8. Anreizsysteme

Das Unternehmen legt offen, wie sich die Zielvereinbarungen und Vergütungen für Führungskräfte und Mitarbeiter auch am Erreichen von Nachhaltigkeitszielen und an der langfristigen Wertschöpfung orientieren. Es wird offengelegt, inwiefern die Erreichung dieser Ziele Teil der Evaluation der obersten Führungsebene (Vorstand/ Geschäftsführung) durch das Kontrollorgan (Aufsichtsrat/Beirat) ist.

Das kontinuierliche Wachstum am Flughafen Stuttgart hat Auswirkungen auf Menschen, Umwelt und Region. Der großen Verantwortung, die sich daraus ergibt, sind sich Geschäftsführung, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr bewusst. Bei Unternehmensentscheidungen steht daher nicht ausschließlich der wirtschaftliche Erfolg des Flughafens im Mittelpunkt, sie sollen gleichzeitig auch sozial verantwortlich und ökologisch verträglich sein. Durch hohe Investitionen und sichere Arbeitsplätze leistet die Flughafengesellschaft kontinuierlich einen positiven Beitrag zur lokalen Wertschöpfung und zum Gemeinwohl. „Wir wollen dauerhaft einer der leistungsstärksten und nachhaltigsten Flughäfen in Europa sein“, so der strategische Leitgedanke des fairport STR. Unter dieser Dachmarke bündelt die FSG ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten.

Der unternehmenseigene fairport-Kodex, der zugleich als Code of Conduct gilt, legt Werte und Verhaltensstandards für alle Airport-Beschäftigten fest. Er ist für sämtliche Unternehmen am Standort, an denen die Flughafengesellschaft mehrheitlich beteiligt ist, verbindlich.

Darüber hinaus profitieren die tariflich Beschäftigten in wirtschaftlich erfolgreichen Jahren von einer Beteiligung am Unternehmensgewinn. Diese Ertragsbeteiligung orientiert sich am bereinigten Geschäftsergebnis der Vorjahre und beinhaltet einen pauschalen Bonus von bis zu 700 €. Gehaltskomponenten mit langfristiger Anreizwirkung bzw. mit Bezug auf Nachhaltigkeitsziele bestehen nicht.
     
Siehe auch: Bericht 2018 7, 12, 38 sowie fairport-Kodex