11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Eine spezifische Strategie der apoBank, die die Umweltbelange adressiert wurde seitens der apoBank nicht ausgearbeitet. Die apoBank verfolgt in Bezug auf die Nachhaltigkeitsstrategie ein integriertes Managementkonzept (siehe Ausführungen zu Kriterium 1).
Seitens des Vorstands beschlossene Maßnahmen und vorgegebene Prozesse zu Umweltbelangen sind Teilergebnisse der Gesamtbankstrategie. Die Gesamtbankstrategie der apoBank wird im Rahmen eines jährlichen Überprüfungsprozesses fortlaufend überarbeitet und weiterentwickelt. Die apoBank beabsichtigt, das Thema Nachhaltigkeitsmanagement weiter in die Gesamtbankstrategie zu integrieren. Mit der Entscheidung des Vorstands, die Erhebung von Ressourcenverbräuchen durch einen externen Dienstleister durchführen zu lassen sowie die Umsetzung der Anforderungen der nichtfinanziellen Berichterstattung anhand des Rahmenwerks des Deutschen Nachhaltigkeitskodex vorzunehmen, wurden bereits im Vorjahr konkrete Maßnahmen umgesetzt. Über die den einzelnen DNK-Kriterien zugeordneten Leistungsindikatoren der GRI in der Form der SRS werden die gemachten Angaben vergleichbar. Sie bilden die Grundlage für zukünftige quantifizierbare Zielgrößen und die für die Zielerfüllung erforderlichen konkreten Maßnahmen (vgl. Ausführungen zu Kriterium 3).

Zur Identifizierung der für die apoBank wesentlichen Risiken führt die Bank Risikoanalysen durch. Wesentliche Risiken aus der Geschäftstätigkeit, den Geschäftsbeziehungen und Produkten der apoBank und deren Auswirkungen auf Umweltbelange hat die apoBank nicht identifiziert. Es besteht allerdings über das Wertpapiergeschäft der Bank das Risiko der indirekten Förderung von Unternehmen, deren Geschäftstätigkeiten, Geschäftsbeziehungen und Produkte negative Auswirkungen auf Umweltbelange haben (vgl. Ausführungen zu Kriterium 10). Die apoBank erhebt Daten zu ihren jährlichen Ressourcenverbräuchen, um künftig weitere Maßnahmen für ein effektives Ressourcenmanagement zu erarbeiten und die selbst verursachten klimarelevanten Emissionen messbar zu reduzieren. Die Ressourcenverbräuche für den Berichtszeitraum und die daraus resultierenden CO2-Emissionen sind den Kriterien 11 bis 13 sowie den zugehörigen Leistungsindikatoren der GRI SRS zu entnehmen.

Als Finanzdienstleister gehören unsere betrieblichen Verbräuche nicht zu den besonders ressourcenintensiven Wirtschaftsbereichen. Dennoch benötigen wir natürlich zur Durchführung unserer Geschäftstätigkeiten Gebäude und Flächen, Strom- und Heizenergie, Kraftstoffe für Geschäftsreisen, Wasser, Materialien und Papier. Wir erzeugen Abwasser und Abfälle.
Unsere Verantwortung zur ökologischen Ressourcenschonung sehen wir im effizienten und sparsamen Verbrauch und arbeiten an der Verringerung unseres ökologischen Fußabdrucks. Auf konkrete Zielvorgaben in Bezug auf die einzelnen natürlichen Ressourcen haben wir aus Wesentlichkeitserwägungen nicht gesetzt. Generelle Zielvorgabe ist eine Reduzierung der aus den einzelnen Verbräuchen abgeleiteten CO2 Emissionen im Jahr 2019.

Der Vorstand wird jährlich über den aktuellen Sachstand zu den betriebsökologischen Treibhausgasemissionen der Bank informiert. Die Fachabteilungen und der Arbeitskreis Nachhaltigkeit identifizieren Optimierungspotenziale und der Vorstand entscheidet über Investitionen und Maßnahmen.

