11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Die IB.SH nimmt für ihre Geschäftstätigkeit indirekt und direkt natürliche Ressourcen in Anspruch.
Die für das Angebot bzw. die Erfüllung der Produkte und Dienstleistungen eingesetzten Materialien, Energie- und Wasserverbräuche sind für 2018 nachfolgend aufgeführt und beziehen sich vollständig auf den Betrieb der von der IB.SH genutzten Gebäude, die dort durchgeführten Tätigkeiten und die außerhalb der Gebäude durchgeführten Tätigkeiten (z.B. Dienstreisen) im Arbeitssystem.

Ein übergreifendes Managementkonzept soll bis 2020 die nachstehenden Einzelmaßnahmen zur Ressourcenschonung zusammenführen und zentral weiterentwickeln. Die Einbindung der Unternehmensführung erfolgt über regelmäßige Berichterstattung in den betrieblichen Steuerungsgremien.

In der Bank wird ein ressourcenschonender und umweltfreundlicher Umgang gefördert. So werden Nachhaltigkeitsaspekte bei der Bestellung von Betriebsmitteln berücksichtigt. Außerdem werden Leitlinien, z.B. zur Dienstreisetätigkeit, regelmäßig angepasst. In Bezug auf Umweltbelange sind keine wesentlichen Risiken bekannt, die mit der Geschäftstätigkeit und -beziehung, Produkten und Dienstleistungen verbunden sind.
Die Einflussmöglichkeiten entlang der Wertschöpfungskette ergeben sich maßgeblich durch den förderpolitischen Auftrag der IB.SH, die Vorgaben staatlicher Förderpolitik und die Bestimmungen der Europäischen Union (s. dazu Kriterium 4, Tiefe der Wertschöpfungskette.).

Die Verbrauchsdaten für die einzelnen Ressourcen sind unter den Leistungsindikatoren der Kriterien 11 bis 12 (GRI SRS 301-1, 302-2, 302-4, 303-3 und 306-2) aufgeführt.

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

In der IB.SH wird ein ressourcenschonender Umgang gefördert, sei es durch Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten bei der Bestellung von Betriebsmitteln als auch bei der Anpassung von Leitlinien zur Dienstreisetätigkeit. Seit 2017 werden Kopierpapier und Briefumschläge aus 100 % Recyclingpapier eingesetzt.
Das Papiervolumen wird sowohl durch die fortschreitende Digitalisierung als auch durch die Druckervoreinstellung Duplex stark reduziert. Der Postversand erfolgt CO2-frei.
Die Gebäude in Kiel werden mit „grünem“ Strom versorgt; soweit ökonomisch und ökologisch sinnvoll, werden energie- und ressourcensparende Anlagen und Geräte eingesetzt.
Größere Investitionen zur energetischen Optimierung der Gebäude sind nicht vorgesehen, da 2018 im Rahmen eines ÖPP-Modells mit dem Bau eines neuen Gebäudes für die IB.SH begonnen wurde. Mindestanforderungen für den Neubau sind u.a. Werte von mind. 20 % unter der Energieeinsparverordnung (EnEV) sowie die Gold-Kriterien nach DGNB-Standard (Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen).
Die IB.SH organisiert und gestaltet auch Veranstaltungen nachhaltig. Dabei werden z.B. Erreichbarkeit der Veranstaltungen, Auswahl von nachhaltigem Catering berücksichtigt und eine möglichst papierlose Abwicklung angestrebt.
Weitere Ziele zu einem ressourcenschonenden Umgang und zur Reduzierung klimarelevanter Emissionen:

Risiken zum Ressourcenmanagement wurden nicht identifiziert. Die Nutzung der Ressourcen im Bankbetrieb ist beschränkt auf die für einen Bürobetrieb üblichen Verbräuche.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Gesamtgewicht eingesetzte erneuerbare und nicht erneuerbare Materialien
MaterialGewicht
Gesamtgewicht erneuerbarer Material (in t)13,63
Gesamtgewicht nicht erneuerbarer Material (in t)10,48


