11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Die Transformation zur Nachhaltigkeit GmbH nutzt als Arbeitsstätte anteilig Räume einer Betriebsgemeinschaft und vorhandene Home Office-Möglichkeiten sowie mobiles Arbeiten in eigener Verantwortung. Die Nutzung von Energie und Wasser sowie Abwasser- und Abfallentsorgung in der anteilig genutzten Betriebsgemeinschaft kann nicht separiert werden. Insgesamt achten wir umfassend auf gemäßigte Temperatur- bzw. Klima- und Luftregulierung sowie den Einsatz energiesparender Lichtquellen und das Ausschalten nicht genutzter Geräte (Vermeidung von Standby-Modi). Nachrichtlich: Papier wird nur noch für Buchhaltung und Aufbewahrung von Steuerunterlagen eingesetzt. Es werden zu einzelnen Anlässen Grußkarten verschickt. Die gesamte Büro- und Geschäftsausstattung (Visitenkarten, Umschläge, Briefbogen, Grußkarten) ist aus recycelten Kaffeebechern bzw. aus Direktrecycling.

Individualisiert betrachtet werden können Mobilität und Geräteeinsatz. Mobilität: Nutzung von Bus und Bahn, Bildung von Fahrgemeinschaften, Job-Rad (seit 2019) und Car-Sharing (seit 2017). Zur Reduzierung bis Vermeidung von Fahrkilometern werden seit 2018 Online-Meetings, Telefonate und die virtuelle Akademie genutzt. Geräteeinsatz: Vorrangig ist die Vermeidung (Leihe statt Kauf von Geräten, Einsatz von Secondhand-Geräten), andernfalls getrennt und dem ordnungsgemäßen Recycling zugeführt. 

Im Berichtszeitraum wurden weniger als 12.000 km mit dem PKW zurückgelegt. Der Elektroroller und das Pedelec kamen für rund 5.000 km kurzer Strecken zum Einsatz. Der ÖPNV sowie Bahnfahrten wurden an insgesamt 75 Tagen für den „Intercity-Einsatz“ genutzt.

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Aus der unternehmerischen Tätigkeit entsteht die größte Ressourcennutzung bei Mobilität (1) und Administration (2).

zu (1): Vorzugsweise werden die Wege per pedes, per Fahrrad und mit Bus und Bahn zurückgelegt. Die zentrale Lage der Arbeitsstätte ermöglicht diese Auswahl. 

zu (2): Erreicht wurde eine Reduzierung auf die notwendige Dokumentation, Aufbewahrung, anlassbezogene Grüße und Mitteilungen. 

Die Ausweitung unserer Geschäftsaktivitäten ist ggfs. mit Risiken verbunden, z. B.:
Auslandseinsätze -> unvermeidbare Flugkilometer bei Einsätzen in Subsahara (nur Kompensation möglich)
Besuch ausländischer Kunden (auch Studierende) -> s. o. (leider nur Kompensation)
Risiko: Weitere Ressourcen (Energie, CO2-Emission) werden verbraucht. Zur Abwendung nutzen wir die wischenzeitlich  entwickelten, virtuellen Formate, die wir aktiv anbieten. 

Details dazu: Punkt 3 ZIELE.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

rethings: Bezogen auf rethings wurden ausschließlich Sekundärrohstoffe verwendet. Zugekauft wurden nur Kleinteile bzw. Garne aus nachhaltiger Herstellung (im Berichtszeitraum verwendete Mengen stammen aus früheren Jahren bzw. Geschäftsauflösungen, d.h. keine Neuproduktion). Die rethings-Produktion wurde übergeben im Jahr 2019.  

Insgesamt wurde ausschließlich Recyclingpapier eingesetzt. Über weitere Materialien kann wegen Geringfügigkeit keine Aussage getroffen werden. 

Konkrete Zahlen werden wg. Unerheblichkeit/Geringfügigkeit nicht erhoben und entsprechend hier nicht benannt. 

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

rethings: a./b. Lieferungen an und von Werkstätten und Kunden erfolgte über Lieferdienste, teilweise Lastenfahrrad. Daher wird dieser Punkt nicht berichtet. Produktion wurde übergeben in 2019.
c./d./e./f./g. - nicht zutreffend 

Geringfügiger Papiereinsatz < 500 Blatt p.a. Kraftstoffverbrauch für gefahrene km < 8.000 l (u.a. bedingt durch Fahrgemeinschaften)
Energieverbrauch für genutzte IT ca. 600 kWh
Vergleiche dazu Angaben unter Kriterium 11.

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Das niedrige Verbrauchsniveau aus dem früheren Berichtszeitraum konnte gehalten werden. Eine weitere Verringerung des Energieverbrauchs konnte nicht erreicht werden, da das Niveau bereits sehr niedrig ist.

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

rethings: Zur Reinigung des Materials wurden rund 500 Liter Wasser p.a. verbraucht. Auf Reinigungsmittel wurde verzichtet. Das Abwasser wurde zur Gartenbewässerung genutzt. Die rethings-Produktion wurde abgegeben in 2019.

Leistungsindikator GRI SRS-306-3 (2020): Angefallener Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des anfallenden Abfalls in metrischen Tonnen sowie eine Aufschlüsselung dieser Summe nach Zusammensetzung des Abfalls.

b. Kontextbezogene Informationen, die für das Verständnis der Daten und der Art, wie die Daten zusammengestellt wurden, erforderlich sind.

a. - nicht zutreffend
b. - ein Papierkorb (30 Liter) pro Monat (Mülltrennung und Recycling), wöchentlich Hausmüll (ca. 1 Liter), Reste von rethings (ca. 5 kg p.a.) gehen zur Wertstoffdeponie
c. - nicht ermittelbar bwz. eigene Messung
keine branchenspezifische Ergänzungen
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13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Büroräume:
1. Eine Auswertung der klimarelevanten Emissionen für die angemieteten Räume ist nicht möglich, da keine Einzelerhebung durchgeführt wird. Es ist nicht bekannt, ob erneuerbare Energien genutzt werden oder ob dies geplant ist. 
2. Das Home Office befindet sich in einem denkmalgeschützten Haus, Baujahr 1907. Der separat gelegene Raum wurde im Zuge der Gesamtsanierung/-renovierung 2004 in Bezug auf Heizung und Isolation zeitgemäß ausgestattet.

Mobilität: 
Nutzung von E-Bike, E-Roller, ÖPNV


Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Entsprechend der Auskunft unter Kriterium 13 kann zu diesem Leistungsindikator keine Angabe gemacht werden. 

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Entsprechend der Auskunft unter Kriterium 13 kann zu diesem Leistungsindikator keine Angabe gemacht werden. 

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Entsprechend der Auskunft unter Kriterium 13 kann zu diesem Leistungsindikator keine Angabe gemacht werden. 

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Entsprechend der Auskunft unter Kriterium 13 kann zu diesem Leistungsindikator keine Angabe gemacht werden. 
keine branchenspezifische Ergänzungen
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