11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Begriffe wie regenerative Energien, Energieeffizienz, ökologisches Bauen und Energie sparen gehören längst zur Umgangssprache. Energie ist ein Zauberwort unserer Zeit. Aber es ist nun einmal unumstößliche Tatsache, dass Klima- und Umweltschutz mit eine der wichtigsten Aufgaben des Bundes, der Länder und der Kommunen ist, der mit sofortigen Maßnahmen und langfristigen Strategien auf allen Ebenen begegnet werden muss. Die Stadt Langen, eine der Rechtsvorgängerin der heutigen Stadt Geestland, hat ihre Verantwortung für dieses Thema erkannt und ist 2009 der Resolution zum Masterplan Klimaschutz im Regionalforum Bremerhaven beigetreten. Außerdem wird derzeit an einem integrierte energetischen Quartierskonzept in Langen gearbeitet. In Bad Bederkesa wird ein Energiewerk errichtet, in dem der Rasenschnitt unserer stadteigenen Liegenschaften und der Baumschnitt verarbeitet werden. Dieses Energiewerk wird unsere Moortherme, eine Schule samt Turnhalle mit Wärme versorgen.

Zur Erledigung der Aufgaben  werden verschiedene Ressourcen. Es ist z.B. notwendig, Flächen für die notwendige Infrastruktur bereit zu stellen (Straßen- und Wegebau). Weiterhin sind Liegenschaften erforderlich, die errichtet und unterhalten werden müssen. Auch dabei werden natürliche Ressourcen verbraucht  und es entstehen Emissionen. Die Stadt geht diese Aufgaben allerdings sehr bewusst an und ist bestrebt, den Ressourcenverbrauch auf das unbedingt notwendige zu beschränken. So wird versucht, die Innenbereiche zu stärken und möglichst flächensparend zu bauen. Zusätzlich werden Umbauten Neubauten vorgezogen, um Folgenutzungen vorzunehmen und keine Leerstände entstehen zu lassen. Bei Investitionen erfolgt eine Betrachtung der Kosten der Lebenszeit und der Folgekosten. Es werden fossile Energieträger zunehmend durch regenerative Energie ersetzt und es erfolgen Maßnahmen, um den Wasserverbrauch zu reduzieren.

Die Wärmegewinnung erfolgt weiterhin überwiegend aus Erdgas. Allerdings erfolgte zur Jahresmitte 2018 eine europaweite Neuausschreibung des Wärmeliefer-Contractings. Dabei wurden zusätzliche Liegenschaften berücksichtigt, die mit neuen Anlagen der Wärmegewinnung versehen und zukünftig noch effizienter gesteuert werden. Nach und nach werden die Heizanlagen auf regenerativen Energie umgestellt. Diverse Heizanlagen bei Kitas und Schulen laufen über Nahwärmeleitungen von Biogasanlagen. Die Moor-Therme als Hauptverbraucher der Stadt soll zukünftig mit regenerativer Energie aus einer Biomasse-Heizung versorgt werden. Die vollständige Stromversorgung der Stadt erfolgt bereits regenerativ (über Ökostrom des regionalen Versorgers bzw. über PV-Anlagen). Weitere Angaben dazu unter Pkt. 12 und 13. Ein Problem stellt weiterhin der Flächenverbrauch dar. Allerdings wird so bodenschonend wie irgend möglich gehandelt. Außerdem erfolgen umfangreiche Kompensationsmaßnahmen (häufig weit über die gesetzlichen Anforderungen hinaus, z. B. Klimaschutzwald in Langen oder Schulwaldprojekt in Bad Bederkesa).