Bei den eingesetzten Materialien handelt es sich um Büromaterial, Publikationen, Handtuch- und Toilettenpapier.
Publikationen der IB.SH werden vorwiegend auf 100 % recyceltem Altpapier, FSC® zertifiziert und mit EU Eco-Label ausgezeichnet (ClimatePartner klimaneutral (DruckID 10690-1511-1001) gedruckt.
Neben Papier für Büromaterial wurden im Berichtsjahr Handtuchpapier (EU Ecolabel Certificate, ISEGA certificate 31270 U11) sowie Toilettenpapier (Der Blaue Engel + EU Ecolabel Certificate) eingekauft.

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

Die IB.SH hat im Berichtszeitraum Energie gekauft.

Kraftstoffverbrauch aufgeschlüsselt nach Kraftstoffart
Energieträger Energie (GJ)
Erneuerbare Energieträger
Biodiesel 203,12
Nicht erneuerbare Energieträger
Diesel 3.859,32
Gesamter Energieverbrauch durch Kraftstoffe 4.062,44


Gesamtmenge des Energieverbrauchs von Strom / Fernwärme / Dampf / Kälte aufgeschlüsselt nach erneuerbaren und nicht erneuerbaren Energieträgern
Energieträger Energie (GJ)
Erneuerbare Energieträger
Strom 2.725,61
Fernwärme 0,00
Nicht erneuerbare Energieträger
Strom 0,00
Fernwärme 7.949,60
Gesamter indirekter Energieverbrauch 10.675,21


Summe des Energieverbrauchs innerhalb der Organisation aufgeschlüsselt nach erneuerbaren und nicht erneuerbaren Energiequellen
Energierart Gesamt (GJ) davon erneuerbar (GJ) davon nicht erneuerbar (GJ)
Eingekauft 14.737,65 2.928,73 11.808,92
Gesamtenergieverbrauch innerhalb der Organisation 14.737,65 2.928,73 11.808,92

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Für den aktuell in Umsetzung befindlichen IB.SH Neubau ist die Realisierung eines hohen Nachhaltigkeitsstandards (DGNB-Gold) mit einer effizienten Energieversorgung (mind. 20% unter der EnEV) vorgesehen. An den jetzigen Bürogebäuden (z.T. angemietete Objekte) werden bauliche und technische Maßnahmen nur noch kosteneffizient innerhalb der vorgesehenen Restnutzungsdauer durch die IB.SH vorgenommen.

Im Berichtsjahr 2018 wurde 45.752 Liter Diesel verbraucht, im Jahre 2017 waren es 46.761 Liter, mithin 2,16 % weniger. Beim Kraftstoffverbrauch wurde der Stromverbrauch für das Elektrofahrzeug nicht berücksichtigt. Die Kilometerleistung im Jahr 2018 lag 2,5 % unter der Kilometerleistung in 2017. In 2018 wurden 2 Diesel-Fahrzeuge durch Elektro-Fahrzeuge ersetzt. Zusätzlich waren 3 Elektro-Fahrräder im Einsatz.

Die relevanten Leistungsindikatoren der jeweils aktuellen DNK-Erklärung geben regelmäßig Auskunft über die Energieverbräuche. In 2019 wird erneut ein Energieaudit nach DIN EN 16247-1 mit dem Hinweis auf Maßnahmen zur Verringerung des Energieverbrauchs durchgeführt (letztes Energieaudit wurde 2015 durchgeführt).

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Gesamtwasserentnahme aufgeschlüsselt nach Quellen (in m3)
Quelle Wasserentnahme (in m3)
Wasserversorger 4.843,00
Summe aller Quellen 4.843,00

Leistungsindikator GRI SRS-306-3 (2020): Angefallener Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des anfallenden Abfalls in metrischen Tonnen sowie eine Aufschlüsselung dieser Summe nach Zusammensetzung des Abfalls.

b. Kontextbezogene Informationen, die für das Verständnis der Daten und der Art, wie die Daten zusammengestellt wurden, erforderlich sind.