Unsere Ökobilanz 2018 basiert weitestgehend auf den Verbräuchen im Jahr 2018. In den Fällen, in denen wir aus zeitlichen Gründen bisher keine Verbräuche für das aktuelle Jahr erheben konnten, basieren die Angaben ausgehend von den Verbräuchen aus dem Jahr 2017 auf bestmöglichen Schätzungen. Sofern die tatsächlichen Zahlen im Nachgang von den in diesem Jahr gemachten Schätzungen wesentlich abweichen sollten, wird in der kommenden Berichterstattung für das Jahr 2019 die Vorjahreszahl angepasst.

Die überwiegenden wesentlichen Treibhausgasemissionen werden bei der apoBank durch die nachfolgenden drei Ressourcenverbräuche verursacht:

1. in Kilometer gemessene Geschäftsreisen (4.805 Tonnen CO2e) zu 51 %
2. in Megawattstunden gemessene Heizenergie (3.025 Tonnen CO2e) zu 32 %
3. in Tonnen gemessene Abfälle (1.066 Tonnen CO2e) zu 11 %

Der durch die Geschäftstätigkeit entstehende Stromverbrauch (gemessen in Megawattstunden) für das gesamte Unternehmen wird zu 100 % durch den Einsatz zertifizierter erneuerbarer Energien gedeckt. Auf diese Weise trägt unser Stromverbrauch nur noch mit knapp 1 % (83 Tonnen CO2e) zur Gesamttreibhausgasbilanz unseres Unternehmens bei. Papierverbräuche, gemessen in Tonnen (348 Tonnen CO2e) und Wasserverbräuche, gemessen in Kubikmetern (28 Tonnen CO2e) sind zusammen mit weit unter 5 % beteiligt.

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Das Ressourcen-Managementkonzept besteht aus der Erarbeitung von Einsparmaßnahmen (zentral durch den Arbeitskreis sowie dezentral durch die verschiedenen Abteilungen und Bereiche der apoBank) und der systematischen Datenerhebung und -auswertung im Rahmen der Erstellung der jährlichen Ökobilanz. Damit werden die Verbräuche messbar und im Zeitablauf vergleichbar, um auf dieser Basis zielgerichtete Entscheidungen treffen zu können.

Die Ökobilanz erstellen wir nach dem Standard des Vereins für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten e. V. (VfU) Version 1.2 des Updates 2018, der sich für Finanzdienstleister etabliert hat. Seit 2016 erfassen wir die Daten zu Strom, Heizenergie und Wasserverbrauch, zu Geschäftsreisen per PKW, Bahn und Flugzeug, zum Papierverbrauch für Büro und Marketing, zum Abfallaufkommen und die daraus rechnerisch hervorgehenden CO2e-Emissionen. Die daraus errechneten Kennzahlen, in denen 100 % aller Mitarbeiter einbezogen sind, geben Auskunft über den aktuellen Stand unserer betrieblichen Umweltleistung. Diese veröffentlichen wir auch als PDF auf unserer Website (https://www.apobank.de/ihre-apobank/die-apobank/nachhaltigkeit.html).

In Bezug auf die Kriterien 11 bis 13 ist der Mitarbeiterbegriff weiter gefasst als der Arbeitnehmerbegriff der finanziellen Berichterstattung. Er umfasst sowohl die Arbeitnehmer der apoBank sowie externe Dienstleister, die zur Ausübung ihrer Dienstleistungen die Infrastruktur und Büromaterialien der apoBank nutzen.

Umrechnungsfaktoren zur Ermittlung von CO2-Äquivalenten basieren auf internationalen Standards der Global-Report-Initiative GRI, dem Greenhouse Gas Protokoll GHG, dem ehemals Carbon Disclosure Projekt CDP und der Science Base Target Initiative SBT. CO2-Äquivalente beinhalten die berechnete relative Treibhausgaswirkung der verschiedenen Treibhausgase.

