9. Beteiligung von Anspruchsgruppen

Die Hochschule, legt dar, ob und wie sie interne und externe Anspruchsgruppen identifiziert und wie diese in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden. Sie legt dar, ob und wie ein kontinuierlicher Dialog mit ihnen gepflegt und seine Ergebnisse in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden.

Wir möchten, dass Studieninteressierte sich bewusst für unsere Hochschule mit dem speziellen nachhaltigen Profil entscheiden – und unsere Hochschule dann genauso bewusst mitgestalten. Alle Hochschulangehörigen –Studierende und Mitarbeitende – sollen sich an der Hochschule wohlfühlen und die Lebenswelt Hochschule aktiv mitgestalten. Das Bild unserer Hochschule prägen maßgeblich unsere Studierenden. In studentischen Initiativen setzen sie sich für Menschenrechte, Demokratie sowie Umweltschutz ein und suchen nach konkreten Wegen für eine nachhaltige Entwicklung. Die zahlreichen Überzeugungstäter*innen unterstützen wir in ihrem Tatendrang, wo wir können.

An der HNEE gibt es verschiedene Möglichkeiten zur Beteiligung an der nachhaltigen Weiterentwicklung der Hochschule. Dazu gehört der Runde Tisch zur nachhaltigen HNEE-Entwicklung. Zu den Akteuren des Runden Tisches gehören unter Leitung der Referentin für Nachhaltigkeit Studierende aller Fachbereiche, Kolleg*innen aus Forschung, Lehre und Verwaltung, Abgesandte aus den verschiedensten Hochschulgremien und Vertreter*innen von Kooperationspartner*innen, Projektwerkstätten, Klimafreundliche Hochschule, Abteilungen der Verwaltung (Personal- und  Haushaltsabteilung, Liegenschafts-und Umweltmanagement), die familienfreundliche und gesundheitsfördernde  Hochschule. Für das verschiedene Hochschulprozesse verbindende  Nachhaltigkeitsmanagement werden diverse Abläufe zur nachhaltigen Entwicklung der Hochschule miteinander verknüpft. Dies betrifft auch die Kooperation mit Partner*innen in der Region und der Hochschullandschaft.

Zu unseren Partnern in der Stadt Eberswalde und in der Region Barnim pflegen wir enge Kontakte. Ein besonderes Handlungsfeld ist der Klimaschutz (siehe Kriterium 13). Durch praxisnahe Forschungsprojekte mit Akteur*innen in unserer Region tauschen wir Expertise zum Schutz des Klimas aus und erhöhen die Ausstrahlwirkung.

Wir beteiligen uns als Hochschule an der Umsetzung der Innovationsstrategie Berlin-Brandenburg InnoBB. Die im Jahr 2011 beschlossene gemeinsame Innovationsstrategie der Länder Berlin und Brandenburg zeigt auf, wie sich die Hauptstadtregion als international wettbewerbsfähiger Innovationsraum weiterentwickeln soll. In Großforschungsprojekten wie z. B.  INKA BB (Innovationsnetzwerk Klimaanpassung Brandenburg Berlin) sowie ELaN (Entwicklung eines integrierten Landmanagements durch nachhaltige Wasser- und Stoffnutzung in Norddeutschland) arbeiten wir eng mit Forschungs- und Innovationspartnern in öffentlichen und privaten Einrichtungen zusammen. Eine Auflistung der Netzwerke, in denen unsere Hochschullehrer aktiv sind, finden Sie im Bericht zur nachhaltigen Entwicklung unserer Hochschule 2014/2015 im Anhang 8.1 „Netzwerke und Kooperationen der Fachbereiche“.

Beim Aufbau unseres Studiengangs „Strategisches Nachhaltigkeitsmanagement“ haben wir besonders eng mit Kooperationspartnern aus  anderen Forschungseinrichtungen und Hochschulen, Großunternehmen und KMUs, Verbänden und NGOs zusammengearbeitet. Diese Partner*innen begleiten uns im wissenschaftlichen Beirat weiterhin.

Detaillierte Informationen hierzu sind im Bericht zur nachhaltigen Entwicklung unserer Hochschule 2014/2015 in Kap. 3 „Zukunftsfähige Wissenschaft“ und in Kap. 8 „Wirksamkeit und Transfer“ ab Abschnitt „Stiftung Waldwelten“ zu finden.