10. Innovations- und Produktmanagement

Das Unternehmen legt offen, wie es durch geeignete Prozesse dazu beiträgt, dass Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen die Nachhaltigkeit bei der eigenen Ressourcennutzung und bei Nutzern verbessern. Ebenso wird für die wesentlichen Produkte und Dienstleistungen dargelegt, ob und wie deren aktuelle und zukünftige Wirkung in der Wertschöpfungskette und im Produktlebenszyklus bewertet wird.

In unseren Schulungen und Coachings vermitteln wir das Risiko- aber vor allem das Innovationspotential von Nachhaltigkeit in Unternehmensprozessen. Wir verhelfen Unternehmen und anderen Organisationen zu neuen Blickwinkeln und zur Stärkung von authentischen Schritten hin zu mehr Nachhaltigkeit. Verbesserte Nachhaltigkeitsleistungen bei unseren Kunden und die Befähigung der Kunden ist unser wichtigstes Tätigkeitsfeld. (Wie die sozialen und umweltbezogenen Wirkungen unserer Dienstleistungen  ermittelt werden, stellen wir unter 3. Ziele dar.)
Wir kooperieren mit Forschungsinstituten (z.B. Wuppertal Institut) und think tanks (z.B. CSCP) und nehmen an Konferenzen und Tagungen zu aktuellen Themen teil. Durch vertrauensvolle und offene Kommunikation mit unseren Kunden – Nachhaltigkeit stellt sich nicht von selbst ein und ist häufig eine Zusatzbelastung im unternehmerischen Alltag - können wir die aktuellen Herausforderungen bedienen und dabei unterstützen, pragmatische Lösungen umzusetzen.
In unserer Arbeit als Trainer*innen und Coaches nutzen wir die uns angebotenen Möglichkeiten, Themen voranzutreiben und – wo möglich – zu gestalten, z.B. als GRI-Trainingspartner*innen sind wir „Pionier*innen“ zur Anwendung des neuen GRI-Standards und wirken als Mitglieder der GRI-Gold Community an den Überarbeitungsprozessen der Standards mit. Im Berichtszeitraum wurde diese Arbeit insbesondere durch die Umsetzung der EU-CSR-Richtlinie in deutsches Recht und die neuen GRI-Standards getrieben, so dass wir überwiegend nur reagieren und innerhalb der Vorgaben gestalten konnten. Wir kombinierten in der Beratungspraxis die neuen Vorgaben mit konkreten Anforderungen gerade unserer mittelständischen Kunden, z.B. indem wir praktische Lösungsmöglichkeiten für die gleichzeitige Umsetzung von aktualisierten EMAS- und ISO-Vorgaben und Anforderungen des Carbon Disclosure Projects (CDP) entwickelten.
Auch in unseren Tätigkeiten als Trainer*innen und Coaches lernen wir weiter, denn Anforderungen an Praxistauglichkeit von vermitteltem Wissen und Kompetenzen verändern sich stetig. Wir können uns auf dem guten Feedback nicht ausruhen und bilden uns nicht nur fachlich sondern auch methodisch weiter (z.B. Didaktik- und Systemische Fortbildungen im Berichtszeitraum). Die Bedürfnisse neuer Generationen können wir erst bruchstückhaft aufnehmen und setzen uns erst langsam konkret mit den Potenzialen und Ansprüchen der aktuellen Social Media auseinander. Zu diesem Zweck nahmen zwei Teammitglieder an einem Social Media-Workshop des Beratungsunternehmens Kumulus am 5. Januar 2018 teil. Wie triple innova sich in diesem Feld aufstellen wird, ist allerdings derzeit noch offen.
Durch ihre Professur für Nachhaltiges Produktmanagement an der HfWU Nürtingen-Geislingen setzt sich unsere Geschäftsführerin Brigitte Biermann aktiv mit den Sichtweisen von Studierenden auseinander, wodurch unsere Arbeit mit Unternehmen und anderen Organisationen einerseits Impulse erhält, andererseits durchaus auch kritische Fragen bezüglich ihrer Zukunftsfähigkeit gestellt bekommt.