Nutzung der Bahncard führt zu 100% Ökostrom im Fernverkehr und im Nahverkehr floss der jeweilige Anteil erneuerbarer Energien der Verkehrsgesellschaften (überwiegend S-Bahn Berlin und BVG) ein.

Wir sind aufgrund der Umsatz- und Personalentwicklung (Umsatz +80% und eine neue Mitarbeiterin) von einem geringen Anstieg des Energieverbrauchs ausgegangen. Die Umstellung der Fahrgewohnheiten hat allerdings zu einer Reduzierung des Verbrauchs geführt.

Die Entwicklung des Gesamtenergieverbrauchs von unserer Umsatzentwicklung zu entkoppeln.

 

 

 

Energieart

2015

2016

Wärme (Erdgas)

41.043 MJ*

42.663 MJ*

Mobilität Summe

29.062 MJ  

25.658 MJ

Davon PKW (Benzin)

23.991 MJ

16.060 MJ

Davon ÖPNV (Öffentlicher Personen-Nahverkehr

                       bis 50km)

1.470 MJ

2.361 MJ  

Davon ÖPFV (Öffentlicher Personen-Fernverkehr

                        über 50km)

1.219 MJ  

5.265 MJ

Davon Flug

2.381 MJ

1.585 MJ

Anteil erneuerbare Energie

1.616 MJ (5,5%)

5.902 MJ (23%)

Anteil nicht erneuerbare Energie

27.446 MJ (94,5%)

19.756 MJ (77%)

Fahrradstrecken in aktueller Berichtsperiode nicht erfasst

---

---

Elektrizität

4.666 MJ *

4.386 MJ *

Anteil erneuerbare Energie

4.666 MJ

4.386 MJ

Anteil nicht erneuerbare Energie

0 MJ

0 MJ

Gesamtenergieverbrauch

74.771 MJ

72.707 MJ

Anteil erneuerbare Energie

6.282 MJ

(8%)

10.288 MJ (14%)

Anteil nicht erneuerbare Energie

68.489 MJ (92%)

62.419 MJ (86%)

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Wasserverbrauch haben wir aufgrund der Tätigkeit unseres Unternehmens nicht als wesentlich identifiziert.

Da an dem Standort eine Mischnutzung vorliegt und keine Unterzähler vorhanden sind, wurde der Wert der verbrauchten Menge Trinkwasser anhand der Nutzungsarten hochgerechnet. Daraus ergibt sich ein Wasserverbrauch pro Jahr von 21,5 m³ Wasser. Es handelt sich dabei um Leitungswasser, bereit gestellt durch die Berliner Wasserbetriebe über das Berliner Leitungsnetz. Die Berliner Wasserbetriebe beziehen das Trinkwasser zu 80% aus Uferfiltration (aufbereitetes Oberflächenwasser) und zu 20% angereichert mit Grundwasser.

Leistungsindikator GRI SRS-306-2: Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des gefährlichen Abfalls, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
viii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

b. Gesamtgewicht ungefährlicher Abfälle, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
iii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

c. Wie die Abfallentsorgungsmethode bestimmt wurde:
i. Direkt von der Organisation entsorgt oder anderweitig direkt bestätigt
ii. Vom Entsorgungsdienstleister zur Verfügung gestellte Informationen
iii. Organisatorische Standardmethoden des Entsorgungsdienstleisters

Bei uns fallen nur geringe haushaltsübliche Mengen folgender Abfälle an:

Papier, Verpackungen, Weiß-Glas, Buntglas, Kompost, Restmüll, Batterien, Elektroschrott, Leuchtstofflampen, Sperrmüll

Die mengenmäßig größten dieser Fraktionen werden per Sammelabholung der weiteren Verwertung zugeführt. Ausgewählte Fraktionen, wie Batterien, Elektroschrott, Leuchtstofflampen und Sperrmüll werden direkt einzeln oder in geringer Stückzahl bei dafür geeigneten Sammelstellen abgegeben. Mengenangaben liegen keine vor.

 

Verwertungsquote (DE-weite Daten Abfallbilanz 2015, Statistisches Bundesamt):

Papier (99% stoffliche Verwertung), Verpackungen (83% stoffliche Verwertung), Weiß-Glas, Buntglas (Glas gesamt 100% stoffliche Verwertung), Kompost (98% stoffliche Verwertung), Restmüll (17% stoffliche Verwertung), Batterien, Elektroschrott (100% stoffliche Verwertung), Leuchtstofflampen (keine Daten), Sperrmüll (57% stoffliche).

