9. Beteiligung von Anspruchsgruppen

Das Unternehmen legt offen, wie gesellschaftliche und wirtschaftlich relevante Anspruchsgruppen identifiziert und in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden. Es legt offen, ob und wie ein kontinuierlicher Dialog mit ihnen gepflegt und seine Ergebnisse in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden.

Der Anspruch auf nachhaltiges Wirtschaften betrifft alle Bereiche der Gesellschaft. Folgende Stakeholder sind an den Ergebnissen des AWI wesentlich beteiligt:
  1. Mitarbeitende aus Wissenschaft, Verwaltung und Logistik
  2. Wissenschaft (Wissenschaftliche Community, Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF): Zur einem nachhaltigen Betreiben wissenschaftlicher Forschung gehört das Einhalten der Regeln guter wissenschaftlicher Praxis, aber auch die Orientierung der Forschungsthemen an den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen. Das neue Forschungsprogramme des Forschungsbereichs „Erde und Umwelt“ (POF IV) wurde 2019 in Orientierung an spezifische SDGs entwickelt.
  3. Regionales Umfeld der Standorte (Quartier, Stadt, Bundesland), hier besonders Mobilitäts- und Wohnkonzepte, aber auch Energieversorgung, Transfermöglichkeiten und Innovationsräume
  4. Kooperationspartner (z.B. Museen)
  5. Verbände (Deutsche Bundesstiftung Umwelt DBU, Umweltprogramm der Vereinten Nationen UNEP, Verein Deutscher Ingenieure VDI, Deutsche Allianz Meeresforschung DAM): In diesem Bereich ist eine steigende Bedeutung von nachhaltigen Entwicklungen zu verzeichnen. Das AWI pflegt intensive Kooperationen mit diesen Organisationen, die einen großen Einfluss auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft haben.
  6. Medien und Öffentlichkeit
  7. Übergeordnete Einheiten der Forschungslandschaft (Helmholtz-Gemeinschaft HGF, Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF, Kuratorium)
  8. Wirtschaft und Industrie (Kooperationsprojekte, Auftragsforschung, Patente) 
  9. Politik (Ministerien, Steuerungsgruppen wie der Weltklimarat IPCC):
 
Die Erstellung einer Stakeholder-Analyse ist geplant.

Der Austausch mit den internen Anspruchsgruppen erfolgt insbesondere über Gremien, Veranstaltungen, Dialogformate und Intranet. Der Austausch mit externen Anspruchsgruppen erfolgt unter anderem über die Webseite, Social-Media-Kanäle, Pressemitteilungen und Veranstaltungen.