11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Für unsere Tätigkeiten als Expertendienstleister bedarf es vordergründig der Kompetenz, Innovationskraft und Erfahrung unserer Mitarbeiter. Im Vergleich zu produzierenden Unternehmen hat unsere Geschäftstätigkeit verhältnismäßig geringe Umweltauswirkungen. Nichtsdestoweniger verbrauchen auch wir für die Erbringung unserer Dienstleistungen direkt und indirekt natürliche Ressourcen. Das betrifft insbesondere den mobilitätsbezogenen Ressourcenverbrauch in Bezug auf Dienstreiseaktivitäten. Hierbei wird Energie für Kraftstoffe verbraucht und es fallen Treibhausgasemissionen an. Dies betrifft Dienstreisen mit Bahn, Mietwagen und Flugzeug sowie unsere Firmenfahrzeuge. Wir beanspruchen auch für unsere Büro- und Labortätigkeiten natürliche Ressourcen. Der Fokus unseres Umweltmanagements liegt auf den Themen Energieverbrauch für Strom und Wärme sowie auf dem Ausstoß von CO2-Emissionen. Weiterhin haben wir unseren Papierverbrauch im Blick. Unsere Umweltkennzahlensystematik befindet sich im Rahmen des internen Umweltmanagements weiterhin im Auf- und Ausbau.

Folgende Kennzahlen liegen zum Berichtszeitraum vor und werden frühestmöglich aktualisiert:  

DEKRA weltweit:

Absolute Zahlen zu THG-Emissionen:
  2017 2018 2019
Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) [t CO2e] 65.548 67.878 70.849
Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) [t CO2e] 31.589 32.712 34.144
Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) [t CO2e] 9.496 9.833 10.264

Absolute Zahlen zum Energieverbrauch:
  2017 2018 2019
Gesamter Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen [MJ] 920.492.874 953.212.298 994.935.510
Der gesamte:      
Stromverbrauch [kWh] 68.888.430 71.337.107 74.459.615
Heizenergieverbrauch [kWh] 52.738.011 54.612.612 57.003.070
Kühlenergieverbrauch im Stromverbrauch enthalten
Gesamter Energieverbrauch innerhalb der Organisation [MJ] 1.358.348.060 1.406.631.287 1.468.201.176

Relative THG-Emissionen:
  2017 2018 2019
CO2 Scope 1 [t CO2e pro Mio. € Umsatz] 20,9 20,3 20,8
CO2 Scope 2 [t CO2e pro Mio. € Umsatz] 10,1 9,8 10,0
CO2 Scope 3 [t CO2e pro Mio. € Umsatz] 3,03 2,94 3,01

Relativer Energieverbrauch pro Mio. € Umsatz:
  2017 2018 2019
Kraftstoff [MJ/Mio. €] 293.637 285.350 291.856
Strom [kWh/Mio. €] 21.975 21.355 21.842
Heizung [kWh/Mio. €] 16.823 16.349 16.721
PV-Einspeisung [kWh/Mio. €] 9,48 8,89 8,71
Gesamtenergie [MJ/Mio. €] 433.313 421.084 430.684


Scope: DEKRA Konzern. Die Daten beziehen sich auf eine internationale Verbrauchsdatenerfassung sowie Hochrechnung fehlender Datensätze. Die Scope 1 Emissionen beziehen sich auf Gebäude- und Fuhrparkemissionen. Die enthaltenen Wärmeverbrauchsdaten sind zum Teil unvollständig, da eine bessere Datengrundlage zum Zeitpunkt der Auswertung noch nicht vorhanden war. Für den deutschen Fuhrpark wurde zusätzlich eine Annahme zum Kraftstoffverbrauch von 80% Diesel- und 20% Benzinfahrzeugen getroffen. Internationale Scope 2 Emissionen für Strom wurden über den Stromverbrauch und einen entsprechenden Emissionsfaktor berechnet. Dabei wurde auf den Emissionsfaktor des deutschen Strommix ein Zuschlag von 20% erhoben, um Abweichungen des ausländischen Strommix auszugleichen. Für detailliertere Definitionen und Erläuterungen zu den Zahlen verweisen wir auf die Leistungsindikatoren zu Kriterien 11-12 und 13 in dieser Erklärung.
   