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Emissionen nach Energieart in CO2-Äquivalenten*   

 

Energieart

2015

2016

Wärme (Erdgas)

2.873 kg

2.986 kg

Mobilität Summe

2.726 kg  

1.849 kg

Davon PKW (Benzin)

2.168 kg

1.439 kg

Davon ÖPNV (Öffentlicher Personen-Nahverkehr

                       bis 50km)

83 kg

133 kg  

Davon ÖPFV (Öffentlicher Personen-Fernverkehr

                        über 50km)

0 kg  

0 kg

Davon Flug

475 kg

277 kg

Anteil erneuerbare Energie

5,5%

23%

Anteil nicht erneuerbare Energie

94,5%

77%

Fahrradstrecken in aktueller Berichtsperiode nicht erfasst

---

---

Elektrizität

0 kg

0kg

Anteil erneuerbare Energie

100%

100%

Anteil nicht erneuerbare Energie

0%

0%

Gesamtemissionen

5.599 kg

4.835 kg

Anteil erneuerbare Energie

8%

14%

Anteil nicht erneuerbare Energie

92%

86%

*Berechnung nach Vorlage des Landesamts für Umwelt Bayern

 

Emissionen nach Energieart in CO2-Äquivalenten* den Kategorien des Greenhouse Gas Protocol zugeordnet:

Energieart

Scope 1

Scope 2

Scope 3

2015

2016

2015

2016

2015

2016

Wärme (Erdgasheizung am Standort)

2.873 kg

2.986 kg

 

 

 

 

Elektrizität (100% Ökostrom aus dem Netz)

 

 

0 kg

0 kg

 

 

Mobilität (Mix verschiedener Energieträger)

2.168 kg

1.439 kg

 

 

558 kg

410 kg

Summe

5.041 kg

4.425 kg

 0 kg

 0 kg

 558kg

410kg



Von 2015 auf 2016 haben wir es geschafft unsere CO2-Emissionen trotz Umsatzwachstums leicht zu reduzieren. Erreicht haben wir diese Reduzierung vor allem durch eine veränderte Nutzung der Transportmittel und der damit verbundenen Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien.
Unser wichtigstes Detail-Ziel ist es bis 2022 CO2-neutral an unserem Standort (inkl. Strom, Wärme, Mobilität und Internetnutzung) zu wirtschaften.
Dieses Ziel werden wir auch durch Investitionen in Wiederaufforstungen und den Schutz von Wäldern verfolgen. In unseren regelmäßigen Nachhaltigkeitsberichten und unserer Gemeinwohl-Bilanz werden wir transparent über die Entwicklung der Emissionen berichten.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

 

 Anhand der Energiedaten wurden die Emissionen mit Hilfe von Emissionsfaktoren aus dem Berechnungstools des Landesamtes für Umwelt Bayern in CO2-Äquivalente umgerechnet.

Energieart

Scope 1

2015

2016

Wärme (Erdgasheizung am Standort)

2.873 kg

2.986 kg

Elektrizität (100% Ökostrom aus dem Netz)

 

 

Mobilität (Mix verschiedener Energieträger)

2.168 kg

1.439 kg

Summe

5.041

4.425 kg

 

 

Bisher haben wir noch kein Basisjahr festgelegt.

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Anhand der Energiedaten wurden die Emissionen mit Hilfe von Emissionsfaktoren aus dem Berechnungstools des Landesamtes für Umwelt Bayern in CO2-Äquivalente umgerechnet.

Energieart

Scope 2

2015

2016

Wärme (Erdgasheizung am Standort)

 

 

Elektrizität (100% Ökostrom aus dem Netz)

0 kg

0 kg

Mobilität (Mix verschiedener Energieträger)

 

 

Summe

 

 

 

Bisher haben wir noch kein Basisjahr festgelegt.

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Anhand der Energiedaten wurden die Emissionen mit Hilfe von Emissionsfaktoren aus dem Berechnungstools des Landesamtes für Umwelt Bayern in CO2-Äquivalente umgerechnet.

Energieart

Scope 3

2015

2016

Wärme (Erdgasheizung am Standort)

 

 

Elektrizität (100% Ökostrom aus dem Netz)

 

 

Mobilität (Mix verschiedener Energieträger)

558 kg

410 kg

Summe

 

 

 

Bisher haben wir noch kein Basisjahr festgelegt.

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Innerhalb der Berichtsperiode 2015-2016 konnte vor allem eine Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien von 8% auf 14% Gesamtenergieanteil erreicht werden.
Darüber hinaus wurde eine Energieeinsparung von gut 2,5% erzielt.


Sowohl die Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien, als auch die Gesamtenergieeinsparung können wir auf die konsequente Umstellung unserer Mobilitätsgewohnheiten von PKW auf öffentlichen Personenverkehr (Nah- & Fernverkehr) zurückführen. Dies führte zum Ende der Berichtsperiode zum Verkauf des bis dahin vorhandenen Dienstwagens. Der Dienstwagen wurde bewusst nicht ersetzt, stattdessen stehen allen Mitarbeitern Car-Sharing-Angebote zur Verfügung. Insgesamt ist die PKW-Nutzung wie an den Emissionszahlen zu erkennen deutlich zurückgegangen.

Die Nutzung der Bahncard führt zu 100% Ökostrom im Fernverkehr und im Nahverkehr floss der jeweilige Anteil erneuerbarer Energien der Verkehrsgesellschaften (überwiegend S-Bahn Berlin und BVG) ein.