8. Anreizsysteme

Das Unternehmen legt offen, wie sich die Zielvereinbarungen und Vergütungen für Führungskräfte und Mitarbeiter auch am Erreichen von Nachhaltigkeitszielen und an der langfristigen Wertschöpfung orientieren. Es wird offengelegt, inwiefern die Erreichung dieser Ziele Teil der Evaluation der obersten Führungsebene (Vorstand/ Geschäftsführung) durch das Kontrollorgan (Aufsichtsrat/Beirat) ist.

Bei der GESOBAU erfolgt die Zahlung einer zusätzlichen leistungsorientierten Vergütung in Höhe einer Monatsvergütung. Dies gilt auch für die Auszubildenden und BA-Studierenden. Jährlich erfolgt der Abschluss von Zielvereinbarungen, die sechs Ziele enthalten. Dabei gibt es zwei Unternehmensziele, die gleichermaßen für alle Mitarbeiter*innen gelten, zwei Teamziele und zwei Individualziele. Ökonomische, ökologische und soziale Zielsetzungen werden hierbei berücksichtigt und sind so fest in prämienrelevanten Unternehmens-, Team- und Mitarbeiterzielen verankert – bis hin zum Vorstand. Nachhaltige Ziele sind immer fester Bestandteil der Zielvereinbarungen. Auch in der Zusammenarbeit des Vorstandes mit dem Aufsichtsrat spielen Nachhaltigkeitsaspekte eine wichtige Rolle. Zu jedem Beschlussvorschlag einer Aufsichtsratssitzung werden die nachhaltigen Auswirkungen im Bereich Ökonomie, Ökologie und Soziales diskutiert und protokolliert.

Nachhaltigkeitsbericht 2020/2021, Die GESOBAU, S. 27.