7. Kontrolle

Das Unternehmen legt offen, wie und welche Leistungsindikatoren zur Nachhaltigkeit in der regelmäßigen internen Planung und Kontrolle genutzt werden. Es legt dar, wie geeignete Prozesse Zuverlässigkeit, Vergleichbarkeit und Konsistenz der Daten zur internen Steuerung und externen Kommunikation sichern.

Die „Nachhaltigkeitslandkarte“ (vgl. Kriterium 1) ist auch die Grundlage unserer internen Steuerung. Insgesamt ist es unser Ziel, uns in allen Handlungsfeldern sukzessive und am Bedarf unserer Kunden und Kundinnen ausgerichtet, weiter zu entwickeln. Besonderen Fokus legen wir darüber hinaus auf Handlungsfelder, in denen wir Entwicklungspotenziale haben.  
Für die interne Steuerung und Kontrolle unserer Nachhaltigkeitsleistung haben wir einen mehrstufigen Prozess aufgesetzt, in dem alle relevanten Nachhaltigkeitsdaten ermittelt, zusammengetragen, geprüft und bewertet werden.  

1. Datenerhebung:
In der jährlichen „Internen Datenerhebung“ pflegen wir nachhaltigkeits-bezogene Kennzahlen. Diese werden in diversen kompetenztragenden Fachbereichen (Personal, Vertriebsmanagement, Prozesse/IT u.a.) ermittelt und qualitätsgesichert an das Nachhaltigkeitsmanagement reportet. Folgende Kennzahlen werden beispielsweise erhoben:
2. Zusammenführen und Qualitätssicherung:
Die Kennzahlen werden im Nachhaltigkeitsmanagement in einer umfassenden Internen Datenerhebung zusammengeführt. So können wir den Entwicklungsstand ablesen und vergleichen. Die Interne Datenerhebung durchläuft hier eine zweite Qualitätssicherung.

3. Externe Bewertung:
Alle 2 Jahre werden unsere Nachhaltigkeitsaktivitäten im „Nachhaltigkeits-Kompass“ gemeinsam mit einem externen Nachhaltigkeitsexperten bewertet. Der zugrundeliegende Fragebogen spiegelt die Handlungsfelder der Nachhaltigkeits-Landkarte wider und ist Grundlage für die externe Bewertung: So können Fortschritt und Zielerreichung unserer Nachhaltigkeitsleistung überwacht, konkrete Potenziale identifiziert und Weiterentwicklungsmaßnahmen abgeleitet werden. Die letzte Überprüfung Ende 2020 hat folgende Indikation ergeben:

Das Gesamtergebnis der Kreissparkasse Köln liegt deutlich über dem Branchenwert, der am Kompass teilnehmenden Institute.

Geschäftspolitik: Es wurde ein systematisches Nachhaltigkeitsmanagement mit Steuerung, Reporting und einer guten Organisation aufgebaut.

Im Geschäftsbetrieb werden die Bereiche Betriebsökologie (vgl. Kriterium 11-13) und Personal (vgl. Kriterium 14-16) besonders positiv erwähnt.

Im Kerngeschäft wird im Eigengeschäft gezielt in nachhaltige Investments investiert, es gibt Ausschlusskriterien für Direktanlagen; bei den nachhaltigen Anlageprodukten gibt es ein Produktangebot für alle Kundengruppen, inkl. Nachhaltiger Vermögensverwaltung (vgl. Kriterium 10).

Die „Abfrage der Nachhaltigkeitspräferenzabfrage“ im Rahmen der Beratung geht auf nachhaltige Anlagewünsche des Kunden ein. Sie wurde bereits im Herbst 2020 mit einem unterstützenden Schulungskonzept eingeführt.

Im Bereich Kommunikation und gesellschaftliches Engagement liegt die Umsetzung über Durchschnitt der am Kompass teilnehmenden Institute. Es gibt umfangreiche Informationen zur Nachhaltigkeitsleistung im Kompaktbericht Nachhaltigkeit sowie auf der Website (www.ksk-koeln.de/nachhaltigkeit) und es werden hohe Förderungen einzelner nachhaltiger Förderbereiche (z.B. im Bereich Bildung) geleistet.

In einzelnen Handlungsfeldern (z.B. ESG-Kriterien im Kreditgeschäft) sind Intensivierungen der Nachhaltigkeitsaktivitäten möglich und werden von uns sukzessive angegangen.

Die Ergebnisse der jährlichen internen Datenerhebung und des Nachhaltigkeits-Kompass nutzen wir als Grundlage für unsere interne und externe Kommunikation.