12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Die Stadt Geestland verpflichtet sich durch das im Jahr 2015 beschlossene, energie- und klimapolitische Leitbild, welches zur Identifizierung sowie als mittelfristige Orientierung zur Umsetzung energie- und klimapolitischer Ziele dienen soll, zur kontinuierlichen Steigerung der Energie- und Klimaschutzeffizienz und dem nachhaltigen Umgang mit der Ressource Energie https://www.geestland.eu/pics/medien/1_1435668298/2015-03-03_1._Ergaenzung_zum_Leitbild_des_integrierten_Klimaschutzkonzeptes.pdf. Sie sieht darin einen wesentlichen Bestandteil ihres Profils, welches durch Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit gekennzeichnet ist.
Sie konzentriert sich in ihren energie- und klimapolitischen Bemühungen auf die vier Handlungsfelder Gebäude, Stromnutzung, Energiesysteme und Verkehr. Innerhalb dieser Handlungsfelder wird direkt auf die Reduktion des Energieverbrauchs Einfluss genommen.
Die Stadt Geestland ist sich ihrer Vorbildfunktion bewusst und motiviert die Bevölkerung zum energiebewussten Handeln. Sie unterstützt aktiv die Beratung von Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen über die Möglichkeiten einer nachhaltigen Energieversorgung und -nutzung. Sie arbeitet dabei mit den Energieversorgern und allen weiteren Akteuren zusammen.
Ferner wurde zur Umsetzung dieser Ziele ein Energie- und Klimaschutzmanagement integriert https://www.geestland.eu/pics/medien/1_1465461428/Energie-_und_Klimaschutzmanagement_-_Lenkungsgruppe_Energie-_und_Klimaschutz.pdf und geeignete Maßnahmen werden in einem Energie- und Klimaschutzprogramm https://www.geestland.eu/pics/medien/1_1491398895/2016-12-21_Energie-_und_Klimaschutzprogramm___EKP___2016.pdf festgeschrieben .
Bei der Umsetzung des energie- und klimapolitischen Leitbilds schenkt die Stadt Geestland der in der Region vorhandenen Wertschöpfung besondere Beachtung. Dies stärkt den Standort für die regionale Wirtschaft sowie das lokale Gewerbe und schafft neue Arbeitsplätze. Außerdem hat die Stadt die Patenschaft für zwei Bienenvölker übernommen, um auf die Bedeutung der Bienen für die Umwelt hinzuweisen. Die Bienenvölker stehen dazu übrigens zeitweise auf dem Dachgarten des Rathauses. Durch ihre Bestäubungsleistung sind Bienen die drittwichtigsten Nutztiere und ein besonders gutes Beispiel für "Nachhaltigkeit".

Hierzu passend wurde das Projekt (M)ein vielfältiger Lebensraum ins Leben gerufen. Wegeseitenränder und ungemähte Wiesen sind mehr, als der erste Blick erahnen lässt. Sie sind voller Leben. Für Insekten, kleine Säuger, Vögel und Pflanzen sind blühende und vielfältige Seitenstreifen und Flächen Lebensraum und Kinderstube. Sie bieten Unterschlupf und Nahrung. Zum Schutz unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt verändern wir unser Vorgehen. Bereits seit Jahren wird für die Säuberung der Flächen kein Pflanzengift mehr verwendet. Die Entfernung von Unkraut und Gräsern aus Fugen und Rabatten erfolgt mechanisch per Hand. Nun gehen wir noch einen Schritt weiter und überlassen ganze Flächen und ausgewählte Wegeseitenränder ihren Bewohnern. Seit März 2018 wurden verschiedene Areale für das neue Konzept vorbereitet. Sie wurden einmal gesäubert, dann wurden  spezielle mehrjährige Samenmischungen von standorttypischen, heimischen Pflanzen ausgebracht, die nach ihrem Austrieb der vielseitigen Insektenwelt als Nahrungsquelle dienen. Die Zusammensetzung der Samenmischung variiert je nach Einsatzgebiet. Auf innerörtlichen Flächen wird eine andere ausgesät als auf Flächen entlang der Straßen und Wege in der freien Natur. Auch unsere Bürger konnten sich beteiligen. Für jeden Haushalt haben wir ein Tütchen der speziellen Geestland-Mischung eingeplant, die mit der Mai-Ausgabe der Geestland-Rundschau an alle Haushalte verteilt wurde. Wir freuen uns auf viele bunte Flächen voller biologischer Vielfalt.   Geestland packt an beim Artenschutz.
http://www.geestland.eu/staticsite/staticsite.php?menuid=637&topmenu=10