DEKRA Deutschland:

CO2-Emissionen durch den DEKRA Fuhrpark:
Jahr kg CO2 pro Mitarbeiter
2019 261,93
2018 262,36
2017 278,82
Scope: DEKRA Deutschland – basierend auf der vertraglich vereinbarten Jahreslaufleistung 


Ø CO2-Emissionen pro Fahrzeug durch den DEKRA Fuhrpark:
Jahr g CO2 pro km
2019 128,45
2018 124,09
2017 124,02
Scope: DEKRA Deutschland  


CO2-Emissionen durch Dienstreiseaktivitäten:
Jahr Bahn [kg CO2 pro Mitarbeiter] Mietwagen [kg CO2 pro Mitarbeiter] Flug [kg CO2 pro Mitarbeiter] SUMME [kg CO2]
2019 1,15 20,10 152,21 173,46
2018 1,18 22,25 182,36 205,79
2017 1,73 24,08 181,06 206,87
Scope: DEKRA Deutschland - Die Zahlen für Bahn- und Mietwagenfahrten, sowie Flugreisen basieren auf den Auswertungen der jeweiligen Vertragspartner.  


Bahn Dienstreisen:
Jahr Mio. Personenkilometer (Fernverkehr)
2019 3,62
2018 3,38
2017 2,99
Scope: DEKRA Deutschland - Mit 100 % Ökostrom aus erneuerbaren Energiequellen und somit CO2-frei (Angaben Deutsche Bahn).


Papierverbrauch:
Jahr Blatt pro Mitarbeiter
2019 3.014
2018 3.318
2017 3.579
Scope: DEKRA Deutschland - Die Zahlen stellen die jährlichen Einkaufszahlen dar.  

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Wir haben das Ziel, zum Klimaschutz beizutragen und unsere Auswirkungen auf den Klimawandel und die Ressourcenknappheit zu minimieren. Wir streben an, unseren Energieverbrauch und den Ausstoß an CO2-Emissionen kontinuierlich zu optimieren. Dazu gehört, dass wir unseren Strombezug schrittweise auf 100% erneuerbare Energien umstellen und unseren CO2-Fußabdruck bis 2025 (ggü. 2018) um 50% reduzieren wollen. In Deutschland wurde unser Strombezug seit Anfang 2020 vollständig auf erneuerbare Energien umgestellt. Die Eignung zur eigenen Energieerzeugung mithilfe erneuerbarer Energien Anlagen (v.a. Photovoltaik und Solarthermie) soll an neuen Standorten geprüft werden. Relativ zum Umsatz sind der Energieverbrauch sowie die CO2-Emissionen aktuell (ggü. 2017) weiterhin rückläufig und tragen zur schrittweisen Zielerreichung bei.

Unser Umweltmanagement arbeitet global daran, die Ressourceneffizienz bei DEKRA zu verbessern.
Die Energieeffizienz unserer Standorte soll durch entsprechende Programme kontinuierlich erhöht werden. Dazu zählen der Weg zu stetigen Verbesserungen durch effiziente Beleuchtungs-, Heiz- und Kühltechnologien, die Prüfung von Gründächern und -Fassaden sowie erneuerbare Energieerzeugung und Trinkwassersammlung, energieeffiziente IT, smarte Verbrauchserfassung, regelmäßige Energieaudits und die gewichtete Berücksichtigung des Energieverbrauchs und der Energieeffizienz bei der Wahl neuer Standorte. An unserer Hauptverwaltung in Stuttgart wurde der jüngste Neubau nach den Nachhaltigkeitsstandards der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen errichtet (DGNB Gold Standard) und trägt zu einem effizienteren Ressourcenmanagement bei.

