9. Beteiligung von Anspruchsgruppen

Das Unternehmen legt offen, wie gesellschaftliche und wirtschaftlich relevante Anspruchsgruppen identifiziert und in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden. Es legt offen, ob und wie ein kontinuierlicher Dialog mit ihnen gepflegt und seine Ergebnisse in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden.

Die Pröckl GmbH agiert ausschließlich im business to business Bereich. Die Produkte nehmen somit auf eine unterschiedlichste Art und Weise als Bestandteil einer Komponente einen Einfluss auf Mensch und Umwelt. Aus diesem Grund bedarf es eines ausführlichen und intensiven Austausches mit den direkten Stakeholdern. Diese definieren sich wie folgt:

Die interessierten Parteien in diesem Zusammenhang sind
• Kunden
• Hersteller bzw. Lieferanten
• Mitarbeiter und aktive Bewerber
• Behörden und Kommunen
• Nachbarn
• Mitbewerber und Verbände
• Personen, von denen das Unternehmen Daten erfasst, bearbeitet, speichert und auswertet
• Gesellschafter inkl. möglicher Nachfolger

Wir haben eine Stakeholderanalyse in Zusammenarbeit mit einer externen CSR-Beratung in mehreren Workshops und mithilfe von Interviews erarbeitet. Es ging dabei um die Fragen:
- Wer alles an unserem Projekt interessiert ist und warum?
- Wie können wir Konflikte frühzeitig erkennen und vorbeugen?

Im Workshop wurden die
  1. Stakeholder identifiziert
  2. Stakeholder kategorisiert und bewertet
  3. Beziehungen & Konflikte zwischen Stakeholdern aufgezeigt
Unsere Organisation beschäftigt sich systematisch mit den Erfordernissen und Erwartungen der Kunden und anderer interessierter Parteien. Wir haben dazu ein Verfahren entwickelt. Um die Erfordernisse und Erwartungen zu analysieren und zu überwachen, haben wir in einem ersten Schritt eine Auflistung der Stakeholder angefertigt und aktualisieren diese bei Bedarf. In einem zweiten Schritt ermitteln wir über eine Befragung den Bedarf der Stakeholder und dokumentieren diesen. In einem dritten Schritt überwachen wir die Veränderung bzw. die Erfüllung der Erwartungen der Stakeholder kontinuierlich, mind. aber 1x jährlich dokumentiert. 

Ein aktiver Stakeholderdialog trägt dazu bei, dass Trends frühzeitig erkannt, Risiken identifiziert und bestmöglich zu Chancen umgearbeitet werden. Das ist die Basis für ein zukunftsträchtiges Erreichen der Nachhaltigkeitsziele. Die Verantwortung des Stakeholderdialogs obliegt den Fachbereichen und wird von der Geschäftsführung unterstützt und kontrolliert.

Der Informationsaustausch mit den Stakeholdern unterliegt oftmals Geheimhaltungsvereinbarungen. Aus diesem Grund können Themen und Anliegen, die durch die Stakeholderkommunikation entstanden sind, nicht veröffentlicht werden.