9. Beteiligung von Anspruchsgruppen

Das Unternehmen legt offen, wie gesellschaftliche und wirtschaftlich relevante Anspruchsgruppen identifiziert und in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden. Es legt offen, ob und wie ein kontinuierlicher Dialog mit ihnen gepflegt und seine Ergebnisse in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden.

Ortsnähe, Verbundenheit mit dem Standort und Berücksichtigung des Gemeinwohls zeichnen die Unternehmenspolitik der Stadtwerke Köln aus. Daher orientieren sich alle SWK-Unternehmen an den Anforderungen ihrer Stakeholder, also an den Anforderungen derjenigen Anspruchsgruppen, die von ihren Geschäftsaktivitäten direkt oder indirekt beeinflusst werden.

Im Rahmen der Strategieentwicklung wurde eine intensive interne Analyse der SWK-Unternehmen und des Umfeldes zur Identifizierung der wichtigsten Anspruchsgruppen durchgeführt. Die ermittelten Anspruchsgruppen wurden in vier große Gruppen geclustert: der Stadtwerke Konzern selbst, die Gesellschaft, die Eigentümersphäre und der Markt. Eine graphische Übersicht der Stakeholder bietet die nachfolgende Darstellung.



Mit diesen Stakeholdern pflegen die SWK-Unternehmen einen regelmäßigen Informationsaustausch und setzen auf den konstruktiven Dialog für gegenseitiges Lernen, die Identifizierung von Verbesserungsmöglichkeiten und die Erarbeitung von Lösungen, die breite Akzeptanz finden. 

Entsprechend der Vielzahl der Anspruchsgruppen setzen die Unternehmen unterschiedliche Formate und Plattformen für den regelmäßigen Austausch ein: Dazu gehören etwa die Geschäfts-, Nachhaltigkeits- oder Umweltberichte bzw. -erklärungen, Newsletter, Kundenzeitungen und -magazine.  

Als regelmäßige Kommunikationsformate sind zum Beispiel der Kundendialog oder der Austausch mit Aufsichtsgremien zu nennen. Ein weiteres Austausch- und Informationsformat ist die „Tafelrunde Nachhaltigkeit“ des Unternehmens moderne stadt. Mit dieser ganzheitlich übergreifenden Zusammenarbeit aller beteiligten Konzerntöchter werden die Potenziale der jeweiligen Unternehmen identifiziert und Synergien genutzt, um gemeinsam an einem holistischen Nachhaltigkeitskonzept für den Deutzer Hafen mitzuwirken.

Die RheinEnergie nutzt unterschiedliche Formate, um ihre Stakeholder zu erreichen. So gibt es bereits seit 2010 den Newsletter „Energie & Klima 2030“. 2020 hinzugekommen sind außerdem der Politikbrief „Energie & Klima Impu
lse“, der sich speziell an Politikerinnen und Politiker des Kölner Stadtrats sowie an Entscheider in Wirtschaft und Verbänden richtet als auch die Podcast-Reihe „Kölner Klimadialog“, die sich an das breite Kölner Publikum wendet.

Weitere Informationen über die Beteiligung von Anspruchsgruppen erhalten Sie im Nachhaltigkeitsbericht 2020 (S. 31-33) unter: https://www.stadtwerkekoeln.de/fileadmin/gb/2020/pdf/Download-Center/01_SWK_Nachhaltigkeitsbericht_2020_gesamt.pdf