11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Als Beratungsunternehmen gehört die PD dem Dienstleistungssektor an, in dem natürliche Ressourcen im Allgemeinen einen im Vergleich zum produzierenden Gewerbe geringeren Stellenwert einnehmen und in geringem Umfang in Anspruch genommen werden. Die genutzten Ressourcen beschränken sich auf die Bürogebäude in Berlin und Düsseldorf, das Büromaterial/Arbeitsmittel, geschäftliche Reisen und Übernachtungen. Arbeitsmittel werden möglichst nachhaltig beschafft (Weiterverkauf ausgesteuerter IT, Toner-Recycling FSC-Mix, teilweise Bio-Produkte). Bei Dienstreisen, die den wesentlichen Umfang am Verbrauch natürlicher Ressourcen ausmachen, besteht das Bestreben, diese durch die Anschaffung von Videokonferenztechnik an beiden Standorten auf das Nötigste zu beschränken und neben wirtschaftlichen, auch nachhaltige Aspekte künftig noch stärker zu berücksichtigen. Die Errichtung einer Betriebsstätte in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2018 hat die Kundennähe deutlich erhöht und ermöglicht die Reduzierung von Dienstreisen. Im Jahr 2016 hatte die PD den Energieaudit nach DIN EN 16247-1 erfolgreich bestanden, der auch für das Jahr 2018 Gültigkeit hat. Für 2019 ist ein neues Energieaudit beauftragt.

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Die Geschäftstätigkeit der PD als bundesweit agierendes Beratungsunternehmen bedingt einige unvermeidbare Belastungseffekte für die Umwelt. Jedoch haben wir uns zum Ziel gesetzt, den Verbrauch von natürlichen Ressourcen nur in dem Maß in Anspruch zu nehmen, wie es für uns im Geschäftsbetrieb unvermeidlich ist. Zusammenfassend gelten insbesondere folgende Prämissen im Umgang mit natürlichen Ressourcen:


Geplant: Aufgrund der gemeinschaftlichen Nutzung der Büroimmobilien durch mehrere Mietparteien lassen sich für den Wasserverbrauch leider keine Aussagen zu Einsparungen treffen. Für Heizung und Strom liegt die Betriebskostenabrechnung 2018 noch nicht vor.

Da wir als Beratungsunternehmen ein reines Dienstleistungsunternehmen sind, sehen wir keine wesentlichen Risiken auf Ressourcen und Ökosysteme.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Als Beratungsunternehmen greift die PD nur in begrenztem Umfang auf natürliche Ressourcen zurück. Obwohl die Zahl der Mitarbeiter und der Beratungsprojekte gestiegen ist, konnte der jährliche Papierverbrauch pro Mitarbeiter wie in den Vorjahren weiter gesenkt werden. Der Verbrauch betrug 2.779kg bei 160 Mitarbeitern (Vergleich: 2017: 2.624 kg bei 108 MA).

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

Eine Angabe zum Strom- und Heizungsverbrauch des Unternehmens kann für 2018 noch nicht gemacht werden, da die Abrechnung noch nicht vorliegt. Die Berliner Büros der PD befinden sich in einem Gebäude aus dem Jahr 2002. Der Heizenergieverbrauchskennwert für dieses Gebäude ist niedriger als der Vergleichswert in dieser Gebäudekategorie für Heizung und Wasser.

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Hierzu kann keine Angabe gemacht werden, da der Energieverbrauch im Jahr 2018 noch nicht vorliegt. Das Gebäude in Berlin (Baujahr 2002), in dem u.a. die PD als eine von vielen Mietern ihre Büros hat, liegt beim Stromverbrauchskennwert leider noch über dem Vergleichswert in dieser Gebäudekategorie für Strom.

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Hierzu kann keine Angabe gemacht werden, da der Wasserverbrauch im Berliner Büro im Jahr 2018 nicht nach tatsächlichem Verbrauch gemessen wurde, sondern anteilig nach m² Bürofläche für den gesamten Bürokomplex umgelegt wurde.

Leistungsindikator GRI SRS-306-3 (2020): Angefallener Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des anfallenden Abfalls in metrischen Tonnen sowie eine Aufschlüsselung dieser Summe nach Zusammensetzung des Abfalls.

b. Kontextbezogene Informationen, die für das Verständnis der Daten und der Art, wie die Daten zusammengestellt wurden, erforderlich sind.

Da sich die Büroräume der PD in Berlin in einer von mehreren Parteien genutzten Büroimmobilie befinden, ist eine Bestimmung des Abfallgewichts der einzelnen Immobiliennutzer leider nicht möglich.

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Zu den Treibhausgas-Emissionen werden noch keine Kennzahlen erhoben. Die größte klimarelevante Emissionsquelle sind in unserem Geschäftsbetrieb die Reiseaktivitäten.  Unsere Mitarbeiter sind angehalten, für Geschäftsreisen unter Beachtung von Wirtschaftlichkeitsaspekten möglichst regelmäßig verkehrende öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Wir fördern auch die Inanspruchnahme öffentlicher Verkehrsmittel (ÖPNV) mit einem Fahrtkostenzuschuss für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Um örtlich näher am Kunden zu sein und die Belastung durch regelmäßige Geschäftsreisen zu verringern, hat die PD in 2018 ihre Regionalisierungsstrategie mit der Einrichtung eines Büros in Düsseldorf fortgesetzt. Ihre Anstrengungen zur Reduzierung von klimarelevanten Emissionen werden sich künftig insbesondere auf die Reisetätigkeit konzentrieren. Hier werden wir weitere Maßnahmen in 2019 angehen.  

Für die Stromversorgung der angemieteten Büroflächen in Berlin und Düsseldorf werden seit März 2017 regenerative Energien genutzt.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Zur Reduktion kann keine Angabe gemacht werden. In 2018 war es von unserem Reisebuchungssystem noch nicht möglich, die verursachten THG-Emissionen zu erfassen, es wird aber künftig angestrebt.

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Da die Ausmaße an indirekten energiebezogenen THG-Emissionen im Rahmen der Erstellung von Dienstleistungen im klassischen Beratungsumfeld im Verhältnis zur erzeugten Wertschöpfung nicht relevant sind, werden diese Emissionen nicht durch die PD erfasst.

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Da die Ausmaße an weiteren indirekten THG-Emissionen im Rahmen der Erstellung von Dienstleistungen im klassischen Beratungsumfeld im Verhältnis zur erzeugten Wertschöpfung nicht relevant sind, werden diese Emissionen nicht durch die PD erfasst.

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Da uns noch keine konkreten Zahlen zu THG-Emissionen vorliegen, ist dieser Punkt noch nicht zu beantworten.