9. Beteiligung von Anspruchsgruppen

Das Unternehmen legt offen, wie gesellschaftliche und wirtschaftlich relevante Anspruchsgruppen identifiziert und in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden. Es legt offen, ob und wie ein kontinuierlicher Dialog mit ihnen gepflegt und seine Ergebnisse in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden.

Als regionales und öffentlich-rechtliches Kreditinstitut ist die Gemeinwohlorientierung und die finanzielle Versorgung der Menschen und Wirtschaft unserer Region (und damit eine breite Ausrichtung) Bestandteil unseres öffentlichen Auftrages, der im Sparkassengesetz NRW festgeschrieben ist. Unsere wichtigsten Anspruchsgruppen sind daher unsere Kundinnen und Kunden, unsere Träger als Repräsentanten der Öffentlichkeit (Bürgerinnen und Bürger in unserem Geschäftsgebiet) und unsere Mitarbeitenden. Hinzu kommen regionale Unternehmen, Verbände, Vereine sowie Wirtschafts- und Bildungseinrichtungen, mit denen wir einen engen Austausch pflegen. Ein darüber hinaus gehender Prozess zur Identifikation weiterer Stakeholdergruppen ist nicht erforderlich.

Ausgangspunkt für die Berücksichtigung der Interessen (aus Nachhaltigkeitssicht) dieser Anspruchsgruppen war eine Online-Wesentlichkeits-Umfrage bei unseren Kundinnen und Kunden, Mitarbeitenden und Trägern die wir Ende 2015 durchgeführt haben. Diese Online-Wesentlichkeitsanalyse haben wir Ende 2018 in Zusammenarbeit mit einer auf Nachhaltigkeit spezialisierten Beratungsgesellschaft aktualisiert. Bei einer insgesamt nahezu verdreifachten Teilnehmeranzahl ging aus der Umfrage hervor, dass Energiesparen/Umweltschutz sowie nachhaltige Finanzierungs- und Anlageprodukte Kernthemen für unsere Stakeholder darstellen und die Wahrnehmung unserer Nachhaltigkeit am stärksten beeinflussen. Ergänzt wurde diese Online-Umfrage um zwei Dialogveranstaltungen mit rund 40 Vertretern unserer beiden größten Stakeholdergruppen - Kundschaft und Mitarbeitenden - mit dem Ziel, die konkrete Erwartungshaltung gegenüber der Kreissparkasse Köln zu erfahren. Aufgrund des Erfolgs der beiden Veranstaltungen, planen wir eine Wiederholung auch mit anderen Stakeholdergruppen.  

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in den Nachhaltigkeitsprozess eingebunden, indem das interne Vorschlagswesen auch für nachhaltigkeitsbezogene Themen genutzt wird. Hierüber kommen in erster Linie Impulse rund um Themen des Umwelt- und Klimaschutzes.

Auch aus anderen Kanälen wie z.B. der regelmäßigen Zufriedenheitsanalyse unserer Kundschaft, die auch in 2019 wieder durchgeführt wurde, werden Nachhaltigkeitsthemen zum Nachhaltigkeitsmanagement kanalisiert und fließen in den Nachhaltigkeitsprozess mit ein.

Über unseren Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung in unserer Region informieren wir regelmäßig u. a. mit unserem Kompaktbericht Nachhaltigkeit und online über www.ksk-koeln.de/nachhaltigkeit.