9. Beteiligung von Anspruchsgruppen

Das Unternehmen legt offen, wie gesellschaftliche und wirtschaftlich relevante Anspruchsgruppen identifiziert und in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden. Es legt offen, ob und wie ein kontinuierlicher Dialog mit ihnen gepflegt und seine Ergebnisse in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden.

Als in der Region verwurzeltes und mit ihr eng verbundenes Kreditinstitut führt die Sparkasse im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit und ihres gesellschaftlichen Engagements einen kontinuierlichen Austausch mit ihren Kunden und Trägern, der Wirtschaft, den gesellschaftlichen Institutionen und den Bürgern in der Region.

Aus dem gemeinwohlorientierten Geschäftsmodell der Sparkasse und dem ihm zugrundeliegenden öffentlichen Versorgungsauftrag leiten sich die folgenden Anspruchsgruppen der Sparkasse ab: Die Weberbank identifiziert: als wesentliche Anspruchsgruppen. Prozesse zur Identifizierung sind derzeit nicht aufgesetzt. Dies ist vorerst auch nicht geplant.

Der Austausch mit den Anspruchsgruppen trägt dazu bei, das Leistungsangebot kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Die Sparkasse legt großen Wert auf Kundenzufriedenheit und -bindung. Zur Überprüfung und Verbesserung der Leistungen werden Testkäufe und bei Bedarf Kundenbefragungen durchgeführt. Neben fairen und angemessenen Preisen hält die Sparkasse eine hohe Beratungsqualität für einen wesentlichen Faktor der Kundenzufriedenheit. Ihre Beratungsleistung über alle Kundensegmente hinweg wurde auch 2020 von verschiedenen Testinstitutionen ausgezeichnet. Im Rahmen des Beschwerdemanagements gibt es einen bewährten Prozess zum Umgang mit Hinweisen und Nachfragen von Kunden. Mittels geeigneter Maßnahmen ist sichergestellt, dass diese aufgenommen werden, die Kunden eine Rückmeldung erhalten und Schritte zur kontinuierlichen Verbesserung eingeleitet werden.

Mit der Kundenzeitschrift „sans souci“ bietet die Sparkasse den Lesern Einblicke in die Region, ein Stück brandenburgisches Lebensgefühl sowie Tipps und Wissenswertes rund ums Geld. Im Kundenmagazin der Weberbank, "diskurs", werden den Lesern Themen aus Wirtschaft, Finanzen, Gesellschaft, Kunst und Kultur präsentiert. Hierbei liegt der Fokus auf der Veröffentlichung von Portraits und Geschichten aus der Hauptstadt. Die Sparkasse und die Weberbank verfügen jeweils über Kanäle in den sozialen Medien, über die ebenfalls Informationen über die Häuser veröffentlicht werden. Über das Mitarbeiterinformationsportal sowie über die Mitarbeiterzeitung „WIR“ werden die Mitarbeiter der Sparkasse laufend über aktuelle Projekte und Entwicklungen informiert. Die Information an die Mitglieder des Verwaltungsrates der MBS und die Vertreter der Verbandsversammlung des Zweckverbandes für die MBS erfolgt regelmäßig über die Sitzungen der Gremien.

Die Konzernunternehmen verfügen über eine aktive Öffentlichkeitsarbeit, stehen in engem Austausch mit der Presse und nutzen auch soziale Kanäle als Möglichkeit der Kommunikation mit den Anspruchsgruppen und zur Erläuterung der Geschäftspolitik. Die im Vergleich geringe Größe der Weberbank und ihr fokussiertes Geschäftsmodell prägen ihren Austausch mit Anspruchsgruppen. So ist die Beziehung Kunde-Berater im Private Banking in der Regel enger und intensiver anzusehen als in anderen Kundensegmenten, so dass Themen meist persönlich behandelt werden können. Zudem führt die Bank regelmäßig Gespräche mit Kundenfokusgruppen durch, um Bedürfnisse ihrer Kunden zu ermitteln.