In der IB.SH fällt nur ungefährlicher Abfall an.

Art des ungefährlichen Abfalls nach Entsorgungsarten
Abfallart Menge (in t) Entsorgungsart Information zur Entsorgungsart
Papier / Pappe 67,69 Recycling Informationen vom Entsorgungsdienstleister bereitgestellt
Restmüll / Hausmüllähnliche Gewerbeabfälle 42,78 Müllverbrennung (Massenverbrennung) Informationen vom Entsorgungsdienstleister bereitgestellt
Biomüll 26,93 Rückgewinnung (inkl. energetische Verwertung) Informationen vom Entsorgungsdienstleister bereitgestellt
Elektro- und Elektronikgeräte 0,04 Recycling Informationen vom Entsorgungsdienstleister bereitgestellt
Summe der ungefährlichen Abfälle 137,44    

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Im Managementkonzept unter Kriterium 11 werden Ziele zur Reduzierung klimarelevanter Emissionen gesetzt und relevante Strategien und Maßnahmen entwickelt. 
Die folgenden Berechnungen beziehen sich auf die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) und die von ihr genutzten Liegenschaften.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Die IB.SH berechnet alle CO2-Emissionen für Scope 1, 2 und 3 mit der Software 360report. Die Emissionsfaktoren, die der Software zugrunde liegen, stammen hauptsächlich von DEFRA (Department for Environment, Food and Rural Affairs), von GEMIS (Globales Emissions-Modell integrierter Systeme) sowie dem IFEU-Institut. Für weitere Informationen zu den Datenquellen siehe Berechnungsgrundlagen CO2.

Im Folgenden werden die Ergebnisse der eingegebenen bzw. berechneten Scope-1 CO2-Emissionen dargestellt.

Scope 1 CO2e-Emissionen
Emissionsquelle t CO2e Prozentwert (%)
Stationäre Verbrennung 0,00 0,0%
Unternehmensfuhrpark 116,90 95,8%
Klimaanlagen 5,07 4,2%
Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien 0,00 0,0%
Gesamt 121,97 100,0%


Außerhalb der Scopes - Biogene CO2e-Emissionen durch die Verbrennung von Biomasse
Emissionsquelle t CO2e
Außerhalb der Scopes: Emissionen durch Verbrennung von Biomasse im Bereich stationäre Verbrennung 0,00
Außerhalb der Scopes: Emissionen durch Verbrennung von Biomasse im Bereich Unternehmensfuhrpark 2,62


Methoden der Datenerhebung der direkten CO2-Emissionen (Scope 1)
Emissionsquelle Methode der Datenerhebung
Unternehmensfuhrpark Berechnung mit publizierten Emissionsfaktoren


Ab dem Basisjahr 2018 erstellt die IB.SH regelmäßig eine nichtfinanzielle Erklärung, bei der das GHG Protocol zur Berechnung der THG-Emissionen verwendet wird.

Die IB.SH nutzt als Konsolidierungsansatz für THG-Emissionen aus Scope 1 den Ansatz der operativen Kontrolle.
 
Die IB.SH produziert weder Strom noch Wärme aus erneuerbaren Energien.  Ein möglicher Einsatz erneuerbarer Energien ist Thema im Managementkonzept unter Kriterium 11.

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Im Folgenden werden die Ergebnisse der eingegebenen bzw. berechneten Scope-2 CO2-Emissionen dargestellt.

Scope 2 CO2e-Emissionen
Emissionsquelle t CO2e marktbasiert t CO2e standortbasiert Prozentwert (%) marktbasiert Prozentwert (%) standortbasiert
Strom 0,00 358,57 0,00% 46,42%
Fernwärme 479,18 413,95 100,00% 53,58%
Gesamt 479,18 772,52 100,00% 100,00%


Methoden der Datenerhebung der direkten CO2e-Emissionen (Scope 2)
Emissionsquelle Methode der Datenerhebung
Strom Direkte Messung verbrauchter Energie und Umrechnung in CO2e
Fernwärme Direkte Messung verbrauchter Energie und Umrechnung in CO2e


Ab dem Basisjahr 2018 erstellt die IB.SH regelmäßig eine nichtfinanzielle Erklärung, bei der das GHG Protocol zur Berechnung der THG-Emissionen verwendet wird.