Im Vergleich der Daten mit dem Vorjahr zeigen wir positive oder negative Veränderungen auf. Auf die erneute Angabe von 2016er Zahlen haben wir aufgrund der für diesen Zeitraum noch sehr heterogenen Datenlage für diesen Bericht verzichtet. Wir planen künftig eine Zeitreihe ausgehend vom Jahr 2017 aufzubauen, um hierdurch künftig Trendentwicklungen aufzeigen zu können.

Die Fachabteilungen und der Arbeitskreis Nachhaltigkeit identifizieren Optimierungspotenziale und der Vorstand entscheidet über Investitionen und konkrete Maßnahmen. Konkrete Zielvorgaben in Bezug auf die einzelnen natürlichen Ressourcen haben wir aus Wesentlichkeitserwägungen nicht gesetzt. Generelle Zielvorgabe ist eine Reduzierung der aus den einzelnen Verbräuchen abgeleiteten CO2-Gesamtemissionen im Jahr 2019. Messbar machen wir dies über die Leistungsindikatoren GRI SRS 305-1 bis 305-3 und 305-5.

Klimaschutz fokussiert sich in unseren Bürogebäuden im Wesentlichen auf Strom-, Brennstoff- und Wassereinsparung. Als konkrete Maßnahmen zur CO2-Reduzierung haben wir in den vergangenen Jahren Investitionen in stromsparende Technik unserer IT-Systeme, Beleuchtung, Heizung und Kühlung getätigt. Alle neuen Standorte werden ausschließlich mit LED-Technik ausgestattet, und bundesweit wird 100 % zertifizierter "grüner" Strom aus Wasserkraft bezogen.

Darüber hinaus ist beabsichtigt, den Fuhrpark durch die Anschaffung von Hybrid- und Elektrofahrzeugen sukzessive klimafreundlicher ausrichten. Eine konkrete Zielvorgabe haben wir nicht gesetzt. Vor dem Gebäude der Zentrale betreiben wir bereits seit mehr als zwei Jahren eine Elektrotankstelle, die von unseren Poolfahrzeugen und Kunden genutzt werden kann. 2018 sind drei Pool-Elektrofahrzeuge mit einer Gesamtkilometerleistung von 20.210 km im Einsatz.

Wir sind mit unseren Zulieferern und Dienstleistern in Gesprächen zur Bestätigung der Nachhaltigkeit und Risikoarmut von Produkten wie beispielsweise Papier und Dienstleistungen zur Gebäudereinigung. Wir werden den Einsatz von Recyclingpapier in allen Druckprozessen prüfen. Die Zielsetzung für 2020 besteht im Bereich Büropapier darin, Anteil von Recyclingpapier im kommenden Jahr zu erhöhen. Eine quantifizierbare Zielvorgabe haben wir uns noch nicht gesetzt, weil wir erst Erfahrungen mit der Umstellung sammeln wollen. Wir beabsichtigen, klare Vorgaben zur Nachhaltigkeit in den Einkaufsrichtlinien zu etablieren. Ein konkreter Zeitpunkt hierzu wurde nicht festgelegt.

Vorjahresziele bestanden in der Verbesserung der Datengrundlage sowie in der Reduzierung der CO2-Emissionen der apoBank. Das erste Ziel haben wir erreicht, indem wir im Jahr 2018 eine Schärfung der Systemgrenzen vorgenommen haben. Kleinere Filialen in Mietobjekten unter 24 Mitarbeitern werden für die Energie-, Wasser- und Abfalldaten nur noch per Hochrechnung in die Datenerhebung einfließen.

