10. Innovations- und Produktmanagement

Das Unternehmen legt offen, wie es durch geeignete Prozesse dazu beiträgt, dass Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen die Nachhaltigkeit bei der eigenen Ressourcennutzung und bei Nutzern verbessern. Ebenso wird für die wesentlichen Produkte und Dienstleistungen dargelegt, ob und wie deren aktuelle und zukünftige Wirkung in der Wertschöpfungskette und im Produktlebenszyklus bewertet wird.

Durch die von TEQPORT verantworteten und gesteuerten Recyclingprozesse werden jährlich mehrere tausend Tonnen Sekundärrohstoffe produziert. TEQPORT vergleicht die Resultate mit der Primärrohstoffproduktion und hebt für seine Auftraggeber die ökologischen Vorteile der Sekundärrohstoffe, wie z.B. die Vermeidung einer zusätzlichen Entnahme von Gestein und fossilen Brennstoffen aus der Erde, hervor. TEQPORT berichtet über das Online-Reporting transparent über die Materialströme und unterstützt dadurch das Entsorgungsmanagement der Kunden. Die enge Zusammenarbeit mit den Kunden und Dienstleistern führt dazu, dass auch ältere Projekte und Prozesse stetig verbessert werden. 

Gemeinsam mit einem führenden Kabelverlegungsunternehmen entwickelt TEQPORT neue wirtschaftliche Bergungsmethoden für erdverlegte Kabel. Das Projekt kann schon einige Fortschritte vorzeigen, leider konnte 2019 nicht an dem Projekt weitergearbeitet werden. Mitte 2020 wurde das Innovationsprojekt wieder beauftragt. Bei der Bergung von Erdkabeln sind Flora, Fauna und Wetterbedingungen zu beachten. Je nach Lage der Trassen ist die Arbeit an einigen Kabel nur zu bestimmten Zeiten im Jahr möglich. Die Bergungsvorbereitungen sind abgeschlossen und TEQPORT freut sich darauf, die weiteren erdverlegten Kabel in der ausgewählten Pilottrasse im Jahr 2021 zu bergen.

Seit 2019 ist TEQPORT Partner im Praxisprojekt www.effizientnutzen.de für Kreislaufwirtschaft in Informationstechnologien. Projektpartner sind andere Unternehmen, sowie die Hochschulen TU Clausthal und TU Braunschweig. Die Zielsetzung des Projektes ist die Entwicklung von Geschäftsmodellen für die verlängerte Produktnutzung und Kaskadennutzung sowie der zielgerichteten Verwertung im End-of-Life von Elektro(nik)produkten. Im Jahr 2020 wurde eine Reparaturstudie durchgeführt. Diese Ergebnisse werden zurzeit weiterbearbeitet. In der zweiten Phase werden nun Geschäftsmodelle für die Wiedervermarktung entwickelt. Hier steht TEQPORT als Praxispartner für Fragen zur Seite.

Die Beschäftigten haben jederzeit die Möglichkeit neue Ideen bei der Geschäftsführung oder dem Office Management vorzutragen - in ihren eigenen Projekten sind die Beschäftigten frei in der Umsetzung und können dies teamintern entscheiden.
Zusätzlich wird alle 1-2 Jahre ein Workshop angesetzt. Dieser fand zuletzt im Dezember 2019 statt und es wurde viele Ideen und Verbesserungsvorschläge vorgetragen. Obwohl die Beschäftigten nicht explizit angewiesen waren zum Thema Nachhaltigkeit Vorschläge zu erarbeiten, waren viele Vorschläge ökologischer und sozialer Natur. Dies spiegelt das Bewusstsein für das Thema in der Belegschaft von TEQPORT wider. Die Vorschläge des Workshops wurden 2020 von der Geschäftsführung bearbeitet. Einige Dinge haben sich aber aufgrund der Coronapandemie selbst entwickelt. So war es möglich, dass die Beschäftigten ab März problemlos von zu Hause arbeiten konnten und die Kommunikation über bereits eingeführte Webmeetingprogramme verlief problemlos. Leider entfielen auch einige Dinge, die gerne von der Belegschaft weiter ausgebaut worden wären, wie gemeinsame Freizeitgestaltung, Betriebsfeiern und Sportveranstaltungen. Hier soll wieder angeknüpft werden, sobald die Lage sich wieder normalisiert hat.