Weitere Zielsetzungen

Die Zielerreichung wird besonders gut am Beispiel der Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED dargestellt: Bereits im Jahre 2009 hat sich die Stadt Langen entschlossen, die Straßenbeleuchtung vollständig auf LED-Technik umzustellen. Im Zuge der Fusion zur Stadt Geestland hat auch die Samtgemeinde Bederkesa ihre Straßenbeleuchtung umgestellt. Insgesamt wurden rund 4.800!! Lichtpunkte erneuert. Seinerzeit ist man mit dem Ziel 2/3 des Stromverbrauches einzusparen gestartet. Inzwischen liegen die Verbrauchswerte vor und es konnte nachgewiesen werden, dass über 70 % des Stromverbrauches eingespart wurde. Das angestrebte Ziel wurde somit deutlich übertroffen! Es werden rund 500 Tonnen CO2 jährlich eingespart. Im Weiteren erfolgt derzeit die Einführung der automatisierten Steuerung der Straßenbeleuchtung (Umsetzung bis Ende 2019 erfolgt). Dadurch werden pro Jahr zusätzlich rund 90 Tonnen CO2 gespart. Ansonsten hat sich die Stadt im Rahmen des Energie- und Klimamanagements das Ziel gesetzt, die Treibhausgas-Emissionen bis 2050 um 50 % zu reduzieren.
Durch Stromeinsparungen bei unseren Liegenschaften (Einsatz von LED, Energiesparpumpen etc.) und Wärmeliefercontracting in 25 Liegenschaften konnten noch einmal 500 Tonnen CO2 eingespart werden. So dass die Stadt Geestland rund 1.000 Tonnen CO2 eingespart hat.
Die Stadt Geestland besitzt aufgrund ihrer Planungshoheit große Einflussmöglichkeiten auf die Stadtentwicklung in Bezug auf Gestaltung von Infrastruktur und Liegenschaften. Dies wird unter anderem in der zurückhaltenden, flächensparenden Ausweisung von Baugebieten deutlich, bei der primär auf die Innenentwicklung vorhandener Flächen sowie auf optimierte Nutzung bereits vorhandener Infrastruktur geachtet wird. Ein wichtiger Baustein der Einflussnahme ist Transparenz und Information der Bevölkerung, zum Beispiel durch die energetische Quartiersanierung, bei der Kentnisse zu energieeffizienten Gebäuden (Dämmung, Beleuchtung, Heizung, usw.), regenerativen Energiequellen sowie Nachhaltigkeit durch regionale, recycelte Baustoffe vermittelt werden sollen. Hierzu ist unter anderem eine "gläserne Baustelle" geplant, auf der die Bürger direkten Zugriff auf diesbezügliche Informationen erhalten.

Zur Erbringung der Dienstleistungen des operativen Geschäftes ist die Stadt Geestland bestrebt und durch das bereits beschriebene Leitbild verpflichtet, mit den vorhandenen natürlichen Ressourcen sorgsam umzugehen. Nutzen wird dabei vornehmlich aus Wasser und Energie (Wärme und Strom) gezogen. Für die eigenen Zuständigkeiten und für die eigene Handlungsverantwortung der Stadt bestehen auf Grund des hervorragenden Miteinanders aus Rat und Verwaltung keine besonderen Risiken. Sofern der Betrachtungsbereich über Geestland hinaus erfolgt, bestehen schon gewisse Unsicherheiten. So können sich die politischen Rahmenbedingungen auf Landes- bzw. Bundesebene ändern. Wie wir feststellen, gibt es auf der Ebene der EU bereits erhebliche Veränderungsprozesse, deren Auswirkungen – insbesondere im Hinblick auf die zukünftige Zuschusskulisse der EU (ab 2021) – nicht absehbar sind. Daraus folgen natürlich gewisse Unsicherheiten bezogen auf die Ausgestaltungsmöglichkeiten der zukünftigen Haushalte der Stadt. Bereits beschlossen wurde durch die Bundesregierung das „Klimaschutzpaket“, welches sich u. a. durch die CO2-Bepreisung auswirken wird.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

In der Stadt Geestland gibt es keine eingesetzten Materialien nach Gewicht oder Volumen, weil wir kein Produktionsbetrieb sind.

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

Zu a. und b. haben wir derzeit noch keine Zahlen vorlegen.

c.i.  Stromverbrauch 4.064 MWh
c.ii.  Wärmeverbrauch 10.002 MWh
c.iii. entfällt
c.iv. entfällt

Zu d. entfällt. Die Stadt Geestland verkauft nichts derartiges.
Zu e. Derzeit noch keine Angaben, da wir nur den Verbrauch von Strom und Wärme haben.
Zu f. Keine Angaben
Zu g. Keine Angaben

Der Leistungsindex GRI 302-1 Energieverbrauch in Unternehmen wird angewandt.

