10. Innovations- und Produktmanagement

Das Unternehmen legt offen, wie es durch geeignete Prozesse dazu beiträgt, dass Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen die Nachhaltigkeit bei der eigenen Ressourcennutzung und bei Nutzern verbessern. Ebenso wird für die wesentlichen Produkte und Dienstleistungen dargelegt, ob und wie deren aktuelle und zukünftige Wirkung in der Wertschöpfungskette und im Produktlebenszyklus bewertet wird.

Im Alltagsgeschäft wird auf kontinuierliche Verbesserungen geachtet sowie der Austausch im Kollegenkreis gepflegt, wie beispielsweise Schwierigkeiten bei der Umsetzung von Nachhaltigkeitsmanagement bei Veranstaltungen etc. gelöst werden können. Ein strukturierter Austausch darüber findet im wöchentlichen jour fixe der Geschäftsstelle statt, in dem Projekte und Aktivitäten reflektiert und ausgewertet werden.

Das Bewusstsein für ressourceneffizientes Arbeiten und Reisen ist in der Geschäftsstelle sehr hoch. Darüber hinaus besteht ein Austausch mit dem Nachhaltigkeits- und auch dem Umweltbeauftragten der GIZ über Verbesserungsmöglichkeiten im Gebäudemanagement. Eine Mitarbeiterin des RNE engagiert sich bei der GIZ-Initiative „Umwelthelden“, deren Ziel es ist die Beschäftigten durch gezielte Informationen und praktische Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Büroalltag zu sensibilisieren und zu motivieren.

Der RNE und seine Geschäftsstelle stehen im intensiven Kontakt mit Mitarbeitenden in der Verwaltung und Bundesbehörden, mit Verantwortlichen für die Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesministerien, auf Landes- und kommunaler Ebene, in Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen, Unternehmen, Finanzmarktakteuren, mit zivilgesellschaftlichen Akteuren sowie den Medien. 

Projekte wie Der Nachhaltige Warenkorb und der Deutsche Nachhaltigkeitskodex sowie die Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit und das Projekt Nachhaltigkeit zielen darauf ab, unterschiedliche Akteure auf Möglichkeiten zu ermutigen, zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen. In einem Ende 2013 neu etablierten Arbeitsbereich befasst sich die RNE Geschäftsstelle in Projekten zur Verankerung von Nachhaltigkeit in Hochschulen und sondiert strategische Ansatzpunkte für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Seit Mitte des Jahres 2017 ist im Rahmen der Verankerung von Nachhaltigkeit an Hochschulen möglich, zu Nachhaltigkeitsaktivitäten zu berichten. Hierfür wurde der sogenannte Hochschul-DNK Anfang 2017 entwickelt. Im Mai 2018 wurde die Alpha-Version auf einer Veranstaltung mit rund 120 Gästen und 10 Prozent aller deutschen Hochschulen von HOCH-N und dem RNE vorgestellt.  

Der RNE betrachtet die Förderung von Innovationen innerhalb der Zivilgesellschaft ebenfalls als einen wichtigen Teil seiner Arbeit. Besonders Innovative Projekte, welche Nachhaltigkeit auf verschiedene Art und Weise in der Gesellschaft sichtbar machen gitl es zu fördern. Deshalb wurden im Jahr 2018 wiederum Ideenwettbewerbe zu den Themen „Mobilitätskultur und Nachhaltigkeit“, „Baukultur, Wohnen und Nachhaltigkeit“ und „Land schreibt Zukunft“ ausgerufen. Durch den  Fonds Nachhaltigkeitskultur wurden daraufhin 9 Projekte durch Direktförderungen ausgestattet.

Die Geschäftsstelle des RNE setzt außerdem kontinuierlich auf die Weiterentwicklung seiner Projekte. Innerhalb des Projektes DNK fand deshalb auch eine Anpassung der Datenbank an das CSR-RUG statt und zugleich wurden weitere nutzerfreundliche Verbesserungen implementiert. Außerdem wurde der DNK durch die neusten Standards der Global Reporting Initiative (GRI) und deren Sustainability Reporting Standards (SRS) an das aktuelle Berichtswesen angepasst.

Eine strukturierte Wirkungsanalyse wesentlicher Produkte und Dienstleistungen gibt es nicht und ist bis auf weiteres auch nicht geplant.