8. Anreizsysteme

Das Unternehmen legt offen, wie sich die Zielvereinbarungen und Vergütungen für Führungskräfte und Mitarbeiter auch am Erreichen von Nachhaltigkeitszielen und an der langfristigen Wertschöpfung orientieren. Es wird offengelegt, inwiefern die Erreichung dieser Ziele Teil der Evaluation der obersten Führungsebene (Vorstand/ Geschäftsführung) durch das Kontrollorgan (Aufsichtsrat/Beirat) ist.

Die Sparkasse Vorpommern ist tarifgebunden. Die Vergütung der Mitarbeiter erfolgt grundsätzlich nach dem Tarif für den öffentlichen Dienst (TVöD-S). Die überwiegende Anzahl der Beschäftigten erhält eine Vergütung ausschließlich auf dieser tariflichen Basis. Die Beschäftigten können grundsätzlich neben der Tarifvergütung in untergeordnetem Umfang eine variable Vergütung aus einem leistungsorientierten Vergütungssystem erhalten. Variable Vergütungsbestandteile in Ergänzung zur festen Grundvergütung zielen darauf, unsere Mitarbeiter zu einer qualitativ hochwertigen ganzheitlichen Beratung und zu einem für den Kunden passenden Produktabschluss zu motivieren. Weitere Nachhaltigkeitsaspekte werden wir im System bis auf weiteres nicht berücksichtigen.

Die Zielerreichung wird im Rahmen eines Controlling- und Reportingsystems kontrolliert und regelmäßig dem Vorstand vorgelegt.

Schädliche Anreize zum Eingehen unverhältnismäßig hoher Risikopositionen und zur Schaffung signifikanter Abhängigkeiten sind ausgeschlossen.

Führungskräfte der Ebene unterhalb des Vorstandes erhalten eine außertarifliche Vergütung. Ein gesondertes Anreizsystem ist damit nicht verbunden. 

Die Vergütung der Vorstandsmitglieder bemisst sich nach dem zugrundeliegenden Dienstvertrag, der auf den Empfehlungen des Ostdeutschen Sparkassenverbandes basiert.

Nachhaltigkeitsziele sind derzeit kein Bestandteil der Evaluation des Vorstandes durch den Verwaltungsrat.