9. Beteiligung von Anspruchsgruppen

Das Unternehmen legt offen, wie gesellschaftliche und wirtschaftlich relevante Anspruchsgruppen identifiziert und in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden. Es legt offen, ob und wie ein kontinuierlicher Dialog mit ihnen gepflegt und seine Ergebnisse in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden.

Einen Nachhaltigkeitsbeirat oder eine ähnliche Stakeholdereinheit gibt es nicht. Demnach wurde auch  kein institutionalisierter Prozess zur Identifikation weiterer Stakeholder und Anspruchsgruppen aufgesetzt.

Anspruchsgruppen des BGV sind in erster Linie die Kontrollorgane wie der Verwaltungsrat des Konzerns oder die beiden Aufsichtsräte (BGV-Versicherung AG und Badische Rechtsschutzversicherung AG), die in der Regel viermal im Jahr tagen. Die genannten Kontrollorgane setzen sich aus Vertretern der Städte und Gemeinden, des Sparkassenverbandes Baden-Württemberg, der Landkreise, der Zweckverbände, Gemeindefachverbände und des Vorstandes zusammen. Die genaue Zusammensetzung kann dem aktuellen Geschäfstbericht entnommen werden.

Dazu kommt der regelmäßige Austausch der Geschäftsführung mit dem Betriebsrat und dem, aus Mitarbeitern unterschiedlicher Abteilungen zusammengesetzten Wirtschaftsausschuss des BGV.

Seit 2017 lässt der BGV seinen Nachhaltigkeitsbericht durch den Deutschen Nachhaltigkeitskodex prüfen. Weiterer Nachhaltigkeitspartner des BGV ist die Initiative "Fairantwortung".  Fairantwortung verfolgt das das Ziel, möglichst viele Unternehmen, Kommunen, Verbände, Organisationen, Institutionen sowie Bürgerinnen und Bürger mit auf die Reise hin zu mehr Nachhaltigkeit zu nehmen. Es geht der Initiative darum zu sensibilisieren und ökologische und soziale Alternativen aufzuzeigen. Hier steht der BGV im jährlichen Austausch und evaluiert sein Nachhaltigkeitsengagement.

Dazu führt der BGV einen ständigen Dialog mit seinen Engagementpartnern aus Sport und Kultur, wie zum Beispiel den Rhein-Neckar Löwen, dem SC Freiburg, dem Landesmusikrat Baden-Württemberg e.V., der DHBW Hochschule Karlsruhe oder dem Baden-Württembergischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst.