10. Innovations- und Produktmanagement

Das Unternehmen legt offen, wie es durch geeignete Prozesse dazu beiträgt, dass Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen die Nachhaltigkeit bei der eigenen Ressourcennutzung und bei Nutzern verbessern. Ebenso wird für die wesentlichen Produkte und Dienstleistungen dargelegt, ob und wie deren aktuelle und zukünftige Wirkung in der Wertschöpfungskette und im Produktlebenszyklus bewertet wird.

Zu unserem Kerngeschäft gehören Baufinanzierung, Privatkredite, Geldanlagen sowie Zahlungsverkehr. Wir haben bereits einige Produkte im Angebot, die sich an den ESG-Kriterien orientieren. Hierzu gehören nachhaltige Fonds, Förderkredite zum Bauen und Sanieren mit dem Fokus Energieeffizienz. Wir planen zukünftig geeignete Prozesse zu implementieren, um die systematische Berücksichtigung von Nachhaltigkeits-Aspekten bei unseren eigenen Produkten zu prüfen und deren soziale und ökologische Auswirkungen, sofern möglich, zukünftig messbar zu machen. Hierzu starten wir 2022 den Austausch mit allen internen Bereichen und Kompetenz-Teams.  

Schon jetzt werden unsere Produkte von uns regelmäßig überprüft und weiterentwickelt. So setzen wir unter anderem kontinuierlich auf Digitalisierung. Damit entsprechen wir den sich wandelnden Bedürfnissen unserer Kundinnen und Kunden und bieten ihnen einfache, smarte, wettbewerbsgerechte Lösungen zur Erledigung ihrer Bankgeschäfte. So können auch Prozesse innerhalb der Bank optimiert sowie Anfahrtswege und Ressourcenverbräuche reduziert werden.  

Eine 2020 eingeführte Vorlage für Vorstandsbeschlüsse, bei der von allen Antragstellerinnen und Antragsstellern dokumentiert wird, inwieweit ESG-Aspekte eines Vorschlags untersucht und berücksichtigt wurde, trägt weiter zu einer Sensibilisierung der Führungskräfte für das Thema Nachhaltigkeit bei.  

Darüber hinaus haben alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sparda-Bank Südwest eG die Möglichkeit, Vorschläge zur Verbesserung der Nachhaltigkeit über das Ideenmanagement einzubringen.