9. Beteiligung von Anspruchsgruppen

Das Unternehmen legt offen, wie gesellschaftliche und wirtschaftlich relevante Anspruchsgruppen identifiziert und in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden. Es legt offen, ob und wie ein kontinuierlicher Dialog mit ihnen gepflegt und seine Ergebnisse in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden.

Das proaktive Einbinden von Anspruchsgruppen gehört bei FAHNENGÄRTNER zur gelebten Unternehmenskultur und ist ein zentraler Baustein unseres Innovationsprozesses.

Im Zuge des Review-Workshops (siehe Gutachten Hon.-Prof. Walker) wurden die Anspruchsgruppen identifiziert (mittels einer Stakeholdermap), priorisiert und entsprechende Dialogstrategien entwickelt. Des Weiteren wurden die Grenzen des Einflusses (Einflussbereich) ermittelt und entsprechend in der Wesentlichkeitsanalyse berücksichtigt. Diese Ergebnisse wurden dann noch mit direkten Stakeholderbefragungen abgesichert.

[Auszug aus dem Gutachten]:
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass folgende Interessens- und Anspruchsgruppen wesentlich sind:

MitarbeiterInnen, Geschäftsführung, KundInnen, Betriebskindergarten, Lieferanten, Werksküche, Nachbarn, Mitbewerber, Interessensvertretungen, regionale Politik, Presse, Steuerberater, Banken, Versicherungen, Berater, Netzwerkpartner, ...

Im Weiteren wurde auch der Einflussbereich der Organisation Fahnen Gärtner GmbH auf deren Interessens- und Anspruchsgruppen ermittelt. Bei folgenden Stakeholdern besteht ein direkter Einfluss („Boundaries“ bei GRI 4): MitarbeiterInnen, Interessensvertretung, Werksküche, regionale Lieferanten, Betriebskindergarten, Geschäftsführung. Bei einem Lieferanten besteht ein langjähriges Vertrauensverhältnis, womit ein teilweiser Einfluss gegeben ist.

[Ausblick für die weiteren Stakeholderpotentiale]

„Social / Societal Innovations“
Im Zuge des laufenden Innovationsprozesses gilt es, so wie bereits bisher, die Stakeholderinteressen der legitimen Anspruchsgruppen, entsprechen zu berücksichtigen. – Die in diesem offenen Prozess identifizierten Chancen sollten in der weiteren Folge mit den wesentlichen Themen von FAHNENGÄRTNER in Bezug gebracht werden, damit weitere Innovationspotentiale möglich werden können.
Dieser Ansatz folgt einerseits der holistischen (ganzheitlichen) Idee von CSR und Nachhaltigkeit und anderseits der Goldenen Regel der ökonomischen Ethik (Prof. Suchanek), welcher Investitionen in die Gesellschaft fordert, um einen gegenseitigen Mehrwert zu ermöglichen.