8. Anreizsysteme

Das Unternehmen legt offen, wie sich die Zielvereinbarungen und Vergütungen für Führungskräfte und Mitarbeiter auch am Erreichen von Nachhaltigkeitszielen und an der langfristigen Wertschöpfung orientieren. Es wird offengelegt, inwiefern die Erreichung dieser Ziele Teil der Evaluation der obersten Führungsebene (Vorstand/ Geschäftsführung) durch das Kontrollorgan (Aufsichtsrat/Beirat) ist.

Das Vergütungssystem der Beschäftigten des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ ist durch den Tarifvertrag des Öffentlichen Dienstes (TVöD-Bund Ost) geregelt. Eine Integration von Nachhaltigkeitszielen ist darin bisher nicht vorgesehen.

Die beiden Mitglieder des Vorstands schließen Zielvereinbarungen ab, die auch Nachhaltigkeitsaspekte beinhalten und deren Erfüllung durch den oder die Vorsitzende/n des Aufsichtsgremiums des GFZ, das Kuratorium, bewertet wird. In der Zielvereinbarung werden zum einen anhand quantitativer Kriterien mehrere messbare Leistungsindikatoren festgelegt, z.B. Anzahl von ISI- oder SCOPUS-zitierten Publikationen, Anzahl Doktorandinnen und Doktoranden, Anzahl Wissenschaftlerinnen (Frauenquote) in Führungspositionen, und zum anderen weitere qualitative Leistungskriterien, u.a. ein Kapazitätsaufbau in digitalen Technologien mit entsprechend qualifiziertem Personal. Zudem werden Kriterien für eine nachhaltige Unternehmensführung herangezogen. So ist für die aktuelle Bestellperiode vereinbart, eine Nachhaltigkeitsberichterstattung zu etablieren. Daneben sollen Personalentwicklungskonzepte, eine nachhaltige Beschaffung und ein Campussanierungskonzept entwickelt werden.