10. Innovations- und Produktmanagement

Das Unternehmen legt offen, wie es durch geeignete Prozesse dazu beiträgt, dass Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen die Nachhaltigkeit bei der eigenen Ressourcennutzung und bei Nutzern verbessern. Ebenso wird für die wesentlichen Produkte und Dienstleistungen dargelegt, ob und wie deren aktuelle und zukünftige Wirkung in der Wertschöpfungskette und im Produktlebenszyklus bewertet wird.

Innovations- und Produktmanagement

Die komplexen Anforderungen und die notwendige Innovationsfähigkeit erfordern vielfältige Fähigkeiten und Ideen der Mitarbeiter, um diese zur Intelligenz des Unternehmens zu machen.
Die Innovationsförderung im Kerngeschäft ist bei NWB zentral, was wir vor allem durch die Einführung von agilen Methoden (Scrum, 3x3, PEP) in Kernprozessen ermöglichen.
Darüber hinaus gibt es bei NWB ein zentrales Projekt- und Prozessmanagement- Office.
Dieses unterstützt die Mitarbeiter im Fortschritt der jeweiligen Projekte und steuert den Ressourceneinsatz. Ziel ist es, die Erfolgschancen von Einzelprojekten im Verlag zu erhöhen und effiziente Prozessstrukturen zu etablieren. Zudem wurde 2016 das „BooX-Projekt“ zur Optimierung des Kernprozesses zur Buchproduktion angestoßen. Ziel des Projektes ist: Ressourcen schonen und besser nutzen, effizienter bereichsübergreifend zusammenarbeiten und schneller werden.

Unterstützt wurde dies durch knapp 2.300 Schulungsstunden für Themen wie Kommunikation, Srum oder auch Tools zur digitalen vernetzten Kommunikation. Denn die veränderte Arbeitsweise führt auch zu veränderten Anforderung an die Unternehmenskommunikation.
Zur Förderung von Innovation und Partizipation ist eine transparente Bottom-up-Kommunikation für uns unerlässlich.

Auch die räumlichen Bedürfnisse haben sich verändert und so gibt es bei NWB inzwischen Strategieräume für kurze Daily-Stand-Up’s oder Workshops. Zudem wird der Bereich der NWB Cafeteria oder im Sommer die Terrasse mehr und mehr auch für mobiles individuelles Arbeiten genutzt. Darüber hinaus stehen uns allen auch die verlagseigene Kreativräume zur Verfügung, in denen ein freies kreatives Arbeiten möglich ist. Es geht darum, die Menschen im Unternehmen zur Entfaltung ihrer Potentiale zu bringen und einen hierfür ansprechenden Raum zu gestalten.

Produktlebenszyklus bei NWB

Da wir einen großen Teil unserer Umsätze aktuell noch durch Printprodukte generieren, legen wir im ständigen Austausch mit unseren Druckdienstleistern großen Wert auf die ökologische Nachhaltigkeit, vor allem auf den CO2-Fußabdruck der Produkte sowie den Energie- und Wasserverbrauch durch die Papiernutzung. Das bedeutet für uns, dass fast alle unserer Produktionen bei unseren lokalen Druckdienstleistern in Deutschland oder – für wenige spezielle Produkte – auch im benachbarten europäischen Ausland stattfinden. Auch der CO2-Fußabdruck digitaler Produkte soll mittelfristig genauer betrachtet werden.

Bei digitalen Produkten kommen agile Methoden wie Scrum zum Einsatz, um bei der Entwicklung und/oder Weiterentwicklung in Sprints durchzuführen. Solche 1-wöchigen Sprints sind erfahrungsgemäß Quell innovativer neuer Ideen, da Teams sind interdisziplinär auf eine Aufgabe konzentrieren und brainstormen können.

Alle Aufträge vergeben wir dabei nach den gleichen Kriterien und unter Hinweis auf unsere Warenanlieferung-Richtlinien, die beispielsweise recyclingfähige Verpackungen vorsehen. Der NWB Verlag verwendet für seine Buch- und Zeitschriftenproduktionen außerdem ausschließlich Papiere, die aus FSC-zertifizierten Quellen stammen, sowie Papiere, die mit dem Umweltsiegel Blauer Engel zertifiziert sind.

In der Nutzung und der Entsorgung unserer Printprodukte gilt es vor allem auf umweltfreundliche Druckfarben zu achten, da diese bei Nutzung und Entsorgung potenziell schädlich wirken können. Die recyclingfähige Verpackung sowie das Papier können mit der Entsorgung wiederverwertet werden. Bei den digitalen Produkten steht der Energieverbrauch in der Nutzung im Vordergrund.