9. Beteiligung von Anspruchsgruppen

Das Unternehmen legt offen, wie gesellschaftliche und wirtschaftlich relevante Anspruchsgruppen identifiziert und in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden. Es legt offen, ob und wie ein kontinuierlicher Dialog mit ihnen gepflegt und seine Ergebnisse in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden.

Zu den Anspruchsgruppen des ALTE LEIPZIGER – HALLESCHE Konzerns gehören Aufsichtsräte und weitere Gremien, Mitarbeiter, Vertriebspartner, Kunden und Interessenten, die Politik, Aufsichtsbehörden, Verbände, Verbraucher und ihre Schutzorganisationen sowie die Medien. Diese identifizierten wir 2017 in einem Workshop mit Fach- und Führungskräften des ALTE LEIPZIGER - HALLESCHE Konzerns und einem externen Berater (s. Kriterium 2 der DNK-Erklärungen 2017 und 2018).

Der ALTE LEIPZIGER - HALLESCHE Konzern steht in regelmäßigem Austausch mit den wichtigsten Anspruchsgruppen, auch zu Nachhaltigkeitsthemen. So führten wir im Jahr 2019 Interviews mit internen Stakeholdergruppen durch, um unsere Nachhaltigkeitsthemen zu schärfen und unsere Nachhaltigkeitsstrategie weiterzuentwickeln. Auch durch verschiedene Gremien stehen wir im direkten Dialog mit unseren Stakeholdern. Das höchste Gremium der Konzernmuttergesellschaften ist die Mitgliedervertretung. Sie repräsentiert unsere Kunden und setzt sich für deren Interessen ein. Die Aufsichtsräte nehmen ihre gesetzliche Überwachungsfunktion gegenüber den Vorständen wahr. Ein Beirat agiert als zusätzliches Gremium mit beratender Funktion für den Vorstand. Er setzt sich aus Vertretern von Unternehmen, Politik und Wissenschaft zusammen. Darüber hinaus sind unsere Konzernunternehmen Mitglied in Verbänden wie z. B. dem Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und dem Verband der privaten Krankenversicherung (PKV-Verband) und stehen dort in regelmäßigem Austausch mit Stakeholdern aus der Branche. Der Betriebsrat vertritt als unternehmensinterner Stakeholder die Interessen der Belegschaft.

Mithilfe des Mitarbeiternetzwerks Yammer können sich Mitarbeiter zudem über allgemeine Nachhaltigkeitsthemen austauschen und Anregungen zur Verbesserung diskutieren. Darüber haben wir 2019 das Ideenmanagement-Tool PI im Testbetrieb eingeführt. Parallel zur Kommunikation der Nachhaltigkeitsstrategie über das Intranet erhielten die Mitarbeiter die Möglichkeit, ihre Ideen zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele über das Ideenmanagement-Tool einzureichen. Die besten Ideen wurden prämiert und der erstplatzierte Mitarbeiter durfte eine Spende in Höhe von 1.000 € an die wohltätige Organisation seiner Wahl richten.