Im Bereich Fuhrparkmanagement wollen wir unsere diesbezüglichen Emissionen stetig reduzieren und den Fuhrpark schrittweise auf ökologischere Antriebstechnologien umstellen. Dienstreisen sollen, wann immer möglich, durch Formen der virtuellen Zusammenarbeit ersetzt werden.

Weiterhin streben wir an, unseren Papierverbrauch deutlich zu reduzieren, Recyclingpapier zu verwenden sowie effiziente, papierlose Prozesse und digitale, agile Zusammenarbeit zu fördern. In Bezug auf das Thema Recyclingpapier haben wir uns zuletzt auch der Kampagne „CEOs bekennen Farbe“ der Initiative Pro Recyclingpapier angeschlossen. Der Papierverbrauch pro Mitarbeiter nimmt weiterhin kontinuierlich ab (2019 rund -10% ggü. 2018 und -15% ggü. 2017).

Abfall- und Recyclingvorgaben, Vermeidung von Einwegprodukten, Abfalltrennung, die Reduktion von Plastiknutzung sowie ein verantwortungsbewusstes Wasser- und Chemikalienmanagement sollen für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und den Erhalt der Luft- und Wasserqualität sorgen.

Im Einkauf geben unsere Sustainable Procurement Grundsätze einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen auch in unserer Lieferkette vor. Nachhaltige Alternativen werden wenn möglich gegenüber konventionellen Produkten bevorzugt.

An unseren Standorten streben wir nach Möglichkeit die Schaffung von Lebensräumen für Pflanzen und Tiere an und wollen damit zur Erhaltung der Biodiversität beitragen. Beispielsweise durch die Ansiedelung von fünf Bienenvölkern an unserem naturnahen Hauptsitz in Stuttgart. An unserem Standort Lausitzring erhalten wir einen Wald auf der Fläche von 2,5 Mio. Quadratmetern. Und auch über unsere Standorte hinaus setzen wir uns für Biodiversität ein. Durch die Partnerschaft mit der Umwelt-NGO Planète Urgence wurden seit 2010 über 100.000 Bäume (Setzlinge) gepflanzt und Projekte zur lokalen Umweltbildung in Indonesien ermöglicht.

Beim Arbeitsweg unserer Mitarbeiter fördern wir die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) und von Fahrrädern und bieten unseren Mitarbeitern, z.B. an unserem Hauptsitz in Stuttgart ein vergünstigtes Firmenticket oder ein Firmenfahrradleasingmodell an.

Zudem werden unsere Mitarbeiter regelmäßig zu Umweltschutzthemen sensibilisiert und geschult. Schwerpunkte dabei sind sparsamer Umgang mit Strom, Wasser und Abfall, effizientes Heizen sowie ökologische Mobilität.

Wir sehen keine wesentlichen ökologischen Risiken in Bezug auf unsere Geschäftstätigkeit. Umweltauswirkungen, wie z.B. dienstreisebedingte Emissionen, die in Verbindung mit unserer Geschäftstätigkeit entstehen, versuchen wir durch die nachhaltigkeitsbezogene Weiterentwicklung unserer Dienstleistungen zu verbessern. Durch ressourcenschutzbezogene Dienstleistungen bei unseren Kunden, wie z.B. Boden- und Grundwasser-Untersuchungen, Beratung zu Umweltschutz, Umweltverträglichkeitsprüfungen sowie Wasser-, Energie- und Abfallmanagement, tragen wir zur Ressourceneffizienz und zum Klimaschutz bei.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Diese Kennzahl hat für uns als Dienstleistungsunternehmen bei der Priorisierung des im Aufbau befindlichen Umweltmanagements nicht die höchste Priorität und wird aktuell noch nicht berichtet.