Wir folgen damit der Empfehlung des VfU, in der Datenerhebung eine Mindestabdeckung von 80 % aller Mitarbeiter zu erreichen und die Ergebnisse auf 100 % hochzurechnen. Für die Ökobilanz 2018 wurden demzufolge die Zentrale, alle weiteren Eigentums- und Teileigentumsobjekte sowie einige Mietobjekte mit mehr als 24 Mitarbeitern erfasst. Dadurch sind knapp 84 % aller Mitarbeiter einbezogen.

Die zentral erfassten Papier- und Geschäftsreisedaten 2018 standen vollständig zur Verfügung und umfassen 100% aller Mitarbeiter. Energie-, Wasser- und Abfalldaten 2018 standen für die Zentrale in Düsseldorf ebenfalls vollständig zur Verfügung (38% aller Mitarbeiter sind hier beschäftigt). Für die einbezogenen weiteren 27 Filialen, die insgesamt 46% der Mitarbeiter umfassen, fließen die Energie-, Wasser- und Abfalldaten 2018 mit bestmöglichen Schätzungen auf Basis der Verbräuche aus den Vorjahren in die Berechnung ein.

Für die Vergleiche mit den Vorjahreswerten wurden auch die Vorjahresdaten mit den aktuellen VfU-Umrechnungsfaktoren und entsprechend der angepassten Systemgrenzen neu berechnet. Basisjahr für die Vergleiche ist das Jahr 2017. Die Ermittlung der Daten für die Ökobilanz ist für ein Filialunternehmen wie die apoBank durchaus mit Herausforderungen verbunden. Nicht zentral organisierte Datenquellen müssen einzeln und filialweise abgefragt werden. Dabei sind wir auch auf die zeitgerechte Datenbereitstellung von verschiedenen externen Dienstleistern angewiesen. Besonders im Abfallbereich können wir nur sukzessive alle Abfallarten mit aufnehmen.

Bisher haben wir die in jeder Filiale vorkommenden Abfälle „gemischter Siedlungsabfall“, „Altpapier/Karton“ und datensichere Aktenentsorgung aufgenommen. Bei den Abfallarten, die nicht in jeder Filiale anfallen, konnten wir „Fettabscheider“ und „Glas“, „Biologische Abfälle“ und „Sperrgut“ mit aufnehmen. Hierzu gehören auch die gefährlichen Abfälle „Elektroschrott“, „Leuchtstoffröhren“ und die durch die Umbaumaßnahmen in der Zentrale temporär neu hinzugekommenen Abfallarten „Dämmmaterial, das aus gefährlichen Stoffen besteht“ sowie „gemischte Bau- und Abbruchabfälle“. Diese Abfälle fließen entsprechend ihres Aufkommens ohne Hochrechnung in die Treibhausgasberechnung ein.

Künftig zählen hier noch „Altmetall“, „Plastik“, „Holzabfälle“, „Altöle“ und „Batterien“ hinzu. Auch Notstromdiesel (-benzin, -gas) konnte noch nicht differenziert dargestellt werden. Ziel ist es, schrittweise alle hier genannten Abfallarten in die betriebliche Ökobilanz einzubeziehen. Eine konkrete Zeitvorgabe haben wir nicht gesetzt, weil sich der zusätzliche Rechercheaufwand in Grenzen halten und mit externen Dienstleistern abgestimmt werden muss.

Das zweite Vorjahresziel bestand in der Reduzierung der CO2-Emissionen. Dieses Ziel konnten wir nicht erreichen. Hauptursache ist ein deutlicher Anstieg externer Dienstleister, die ihre Tätigkeit im Rahmen von Beratungsprojekten in der Zentrale in Düsseldorf erbringen und hierfür die Infrastruktur und Büromaterialien der apoBank nutzen (vgl. Leistungsindikatoren GRI SRS 305-1, 305-2, 305-3 sowie 305-5).

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Die wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der apoBank sind Kreditvergaben an den deutschen Gesundheitsmarkt sowie das Wertpapiergeschäft. Als Material, um diese Produkte erstellen zu können, dient Papier als Informations- und Kommunikationsmedium.

