11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Die FBG beansprucht im Wesentlichen elektrischen Strom für elektrifizierte Pumpen/ Pumpstationen und Tanklager sowie in Betriebsgebäuden für IT, Beleuchtung, Wärme/ Kälte etc. Seit 2016 wird elektrischer Strom ausschließlich aus erneuerbaren Energien bezogen. Darüber hinaus verbraucht die FBG Kraftstoffe (hier insbesondere Dieselöl), die in abnehmendem Maße für den Antrieb von Pumpen und Kraftfahrzeugen benötigt werden. In 2018 wurden verbraucht: 21,8 Mio kWh elektrischer Strom, 313 m³ Dieselkraftstoff sowie 85 m³ Heizöl.

Bei Fahrzeugausschreibungen sind Kraftstoffverbrauch und CO2- Ausstoß maßgebliche Parameter bei der Auswahl von Anbietern bzw. Produkten. Wasser wird lediglich für den persönlichen Gebrauch entnommen.
Weitere Einspar- und Optimierungspotenziale sollen durch die 2018 in Kraft gesetzten Energie- und Mobilitätskonzepte erschlossen werden.

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Zur Intensivierung der Befassung mit dem Thema wurde im Jahre 2012 ein standortübergreifendes „Energie-Effizienz-Team“ eingerichtet. Auf dessen Empfehlung werden seit 2014 Maßnahmen zur Ressourceneinsparung vorgeschlagen, bisher wurden u.a. in den Bereichen Raumwärme (Holzpelletheizung),  Beleuchtung (Austausch konventioneller Leuchten durch LED-Technik) und Eigenstromversorgung (Errichtung von Pholtovoltaik-Anlagen) Projekte realisiert.
Die Umsetzung weiterer Projekte erfolgt nach Verfügbarkeit von Haushaltsmitteln, in erster Priorität sollen weitere Photovoltaikanlagen errichtet werden.
Im Mittelpunkt der Geschäftstätigkeit der FBG mbH steht der Umgang mit/ Transport von Mineralölprodukten, die grundsätzlich als Gefahrstoffe und potenzielles Risiko für die Umwelt  in mehrfacher Hinsicht zu bewerten sind. Wir sind uns der besonderen Verantwortung beim Umgang mit diesen Stoffen bewußt, die Integrität unserer Anlagen, die Schulung des Personals , Schadensprävention  und die regelmäßige Abstimmung mit den zuständigen zivilen Behörden genießen oberste und selbstverständliche Priorität

Ständiges Ziel ist, Produktaustritte und damit einhergehende Umweltschädigungen zu vermeiden, dies gelingt der FBG seit Jahrzehnten. Mit Blick auf CO2-Emissionen haben wir 2018 erstmals das Ziel "Null CO2 ab 2030" formuliert.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Die FBG erbringt ihre Dienstleistungen (Kraftstofftransporte) in einem ortsfesten Leitungs- und Tanklagersystem, zu dessen Betrieb im Wesentlichen Personal und elektrische Energie benötigt wird. Die für Pflege, Wartung, Instandhaltung und ggf. Instandsetzung der Anlagen erforderlichen Materialien (Schmierfette, Putzlappen, Werkzeuge im Austausch, sonst. Verbrauchsmaterialien) werden gewichtsmäßig nicht erfasst.

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

a.  Diesel: 11.713,96 GJ, Heizöl: 3.252,67 GJ

b. - nicht zutreffend -

c. i)    Stromverbrauch                          21.826.154,30 kWh
    ii)   Heizenergieverbrauch                  3.252,67 GJ
    iii)  Kühlenergieverbrauch                - entfällt -
    iv)  Dampfverbrauch                        - entfällt -

d. - entfällt -

e. Gesamter Energieverbrauch          93.540,78 GJ     

f.  Daten zum Verbrauch von Heizöl und elektr. Strom stammen aus den jeweiligen Verbrauchsrechnungen; Dieselverbräuche stammen aus Verbrauchsrechnungen (Motorenanlagen) und pauschalierten Berechnungen auf der Grundlage von Kfz-Kilometern.

g.  Umrechnung Diesel: Verbrauch in Liter * 37,4 MJ/l = Verbrauch Diesel in Joule
     Umrechnung Heizöl: Verbrauch in Liter * 38,4 MJ/l = Verbrauch Heizöl in Joule
     (Quelle: de.wikipedia.org)
     Umrechnung elektr. Strom: 1kWh=0,0036 GJ
 

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Maßgeblicher Faktor für den Energieverbrauch der FBG ist die für den Transport des Kraftstoffs aufgewendete Energie für den Betrieb der Hochdruckpumpen, mit steigendem Transportvolumen  steigt der Energieverbrauch. Eine Reduzierung des Gesamtenergieverbrauchs durch geringere Transportvolumen liefe damit dem Unternehmensziel in wirtschaftlicher Hinsicht wie auch den o.g. Vorteilen des Transports via Pipeline grundsätzlich zuwider. Methoden und Instrumente zur Ermittlung aussagekräftiger, referenzierbarer Daten (spezifischer Enrgieverbrauch je Volumeneinheit o.ä.) sind nicht implementiert und würden aufgrund der Komplexität des vernetzten Systems und der komplexen Abhängigkeiten innerhalb des Systems nach herrschender Meinung auch nicht zu umsetzbaren Aussagen führen. Gleichwohl werden wo immer möglich (nicht quantifizierte) Maßnahmen zur Energieeffizienz durchgeführt.