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Systematische Energieeinsparungen der Stadt Geestland:

Straßenbeleuchtung, gesamte Stadt, Umstellung auf LED, 825.000  kWh 
Straßenbeleuchtung, gesamte Stadt ,Elektronische Steuerung 62.000 kWh  Projekt läuft bis Ende 2019

25 ausgewählte Liegenschaften Wärmeliefer-Contracting, 470.000 kWh 

Moor-Therme  Spülwasser-aufbereitung 42.000  KWh  
Pedelec-Station, Verkehr/ÖPNV,  46.000 kWh
Elektro-Dienstwagen  Verkehr (Benzin ersetzt), 4.900  kWh

Einsparung pro
Fahrzeug (2)
Alle Liegenschaften  Stromeinsparung (LED, Energiesparpumpen etc.) 490.000 kWh


Der Leistungsindikator GRI 302-4 Verringerung des Energieverbrauchs wird angewandt.

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

a.i. entfällt
a.ii. entfällt
a.iii. entfällt
a.iv. entfällt
a.v. 57 Megaliter

b. Keine Angaben, da in der Stadt Geestland kein Wasserstress vorhanden ist.
c. Keine Angaben.
d. Keine Angaben.

Leistungsindikator GRI SRS-306-3 (2020): Angefallener Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des anfallenden Abfalls in metrischen Tonnen sowie eine Aufschlüsselung dieser Summe nach Zusammensetzung des Abfalls.

b. Kontextbezogene Informationen, die für das Verständnis der Daten und der Art, wie die Daten zusammengestellt wurden, erforderlich sind.

a. Gefährlicher Aball fällt bei der Stadt Geestland nicht an. Es sei denn, im Stadtgebiet werden Reifen, Farbeimer etc. gefunden. Diese werden dann entsprechend von uns entsorgt.

b. Durch die von der Stadt zu erbringenden Dienstleistungen entstehen jährlich etwa 140 t Abfall ( davon 10 t Restmülle, 31 t Altpapier und 8 t Wertstoffe).

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Zur Analyse ihrer Liegenschaften hat die Stadt Geestland "Energieberichte" über die Jahre 2012 bis 2014 erstellen lassen https://www.geestland.eu/pics/medien/1_1491399046/Energiebericht_Stadt_Geestland___Oktober_2016__.pdf.
Im Rahmen der Zertifizierung als Energieeffizienz-Kommune der Deutschen Energieagentur hat sich die Stadt Geestland verpflichtet, dem Ziel der Bundesrepublik Deutschland in Bezug auf die Soll-Reduktion des Primärengergiebedarfs zu folgen. Zur Erreichung dieser Ziele wurde das Energie- und Klimaschutzprogramm erarbeitet und verbindlich festgelegt, welches alle drei Jahre überprüft und fortgeschrieben wird.
Eine Maßnahme war der Einbau einer Spülwasseraufbereitungsanlage im öffentlichen Schwimmbad, welche zur Einsparung von Wasser und Abwasser sowie elektrischer Energie in erheblichem Maße führen wird. Es sind mehrere Liegenschaften an Wärmeleitungen von Biogasanlagen (NawaRo) angeschlossen und verwenden seit Jahren elektrische Energie aus 100 % regenerativen Energiequellen. Weiterhin betreibt die Stadt mehrere PV-Anlagen zur Nutzung der Sonnenenergie. Errichtung eines Energiewerks  zur Energieversorgung des Schimmbads für die Verwertung von anfallenden Abfallstoffen aus den öffentlichen Anlagen. Ferner ist die Einrichtung eines E-Bus-Ringes im Rahmen des ÖPNV geplant. E-Tankstellen für PKW wurden bereits an den Rathäusern errichtet und weitere sind geplant. Diese werden zu 100 % aus regenerativen Energiequellen gespeist. Der Fuhrpark der Stadt umfasst bereits zwei E-Fahrzeuge. Weitere Anschaffungen sind geplant. Zudem wurde eine Pedelec-Station mit Ladestation in der Ortschaft Bad Bederkesa errichtet. Außerdem soll eine Produktionsstätte Grüner Wasserstoff errichtet werden (Windkraft zur Versorgung der kompletten Straßenbeleuchtung nebst E- und Wasserstofftankstellen).
Als Bezugsgrößen werden die Angaben und Erhebungen der Verbrauchdaten der Energiever-sorgungsunternehmen herangezogen. Der Rat der Stadt hat Ende 2016 des Energie- und Klimaschutzprogramm (EKP) für die Jahre 2016 – 2018 beschlossen. Danach sollen ab 2018 allein im Bereich der Liegenschaften 100 t CO2 jährlich eingespart werden. Ein Bezug auf die Zahl der Mitarbeiter erscheint hier nicht sinnvoll, da die Voraussetzungen bei Kommunen i. d. R. so unterschiedlich sind, dass eine Vergleichbarkeit bezogen auf die Mitarbeiterzahl nicht zielführend ist. Auch die Einwohnerzahl sollte aufgrund der erheblichen strukturellen Unterschiede nicht herangezogen werden (Stadt oder Land, Schwimmbad oder nicht, Kläranlage oder nicht etc.). Als Grundlage für das EKP diente das Integrierte Klimaschutzkonzept des Regionalforums Bremerhaven, an dem die Stadt bzw. ihre Vorgängerkommunen beteiligt waren. Dort wurde u. a. eine Reduzierung der Treibhausgase um 50 % bis zum Jahre 2030 (bezogen auf das Basisjahr 2011) festgesetzt. Nähere Angaben können erst in einigen Woche nach Evaluation durch die dena für das EKP der Jahre 2016 - 2018 erfolgen.
 

