11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Die VÖB-Service GmbH ist stets bestrebt, die Umweltauswirkungen des unternehmerischen Handelns zu optimieren. Ziel ist es, negative ökologische Auswirkungen der geschäftlichen Tätigkeit weitestgehend zu vermeiden oder zu reduzieren.
Einen Schlüsselfaktor für besseren Klimaschutz sehen wir in der Stromeinsparung. Vor diesem Hintergrund sind wir stets bestrebt die gebäudetechnischen Anlagen mit hochwertiger (stromsparender) Technik auszustatten sowie die komplette Beleuchtung auf LED-Lichttechnik umzustellen.

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Für den Nachhaltigkeitsbericht 2017 haben wir unseren Ressourcenverbrauch erstmals dokumentiert.

In den letzten Jahren hat die VÖB-Service GmbH folgende Maßnahmen zur Ressourcenoptimierung umgesetzt.

Die VÖB-Service GmbH hat sich zum Ziel gesetzt, den Ressourcenverbrauch in Zukunft weiterhin zu verringern. Für 2018 soll zunächst der Papierverbrauch beim Druck von Seminarunterlagen durch beidseitigen Druck von 800.000 auf 400.000 Blatt reduziert werden. Des Weiteren wird der Versand von Seminarunterlagen bei Fachtagungen und Kongressen auf Online-Versand umgestellt. Zusätzlich hat die VÖB-Service GmbH Ende des Jahres 2017 die VÖB-Service-Veranstaltungs-App entwickelt. In der App können Teilnehmerlisten, Fach- und Seminarunterlagen etc. online genutzt werden.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator G4-EN1
Eingesetzte Materialien nach Gewicht oder Volumen.

Für den Berichtszeitraum 2017 wurden die Daten erstmals ermittelt.
Der Papierverbrauch im Jahr 2016 betrug 800.000 Blatt DIN A4 Papier.
Der Papierverbrauch im Jahr 2017 betrug ebenfalls 800.000 Blatt DIN A4 Papier.
Dieser vergleichsweise hohe Papierverbrauch resultiert überwiegend aus dem hohen Druckaufwand von Seminarunterlagen der Abteilung Academy of Finance Bonn.

Leistungsindikator G4-EN3
Energieverbrauch innerhalb der Organisation.

Der Gasverbrauch betrug im Zeitraum 01.10.2016 bis 30.09.2017 insgesamt 157.596 kWh
Der Stromverbrauch betrug im Zeitraum 01.01.2017 bis 31.12.2017 insgesamt 183.251 kWh
Der prozentuale Anteil regenerativer Energien unseres Stromanbieters beträgt 100 %.

Leistungsindikator G4-EN6
Verringerung des Energieverbrauchs.

Folgende Maßnahmen wurden bisher getroffen, um den Energieverbrauch nachhaltig zu senken:

Leistungsindikator G4-EN8
Gesamtwasserentnahme nach Quellen.

Im Zeitraum vom 25.03.2015 bis 23.03.2016 wurden 921 m³ Frischwasser verbraucht. Dies entspricht bei einer Mitarbeiterzahl von 90 Personen rund 10,2 m³ Frischwasser pro Mitarbeiter/in im Verbrauchszeitraum.

Im Zeitraum vom 24.03.2016 bis 22.03.2017 wurden 971 m³ Frischwasser verbraucht. Dies entspricht bei einer Mitarbeiterzahl von 100 Personen rund 9,71 m³ Frischwasser pro Mitarbeiter/in im Verbrauchszeitraum.

Leistungsindikator G4-EN23
Gesamtgewicht des Abfalls nach Art und Entsorgungsmethode.

Bei der VÖB-Service GmbH sind im Jahr 2017 folgende Abfallmengen (inkl. der Abfallmengen des hauseigenen Casinobetriebes) angefallen:

Altpapier: 113,3 t
Küchenabfälle: 12,7 t
Siedlungsabfälle: 57,2 t
Gesamt: 183,2t

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Den größten Anteil an klimarelevanten Emissionen bei der VÖB-Service GmbH haben Strom- und Wärmelieferungen.

Der prozentuale Anteil regenerativer Energien des Stromanbieters liegt bereits seit dem Jahr 2016 bei 100 Prozent.

Viele Mitarbeiter/innen sind im Großraum Bonn angesiedelt und nutzen das angebotene Job-Ticket. 
Zur Zeit wird ein Konzept ausgearbeitet, dass Mitarbeitern einen vergünstigten Kauf von e-Bikes ermöglicht.

Geschäftsreisen werden bevorzugt mit der Deutschen Bahn (100 % Ökostrom) durchgeführt, sofern nicht aus Entfernungsgründen ein Flugzeug genutzt werden muss. Flugreisen fallen daher nur in geringem Maße an.  

Die gebäudetechnischen Anlagen sowie die technische Ausstattung der Veranstaltungsräume werden sukkzessive mit modernster Technik ausgestattet.
Die Beleuchtung wird sukzessive auf LED-Technik umgestellt.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator G4-EN15
Direkte THG-Emissionen (Scope 1).

Folgende CO2-Emissionen wurden für das Jahr 2017 erstmals erfasst:

CO2-Emissionen aus Wärme: 29.674 kg CO2

Leistungsindikator G4-EN16
Indirekte energiebezogene THG-Emissionen (Scope 2).

Folgende CO2-Emissionen wurden für das Jahr 2017 erstmals erfasst:

CO2-Emissionen durch Strom: 499 kg CO2

Leistungsindikator G4-EN17
Weitere indirekte THG-Emissionen (Scope 3).

Scope 3-Emissionen werden aufgrund von fehlenden Messgrößen derzeit nicht erfasst.
Damit und kann an dieser Stelle nicht über weitere indirekte THG-Emissionen (Scope 3) berichtet werden.

Bei Dienstreisen wird die Treibhausemission eher als gering eingeschätzt. 

Emissionen durch Zu- und Ablieferverkehr sind bei der VÖB-Service GmbH auch nur in geringem Maße vorhanden, z.B. Postanlieferung und werden nicht erfasst.

Leistungsindikator G4-EN19
Reduzierung der THG-Emissionen.

Wir sind bestrebt, die Emissionen kontinuierlich und nachhaltig zu reduzieren.
Die Energieeffizienz wird z.B. laufend durch deren Berücksichtigung bei der Anschaffung von Endgeräten optimiert.
Konkrete Zahlen bezüglich der Reduzierung der TGH-Emissionen werden zur Zeit, aufgrund von fehlenden Messgrößen, nicht erfasst.