9. Beteiligung von Anspruchsgruppen

Das Unternehmen legt offen, wie gesellschaftliche und wirtschaftlich relevante Anspruchsgruppen identifiziert und in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden. Es legt offen, ob und wie ein kontinuierlicher Dialog mit ihnen gepflegt und seine Ergebnisse in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden.

Die Stakeholder des Grünes Herings stellen sich im Moment wie folgt dar:
Mitarbeiter: -
Kunden: Universitäten und Unternehmen
=> Im Dialog mit den Unternehmen und Universitäten geht es um Nachhaltigkeit als Maßstab für Unternehmensentscheidungen. Insofern kann man davon ausgehen, dass die Gesprächspartner im Rahmen ihrer Möglichkeiten einen Nachhaltigkeitsprozess initiieren oder initiiert haben.
Finanzen: Finanzamt und Bank
=> Hier gibt es keinen Dialog zur Nachhaltigkeit.
Lieferanten: 
=> Hier gibt es die Vorgabe, den ökologischen Fußabdruck zu minimieren. Das ist für den Grünen Hering im Umgang mit Lieferanten handlungsleitend.  
Öffentlichkeit:
=> Der Grüne Hering hat noch keine Position in der Öffentlichkeit.
Verbände / Politik:
=> Der Grüne Hering ist noch nicht Mitglied in Verbänden (Ausnahme: Handelskammer Hamburg).

Für die folgenden Jahre ist eine systematische Stakeholdereinbindung nach der folgenden Methodik geplant:
a. Analyse
1. Stakeholderdialog - warum und zu welchem Ziel? 
2. Definition und Priorisierung der Zielgruppen 
3. Abstecken des des Umfangs der Stakeholder-Beteiligung
b. Konzept 
4. Bestimmung der Ebenen und Formate der Beteiligung 
5. Entwicklung eines Beteiligungsplans mit Zielen, Indikatoren und Maßnahmen 
6. Identifizierung der wichtigsten Akteure 
c. Umsetzung 
7. Einladung zum Mitmachen 
8. Durchführung der Beteiligungsaktivitäten 
d. Ergebnisverarbeitung 
9. Evaluation anhand der Ziele 
10. Kommunikation der Ergebnisse 
11. Integration der Ergebnisse in den Nachhaltigkeitsprozess