11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

JJ Sustainability Consultancy handelt nach geltenden Umweltstandards- und gesetzen und nimmt natürliche Ressourcen nur in dem Maße in Anspruch, wie es für ein Einzelunternehmen im Dienstleistungssektor mit heimischen Arbeitsplatz nötig ist. Die konkreten Verbrauchsdaten für die einzelnen Ressourcen werden nicht erhoben, da sich die Geschäftsräume in den Privaträumen der Inhaberin befinden und sich die Daten nicht trennen lassen.

Das Umweltmanagement umfasst die folgenden wesentlichen Themen:

Büro: JJ Sustainability Consultancy achtet auf eine nachhaltige Beschaffung von Büromaterialien. Die Idee des „papierlosen Büros“ wird weitestgehend umgesetzt und wo nötig Recyclingpapier eingesetzt.

Energieversorgung: Seit 2017 setzt JJ Sustainability Consultancy Strom aus regenerativen Quellen eines Ökostrom-Anbieters ein. Fernwärme wird von den Münchner Stadtwerken bereitgestellt. Die Ressourcenverbräuche werden durch ein bewusstes Verhalten gering gehalten. Zu den Maßnahmen zählen LEDs und energiesparende Technik sowie wassersparende Einrichtungen. Der Büroraum ist in einem Niedrigeffizienzhaus gelegen.

Mobilität: JJ Sustainability Consultancy bietet ihre Dienstleistung in Deutschland und Europa an. Geschäftsreisen werden bevorzugt mit der Bahn, dem ÖPNV und wenn möglich mit dem Fahrrad getätigt. Auf Flugreisen wird größtenteils verzichtet. Flugreisen oder der firmeneigene PKW werden nur genutzt, wenn das Angebot der Bahn oder des ÖPNV zu unverhältnismäßigen Zeitaufwänden und Kosten führt.

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Die wesentlichen Umweltrisiken, die sich aus der Geschäftstätigkeit ergeben, beziehen sich auf den Ausstoß schädlicher Klimagase. Als reines Dienstleistungsunternehmen mit starker Reisetätigkeit, sehen wir hier auch unseren größten Einfluss, um die Klimaerwärmung zu stoppen. Folgende Ziele hat sich Inhaberin Johanna Jung für das Geschäftsjahr 2019 auferlegt:

Ziele:
- Reduzierung der Flugreisen für Geschäftszwecke.
- Prüfung des vermehrten Einsatzes von Videokonferenzen statt Geschäftstreisen.

Bisher erfolgte Maßnahmen:
- Reduzierung der Flugreisen zum Vorjahr.
- Stromverbrauch weiterhin auf 100 % erneuerbare Energie.
- Beschaffung von ökologischen Büromaterialien .
- Strikte Müllvermeidung und Abfalltrennung.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

JJ Sustainability Consultancy ist ein reines Dienstleistungsunternehmen und setzt nur wenige Materialien für Dienstleistungsangebote ein. Hierbei handelt es sich hauptsächlich um Papier. Der Papierverbrauch lag 2018 bei rund 500 Blatt Recyclingpapier.

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

225,59 kWh Ökostrom
510 kWh Fernwärme

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Durch ein ökologisches Verhalten und bewusst nachhaltige Entscheidungen wird der Energieverbrauch stetig verringert. Bei einem Einzelunternehmen im Dienstleistungssektor geht es maßgeblich um eine energieeffiziente Büroausstattung. Da die Geschäftsräume in der Privatwohnung der Eigentümerin liegen und die Energiekosten sich auf das Gesamtobjekt beziehen, kann keine Angabe über die konkreten Zahlen im Geschäftsbetrieb gemacht werden. 

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

JJ Sustainability Consultancy bezieht sein Trinkwasser ausschließlich von den Stadtwerken München, die die Münchner Haushalte mit Trinkwasser aus dem Voralpenland versorgen. Da die Geschäftsräume in der Privatwohnung der Eigentümerin liegen und die Wasserkosten sich auf das Gesamtobjekt beziehen, kann keine Angabe über die konkreten Zahlen im Geschäftsbetrieb gemacht werden. 

Leistungsindikator GRI SRS-306-2: Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des gefährlichen Abfalls, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
viii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

b. Gesamtgewicht ungefährlicher Abfälle, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
iii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

c. Wie die Abfallentsorgungsmethode bestimmt wurde:
i. Direkt von der Organisation entsorgt oder anderweitig direkt bestätigt
ii. Vom Entsorgungsdienstleister zur Verfügung gestellte Informationen
iii. Organisatorische Standardmethoden des Entsorgungsdienstleisters

JJ Sustainability Consultancy ist ein reines Dienstleistungsunternehmen und hat ein geringes Abfallaufkommen. Daher werden in diesem Bereich keine Kennzahlen erhoben.

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Der Klimawandel ist einer der wichtigsten Herausforderungen für unsere Gesellschaft. Die JJ Sustainability Consultancy bekennt sich öffentlich zum Klimaschutz und unternimmt alles Mögliche, um die klimarelevanten-Emissionen zu verringern. Da der Geschäftsbetrieb in der Privatwohnung stattfindet, wird eine Gesamtberechnung des CO2-Fußabdrucks der Inhaberin erstellt. Die CO2-Bilanz wird über den CO2-Rechner des Umwelt Bundesamt erstellt: http://www.uba.co2-rechner.de/de_DE
Die im letzten Jahr getätigten Maßnahmen sind: Ökologische Auswahl des Verkehrsmittels bei Geschäftsreisen, bewusster Umgang mit Nahrungsmitteln, Energie- und Wasserverbrauch und Nutzung von Büromaterialien sowie Einsatz von erneuerbaren Energien in den Geschäftsräumen. Durch die bewussten Entscheidungen für nachhaltige Alternativen, sind die klimarelevanten Emissionen der JJ Sustainability Consultancy überschaubar. Es wurden keine weiteren Reduktionsziele gesetzt.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Im Jahr 2018: 2,03 t CO2-Emissionen durch den in Firmenbesitz befindlichen Firmenwagen.

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Im Jahr 2018: 0,003 t CO2-Emissionen für Ökostrom

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Im Jahr 2018:

Geschäftsreisen: 2.89 t CO2-Emissionen
Papierverbrauch: 2,2 kg CO2-Emissionen
Produktnutzung: 0 kg CO2-Emissionen, weil Dienstleistung
Pendeln: 0 kg CO2-Emissionen, weil gemischter Nutzung von Privat- und Geschäftsräumen

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Der ermittelte Wert an THG-Emissionen ist bereits auf niedrigem Niveau. Die meisten CO2-Emissionen werden durch Flüge verursacht. JJ Sustainabilty Consultancy hat es sich zum Ziel gesetzt, CO2-Emissionen aus Flugreisen gänzlich zu vermeiden. 
- 2018 wurden die CO2-Emissionen aus Geschäftsreisen bereits von 4,82 t auf 2,89 t reduziert.
- Prüfung des vermehrten Einsatzes von Videokonferenzen statt Geschäftstreisen.