10. Innovations- und Produktmanagement

Das Unternehmen legt offen, wie es durch geeignete Prozesse dazu beiträgt, dass Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen die Nachhaltigkeit bei der eigenen Ressourcennutzung und bei Nutzern verbessern. Ebenso wird für die wesentlichen Produkte und Dienstleistungen dargelegt, ob und wie deren aktuelle und zukünftige Wirkung in der Wertschöpfungskette und im Produktlebenszyklus bewertet wird.

Die Organisationsstruktur der hanova sowie die offene Unternehmenskultur fördern Innovationsprozesse, die gemeinsam mit diversen Interessengruppen entwickelt werden und auch auf die Nachhaltigkeitsleistung ausgerichtet sind, wie unter anderem:
Nachhaltige und zukunftsfähige Wohnkonzepte verfolgt die hanova u. a. auch mit ihren Neubauinvestitionen. Mit dem Projekt „nanos – Minimal Maximal Wohnen“ errichtet die hanova beispielsweise an drei Standorten rund 300 barrierefreie Mikroappartements im Passivhausstandard.  Zudem werden ab Sommer 2021 vier mietgünstige „Tiny-Houses“ realisiert.
Generell richten sich Neubauprojekte am kommunalen Auftrag der Landeshauptstadt Hannover aus. Dieser umfasst insbesondere die Erstellung von bezahlbaren und barrierearmen Wohnraum.
 
Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen spielt auch bei der hanova eine immer zentralere Rolle. So wurden 2018 sämtliche Geschäftsprozesse auf den Prüfstand gestellt mit dem Ziel, Abläufe an den sich wandelnden Bedürfnissen der Kunden auszurichten und zu optimieren. Ein Großteil der Prozesse soll bis 2025 digital abgewickelt werden. Hierbei wird angestrebt, bereits bis 2023 das komplett „papierlose Büro“ inklusive aller hinterlegten Prozesse einzuführen .
 
Die sogenannte Immobilienwirtschaft 4.0 wird als Dienstleistungsversprechen wahrgenommen und fördert grundlegende Digitalisierungsziele der hanova wie transparente/unkomplizierte Kundenkommunikation (Direktzugriff auf Daten), Beschleunigung von Standard-Prozessen sowie die damit einhergehende Steigerung der Kundenzufriedenheit. 
 
Der Einkauf der hanova setzt sich permanent mit innovativen Produkten auseinander und versucht, besonders häufig verwendete Verbrauchsmaterialien kritisch zu hinterfragen und möglichst durch ökologische Produkte zu ersetzen. Werbematerialien werden unter ökologischen Gesichtspunkten ausgewählt; die Verwendung von Kunststoffen wird auf ein Minimum reduziert (bspw. werden Einkaufsbeutel PVC-frei hergestellt).  
 
Ökologische Aspekte wie die Abfallbeseitigung oder ressourcenschonendes Heizen werden intern wie auch extern bei der hanova stark fokussiert. Anfallende Entsorgungsaufträge im Bereich der Papier- und Aktenvernichtung sowie Elektronikschrott werden über eine soziale Einrichtung (Pestalozzi-Stiftung) in der Region Hannover abgearbeitet. Mieter und Mieterinnen werden über eine nachhaltige Mülltrennung und -vermeidung regelmäßig informiert. Über Flyer, wie auch direkte Ansprache und Schulungen über externe Kooperationspartner, werden die Kunden/Mieter über das Thema richtiges Heizen und Lüften aufgeklärt und sensibilisiert.
 
Zudem haben gesellschaftliche Veränderungen wie der demografische Wandel, der zunehmende Anteil der Single-Haushalte oder die erhöhte Mobilität Auswirkungen auf das Zusammenleben in den Häusern und Quartieren der Gesellschaft. Den hieraus resultierenden Anforderungen stellt sich die Gesellschaft mit entsprechenden Angeboten im Nachbarschaftstreff oder im wohnbegleitenden Service. Ferner spiegeln sich die Anpassungen an den demografischen Wandel durch eine Umsetzung in der Bau- und Modernisierungstätigkeit wider, z. B. familiengerechte Reihenhäuser, Tiny-Houses, Studentenappartements, Seniorenwohnungen, Wohngruppen für mobilitätseingeschränkte Personen, Demenz-WGs usw.

Die sozialen und ökologischen Auswirkungen der hier beschriebenen Produkte und Dienstleistungen werden derzeit noch nicht gemessen.