Wir ermitteln daher unternehmensweit den Papierverbrauch für Geschäftstätigkeit und Marketing. 2018 konnten wir auch den Papierbedarf für Kontoauszüge mit einzubeziehen. Somit konnten alle verwendeten Papiere in Büro und Verwaltung in die Betrachtung einbezogen werden.

2018 hat die apoBank 318 Tonnen Papier für Büro- und Geschäftstätigkeit sowie Marketing eingesetzt. 138 Tonnen davon entfallen auf den im Jahr 2018 erstmals erhobenen Papierbedarf für Kontoauszüge. Der Rückgang des Papierverbrauchs ohne Kontoauszüge ist auf den höheren Digitalisierungsgrad der apoBank zurückzuführen.

Papierverbrauch abs. in t

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

Die apoBank verfügt über keine eigenen Energieanlagen, und deckt den Energiebedarf für Strom, Kühlung und Heizung für alle Standorte durch externe Versorger. Der Stromverbrauch für die apoBank betrug 2018 inklusive Allgemeinstrom insgesamt 12.632 MWh. Die apoBank bezieht zu 100 % Strom aus erneuerbaren Energien aus Laufwasserkraftwerken.
Für die Erzeugung von Wärme und Heizenergie setzt die apoBank 2018 zu 39 % Gas, zu 1% Heizöl und zu 60 % Fernwärme ein. Der Heizenergieverbrauch betrug 2018 insgesamt 12.217 MWh. Dampf und Kühlung sind nicht im VfU enthalten.

Geschäftsreisen werden in der apoBank zu 70 % mit Personenkraftwagen durchgeführt und fließen als direkter Straßenverkehr in den Kraftstoffverbrauch des Unternehmens ein. Unsere Mitarbeiter können ihre Dienstwagen auch für private Fahrten nutzen, dieser Anteil ist nicht separiert. Über die VFU-Kennzahlen ist eine Umrechnung von Personenkilometern in Joule nicht möglich. Der direkte Straßenverkehr wurde deshalb mit einem durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch von 7,2 Liter pro 100 Kilometer (ohne Elektrofahrzeuge) berechnet (Quelle: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (Hrsg.), Verkehr in Zahlen 2017/2018).

Kraftstoffverbr. 2018 nicht ern.Quellen Megajoule

Kraftstoffverbr. 2018 erneuerbare Quellen Megajoule

Verkäufe von Strom, Heizenergie, Kühlenergie und Dampf werden von der apoBank nicht vorgenommen.

Gesamter Energieverbr. 2017-2018 in Orga Megajoule


Für die Darstellung der verwendeten Standards, Methodiken und Annahmen sowie der Umrechnungsfaktoren siehe Ausführungen zu Kriterium 12.

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Der Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, der als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, kann durch die apoBank nicht explizit ermittelt werden, da die Werte im Heizungsenergieverbrauch nicht um nicht beeinflussbare Faktoren wie beispielsweise die Ausprägung des Winters bereinigt werden. Die apoBank ermittelt daher als Näherungsgröße die Veränderungen des gesamten Energieverbrauchs.

Im Vergleich zum Basisjahr 2017 erhöhte sich unser Gesamtenergieverbrauch durch einen höheren Strom- und Heizenergiebedarf um insgesamt 14.343.445 MegaJoule. Diese Erhöhungen sind auf einen deutlichen Anstieg externer Dienstleister zurückzuführen, die ihre Arbeitsleistung in den Gebäuden der apoBank überwiegend in der Zentrale in Düsseldorf erbringen, sowie der damit verbundenen Umbaumaßnahmen.

Da die Datenlage erstmals im Jahr 2017 valide ist, wurde es als Basisjahr herangezogen. Für eine Darstellung der verwendeten Standards, Methodiken und Annahmen sowie Umrechnungsfaktoren siehe Ausführungen hierzu in Kriterium 12.

