11. Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen.

Die wesentlichste Umwelt-Ressource für die Geschäftstätigkeit des Betriebes ist das eingesetzte Natursteinmaterial. Der Abbau in den Steinbrüchen und der Transport von Naturstein sind energieintensiv und sorgen für Treibhausgasemissionen und andere Umweltschäden (siehe Ausführungen im Kriterium 2). Der Abbau in den Steinbrüchen belastet die Ressource Boden und die Biodiversität.

Der Betrieb in Wetter nimmt im Vergleich dazu in relativ geringem Maße natürliche Ressourcen in Anspruch. Unsere wesentlichen Inanspruchnahmen entfallen auf den Energieeinsatz durch Stromverbrauch und Kraftstoffeinsatz für den Fuhrpark (siehe Ausführungen im Leistungsindikator GRI SRS-302-1 Energieverbrauch).

12. Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

Unsere Ziele zur Umweltverträglichkeit sind:

Ziel: 100 % Bezug von Natursteinmaterialien aus verantwortlichen Quellen, deren Gewinnung möglichst wenige Umwelt-Effekte aufweisen.
Maßnahme: Bezug von Natursteinmaterial, das zu 100 % aus deutschen oder europäischen Steinbrüchen stammt  

Ziel:
Vermeidung langer Transportwege, zur Vermeidung klimaschädlicher Treibhausgase
Maßnahme: Bezug von Vorprodukten aus der Region nach dem Prinzip „so lokal wie möglich“. Vermeidung der starken Umweltbelastungen durch Frachtschiffe, mit denen üblicherweise Naturstein aus Übersee nach Deutschland transportiert wird.

Ziel:
Ressourcenschonende Fertigung im Betrieb in Wetter und Verringerung des CO2 Fußabdrucks Maßnahme: Eine wesentliche Verbesserung der CO2 Emissionen konnte erreicht werden, in dem seit 2016 zu 100 % Ökostrom zum Einsatz kommt.
Maßnahme: Seit 2018 sind wir ein klimaneutrales Unternehmen, durch unsere Kompensationsleistung in das Klimaschutzprojekt „Energieeffizienz Nordrhein-Westfalen“. Damit haben wir unsere in 2018 verursachten CO2 Emissionen ausgeglichen.
Maßnahme: Bei der Gestaltung des Grabmals werden Stärken der Tranchen dahingehend berücksichtigt, dass bei einem späteren Wiederverwenden entsprechende Stärken nach dem Bearbeiten vorhanden sind, so dass die Grabmale genehmigungsfähig sind.
Maßnahme: Die Belastungen der Umwelt durch Emissionen werden durch entsprechende Maßnahmen wie Staubabsauganlage reduziert. Die etwaigen Lärmemissionen halten sich in den für Industriegebiete erlaubten Grenzen.
Maßnahme: Abfälle werden getrennt und die Möglichkeiten der Entsorgung über Wertstoffhöfe genutzt.  

Ziel:
Schonung der Natursteinressourcen der Erde durch Vermeidung von Natursteinabfall und Senkung Energieverbrauch
Maßnahme: Einsatz von Grabmal-Recycling und Upcycling Durch Grabmal-Recycling verlängert sich der Produktlebenszyklus des gebrauchten Natursteins erheblich. Zudem wird Energieeinsatz vermieden. Zum einen entfällt der Energieverbrauch beim Abbau von neuem Natursteinmaterial in den Steinbrüchen. Zum anderen entfällt der lange und energieintensive Transport des Rohmaterials aus Übersee. Die Grabmale für das Recycling werden von nahe gelegenen Friedhöfen geholt.

Ziel: Förderung von Grabmal-Recycling und Upcycling
Maßnahme: Um das Recycling zu fördern und zu bewerben, wurde das Internetportal www.recycling-grabstein.de geschaffen, um anschauliche Beispiele des Grabmalrecyclings zu zeigen. Die Nutzung steht allen Grabmalschaffenden kostenlos zu Verfugung.