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Die Stadt Geestland unterhält keine Anlagen, die unter das Treibhausgas-Emissionshandelsgesetzt fallen. Entsprechende Erhebungen für die CO2-Emissionen liegen weiterhin nicht vor. Die Stadt hatte bislang keine Veranlassung, die CO2-Emissionen zu ermitteln. Die Stadt wird im nächsten Jahr ein eigenes Klimaschutzkonzept erstellen und ein neues EKP (dann für die Jahre 2019 – 2021) beschließen. Außerdem steht auf der Basis des neuen EKP die Rezertifizierung als Energieeffizienz Kommune an. In diesem Zusammenhang könnten entsprechende Betrachtungen der CO2-Emissionen vorgenommen werden.

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Die Stadt Geestland unterhält keine Anlagen, die unter das Treibhausgas-Emissionshandelsgesetzt fallen.
Entsprechende Erhebungen für die CO2-Emissionen liegen weiterhin nicht vor. Die Stadt hatte bislang keine Veranlassung, die CO2-Emissionen zu ermitteln. Die Stadt wird im nächsten Jahr ein eigenes Klimaschutzkonzept erstellen und ein neues EKP (dann für die Jahre 2019 – 2021) beschließen. Außerdem steht auf der Basis des neuen EKP die Rezertifizierung als Energieeffizienz Kommune an. In diesem Zusammenhang könnten entsprechende Betrachtungen der CO2-Emissionen vorgenommen werden.

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Die Stadt Geestland unterhält keine Anlagen, die unter das Treibhausgas-Emissionshandelsgesetzt fallen.
Entsprechende Erhebungen für die CO2-Emissionen liegen weiterhin nicht vor. Die Stadt hatte bislang keine Veranlassung, die CO2-Emissionen zu ermitteln. Die Stadt wird im nächsten Jahr ein eigenes Klimaschutzkonzept erstellen und ein neues EKP (dann für die Jahre 2019 – 2021) beschließen. Außerdem steht auf der Basis des neuen EKP die Rezertifizierung als Energieeffizienz Kommune an. In diesem Zusammenhang könnten entsprechende Betrachtungen der CO2-Emissionen vorgenommen werden.

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Die Stadt Geestland unterhält keine Anlagen, die unter das Treibhausgas-Emissionshandelsgesetzt fallen.
Entsprechende Erhebungen für die CO2-Emissionen liegen weiterhin nicht vor. Die Stadt hatte bislang keine Veranlassung, die CO2-Emissionen zu ermitteln. Die Stadt wird im nächsten Jahr ein eigenes Klimaschutzkonzept erstellen und ein neues EKP (dann für die Jahre 2019 – 2021) beschließen. Außerdem steht auf der Basis des neuen EKP die Rezertifizierung als Energieeffizienz Kommune an. In diesem Zusammenhang könnten entsprechende Betrachtungen der CO2-Emissionen vorgenommen werden.