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Die apoBank verwendet kein Oberflächen-, Grund-, Meer- und produziertes Wasser. Wir beziehen nur Süßwasser von örtlichen Wasserversorgern (Wasser von Dritten).
Wasserentnahmen in Bereichen mit Wasserstress lagen nicht vor.

Gesamter Wasserverbr. 2017-2018 in Megaliter
Für eine Darstellung der verwendeten Standards, Methodiken und Annahmen sowie Umrechnungsfaktoren siehe Ausführungen hierzu in Kriterium 12.

Leistungsindikator GRI SRS-306-3 (2020): Angefallener Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des anfallenden Abfalls in metrischen Tonnen sowie eine Aufschlüsselung dieser Summe nach Zusammensetzung des Abfalls.

b. Kontextbezogene Informationen, die für das Verständnis der Daten und der Art, wie die Daten zusammengestellt wurden, erforderlich sind.

Mit den temporären Umbaumaßnahmen in unserer Zentrale erhöht sich der Anteil an gefährlichen Abfällen in 2018, weil Dämm- und Abbruchmaterial mit gefährlichen Stoffen (z.B. Asbest), die über zertifizierte Entsorger entsorgt wurden, angefallen sind.

An ungefährlichen Abfällen (Papier, Akten, Glas, Fettabscheider, gemischter Siedlungsabfall und Sperrmüll) fielen 2018 insgesamt 3.139 Tonnen an. Davon gingen 1.348 Tonnen über Verwertungs- und Entsorgungsdienstleister in die Verwertung (knapp 43 %) und 1.791 Tonnen gemischter Siedlungsabfall zur Entsorgung (57 %) in die Verbrennung.

Gefährl. Ungefährl. Abfall 2017-2018 Entsorgung Tonnen
Die Erhöhung der ungefährlichen Abfallarten, hier besonders Papier und Pappe (plus 40%) und gemischter Siedlungsabfall (plus 12%) führen wir auf den Anstieg der im Rahmen von Projekten am Standort Düsseldorf eingesetzten externen Dienstleister zurück.

Wir haben die Abfallentsorgungsmethode anhand der vom Entsorgungsdienstleister zur Verfügung gestellten Informationen ermittelt.

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Die wichtigsten Emissionsquellen der apoBank sind

1. Geschäftsreisen mit einem Anteil von 51 % der Gesamtemissionen und
2. Heizenergieverbrauch mit einem Anteil von 32 % der Gesamtemissionen

Abfall, Papier und Wasserverbrauch machen gemeinsam einen Anteil von 16 % der Gesamtemissionen aus und der Stromverbrauch ist aufgrund der vorgenommenen Umstellung auf erneuerbare Energien nur noch für ca. 1 % der Gesamtemissionen verantwortlich.
Unsere größte Herausforderung in Bezug auf klimarelevante Emissionen besteht in der kontinuier-lichen Senkung in den kommenden Jahren.

Um unsere Emissionen aus den unverzichtbaren Geschäftsreisen zu verringern, ist es unser Ziel, uns künftig auf klimaverträglichere Antriebsarten bei den für Geschäftsreisen einzusetzenden Personenkraftwagen zu konzentrieren. Dies ist allerdings angebots- und vertragsabhängig, so dass hier noch keine quantifizierbaren Zielgrößen für das kommende Jahr festgelegt wurden. Als Maßnahme zur generellen Senkung der PKW-Nutzung unterstützen wir unsere Mitarbeiter bei der Nutzung von Bahn und ÖPNV mit Firmentickets.

Die Senkung der Heizenergieverbräuche ist für ein Filialunternehmen mit einigen Herausforderungen verbunden: So spielen etwa die genutzte Art der Heizenergie (Fernwärme, Gas etc.) und die jeweilige technische Gebäudeausstattung eine große Rolle. In unseren bundesweit verteilt liegenden Filialen und besonders in Mietobjekten können wir diese Faktoren nur bedingt beeinflussen.