Für die Zukunft planen wir den Einsatz erneuerbarer Energien im Betrieb. Die Anschaffung einer Photovoltaikanlage wird in 2019 geprüft.

Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 12

Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien;
ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien.

Natursteinmaterial aus nachhaltigen Quellen
2018: 14.000 kg

Erneuerbare Quellen: Recyclingpapier, Papierverbrauch
2018: 5,1 kg

Nicht erneuerbare Quellen: Baustoffe
2018: 10.000 kg Fertigbeton

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten.

c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
i. Stromverbrauch
ii. Heizenergieverbrauch
iii. Kühlenergieverbrauch
iv. Dampfverbrauch

d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
i. verkauften Strom
ii. verkaufte Heizungsenergie
iii. verkaufte Kühlenergie
iv. verkauften Dampf

e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen.

f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren.

Aus erneuerbaren Quellen:
Ökostrom, Stromverbrauch (in Kilowattstunden)
2018: 4.518 kWh (360 Tage, Quelle ist die Abrechnung des Stromversorgers)  

Nicht erneuerbare Quellen:
Heizenergie (Brennholz Fichte/Tanne/Buche in Kubikmeter)

2018: 2 Kubikmeter
2 Kubikmeter Brennholz entsprechen ca. 1.200 kg. 1 kg hat einen durchschnittlichen Brennwert von 4,25 kWh. Somit entsprechen 2 Kubikmeter Brennholz rund 5.100 kWh.  

Nicht erneuerbare Quellen:  Dieselverbrauch (in Liter)
2018: 1.506 Liter  

Diesel besitzt einen Heizwert von 11,8 kWh/kg. (Quelle: https://kraftstoff-info.de/vergleich-der-kraftstoffe-nach-energiegehalt-und-dichte) 1.000 Liter Diesel entsprechen 840 kg. Umgerechnet entsprechen 1.506 Liter 1.265,04 kg. 1.506 Liter Diesel entsprechen somit insgesamt 14.927,47 kWh.  

Gesamtenergieverbrauch des Unternehmens in 2018:  24.545,47 kWh

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen.

b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle.

c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl.

d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Durch den Bezug von Natursteinen aus Deutschland und Europa sowie dem Grabmalrecyling sinkt der Energieverbrauch, insbesondere im Bereich Energieverbrauch für Transporte, verglichen mit dem Bezug von Naturstein aus Übersee. Siehe hierzu Erläuterungen zum Kriterium 11.  Handwerkliche Bearbeitung bedeutet zudem, dass weniger Maschinen zum Einsatz kommen. Auch so wird der Energieeinsatz reduziert.Konkrete Umrechnungsfaktoren zur Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs liegen nicht vor.

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten.

b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
i. Oberflächenwasser;
ii. Grundwasser;
iii. Meerwasser;
iv. produziertes Wasser;
v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen.

c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS)));
ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS)).

d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen.

Wasserentnahme (in Liter) 2018:  2.000 Liter  

Eine weitere Aufschlüsselung der Wassermenge wird noch nicht vorgenommen.

Leistungsindikator GRI SRS-306-2: Abfall
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Gesamtgewicht des gefährlichen Abfalls, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
viii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

b. Gesamtgewicht ungefährlicher Abfälle, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
i. Wiederverwendung
ii. Recycling
iii. Kompostierung
iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
vi. Salzabwasserversenkung
vii. Mülldeponie
iii. Lagerung am Standort
ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)

c. Wie die Abfallentsorgungsmethode bestimmt wurde:
i. Direkt von der Organisation entsorgt oder anderweitig direkt bestätigt
ii. Vom Entsorgungsdienstleister zur Verfügung gestellte Informationen
iii. Organisatorische Standardmethoden des Entsorgungsdienstleisters

 
2018: ungefährlicher Abfall 1.700 kg, gefährlicher Abfall 20 kg (2-Komponenten-Kleber)

Abfallentsorgungsmethode: Abfälle werden getrennt und die Möglichkeiten der Entsorgung über Wertstoffhöfe genutzt. Die Entsorgung des ungefährlichen Abfalls erfolgt über den regionalen Abfallentsorger in der Müllverbrennungsanlage.

13. Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

Der auf Basis des EcoCockpit Tools der Effizienz-Agentur NRW errechnete Carbon Footprint für das Geschäftsjahr 2018 belief sich insgesamt 6.987,35 kg CO2-e.  

Scope 1 mit 4.763,04 kg CO2-e : Die wesentlichen Emissionen resultieren aus dem Verbrauch von Dieselkraftstoff für den betrieblichen Fuhrpark. Mit 63,2 % hat er den wesentlichsten Anteil am gesamten Carbon Footprint 2018.

Scope 2: Wir nutzen seit 2016 in unserem Betrieb Ökostrom. Die Berechnungen nach dem GHG Protocol für Scope 2 zeigen daher Null Emissionen.

Scope 3 mit 2.224,31 kg CO2-e : Der eingesetzte Baustoff „Fertigbeton“ und die Abfallentsorgung sind hier die wesentlichen Verursacher für THG-Emissionen.  

Für das Geschäftsjahr 2017 waren wir klimaneutral, durch unsere Kompensationsleistung in das Klimaschutzprojekt „Energieeffizienz Nordrhein-Westfalen“. Damit hatten wir unseren Corporate Carbon Footprint für das Geschäftsjahr 2017 von insgesamt 9.070,20 kg CO2-e (inklusive 10 % Sicherheitsaufschlag) ausgeglichen.  

Selbst gesetzte Ziele
Auch die THG-Emissionen des Geschäftsjahres 2018 werden wir in 2019 über Investitionen in ein Umweltprojekt kompensieren.
Langfristig planen wir den Umstieg auf eine dezentrale Energieversorgung. Dafür möchten wir eine Photovoltaik-Anlage und/oder eine Windenergieanlage installieren.

Leistungsindikatoren zu Kriterium 13

Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm.

Direkte THG-Emissionen

Diesel Fuhrpark: 4.683,75 kg CO2-e (4,68 Tonnen CO2-e)  
(Anteil am gesamten Carbon Footprint 2018: 63,2%)
Brennholz: 79,29 kg CO2-e (0,079 Tonnen CO2-e)

Summe Scope 1: 4.763 kg CO2-e (4,76 Tonnen CO2-e)

Quelle: Berechnungen mit dem EcoCockpit Tool der Effizienz-Agentur NRW nach dem Greenhouse Gas Protocol

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent.

c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Indirekte THG-Emissionen: keine

Durch die Nutzung von Ökostrom fielen für den Verbrauch von 4.518 kWh Strom in 2018 keine THG- Emissionen an.

Quellen: Berechnungen mit dem EcoCockpit Tool der Effizienz-Agentur NRW nach dem  Greenhouse Gas Protocol sowie Berechnungen des Stromlieferanten

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten.

b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent.

d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden.

e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
i. der Begründung für diese Wahl;
ii. der Emissionen im Basisjahr;
iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben.

f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle.

g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3):

Einsatz Baustoff Fertigbeton: 1.600 kg CO2-e (1,6 Tonnen CO2-e)
Entsorgung ungefährlicher Abfall: 623,32 kg CO2-e (0,62 Tonnen CO2-e)
Büropapier: 0,18 kg CO2-e (0,00018 Tonnen CO2-e)
Wasser: 0,81 kg CO2-e (0,00081 Tonnen CO2-e)

Summe Scope 3:  2.224,31 kg CO2-e  (2,22 Tonnen CO2-e)  

Quelle: Berechnungen mit dem EcoCockpit Tool der Effizienz-Agentur NRW nach dem Greenhouse Gas Protocol

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen:

a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten.

b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle.

c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl.

d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen.

e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme.

Die THG-Emisionen wurden durch den Bezug von Ökostrom ab 2016 auf Null gesenkt. Seit 2017 fallen keine THG-Emissionen mehr an.