9. Beteiligung von Anspruchsgruppen

Das Unternehmen legt offen, wie gesellschaftliche und wirtschaftlich relevante Anspruchsgruppen identifiziert und in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden. Es legt offen, ob und wie ein kontinuierlicher Dialog mit ihnen gepflegt und seine Ergebnisse in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden.

Die StEB Köln identifizieren Anspruchsgruppen mit Hilfe der Wesentlichkeitsanalyse. Je nach Aufgabenstellung werden zusätzliche Wesentlichkeitsanalysen durchgeführt.
Die wichtigsten Anspruchsgruppen der StEB Köln sind: Beschäftigte, zukünftig Beschäftigte, Kunden, Einwohner, Politiker, Stadtverwaltung, Stadtplaner, Bauherren, Hauseigentümer, Versicherungen, in- und ausländische Rheinanlieger, Multiplikatoren.

Mit den jeweils jährlich aktualisierten Geschäftsberichten und Umwelterklärungen richtet sich das Unternehmen an die interessierte Öffentlichkeit und an die Anspruchsgruppen den StEB Köln. Sämtliche Veröffentlichungen sind auf den Webseiten abrufbar.

Die hohe Bedeutung des Dialogs mit den Anspruchsgruppen bei den StEB Köln wird durch eine Vielzahl von Fachinformationen und eigenen Dialogveranstaltungen für definierte Anspruchsgruppen deutlich. So wurde vor der Schaffung von Retentionsräumen zur Abmilderung der Folgen von Rheinhochwasser ein intensiver Bürgerdialog angeboten und geführt.

Die StEB Köln betreiben das Wasserforum mit weiteren Kooperationspartnern als Bildungseinrichtung für Schülerinnen und Schüler mit einem praxisorientierten Informationsangebot rund um das Thema Wasser.

Der Personalrat vertritt die Interessen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, eine Gleichstellungsbeauftragte befasst sich mit der Förderung und Durchsetzung der Gleichberechtigung und Gleichstellung von Frauen und Männern und eine Fachkraft für Arbeitssicherheit unterstützt das Unternehmen bei Aufgaben, die sich aus der Umsetzungen der EG-Rahmenrichtlinie 89/391/EWG ergeben.

Alle Unternehmensziele inklusive der Nachhaltigkeitsziele werden durch Befragungen von Anspruchsgruppen, bzw. Informationen und Vorgaben von Anspruchsgruppen sowie aus Modellen zur Markt- und Gesellschaftsentwicklung abgeleitet. Eine Priorisierung erfolgt nach qualifizierter Bewertung durch die Geschäftsführung mit den Hauptabteilungsleitern in Abhängigkeit von vorhandenen Kapazitäten. Rückmeldungen der operativen Ebene werden bei der Planung berücksichtigt. Das Prozessmanagement mit Berichterstattung kontrolliert die Entwicklung der Zielerreichung und die Ergebnisse.

Mehr Informationen zum Dialog mit Anspruchsgruppen finden Interessierte in der von den StEB Köln herausgegebenen Fachzeitschrift Kompetenz Wasser, die auf den Webseiten zum Download angeboten wird.