8. Anreizsysteme

Das Unternehmen legt offen, wie sich die Zielvereinbarungen und Vergütungen für Führungskräfte und Mitarbeiter auch am Erreichen von Nachhaltigkeitszielen und an der langfristigen Wertschöpfung orientieren. Es wird offengelegt, inwiefern die Erreichung dieser Ziele Teil der Evaluation der obersten Führungsebene (Vorstand/ Geschäftsführung) durch das Kontrollorgan (Aufsichtsrat/Beirat) ist.

Unsere Mitarbeiter werden entsprechend des genossenschaftlichen Werteverständnisses auf einer fairen und auf dem Tarifvertrag der Volksbanken und Raiffeisenbanken basierenden Grundlage entlohnt. Damit entspricht die Mainzer Volksbank den Anforderungen der Institutsvergütungsverordnung. Da unser Geschäftsmodell grundsätzlich risikoarm orientiert ist, verzichten wir auf Vergütungssysteme, die zum Eingehen unverhältnismäßiger Risiken verleiten könnten. Oberstes Ziel unserer Beratung ist eine langfristige und vertrauensvolle Geschäftsbeziehung, weshalb Provisionen oder Kampagnenziele eine nachgelagerte Rolle spielen. Dies wird durch die Zertifizierung nach DIN SPEC 77222 zusätzlich bekräftigt, was eine normierte, einheitliche und kundenorientierte Beratungspraxis bescheinigt.

Aus diesem Grund bestehen sowohl bei der Geschäftsleitung als auch bei unseren Mitarbeitern keine hohen Abhängigkeiten zu variablen Vergütungen, sondern eine Kombination aus angemessenen Fixgehältern und variablen Vergütungsanteilen. Der Großteil der Vergütung wird unternehmensweit fix gezahlt. Aufsichtsrat und Betriebsrat sind als autogene Kontrollinstanzen in ihren verschiedenen Funktionen sowohl kontrollierend als auch beratend in die Entwicklung der Bank involviert; so auch bei entsprechenden Anreizsystemen. Eine Verknüpfung von Nachhaltigkeitszielen an die Vergütungs- bzw. Zielerreichungssysteme ist aktuell nicht der Fall und auch nicht konkret geplant. Der variable Gehaltsbestandteil ist nicht an das Erreichen von Nachhaltigkeitszielen gekoppelt.