10. Innovations- und Produktmanagement

Das Unternehmen legt offen, wie es durch geeignete Prozesse dazu beiträgt, dass Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen die Nachhaltigkeit bei der eigenen Ressourcennutzung und bei Nutzern verbessern. Ebenso wird für die wesentlichen Produkte und Dienstleistungen dargelegt, ob und wie deren aktuelle und zukünftige Wirkung in der Wertschöpfungskette und im Produktlebenszyklus bewertet wird.

Die Ressourceneinsparung bei logistischen Prozessen steht im Regelfall im Einklang mit ökonomischen Prozessoptimierungen, die in den verschiedenen HHLA Bereichen kontinuierlich stattfinden. Dabei liegt ein Schwerpunkt der Projekte auf der Steigerung der Energieeffizienz, die häufig zu gesteigerter Produktivität in der Schiffsabfertigung führt. Eine höhere Abfertigungsproduktivität bringt den Kunden Vorteile durch verkürzte Schiffsliegezeiten. Neben diesen Optimierungsmaßnahmen auf den Terminals der HHLA liegt der zweite Schwerpunkt auf der innovativen Organisation ökologisch vorteilhafter Transportketten. Die HHLA möchte durch ihre speziell für maritime Verkehre entwickelten Dienstleistungen rund um ökologisch vorteilhafte Transportketten den Marktanteil der Bahn im Hinterlandverkehr weiter ausbauen. Innovative Prozesse und Produktionsmittel wie z.B. ein einzigartiges Hub- und Shuttle System im Container Hinterlandtransport oder speziell für den maritimen Verkehr konstruierte Containerwaggons verbessern die Nachhaltigkeit für die HHLA und für die Nutzer. Die Kommunikation der nachhaltigen Eigenschaften dieser Lösungen soll mehr potentielle Kunden von den Vorteilen ökologischer Transportketten überzeugen. Ein internes Benchmark System zu ökologischen Kennzahlen zeigt Optimierungspotential in einzelnen Konzerngesellschaften auf und sorgt für „Best practice“.