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Wasserentnahme erfolgt aus den jeweils öffentlichen Versorgungsetzen im Bereich der jeweiligen Betriebsstellen, und beschränkt sich weitestgehend auf den persönlichen Bedarf (Hygiene/ Sanitär, haushaltsübliche Verbraucher). Eine unternehmensweite Betrachtung bzw. Erhebung des Verbrauchs wurde bisher nicht durchgeführt und ist nach unserer Bewertung aufgrund der unterschiedlichen Aufgaben und Ausstattungen (personell/ materiell) der einzelnen Betriebsstellen nicht aussagekräftig.

Leistungsindikator GRI SRS-306-2: Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des gefährlichen Abfalls, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
viii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

b. Gesamtgewicht ungefährlicher Abfälle, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
iii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

c. Wie die Abfallentsorgungsmethode bestimmt wurde:
i. Direkt von der Organisation entsorgt oder anderweitig direkt bestätigt
ii. Vom Entsorgungsdienstleister zur Verfügung gestellte Informationen
iii. Organisatorische Standardmethoden des Entsorgungsdienstleisters

a.  Für gefährliche Abfälle besteht Andienungspflicht. Zur Verwertung werden abgegeben:

     AVV 150202       Aufsaug- und Filtermaterialien                                                             13,7 to
     AVV 150110       Verpackungen                                                                                        1,6 to
     AVV 130703       andere Brennstoffe                                                                              34,0 to
     AVV 160708       ölhaltige Abfälle                                                                                 102,9 to
     AVV 130508       Abfallgemische aus Sandfanganlagen                                              115,3 to
     AVV 130205       nicht chlorierte Maschinen-, Getriebe- und Schmieröle                        0,9 to
     AVV 160601       Batterien                                                                                                0,4 to

                                                                                                                  gesamt            268,8 to   

b.    Ungefährliche Abfälle werden über die jeweils örtlich zuständigen Entsorgungsunternehmen entsorgt und gewichtsmäßig nicht erfasst.

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Der FBG-weite Stromverbrauch beträgt ca. 21,5. Mio. Kilowattstunden pro Jahr. Seit dem Jahr 2016 bezieht die FBG ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien. Parallel dazu werden Maßnahmen ergriffen, den Verbrauch und den CO2 Ausstoß zu senken, dazu gehört insbesondere die Elektrifizierung von bisher diesel-betriebenen Pumpstationen, die Stärkung der Elektromobilität und die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen zur Eigenstromversorgung seit 2017. Ab 2019 sollen jährlich in jeweils 2 weiteren Betriebsstellen Photovoltaikanlagen errichtet werden. Erste Komponenten eines Energie-Monitoring-Systems sind installiert, weitere werden konzipiert und je nach Verfügbarkeit von Haushaltsmitteln nachgerüstet, um Energieverbräuche zentral erfassen und bewerten zu können.
Ziel ist "Null CO2 " ab 2030.
Für die den Leistungsindikatoren zu Grunde liegenden Angaben haben wir uns auf das GHG bezogen. Für die Durchführung von Reduktionsberechnungen haben wir bisher noch keine geeigneten Prozesse etabliert.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

a.  CO2e:    1.207,77 t
b.  CO2, CH4, N2O
c.  bleibt frei
d.  bleibt frei
e.  bleibt frei
f.   bleibt frei
g.  Basis für die Berechnung waren die Verbrauchswerte 2018 in Verbindung mit Tabellen von http://www.ghgprotocol.org/

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

a. CO2e: 0 t, da elektrischer Strom aus erneuerbaren Energiequellen bezogen wird. 

b. - g.   - entfällt - 

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Die Daten werden nicht erhoben.
Als Transportunternehmen mit einem ortsunveränderlichen Transportmittel (Rohrfernleitung), benötigen wir keine umfangreichen Materialien Dritter zur Ausführung unserer Tätigkeit. Der Umfang der eingesetzten Materialien  ist nach unserer Bewertung marginal, sodass der Aufwand zur Erfassung der Scope 3-Emissionen nicht gerechtfertigt scheint.

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Beim Austausch von Heizungsanlagen und bei der Neubeschaffung von Kraftfahrzeugen ist der Ausstoß von THG ein Vergabekriterium. Die Umstellung auf Elektrofahrzeuge wird forciert. Dienstreisen sollen vorrangig mit ÖPNV erfolgen.
Elektrische Energie wurde im Jahr 2016 auf erneuerbare Energiequellen umgestellt. Damit haben sich für ca. 90% des Gesamtenergieverbrauchgs der FBG die Emissionen in CO2-Äquivalenten auf "Null" reduziert. Um eine weitere Reduzierung zu erreichen, werden Programme und Instrumente zur Einsparung von Energie werden fortlaufend aufgelegt/ eingeführt und überprüft mit dem Ziel "Null CO2 " ab 2030.
Eine quantitative Erfassung findet bisher nicht statt. Auf Grund der komplexen Abhängigkeiten innerhalb des international vernetzten Pipelinesystems (u.a. Entlade- und Lagersituation in verschiedenen Seehäfen Nordsee/Mittelmeer, Produktionsschwankungen von Raffinerien, Umlenkung von Volumenströmen entsprechend der Auslastung von in- und ausländischen Pipelineabschnitten, kurzfristig Nachfrageschwankungen) und daraus entstehenden Schwankungen im Energieverbrauch, die nur zu einem geringen Teil durch uns beeinflussbar sind, sehen wir derzeit keine Methodik/Möglichkeit für die Datenerhebung, eine zielgerichtete Weiterverarbeitung und entsprechende Potenzialanalysen.