8. Anreizsysteme

Das Unternehmen legt offen, wie sich die Zielvereinbarungen und Vergütungen für Führungskräfte und Mitarbeiter auch am Erreichen von Nachhaltigkeitszielen und an der langfristigen Wertschöpfung orientieren. Es wird offengelegt, inwiefern die Erreichung dieser Ziele Teil der Evaluation der obersten Führungsebene (Vorstand/ Geschäftsführung) durch das Kontrollorgan (Aufsichtsrat/Beirat) ist.

Der Großteil der Belegschaft (etwa 2/3) wird nach dem Tarifvertrag für Versorgungsbetriebe oder angelehnt an diesen vergütet, je nach Gesellschaft bestehen zudem variable Vergütungsbestandteile. Ein Beispiel für ein nachhaltigkeitsspezifisches Anreizsystem zur Förderung umweltschonender Mobilität ist der Wettbewerb "Industrieradler". In dem Wettbewerb werden Mitarbeitende ermutigt, umweltfreundliche Mobilitätsformen zu nutzen. Verlost werden monatliche Gewinne in Höhe von 50 Euro. Diese Gewinne erhalten Beschäftigte, wenn sie an dem Tag der Ziehung zu Fuß, mit dem Rad, dem ÖPNV oder dem E-Roller in den Betrieb gekommen sind.  
Im Rahmen des jährlichen Mitarbeitergesprächs vereinbaren der Mitarbeitende und die Führungskraft Ziele für das kommende Jahr. Ob in Zukunft auch explizit Nachhaltigkeitsziele in die Zielvereinbarung der Mitarbeitenden verortet wird, ist aktuell noch in Diskussion. Die Zielerreichung wird für jeden Mitarbeitenden durch die Führungskraft kontrolliert.   Die oberste Führungsebene (Vorstand/Geschäftsführung) verantwortet die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele. Der Grad der Zielerreichung fließt aktuell jedoch noch nicht in die Leistungsbewertung mit ein. Dies sollte künftig geprüft werden.