10. Innovations- und Produktmanagement

Das Unternehmen legt offen, wie es durch geeignete Prozesse dazu beiträgt, dass Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen die Nachhaltigkeit bei der eigenen Ressourcennutzung und bei Nutzern verbessern. Ebenso wird für die wesentlichen Produkte und Dienstleistungen dargelegt, ob und wie deren aktuelle und zukünftige Wirkung in der Wertschöpfungskette und im Produktlebenszyklus bewertet wird.

Wesentliche ökologische Auswirkungen unserer Dienstleistungen sind Ressourcenverbräuche, vor allem im Bereich Energie, sowie Emissionen, deren Grenzwerte in der 27. BImSchV normiert sind. Die entsprechenden In- bzw. Outputmengen werden regelmäßig erfasst und publiziert (siehe Kriterium 7). Weitere Informationen zu diesem Thema folgen außerdem in den Kriterien 11-13.  

In Bezug auf Innovationen spielt der Einsatz neuer Technologien und Verfahren in unserem Haus eine entscheidende Rolle.

Das neue – im Berichtsjahr noch nicht bezogene – Verwaltungsgebäude am Standort Osmünde sowie das ebenfalls dort gelegene Café-Restaurant „Gartenhaus“ werden über die im Flamarium freigesetzte Wärmeenergie beheizt. Andernfalls müsste die Energie über ein Rückkühlwerk an die Atmosphäre abgegeben werden. Um theoretisch mögliche Ausfallzeiten zu umgehen, wurde zudem eine Erdwärmepumpe installiert.

Dieses Verfahren ist nicht handelsüblich und konnte nur in enger Zusammenarbeit mit einem langjährigen Partner im Bereich Gas- und Heizungsinstallation verwirklicht werden. Von dieser mit einer hohen Investition verbundenen Maßnahme versprechen wir uns mittelfristig eine deutliche Kostenersparnis sowie eine Schonung natürlicher Ressourcen.

Generell halten wir unsere Mitarbeiter dazu an, Verbesserungsvorschläge einzubringen, um diese im Nachhaltigkeitsteam zu besprechen. Ein festgelegtes Verfahren existiert hierzu noch nicht.