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

Beschreibung der Kennzahl 2017 2018 2019
Der gesamte Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen [MJ] 920.492.874 953.212.298 994.935.510
Der gesamte Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen [MJ] 0 0 0
Gesamte Verbräuche:      
Stromverbrauch [kWh] 68.888.430 71.337.107 74.459.615
Heizenergieverbrauch [kWh] 52.738.011 54.612.612 57.003.070
Kühlenergieverbrauch in Stromverbrauch enthalten
Dampfverbrauch [kWh] 0 0 0
Gesamte verkaufte Energie:      
verkaufter Strom [kWh] 29.705 29.705 29.705
verkaufte Heizungsenergie [kWh] 0 0 0
verkaufte Kühlenergie [kWh] 0 0 0
verkaufter Dampf [kWh] 0 0 0
Gesamter Energieverbrauch innerhalb der Organisation [MJ] 1.358.348.060 1.406.631.287 1.468.201.176
Verwendete Methodik und Annahmen Die vorgestellten Daten beziehen sich auf eine internationale Verbrauchsdatenerfassung sowie Hochrechnung fehlender Datensätze. Bei der Hochrechnung wurden bestimmte Annahmen getroffen. Die Scope 1 Emissionen beziehen sich auf Gebäude- und Fuhrparkemissionen. Die enthaltenen Wärmeverbrauchsdaten sind zum Teil unvollständig, da eine bessere Datengrundlage zum Zeitpunkt der Auswertung noch nicht vorhanden war. Für den deutschen Fuhrpark wurde zusätzlich eine Annahme zum Kraftstoffverbrauch von 80% Diesel- und 20% Benzinfahrzeugen getroffen. Internationale Scope 2 Emissionen für Strom wurden über den Stromverbrauch und einen entsprechenden Emissionsfaktor berechnet. Dabei wurde auf den Emissionsfaktor des deutschen Strommix ein Zuschlag von 20% erhoben, um Abweichungen des ausländischen Strommix auszugleichen.
Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren. Zur Umrechnung von Liter in MJ sowie kWh in MJ wurde eine entsprechende Datentabelle des Bundesverbands der deutschen Bioethanolwirtschaft e.V. verwendet.

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Beschreibung der Kennzahl 2017 2018 2019
Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde [MJ] 0 0 -544.486
Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten keine keine Strom und Wärme

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Diese Kennzahl hat für uns als Dienstleistungsunternehmen bei der Priorisierung des im Aufbau befindlichen Umweltmanagements nicht die höchste Priorität und wird aktuell noch nicht berichtet.

Die Kennzahlenauswertung zu den Themen Wasser und Abwasser sowie Abfall und Recycling werden schrittweise bis 2025 aufgebaut.

Leistungsindikator GRI SRS-306-3 (2020): Angefallener Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des anfallenden Abfalls in metrischen Tonnen sowie eine Aufschlüsselung dieser Summe nach Zusammensetzung des Abfalls.

b. Kontextbezogene Informationen, die für das Verständnis der Daten und der Art, wie die Daten zusammengestellt wurden, erforderlich sind.

Diese Kennzahl hat für uns als Dienstleistungsunternehmen bei der Priorisierung des im Aufbau befindlichen Umweltmanagements nicht die höchste Priorität und wird aktuell noch nicht berichtet.

Die Kennzahlenauswertung zu den Themen Wasser und Abwasser sowie Abfall und Recycling werden schrittweise bis 2025 aufgebaut.

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Im Rahmen unseres Umweltmanagements nimmt das Thema Treibhausgasemissionen eine zentrale Rolle ein. Wir streben an, zum Klimaschutz beizutragen und unsere Auswirkungen auf den Klimawandel zu minimieren. Wir wollen die Emissionen in den Bereichen Energieverbrauch (Gebäude), Dienstreisen und Fuhrpark reduzieren. Konkret arbeiten wir daran, unseren CO2-Fußabdruck bis 2025 (ggü. 2018) um 50% zu reduzieren. Relativ zum Umsatz sind die CO2-Emissionen aktuell (ggü. 2017) rückläufig und tragen zur schrittweisen Zielerreichung bei.