Die IB.SH nutzt als Konsolidierungsansatz für THG-Emissionen aus Scope 2 den Ansatz der operativen Kontrolle.

Die IB.SH erzeugt weder elektrischen Strom noch Heiz- und Kühlenergie oder Dampf zur Deckung des Eigenbedarfs; die THG-Emissionen aus der Erzeugung beträgt 0 tCO2.

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Im Folgenden werden die Ergebnisse der eingegebenen bzw. berechneten Scope-3 CO2-Emissionen dargestellt.

Scope 3 CO2e-Emissionen
Emissionsquelle t CO2e Prozentwert (%)
Anfahrt der Mitarbeiter/innen zum Arbeitsplatz 827,00 75,36%
Geschäftsreisen 43,83 3,99%
Wasser 5,10 0,46%
Transporte durch Zulieferer 0,52 0,05%
Abfall 2,95 0,27%
Materialien 20,51 1,87%
Hotelübernachtungen / Tagungen 9,28 0,85%
Indirekte Emissionen durch Kraftstoff- und Energieverbrauch in Scope 1+2 188,15 17,15%
Gesamt 1.097,34 100,00%


Methoden der Datenerhebung der direkten CO2e-Emissionen (Scope 3)
Emissionsquelle Methode der Datenerhebung
Anfahrt der Mitarbeiter/innen zum Arbeitsplatz Verein für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten e.V. (VfU)
Geschäftsreisen Berechnung mit publizierten Emissionsfaktoren
Wasser Berechnung mit publizierten Emissionsfaktoren
Transporte durch Zulieferer Berechnung mit publizierten Emissionsfaktoren
Abfall Berechnung mit publizierten Emissionsfaktoren
Materialien Berechnung mit publizierten Emissionsfaktoren
Hotelübernachtungen / Tagungen Berechnung mit publizierten Emissionsfaktoren


Ab dem Basisjahr 2018 erstellt die IB.SH regelmäßig eine nichtfinanzielle Erklärung, bei der das GHG Protocol zur Berechnung der THG-Emissionen verwendet wird.

In der IB.SH wird für die Nutzung umweltschonender Verkehrsmittel (ÖPNV, Fahrrad etc.) u.a. durch die Teilnahme an Wettbewerben, wie "Stadtradeln" und das Jobticket geworben.

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Die drei wichtigsten Emissionsquellen in der IB.SH sind Emissionen durch den Wärme- und Stromverbrauch (standortbasierend) sowie durch die Anfahrt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Arbeitsplatz.
Die IB.SH verwendet Strom aus regenerativen Energien; es werden dabei keine marktbasierten Emissionen ausgewiesen. 
Der Wärmeverbrauch und die damit einhergehenden Emissionen werden künftig durch den geplanten Neubau erheblich reduziert; s. Kriterium 1. Strategische Analyse und Maßnahmen-Ökologische Säule.
Die Reduzierung der Emissionen  - Anfahrt der Mitarbeiter/innen zum Arbeitsplatz - wird Gegenstand des Managementkonzepts unter Kriterium 11.

Als Förderbank fühlt sich die IB.SH dem Prinzip der Nachhaltigkeit besonders verpflichtet. Umwelt- und Klimaaspekte stehen bei der Fördertätigkeit seit Jahren im Vordergrund. Aufgrund der Bedeutung der Energiewende für das Land Schleswig-Holstein ist dieses Thema Querschnittsaufgabe in der IB.SH. Die Produkte und Dienstleistungen der Bank tragen dabei maßgeblich zur Reduzierung der THG-Emissionen bei. Die hieraus resultierende Reduzierung wird in der Bilanzierung der THG-Emissionen (nach dem Greenhouse Gas Protocol) bisher quantitativ nicht ermittelt.