Unsere Strategie zur Identifizierung von Verringerungspotenzialen sieht vor, die Verbräuche und die damit verbundenen Treibhausgasemissionen in einer jährlichen betrieblichen Ökobilanz messbar und im Zeitablauf vergleichbar zu machen und auf dieser Basis zielgerichtete Entscheidungen zu treffen. Wir planen künftig eine Zeitreihe ausgehend vom Jahr 2017 aufzubauen, um hierdurch künftig Trendentwicklungen aufzeigen zu können. Mangels im Vorjahr gesetzter Zielvorgaben zu Kriterium 13 kann in diesem Jahr nicht über eine Zielerreichung bzw. die Begründung einer Zielverfehlung berichtet werden.

Konkrete Zielvorgaben in Bezug auf die einzelnen Emissionsquellen haben wir aus Wesentlichkeitserwägungen nicht gesetzt. Generelle Zielvorgabe ist eine Reduzierung der aus den einzelnen Verbräuchen abgeleiteten CO2-Gesamtemissionen im Jahr 2019. Messbar machen wir dies über die Leistungsindikatoren GRI SRS 305-1 bis 305-3 und 305-5. Als Bezugsgröße für vergleichende Angaben beziehen wir die Angaben für den Berichtszeitraum auf das Basisjahr 2017 (Vorjahr). Für die Darstellung des verwendeten Regimes und der Art der Einbeziehung von Filialen der apoBank verweisen wir auf die Ausführungen zu Kriterium 12.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Kriterium 13_SRS 305-1_305-2_305-3 tonnen CO2e

Berechnung nach VfU (update 2018) auf Basis des GHG Protokoll Standards, gerundet. Alle Daten aus 2017 wurden mit den aktuellen Umrechnungsfaktoren neu berechnet. CO2-Kennzahlen aus vorigen Veröffentlichungen sind daher nicht mehr vergleichbar.

CO2-Äquivalente beziehen rechnerisch außer dem Kohlendioxid auch weitere klimawirksame Gase wie Methan und Lachgas mit ein.

Biogene Treibhausgasemissionen, wie sie z.B. aus der Verbrennung von biologischem Material entstehen, wurden wegen Geringfügigkeit nicht erhoben (Pelletheizung ein Standort mit neun Mitarbeitern).

Als Basisjahr haben wir das Jahr 2017 zugrunde gelegt.

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Siehe Angaben zu Leistungsindikator GRI SRS-305-1.

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Siehe Angaben zu Leistungsindikator GRI SRS-305-1.

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

2018 konnte die apoBank durch die Nutzung von regenerativem Strom gegenüber dem üblichen Marktmix bei Standardstrom in scope 3 eine konkrete Einsparung von ca. 6.700 t CO2-Äquvalenten erreichen. Der Stromverbrauch für unsere drei elektrisch angetriebenen Poolfahrzeuge, mit denen 20.210 km zurückgelegt wurden, ist darin enthalten.

Senkung THG-Emissionen 2017-2018 Tonnen Co2-Äquiv.

Der Umfang weiterer Senkungen der THG-Emissionen als direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung kann von der apoBank nicht explizit ermittelt werden, da die Werte nicht um nicht beeinflussbare Faktoren bereinigt werden. Die apoBank ermittelt daher als Näherungsgröße die Verringerung /Erhöhung der gesamten CO2e-Emissionen.

CO2-Äquvalente beziehen rechnerisch außer dem Kohlendioxid auch weitere klimawirksame Gase wie Methan und Lachgas mit ein. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhten sich die CO2e-Emissionen in allen scopes um 903,9 Tonnen. Da die Datenlage erstmals im Jahr 2017 valide ist, wurde es als Basisjahr herangezogen. Für eine Darstellung der verwendeten Standards, Methodiken und Annahmen sowie der Umrechnungsfaktoren siehe die Ausführungen hierzu in Kriterium 12.