8. Anreizsysteme

Das Unternehmen legt offen, wie sich die Zielvereinbarungen und Vergütungen für Führungskräfte und Mitarbeiter auch am Erreichen von Nachhaltigkeitszielen und an der langfristigen Wertschöpfung orientieren. Es wird offengelegt, inwiefern die Erreichung dieser Ziele Teil der Evaluation der obersten Führungsebene (Vorstand/ Geschäftsführung) durch das Kontrollorgan (Aufsichtsrat/Beirat) ist.

Es gibt ein Vergütungssystem, das in Bezug auf die Variable Vergütung ein Zielvereinbarungssystem enthält. Dort werden, abgeleitet aus den Unternehmens- und Segmentzielen für alle Führungskräfte und Mitarbeiter, die an der Variablen Vergütung teilnehmen, entsprechende Ziele abgeleitet. Hierzu gehören ebenfalls Nachhaltigkeitsziele immer dort, wo diese im Unternehmen vorhanden sind.

Die Vergütung des höchsten Kontrollorgans der DZ PRIVATBANK wird von der Generalversammlung festgelegt. Informationen zur Vergütungspolitik der DZ PRIVATBANK finden Sie in unserem jährlich aktualisierten Offenlegungsbericht, der Informationen zur Vergütungspolitik des Vorstandes sowie der gemäß der Delegierten Verordnung (EU) Nr. 604/2014 der Kommission vom 4. März 2014 (EBA technical standards) definierten weiteren Risk Taker enthält. Bei der Festlegung der Vorstandsvergütung sind wir den Empfehlungen des Financial Stability Boards (FSB) und der Institutsvergütungsverordnung gefolgt. Die Angemessenheit der Vorstandsvergütung wird in regelmäßigen Zeiträumen durch einen externen Marktvergleich evaluiert.

Die DZ PRIVATBANK entlohnt die Vorstände, die Geschäftsführung der DZ PRIVATBANK (Schweiz) AG und die Risk Taker neben dem Festgehalt mit einer variablen Vergütung auf Basis mehrjähriger Ziele. Für Risk Taker auf der Ebene Vorstand/ Geschäftsleitung von Tochtergesellschaften der DZ PRIVATBANK S.A., der Führungsebene unterhalb des Vorstands der DZ PRIVATBANK S.A., Risikoträger mit direkter Berichtspflicht an den Vorstand sowie definierte High Earner beträgt der Zurückbehaltungszeitraum der variablen Vergütung bei Erreichen der Betragsschwelle von 50.000 EUR mindestens sechs Jahre (inklusive Verfügungssperrfristen). Dabei sind sämtliche für die verzögerte Auszahlung vorgesehenen Beträge an die nachhaltige Entwicklung des Unternehmenswertes der DZ PRIVATBANK gebunden. Negative Erfolgsbeiträge werden bei der Bonusfestsetzung sowie bei der Festsetzung der anteiligen Deferrals berücksichtigt, was zu einem Abschmelzen bzw. zu einer vollständigen Streichung von Bonusansprüchen sowie aufgrund der geltenden Malus-Regelungen in der Ex-Postbetrachtung zu einer Rückforderung (Clawback) bereits ausgezahlter Bonusanteile bis zu zwei Jahre nach Ende der letzten Verfügungssperrfrist führen kann. Das Vorliegen definierter negativer Erfolgsbeiträge wird von den involvierten Kontrolleinheiten im Rahmen des Malus-Komitees festgestellt.

Die Kontrolle der Zielerreichung der Mitarbeiter erfolgt im Rahmen des Zielfeststellungsprozesses der
DZ PRIVATBANK durch den Vorstand. Die Ziele des Vorstands und übergreifende Unternehmensziele kontrolliert der Aufsichtsrat der Bank.