8. Anreizsysteme

Das Unternehmen legt offen, wie sich die Zielvereinbarungen und Vergütungen für Führungskräfte und Mitarbeiter auch am Erreichen von Nachhaltigkeitszielen und an der langfristigen Wertschöpfung orientieren. Es wird offengelegt, inwiefern die Erreichung dieser Ziele Teil der Evaluation der obersten Führungsebene (Vorstand/ Geschäftsführung) durch das Kontrollorgan (Aufsichtsrat/Beirat) ist.

Für alle bankspezifisch Beschäftigten der Sparkasse Saarbrücken einschließlich der Führungskräfte gelten die Tarifverträge für das private Bankgewerbe und der öffentlichen Banken. Die Vergütung erfolgt ausschließlich tätigkeitsbezogen.  
Die Vergütung der Vorstandsmitglieder orientiert sich an den Empfehlungen des Sparkassenverbandes Saar und besteht aus einer Festvergütung inklusive einer unwiderruflichen, nicht versorgungsfähigen Zulage für Vertriebsleistungen sowie einer unwiderruflichen, nicht ruhegehaltsfähigen Funktionszulage.
Beide Vergütungskomponenten sind Bestandteile der festen Vergütung.
Die Sparkasse fördert ein verantwortungsvolles, zielgerichtetes und risikobewusstes Handeln aller Beschäftigten. Mit den Führungskräften werden Zielvereinbarungen getroffen, um einen nachhaltigen Geschäftserfolg zu sichern.
Neben den quantitativen finden auch qualitative Vergütungsparameter wie z. B. Kundenzufriedenheit Berücksichtigung. Neben der tariflichen Grundvergütung können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in untergeordnetem Umfang individuelle Prämien aufgrund besonderer Leistung im Einzelfall bzw. im Retailgeschäft Teamprämien pro Filiale aus einem ziel- und werteorientierten Vergütungssystem erhalten. Für alle Beschäftigten gelten folgende Eckwerte: die variable Vergütung darf ein Drittel der Gesamtvergütung nicht überschreiten. Der Gesamtbetrag der variablen Vergütung darf 7,5 Mio. Euro nicht überschreiten.
Nachhaltigkeitsaspekte sind aktuell noch kein Bestandteil des ziel- und wertorientierten Vergütungssystems. Die Vergütungspolitik der Sparkasse ist geeignet, die geschäftspolitischen Ziele zu fördern, ohne zum Eingehen unverhältnismäßig hoher Risiken zu verleiten.
Die grundlegende Werteorientierung der Sparkasse Saarbrücken ist außerhalb der Geschäftsstrategie in einem Ethik- und Verhaltenskodex beschrieben. Die Grundsätze dienen - ergänzend zu Gesetzen und Vorschriften - als Orientierung für alle geschäftlichen Aktivitäten und den Umgang mit verschiedenen Interessengruppen wie Kunden, Beschäftigten und den Gremien der Sparkasse, Aufsichtsbehörden, Lieferanten und externen Dienstleistern. Der Ethik- und Verhaltenskodex fordert ethisch verantwortungsbewusstes Verhalten im Hinblick auf alle Handlungen und Entscheidungen, das Informationsmanagement, die Gestaltung des Arbeitsumfelds sowie die gesellschaftliche Verantwortung.