Wir haben einen Fokus auf CO2-Emissionen, die im Rahmen unserer Geschäftstätigkeiten entstehen. Schrittweise wollen wir dabei Scope 1, Scope 2 und Scope 3 möglichst umfassend abbilden können. Aktuell stehen zum einen die direkten Emissionen, die an unseren Standorten, z.B. durch gasbetriebene BHKW für die Wärm- und Stromerzeugung, und durch den Betrieb unserer Firmenfahrzeuge, durch die Kraftstoffverbrennung, entstehen im Fokus (Scope 1). Zum anderen die mit unserem Strom- und Wärmebezug verbunden Emissionen (Scope 2) sowie Emissionen in Bezug auf Dienstreisen, z.B. Flugreisen (Scope 3).

Auch in Bezug auf Emissionen befindet sich unsere Umweltkennzahlensystematik weiterhin im Auf- und Ausbau. Bezüglich des Rechen-Regimes orientieren wir uns am Greenhouse Gas Protokoll und verweisen auf die Beschreibung der Methodik im Leistungsindikator zu Kriterium 13. 

Wir verursachten 2019 konzernweit einen Ausstoß von 20,78 t CO2e pro Mio. Euro Umsatz in Scope 1, 10,02 t CO2e pro Mio. Euro Umsatz in Scope 2 und 3,01 t CO2e pro Mio. Euro Umsatz in Scope 3. Zur genauen Definition der Scopes verweisen wir auf die Leistungsindikatoren zu Kriterium 13 dieser Erklärung.  

Um diesbezügliche Emissionen zu reduzieren, soll die Energieeffizienz unserer Gebäude und unseres Gebäudebetriebes durch Umweltstandards und -maßnahmen stetig erhöht werden. Dazu zählen beispielsweise technologische Modernisierungen, nachhaltige Dach- und Fassadenoptionen, Eigenenergieerzeugung mit Photovoltaik, energieeffiziente IT, smarte Verbrauchserfassung.

In Deutschland werden seit 2020 100% des Stromverbrauchs durch erneuerbare Energien abgedeckt. Konzernweit wollen wir bis 2025 den Stromverbrauch auf 100% erneuerbare Energien umstellen.

Unsere Firmenfahrzeuge in Deutschland verursachten 2019 einen Ausstoß von durchschnittlich 261,93 kg CO2 pro Mitarbeiter (2017: 278,82, 2018: 262,36). Die durchschnittlichen CO2-Emissionen in g/km des Fuhrparks in Deutschland betrugen 2019 durchschnittlich 128,45 g pro Fahrzeug (2017: 124,02, 2018: 124,09). Für das Jahr 2019 haben zwei unserer Geschäftsbereiche in Bezug auf ihren Fuhrpark über 366 Tonnen CO2 durch CO2-Zertifikate (CDM Gold Standard) stillgelegt (2017: 373, 2018: 355).

Durch Dienstreiseaktivitäten der deutschen DEKRA Mitarbeiter (Flug, Bahn, Mietwagen) wurde 2019 ein Ausstoß von durchschnittlich 173,46 kg CO2 pro Mitarbeiter verursacht (2017: 206,87, 2018: 205,79). 2019 wurden für Dienstreisen in Deutschland knapp 3,62 Mio. km im Fernverkehr der Deutschen Bahn zu 100% aus Ökostrom abgedeckt (2017: 2,99, 2018: 3,38).

Auch in Bezug auf Dienstreisen und Fuhrpark streben wir die Optimierung unserer Klimabilanz an. Durch die primäre Nutzung virtueller Meeting-Technologien, Förderung interner Fahrgemeinschaften, bevorzugte Nutzung von ÖPNV statt Taxi sowie der bevorzugten Buchung von Bahnreisen anstelle der Nutzung von Mietwagen und Flug sollen hier schrittweise Fortschritte erzielt werden. Mittels Richtlinien und Maßnahmen zur Förderung ökologischer Antriebstechnologien im Bereich Fuhrparkmanagement wollen wir unsere diesbezüglichen Emissionen stetig reduzieren.

