11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Die Kreissparkasse Steinfurt hat im Jahr 2015 ein Energieaudit nach DIN EN 16247-1 durchgeführt. Das Energieaudit untersucht und analysiert systematisch den Energieeinsatz und -verbrauch. Die wesentlichen Einsparpotenziale und -maßnahmen wurden in einem internen Energiebericht zusammengefasst. So wurde angemerkt, dass Strom durch den Einsatz von neuen LED-Lampen eingespart werden könne. Daher werden Lampen, die defekt sind, nach und nach durch LED-Lampen ersetzt. In dem Audit wurde auch angemerkt, dass diverse Pumpen (z.B. von Heizungsanlagen) ausgetauscht werden könnten, um Strom zu sparen. Im Rahmen von Umbaumaßnahmen wurden viele dieser Pumpen im Laufe des Jahres 2018 ausgetauscht.

Als Finanzdienstleister ist der Verbrauch natürlicher Ressourcen von eher untergeordneter Bedeutung. Im Rahmen der unternehmerischen Tätigkeit werden primär Papier und Energie als natürliche Ressourcen verbraucht. Besonders die Nutzung von Papier und der damit verbundene Abfall ist von bedeutendem Umfang, der wie bereits beschrieben durch die Digitalisierung reduziert wird und weiterhin werden soll. Die verbrauchte Papiermenge wird im Detail aufgrund fehlender Systeme nicht ermittelt. Angaben zur verbrauchten Energie sind im weiteren Verlauf dieses Berichtes zu finden.

Materialien wie Papier, Schreibutensilien etc., die wir bei der SEG Sparkassen-Einkaufsgesellschaft mbH bestellen, sind laut einer Umweltanalyse der SEG zu 37,47 Prozent Umweltartikel - also recycelt. Diesen Anteil wollen wir zukünftig weiter erhöhen. Der eingekaufte Kaffee ist zudem UTZ-zertifiziert.

Ein neues Energieaudit wird im Jahr 2019 durchgeführt.

Ein gesondertes übergeordnetes Konzept im Sinne von CSR-RUG und auch eine Risikoanalyse gibt es zu diesem Thema nicht und ist aktuell auch nicht in Planung, da die Themenaspekte einzeln aber nicht im Rahmen einer gesonderten Strategie und Risikoanalyse geplant und umgesetzt werden.

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Als Finanzdienstleistungsunternehmen liegen unsere Schwerpunkte anders als im produzierenden Gewerbe. Die Rohstoffproduktivität stellt keinen maßgeblichen Indikator dar. Über die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften und behördlichen Auflagen zum Umweltschutz hinaus sind wir bemüht, den Umweltschutz aktiv und langfristig weiterzuentwickeln. Mit dem Ziel, Umweltbelastungen zu verringern oder bestenfalls gänzlich zu vermeiden. Konkrete Zielvorgaben und eine damit verbundene Prüfung der Zielvorgaben haben wir aktuell nicht und sind auch nicht in Planung.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator EFFAS E04-01
Gesamtgewicht des Abfalls. Link

Der Abfall wird nicht gewogen, da das Wiegen technisch nicht umsetzbar ist. Daher ist keine Angabe möglich.

Leistungsindikator EFFAS E05-01
Anteil des gesamten Abfalls, der recycelt wird. Link

Der Anteil wird nicht ermittelt, da er technisch nach nachgehalten werden kann. In allen Standorten der Kreissparkasse Steinfurt trennen wir den Müll wie bei uns in der Region üblich wie folgt: Papier, Grüner Punkt, Biomüll, Restmüll.

Leistungsindikator EFFAS E01-01
Gesamter Energieverbrauch. Link

Gas: 2,8 Mio. kWh (Vorjahr: 2,8 Mio.)

Strom: 2,1 Mio. kWh (Vorjahr: 2,4 Mio.)

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Die Treibhausgas-Emissionen nach dem GHG werden nicht ermittelt, da es hierfür kein System zur Erfassung im Einsatz ist. Daher können daraus keine genauen Ziele ermittelt werden.

Dennoch hat für uns die Vermeidung und Reduktion von CO2-Emission eine hohe Priorität. Dies gewährleisten wir durch den bewussten Einsatz von Ressourcen und durch energieeffizientes Wirtschaften. Besonders bei Renovierungsvorhaben an unseren Standorten achten wir auf eine optimale energetische Sanierung der Gebäude. So haben wir in 2018 in verschiedenen Standorten, dir wir zum Beratungs-Center umgebaut haben, die Beleuchtung auf LED umgestellt. Das werden wir auch zukünftig verstärkt machen, um so den Energieverbrauch  nachhaltig zu reduzieren. Strom, der durch unsere Photovoltaik-Anlage am Standort Ibbenbüren gewonnen wird, nutzen wir direkt in unserer Hauptstelle. Zudem beziehen wir Strom von regionalen Stromanbietern, der zum Teil auch über Windenergie im Kreis Steinfurt produziert wird.

Zudem vermeiden wir Dienstfahrten durch den Vorzug von Video- und Telefonkonferenzen. Seit 2016 bieten wir auch Webinare an, um so Fahrten von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu internen und externen Fortbildungen zu reduzieren. Durch die Videozuschaltung von Experten in Beratungsgesprächen vermeiden wir zusätzliche Dienstfahrten. Dienstreisen außerhalb des Geschäftsgebietes erfolgen mit der Bahn, sofern die Verbindung es ermöglicht. Interne Transportfahrten bündeln wir, um ebenfalls Energie einzusparen und den CO2-Ausstoß so gering wie möglich zu halten. Bei der Anschaffung von Dienstwagen achten wir ebenfalls darauf, dass der Verbrauch und der CO2-Ausstoß möglichst gering ist. In der Hauptstelle Ibbenbüren betreiben wir zudem eine Photovoltaikanlage, deren Strom wir in unser Stromnetz einspeisen. Weitere erneuerbare Energien haben wir selbst aktiv nicht in Betrieb.

Seit vielen Jahren beteiligen wir uns an dem Umweltprogramm „GoGreen“ von DHL. Im Rahmen dieses Programms werden die durch den Transport der DHL entstehenden Treibhausgase durch Klimaschutzprojekte ausgeglichen. Die Emissionen werden nach einem Verfahren ermittelt, das auf den Prinzipien des „GHG Protocol for Products“ basiert.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator EFFAS E02-01
Gesamte THG-Emissionen (Scope 1, 2, 3). Link

Keine Angabe möglich, da die Treibhausgas-Emissionen nach dem GHG nicht ermittelt werden. Es gibt keine Erfassung und auch keine Planung zur Erfassung für diese Daten.