9. Beteiligung von Anspruchsgruppen

Das Unternehmen legt offen, wie gesellschaftliche und wirtschaftlich relevante Anspruchsgruppen identifiziert und in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden. Es legt offen, ob und wie ein kontinuierlicher Dialog mit ihnen gepflegt und seine Ergebnisse in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden.

Die wichtigsten Anspruchsgruppen wurden mittels einer Stakeholder-Analyse ermittelt. Es wurde mithilfe einer Tabellenkalkulation ermittelt, wie die Art der Einflussnahme aussieht und welche Chancen und Risiken sich aus dieser Einflussnahme ergeben. Am Ende stand eine Bewertung des Einflusses (wichtig/weniger wichtig/unwichtig) fest.

Zu unseren Stakeholdern gehören vorrangig Bestattungsinstitute aus Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen, Brandenburg und Niedersachsen, die uns mit Dienstleistungen im Bereich der Feuerbestattung – Einäscherung von Verstorbenen und ggf. Beisetzung der Urne im Friedgarten Mitteldeutschland – beauftragen.
Nach neuesten Entwicklungen werden aber auch die Angehörigen der Verstorbenen, also die Auftraggeber unserer Auftraggeber, zu einer immer wichtigeren Gruppe von Anspruchsstellern. Hatten wir noch vor einigen Jahren gar keinen Kontakt zu dieser Gruppe, wird der Dialog mit diesem Personenkreis im Rahmen von Trauerfeiern, Urnenbeisetzungen oder Einäscherungsritualen, bei denen die Angehörigen persönlich zugegen sind, immer stärker und wichtiger.
Die Erkenntnisse aus diesen Gesprächen werden von unseren Mitarbeitern mit Hilfe unserer betriebseigenen Software CRIMSON festgehalten und im Rahmen der regelmäßigen Dienstbesprechungen kommuniziert.  

Weitere wichtige Anspruchsgruppen sind Nachbarn, Zulieferer, Behörden und die Öffentlichkeit. 

Wir führen den Dialog im Rahmen unserer Netzwerktreffen (z.B. Tag der offenen Tür oder Tag des Friedhofes), aber auch mithilfe von Feedbacks zu unseren Nachhaltigkeitsberichten. Die Ergebnisse der Dialoge werden dann im Nachhaltigkeitsteam besprochen und in die Nachhaltigkeitsstrategie aufgenommen.