Die Nutzung virtueller Meeting-Technologien, die Dienstreisen häufig ersetzen kann, nimmt weiterhin zu. Diese und weitere Formen der digitalen und agilen Zusammenarbeit wollen wir weiterhin fördern.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Beschreibung der Kennzahl 2017 2018 2019
Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) [t CO2e] 65.548 67.878 70.849
In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle. alle
Biogene CO2-Emissionen [t CO2e] 0 0 0
Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich: 2018
i. der Begründung für diese Wahl Das Jahr 2018 wurde ausgewählt, da für diesen Zeitpunkt die beste Datenbasis vorhanden war. Die internationale Datenabfrage hat für diesen Zeitraum eine hohe Rückmeldequote. Für den deutschen Energieverbrauch konnten bereits Daten aus dem Jahr 2019 verwendet werden.
ii. der Emissionen im Basisjahr [t CO2e] 67.878
Quelle der Emissionsfaktoren Die verwendeten Emissionsfaktoren beziehen sich auf Angaben des eigenen Energieversorgers sowie der Emissionsfaktorenübersicht "UK Government GHG Conversion Factors for Company Factors".
Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle. operative
Verwendete Methodiken Zur Berechnung wurde der internationale Standard nach dem Greenhouse Gas Protocol sowie Excel als Berechnungsprogramm verwendet.

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Beschreibung der Kennzahl 2017 2018 2019
Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) [t CO2e] 31.589 32.712 34.144
Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent. - - -
Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle. alle alle alle
Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich: 2018
i. der Begründung für diese Wahl Das Jahr 2018 wurde ausgewählt, da für diesen Zeitpunkt die beste Datenbasis vorhanden war. Die internationale Datenabfrage hat für diesen Zeitraum eine hohe Rückmeldequote. Für den deutschen Energieverbrauch konnten bereits Daten aus dem Jahr 2019 verwendet werden.
ii. der Emissionen im Basisjahr [t CO2e] 32.712
Quelle der Emissionsfaktoren Die verwendeten Emissionsfaktoren beziehen sich auf Angaben des eigenen Energieversorgers, den deutschen Durchschnittsstrommix sowie der Emissionsfaktorenübersicht UK Government GHG Conversion Factors for Companies.
Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle. operative
Verwendete Methodiken Zur Berechnung wurde der internationale Standard nach dem Greenhouse Gas Protocol sowie Excel als Berechnungsprogramm verwendet.

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Beschreibung der Kennzahl 2017 2018 2019
Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) [t CO2e] 9.496 9.833 10.264
Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle. alle
Biogene CO2 -Emissionen [t CO2e] 0 0 0
Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden. Dienstreisen Dienstreisen Dienstreisen
Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich: 2018
i. der Begründung für diese Wahl Das Jahr 2018 wurde ausgewählt, da für diesen Zeitpunkt die beste Datenbasis vorhanden war. Die internationale Datenabfrage hat für diesen Zeitraum eine hohe Rückmeldequote. Für den deutschen Energieverbrauch konnten bereits Daten aus dem Jahr 2019 verwendet werden.
ii. der Emissionen im Basisjahr [t CO2e] 9.833
Quelle der Emissionsfaktoren Die verwendeten Emissionsfaktoren beziehen sich auf Angaben des eigenen Energieversorgers sowie der Emissionsfaktorenübersicht UK Government GHG Conversion Factors for Companies.
Verwendete Methodiken Zur Berechnung wurde der internationale Standard nach dem Greenhouse Gas Protocol sowie Excel als Berechnungsprogramm verwendet.

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Beschreibung der Kennzahl 2017 2018 2019
Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist [t CO2e] 0 0 65.792
In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle. alle
Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl. Die Gesamtemissionen beziehen sich auf das Basisjahr 2018, daraus abgeleitete Einsparungen beziehen sich auf 2019.
Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen. Scope 2
Verwendete Standards Greenhouse Gas Protocol, DIN 18599